Archiv für Januar 2010

Auf der Weltklimakonferenz Mitte Dezember 2009 in Kopenhagen wurde nichts beschlossen, außer einen Stichtag!
Pünktlich bis heute, den 31.1.2010, wollten alle Teilnehmer der o.g. Weltklimakonferenz bekanntgeben, wieviel Treibgase sie reduzieren wollen.
Noch niemand hat dies getan, aber diese „hochgesteckten Ziele“ kann man schon mal vergessen.
Man kann den Umweltministern nicht verübeln, dass sie ihre Ziele vergessen noch nicht öffentlichkeits‑ und medienwirksam in Sinne der Wählerstimmen durchgegeben haben.
Schließlich gibt es Wichtigeres als dieVerhinderung der weiteren globalen Erwärmung:
- Weihnachtsgeschenke einkaufen
- Weihnachten feiern
- Weihnachtskonzerte
- Silvester‑ bzw. Neujahrspartys
- Kaffeekränzchen
- etc. etc. …
Man munkelt allerdings, dass der amtierende Umweltminister von Deutschland, Norbert Röttgen, für das Schnee‑ und Eischaos verantwortlich ist.
Schnee und Eis bringen Kälte mit und das wirkt sich positiv auf die globale Erwärmung aus, also abkühlend.
Niemand soll behaupten, Deutschland tue nichts fürs Weltklima!

Man muss nicht (körperlichen) Selbstmord begehen, um sich umzubringen.
Wenn man immer und immer wieder bei sich selbst die Schere im Kopf ansetzt, kann dies wesentlich effizienter sein.
Damit man sich nicht ändern muss, redet man sich das „Leben“, das man führt, aber schon seit langem hasst, weiter schön.
Man ärgert sich innerlich über die, die es „geschafft“ haben, grämt sich fürchterlich, dass man nichts erreicht hat und gibt den äußeren Umständen die Schuld.
Man muss sich ja nicht verändern, weil die Veränderung ja von alleine, von außen kommt; alleine schon deshalb, weil man hofft und hofft, dass die Hoffnung nicht als zu sehr auf sich warten lässt.
„Man muss anerkennen, dass man nicht alles erreichen kann“, heißt es dann und man hat eine ultimative Ausrede für sein eigenes Scheitern.
Man könnte, wenn alles kaputt gegangen ist, aufstehen und sich überlegen, wie man aus einer Ruine eine (neue) Burg bauen kann, doch dazu müsste man sich ja bewegen.
Körperlich als auch geistig!
Der Finger tut im geraden Zustand weh, und man müsste ihn nur bewegen, damit er aufhört zu schmerzen.
Doch man macht keinen Finger krumm.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Es wird peinlich, wenn ein Schüler mit wenig (Computer‑) Erfahrung meint, er wüsste mehr als ein langjähriger Computer-Spezialist.

Im Internet trifft man immer wieder auf Dinge, wovon man glaubt: „Das gibt es doch gar nicht!“.
Es wird getürkt, gelogen, und wenn es sein muss, sogar bestochen, damit man die heile Welt wieder herstellen kann.
So ist es mir beim großen Internetauktionshaus ebay passiert.
Für einen Euro ersteigerte ich bei einem Großanbieter eine Fußmatte.
Da ich weder mit der Verpackung – Die Ware kam in einem beschädigten Paket an. – noch mit dem Versand einverstanden war, habe ich diesen Anbieter negativ bewertet.
Die Ware entsprach in meinen Augen nicht dem Wert von einem Euro.
Daraufhin mailte mich dieser Anbieter völlig empört an:
wie ich gerade bemerkte, haben Sie uns negativ bewertet. Da alle Bewertungen
bezüglich der Fußmatten bis jetzt positiv waren, interessiere ich mich natürlich
für den Grund der negativen Bewertung und würde mich freuen wenn man sich
nicht auf anderem Wege einigen könnte.
Meine Antwort darauf:
Da ich ein ehrlicher Käufer bei ebay bin, sind meine Beurteilungen auch ehrlich, und sachlich.
Von dem Versand war ich enttäuscht, da die Verpackung bei mir beschädigt ankam.
Die Artikelbeschreibung war sehr ungenau, und die Ausführung der Fußmatte entsprach in meinen Augen nicht, dem tatsächlichen Produkt.
Wie dem auch sei, vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche, aber bei meinen bis jetzt ersteigerten Dingen wurde ich immer angenehm überrascht.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute, und viel Erfolg, bei weiteren Auktionen, bes.von Fußmatten, die nicht so ganz der Artikelbeschreibung entsprechen.
Damit gab sich der Anbieter nicht zufrieden, und mailte mir folgendes zu:
ich kann Sie sehr gut verstehen, allerdings erwartet man als Verkäufer das der Kunde sich vorher meldet damit man solche Probleme aus der Welt schaffen kann. Es ist einfach unfair ohne vorherige Kommunikation, oder Möglichkeit zur Stellungnahme, negativ zu bewerten. Ich würde Ihnen gerne anbieten, dass wir Ihnen nach Rücknahme der negativen Bewertung, den gesamten Betrag in Höhe von 5,90 € gutschreiben. Ich kann mich nur für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und hoffe auf baldige Antwort von Ihnen.
Ich ließ die Sache erst einmal auf sich beruhen.
Am Wochenende waren wir – Glühwürmchen und Herzbeben – in Nordrhein-Westfalen.
Dort musste ich von Dritten – Namensvettern – erfahren, dass bei ihnen angerufen wurde, damit ich die negative Bewertung zurücknähme.
Nicht nur einmal!
Mehrmals!
Sogar Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter!
Nun fragen wir uns doch, liebe Leser: „Wie kann eine Verbindung für einen Außenstehenden zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hergestellt werden?“
Für uns grenzt das an telefonischem Stalking, und wir behalten uns vor, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten.
Bis jetzt habe ich die Bewertung noch nicht zurückgenommen, und sie prangert wie ein schwarzer Fleck auf einer ach so weißen Weste auf diesen Anbieter…
Fortsetzung folgt …
Sogar das Navigationssystem weiß Bescheid


Ein Herz, dort wo wir wohnen.
„Danke für die Maximierung meines Lohns,
und danke für die Minimierung meiner Freizeit!“
Ein Insider-Gag
„Wenn ich noch langsamer rede,
spreche ich gleich rückwärts.“
Ein Insider-Gag

„Mein Narzissmus!“

„Mein Auto!“

„Mein Haus!“

„Meine Schulden!“
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

























