Archiv für 30. März 2010

Wenn bei Profiliersüchtigen die Minderwertigkeit herausbricht, kann eine Zahl schon den Ausschlag für einen geistigen Absturz geben …
Ein „Neureicher“ musste bei seinem Privatauto die Reifen wechseln lassen.
Da er ja immer in Bewegung ist, brauchte er natürlich für die Zeit des (halbstündigen) Reifenwechsels ein Leihauto.
Er hatte einen BMW 745 und brauchte „natürlich“ etwas „Standesgemäßes“.
Der Autoverleiher gab ihm einen BMW 743, der ein paar PS/KW weniger als ein 745er hat, der eben aber kein 745er ist, weil er ein 743er ist.
Der Kunde beschwerte sich lautstark und wortgewaltig wegen der Entwürdigung, die er hinnehmen müsse.
Ihm blieb aber keine Wahl, weil der 743er der „nobelste“ war, den der Autoverleiher in der Flotte hatte.
Der Kunde benötigte das Auto knapp 1 ½ Stunden und fuhr damit elf Kilometer.
Beim Zurückgeben des Autos machte er seinem Unmut nochmals heftigst kund.
Ein paar Tage später trudelte beim Autoverleiher ein dreiseitiges Beschwerdeschreiben wegen der Sache „743 statt 745“ ein.
Gut, dass die Welt nicht untergegangen ist!
























