Archiv für April 2010
Am 18.12.2009 hatten wir die Möglichkeit eines Frage‑ und Antwortsystems bei formspring eingerichtet.
Dieses System wurde gut angenommen, und wir kommunizieren oft damit.
Probiert es auch aus! Es geht in der Regel anonym.
Dafür einfach die Adresse
http://www.formspring.me/Syntronica
anklicken, anschauen und Frage(n) stellen!
Traut Euch!
Wir antworten auf jeden Fall.
Elternhaus
aus Kamelopedia, der freien Wissensdatenbank
Das Elternhaus ist ein Gebäude, in dem lebende und erwachsene Kamele aufbewahrt werden. Wenn sie nicht mehr leben, nennt man das ein Totenhaus. Aber das ist ein anderes Thema.
Eltern ist die Mehrzahl von Elter. Zwei oder mehrere Elter sind dann also Eltern. Elter wurde bei einer Schlechtschreibreform korrigiert. Ursprünglich hies es Älter und bezeichnete ein an Jahren bereits vorangeschrittenes Kamel, das irgendwie natürlich älter war als seine Kamelwelpen.
Eltern produzieren Kamelwelpen, indem sie sehr dicht beieinander liegen – so dicht, dass keine Kamera dazwischen passt, um zu beobachten, was da genau geschieht. Ein wissenschaftliches Geheimnis also.
In einem Elternhaus befindet sich also eine Kamelfamilie. Werden die Welpen älter oder selbst ein Elter, dann verlassen sie ihr Elternhaus, um selbst so eines zu gründen. Im Laufe der Jahre wird es also ziemlich langweilig in einem Elternhaus.
Elternhäuser haben meist einen quadratischen Grundriss, auf dem die Mauersteine innenläufig aufgesetzt wurden, damit sie nicht außen runterfallen und womöglich ein Welpe treffen und töten. Durch diese Bauform konnten sich die Eltern das Dach sparen, weil die Mauersteine auf wundersame Weise zu einer Spitze sich aufgereiht hatten, auf der gerade noch Platz für die Sat-Schüssel war.
Die Innenarchitektur des Elternhauses ist verwirrend angelegt – man muss die Welpen ja beschäftigt halten! Besucher bekommen am Eingang einen Plan ausgehuft, den sie sich einprägen und dann auffressen müssen, denn die Welpen sollen ja bis zur Zeit ihrer Vollelterkeit im Unklaren gelassen werden, dass die Welt außerhalb des Elternhauses noch weiter geht.
Der Text ist unter der „Creative Commons Attribution/Share-Alike“-Lizenz verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Bild-Lizenzen können abweichen.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

In der Debatte in die sog. Griechenlandhilfe haben wir einen grandiosen Vorschlag.
Deutschland import den Müll von Griechenland. Dadurch wird dem griechischen Staat eine Last genommen, und Deutschlands Müllverbrennungsanlagen sind ausgelasteter.
Die Müllgebühren sinken also und so kann der Griechenlandkredit refinanziert werden.

In einem Klinikverbund nahe Stuttgart in Schwaben wurde die Telefonanlage aktualisiert.
Da man dies nicht zu den Stoßzeiten machen konnte, verlegte man es auf den Nachtdienst.
Dies ist nach den Erkenntnissen deren am runden Tisch die ruhigste Phase in einem 24-Stunden-Betrieb.
Die gele(e)(h)rten Köpfe dachten viel, rätselten herum, erfanden Stundenmodelle, wann das Zeitfenster am günstigsten sei, und kamen nach hitzigen Diskussionen zum Entschuss, es in den frühen Morgenstunden durchzuführen.
Alle waren sich einig, dass die Notfallbesetung auch für dieses kleine Zeitfenster irgendwie miteinander kommunizieren musste.
Das ganze Denken und der viele Kaffee hatte die „klugen“ Menschen so erschöpft, dass man in Null-Komma-Nix beschloss, all die zu dieser Zeit im Dienstbefindlichen mit „Notfallhandys“ auszustatten – Ärtze, Krankenschwestern und medizinisch-technische Assistenten.
Groß und breit kündigte man eine Woche im Voraus an, was in jener Nacht geschehen solle und wie man gegensteuern werde.
Er wäre so genial, dieser ausgefeilte Plan, alles wäre phantastisch gelaufen, einfach perfekt gewesen, wenn …
… das „böse“ Krankenhaus nicht auf einem Berg läge und dadurch bedingt in einen Funkloch liege!
Und was folgern die klugen Leser daraus, schließlich können wir im Gegensatz zu denen am runden Tisch Eins und Eins zusammenzählen … ?
Richtig!
Die Handys waren nicht funktionsfähig, weil keine Kommunikation wegen des Funklochs möglich war. Man hatte „Attrappen-Handys“ ohne Kontakt zu irgendjemanden.
So konnte man nur hoffen, dass niemand in der kurzen Zeit als Notfall eingeliefert wurde und nur die kleinen Denkanstöße für die klugen Köpfe, die diesen Plan augeklügelt haben, als Nofall eingeliefert werden und mutterseelenallein mit der diensthabenden Schwester da stehen.
Nur real miterleben, dass der „Nofallplan“ nicht funktioniert hat.
Diese Story ist nicht erfunden, sondern real passiert und hautnah miterlebt.

Christian Wulf, Ministerpräsident von Niedersachsen, hat Aygül Özkan als neue Sozialministerin berufen.
Eine Moslemin, Mitglied der Christlich-Demokratischen Union, soll also Ministerin werden.
Jubel!
Endlich Zeichen setzen!
Ausländerhass war gestern!
In einem Spiegel-Interview hat sich Aygül Özkan gegen das Tragen von Kopftüchern geäußert, und viele haben applaudiert.
Wie fortschrittlich die moslemische Ministerin in spe (?) doch ist, stellt sie doch eindeutig klar, dass sie den im Grundgesetz verankerten Laizismus lebt!
Die Schule ist ein neutraler Ort und soll es bleiben!
Doch kurz darauf die „Ernüchterung“, besser gesagt: der Aufstand!
Aygül Özkan hat doch glatt die „Frechheit“ besessen, sich in einem Focus-Interview auch noch gegen Kruzifixe – und andere religiöse Symbole – in deutschen Schulen auszusprechen.
Sie sagte wiederum, dass die Schule ein neutraler Ort sei, frei von jeglichem Glauben.
Das geht nicht!
Ministerpräsident Wulf wurde sauer und machte eine nichtssagende Bemerkung, indem er „klarstellte“, in Niedersachsen begrüße „man“ christliche Symbole, insbesondere Kruzifixe in allen Schulen, seitens der Landesregierung im Sinne einer toleranten Erziehung auf Grundlage christlicher Werte.
Die sog. Schüler-Union, die „Jungen Pioniere“ der CDU sozusagen, fordern, Aygül Özkan dürfe nicht vereidigt werden, weil – klarer Fall – die Kanzlerin, die ebenfalls die oberste Christdemokratin ist, ihr Missfallen geäußert habe.
Die CSU, die Mobbing-Crew der Christdemokraten schlechthin, meinte, Aygül Özkan solle sich überlegen, ob sie als Moslemin in einer „christlichen Partei“ wie die CDU überhaupt ihre Heimat habe.
Die Sektierer in der CDU, die Mitglieder des sog. Arbeitskreises engagierter Katholiken, grollten am lautesten, indem sie sagten, das Experiment, eine Moslemin zum CDU-Mitglied zu machen, sei gescheitert.
Sogar die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, hatte sich gegen Aygül Özkan gestellt, mit der Begründung, Kruzifixe seien Symbole der christlichen Tradition.
Die CDU-Oberen sind also vollkommen geschockt von Aygül Özkan.
Sie haben zwar ihren politischen Werdegang innerhalb der CDU mitverfolgt, doch plötzlich erkennen sie, dass diese einen eigenen Kopf hat.
Von jetzt auf gleich!
Es mutet an, man habe nur eine „Integrationsfigur“ für die Gewinner von neuen Wählerschichten bei den Migranten gesucht.
Honi soit qui mal y pense.

„Ich fühle mich angesprochen und weiß auch ganz genau, was Ihr meint“, sagte er und schaute arrogant in die Runde der Autoren, „Ich habe mir schon meine Meinung gebildet.“
Er wedelte demonstrativ mit einem Ausdruck des Artikels, auf dem sich seine Randnotizen befanden.
Nochmals wild mit dem kommentierten Ausdruck wedelnd wiederholte er mit arrogantem Tonfall in der Stimme: „Ich habe mir meine Meinung schon gebildet.“
Er stand immer noch in der weit-geöffneten Tür, bereit, sofort wegzulaufen, wenn etwas „Unkontrollierbares“ passieren würde, etwas, was dazu führen könnte, dass er seine nie ausgesprochene Meinung revidiert.
Im nächsten Augenblick lüfteten sich die Wolken der Distanz, hinter denen sich seine Augen befanden, und man sah, dass der Blick hilflos danach schrie, seine stumme Meinung, die nie jemand zu hören bekam, zu bestätigen.
Doch die Autoren bestätigten seine nie ausgesprochene Meinung nicht.
„Niemals kehrt Ruhe ein“, sagte er nahezu verzweifelnd, „Andauernd gibt es Ärger.“
Er stampfte heftig mit dem Fuß auf den Boden.
„Ich will, dass Ihr meine Welt, so wie sie ist, akzeptiert und meine Meinung.“
Die eben ausgesprochenen Worte standen gesichtslos im Raum und warteten sehnsüchtig darauf, von der erhofften Sonne der Akzeptanz, die er auf den Zungen der Autoren zu sehen glaubte, beschienen zu werden, doch anstatt Wurzeln zu schlagen, verendeten die Worte wie entleerte Hülsenfrüchte auf dem Acker der Argumentationslosigkeit.
Warum hörten sie denn auch nicht auf ihn und hofierten ihn?
Der Wind bringt gesprochene Worte in die Ohren derer, die erreicht werden sollen, doch der Wind ist stumm, wenn er nicht weiß, was er dem Zuhörer bringen soll – so wie ein Boot, das nicht zu Wasser gelassen würde und deswegen nicht das andere Ufer erreichen könnte.
Ein Schiff, gebaut aus Worten, das nur in der Werft steht und nie zu Wasser in den Fluss der Kommunikation gelassen wird, hat kein Ziel und kann dadurch bedingt nie sein Ziel erreichen.
In einer Werft nur Schiffe zu bauen, die nie eine Reise starten, wäre das gleiche wie eine Wolke zu betanken, die aber nie Felder benetzen dürfte.
Der „durchgeknallte, spalterische katholische Oberfundi aus Augsburg“, Bischof Mixa hat seinen Rücktritt eingereicht.
Das wurde auch endlich Zeit. Er hat schließlich gelogen und das darf man nicht, schon gar nicht als Bischof.
Der Sprecher von Mixa wurde auch „ausgetauscht“.
Auch dies war schon lange überfällig: Wer angegriffen wird und meint, Kritik“ gegen die Kirche sei mit der „Polemik der Nazis“ zu vergleichen, hat nicht nur einen Schuss nicht gehört, sondern ein ganzes Magazin nicht.
Mit der Entlassung von Mixa kann es noch etwas dauern. Der Vatikan ist immer etwas behäbig. Der Papst hatte dem „Gnadenersuchen“ des irischen Bischofs Moriaty nach knapp fünf Monaten entsprochen.
Bis dahin können wir nur hoffen, dass der Papst Mixa entlassen wird.
Altenheime sind auch schön! Zwar nicht so geräumig wie ein Dom, aber schön …

Die „Volksmedizin“ wird durch den Mond bedingt.
Weil der Mond ja enorme Auswirkungen auf die Erde hat – Ebbe und Flut – manipuliert er auch die Menschen.
Das alles funktioniert durch die Gezeitenkräfte, die der Mond auf die Erde ausübt.
Wenn man sein Leben nach den Mondphasen ausrichtet, geht es einem sehr gut. Man muss nur das „alte Wissen aus der Volksmedizin“ anwenden.
Vollmond
Bei Vollmond ist der Energiegipfel erreicht. Jetzt lohnt es sich, das Leben zu verändern, neue Energie zu inverstieren.
Abnehmender Mond
Er steht für Entspannung. Die Energie nimmt ab. Am besten macht man nun z.B. einen Winterschlaf.
Neumond
Dieser steht für einen Neuanfang, wieder mal! Wer jetzt eingeschult wird oder seinen ersten Arbeitstag beginnt, dem ist das Glück hold.
Mondfinsternis
Seltsamerweise sagt die „Volksmedizin“ nichts darüber.
Man kann es an nichts festmachen.
Es ist dunkel, keine Werwölfe ziehen umher.
Wenn aber Vollmond mit Mondfinsternis zusammentrifft, dann werden die Werwölfe allerdings gegen alles immun.
Bei Mondfinsternis finden wegen der Dunkelheit viele Einbrüche statt.
Deswegen auch anschließende Neumond – neues einkaufen!

Die BLÖD-Zeitung ist ja bekannt für ihre „Geistesblitze“.
Sie hat sich ja lange Zeit gelassen, ihre neue Theorie zum Vulkanausbruch in Island reifen zu lassen.
Hätten wir mal auf Peter Maffay gehört, denn er hat schon 1982 den Vulkanausbruch laut BLÖD-Zeitung prophezeit.
Über den Geisteszustand der Redaktion müssen wir nicht reflektieren.
Berge spucken Lava aus in den silberklaren Mond.
Aschenregen fällt auf uns
die Erde hat Milliarden Volt
und aus der Quelle schießt
Glut so hoch bis zum Saturn
atlantis kommt jetzt hoch
doch wo bleibt der Mensch
der sich daran freut ?
Eiszeit – Eiszeit
wenn die Meere untergehn und die Erde bricht.
Kontinente rasen dann in Sekunden auf sich zu.
Wer sieht noch den letzten Blitz dann vor dieser Explosion ?
Die Wolken sind so rot
und wo einst die Wüste war
gähnt nur ein schwarzes Loch
und der letzte Mensch bittet um den Tod.
Eiszeit – Eiszeit
wenn die Meere untergehn und die Erde bricht.
Dann hat kein Sprengkopf mehr irgendwo ein letztes Ziel.
Bleibt dies nur Utopie ?
Rotes Telefon, wenn du versagst…
Eiszeit – Eiszeit
wenn die Meere untergehn
und die Erde bricht – und die Erde bricht
Eiszeit – Eiszeit
wenn die Meere untergehn
und die Erde bricht – und die Erde bricht.

Viele Leute denken heutzutage (?) nur noch an den eignen Vorteil.
Wie es anderen geht, ist ihnen egal, schließlich ist nur der eigene Vorteil wichtig.
Vordergründig geht man auf andere ein, damit man nicht direkt „Nein!“ sagen muss. Die anderen sollen glauben, man habe etwas für sie übrig.
Das motiviert die anderen dahingehend, dass man seinen Willen auch bekommt, vielleicht auch schneller, als man dachte.
Alles ist wichtig, wenn es das eigene ist, dass eigene Ziel, die eigene Karriere, das eigene Haus …



























