Archiv für Februar 2010

Über Nacht hatte es geschneit, und das Land sah so schön aus.

2010-02-21-schnee-weg
Ein paar Stunden später ist der Schnee schon (fast) wieder geschmolzen.

Über Nacht hat das wieder das Land mit einer dünnen Puderzuckerschicht überzogen …

2010-02-21-balkon-ei
Vom Balkon aus Richtung „Ei“, dem Park

Carla und Syntronica sind erstmal Gassi gegangen.

Mehr Bilder gibt es hier … Diesen Beitrag weiterlesen »

Netzwerk, Treffen, Kommunikation

Twitter, Identica, Facebook, MeinVZ und wie sie alle heißen (mögen) …

Es ist schön, sich mit vielen Leuten austauschen zu können.
Man lernte andauernd neue kennen, sieht, was sie meinen, wie sie leben, was sie tun, erweitert seinen Horizont u.v.m..

Leute, mit denen man kommuniziert, werden in sog. Freudeslisten oder „Followers“ verwaltet.

„Followers“ nennt man bei Twitter die Leute, die Nachrichtenströme bzw. Kurzmitteilungen o.ä. von anderen verfolgen (englisch: „to follow”).

Wie bereits in dem Artikel „Erotik‑ und Pornowerbung in sozialen Netzwerken“ erwähnt, nutzen Drecksvermehrer vermehrt die „Followers“.
Weniger offensichtich wie die Drecksanbieter sind andere Services, die irgend etwas mehr oder weniger sinnvolles anbieten.

Neuerdings tritt dies vermehrt bei Twitter und Identica auf.
Man hat einen neuen Interessenten, den die eigenen Nachrichtenströme interessieren. Man schaut nach und freut sich, neue Personen kennengelernt zu haben und muss dann feststellen, dass die „Followers“ nur Werbetreibende sind.
Momentan sind es sog. Coaches, also selbsternannte „Lebensberater“.

Ein bisschen „Geschicklichkeit“ kann man ihnen schon unterstellen bei ihrem Gehabe. Leute, die sich für einen interessieren, schauen nämlich auch öfters mal in die „Followers“ oder „Followings“ – Personen, die man selbst verfolgt – und sehen dann die Werbetreibenden. „Man kann ja mal schauen, wen er alles so kennt“, denken viele, schauen sich deren Nachrichtenströme und/oder Webseiten an und schon hat sich die Werbung „gelohnt“.

Solche Formen von „Followers“ und „Followings“ lehnen (kategorisch) wir ab, und löschen diese ausnahmeslos und melden sie als SPAM (unaufgeforderter Werbemüll).

In diesem, unserem -Tagebuch versuchen Werbetreibende, ihren SPAM zu hinterlassen, indem sie einen Kommentar zu irgendeinem Artikel schreiben und dann ihre vermeintliche Blog-Adresse hinterlassen oder ganz dreist einen Werbe-Link einfügen.

Nur zu dumm, dass wir diesen Müll nicht veröffentlichen bzw. die SPAM-Erkennung dies verhindert.

Böblingen - Poststraße - bei Nacht

Am Sonntag ist Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters (OB) von Böblingen.

Den Kandidaten Lützner, CDU, und Paust, SPD, fällt nichts mehr ein.
Besser gesagt – Ihnen hätte mal endlich etwas einfallen können …

Im Böblinger Amtsblatt, dem völkischen Beobachter böblinger Organ der Stadtverwaltung, waren zwei Anzeigen von den Kandidaten.

Paust hat eine Bürgerbewegung gegründet mit Bürgern aus Böblingen, deren Ziele er durchsetzen will.
Lützner, der mit seinem Personenkult-Wahlauto sehr gefährlich durch Böblingen rauscht und auch fast schon mal Bürger – potentielle Wähler – umgefahren hat, hat auch so etwas gegründet.

Die Aussagen beider Werbeanzeigen sind gleich, nur die Unterstützer bzw. Sympathisanten sind andere.
Nachforschungen unsererseits haben ergeben, dass 90 Prozent der Unterstützer Pausts mehr oder weniger Bekannte SPD-ler sind, bei Lützner kommt der Großteil aus der CDU.

Aussagen, was sie überhaupt als Oberbürgermeister bezwecken, gibt es immer noch nicht. In Werbeblättchen von beiden sind nur hohle und nichtssagenende Phasen zu finden, dass man nach dem Lesen genauso schlau ist wie vorher.

Schon peinlich, wenn man keine eigene Meinung hat und nur den Posten aus Profiliersucht will oder nur das große Geld sieht.

Unser Tipp zur Wahl:

Keinen von beiden wählen!

Aber nicht der Wahl fernbleiben, sondern hingehen zur Wahl und auf den Wahlzetteln Unmut kundtun und die Wahlzettel dann ungültig machen, indem man beide ankreuzt oder keinen.

bobbycar-1


Bei Twitter passieren schon seltsame Dinge.

Durch Zufall sahen wir einen Tweet über uns.

Herzbeben und Glühwürmchen!
Alle Bilder durchklicken und Untertitel lesen !
http://www.syntronica.com/glueck_pur/index.html
K***garantie!

Schon komisch, wenn jemand, der uns nicht kennt und den wir nicht kennen, uns über Twitter denunziert.

Die anderen Tweets von ihm sind auch nicht besser vom Niveau her.
Die Person schreibt darüber, dass er keine Freundin braucht, denn innerhalb der Woche habe er Twitter und am Wochenende besuche er das Bordell. Er lebt stellenweise seine Sexualität über Twitter aus, indem er in vulgären Deutsch darüber schreibt.
Auf diesem Niveau geht es weiter.
Andere Personen werden wüst beschimpft, allerdings immer schön über Twitter.
Über andere herziehen, aber sich nicht mit denen selbst auseinandersetzen!
Das ist in des Denunzianten Tweets Programm!

IQ = 0 (?)

Nachtrag:
Über Twitter haben wir ihn (mehrmals) kontaktiert und ihm angeboten, dass er hier, in unserem Blog, dazu Stellung nehmen solle.
Wir glauben allerdings, dass der Denunziant zu feige ist.

Frage an uns:

„If you could ask Barack Obama one question what would it be?“

Unsere Antwort:

„When will you resign from your job as president?“

Absturz, mehr nicht

So viel also zur Standfestigkeit!

Der amerikanische Oberschützenvereinsvorsitzende Obama hat den Dalai-Lama, das tibetische Oberhaupt, zu sich eingeladen.
China hat natürlich gemault und angekündigt, noch lange beleidigt zu sein.
Obama sagte, man lasse sich nichts vorschreiben.

Heute hat Obama den Dalai-Lama empfangen.

Dies geschah aber hinter verschlossenen Tür und jenseits der Öffentlichkeit. Es gab auch keine Fotos, keine Interviews, und Medienvertreter waren nicht zugelassen, alles abgeschirmt.

Ein Pressesprecher der Amis ließ verlautbaren, man wolle keinen Ärger mit China, da die Lage sowieso schon angespannt sei.

Böblingen bei Nacht

Penetranz und Lügerei kennt in der Politik keine Grenzen.

Heute klingelte es an der Außentür des Hauses, in dem wir eine Wohnung haben.

„Ja, bitte?“, fragte Syntronica über die Klingelanlage.
„Wir sind von der Initiative gegen die Oberbürgermeisterwahl“, stellte sich eine Frau oder Mädchen vor, „wir möchten in ihrem Haus deswegen etwas verteilen.“
Da Syntronica glaubte, sich verhört zu haben, fragte er nochmals und bekam die gleiche Antwort – „Initiative gegen die Oberbürgermeisterwahl“.

Syntronicas Gehirn analysierte kurz und entschied, die Tür nicht zu öffnen.

„Danke, brauchen wir nicht“, sagte Syntronica, „ich war selber OB-Kandidat von Böblingen.“
Er hörte noch ein krächzendes „Wie bitte? Waaas?“.

Später klingelte es noch bei Nachbarn, von denen aber einige auch entschieden, die Tür nicht zu öffnen.

Knapp zwei, drei Minuten später öffnete doch jemand die Tür.
(Es finden sich immer welche, die einfach die Tür öffnen, ohne zu fragen, wer dort sei.)

Etwas später, als Carla Gassi-gehen musste, hingen überall an den Türknaufen bzw. –klinken Papierwerbebroschüren mit Aufhängern.

Apropos „Initiative gegen die OB-Wahl“ !

Es waren Lobeshymnen auf den ach so tollen OB-Kandidaten Paust.

Lützner, CDU, und Paust, SPD, waren die Kandidaten mit den meisten Stimmen gewesen.
Es findet aber am 21.2.2010 eine Stichwahl statt, weil niemand mehr als 50 Prozent geholt hat.

In der Broschüre steht nur Lob über Paust und wie schlimm Lützner doch ist.

Soviel zur „Initiative gegen die OB-Wahl“ !

Täuschung, mehr nicht!

Aber das kennt man ja von den Politikern. Mit der Wahrheit haben sie es ja nicht (wirklich).

Paust ist seit Jahren in der SPD-Fraktion im Stadtrat Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Mitglied.
Vor ein paar Jahren durften eine ganze Menge der SPD-Stadtratsmitglieder wegen Bestechung „abdanken“.
Paust hat allerdings auf einer Podiumsdiskussion in Böblingen und Böblingen-Dagersheim behauptet, er habe nichts von der Mauschelei gewusst und sei auch völlig unschuldig.

Wer es glaubt, wird seelig!

Beim Gassi-gehen mit Carla sah Syntronica einige von den Verteilern der Broschüren – bekannte Mitglieder der Jusos, der Jugendorganisation der SPD.

Fast hätten wir verpasst, uns für das neue Jahr bzw. die zwei folgenden Semester bei der  Bastiat Free University einzuschreiben.
Das haben wir nun gemacht.

Wir sind Studenten beim College for Human Interaction - zu Deutsch: Sozial‑ bzw. Text-Wissenschaften.

Nun kann nichts mehr schief gehen.

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