Archiv für September 2010

Ein Taxifahrer meldete sich außerhalb des Funkbereichs per Handy in der Zentrale, dass er den Fahrgast zum Ziel gebracht habe.
„Das trifft sich gut“, frohlockete die Zentralistin, „Ich habe 20 Aufträge in Deiner Nähe. Such‘ Dir einen aus!“
„Ich nehme die Nummer 16.“
„Tut mir leid. Nummer 16 kann ich nicht entziffern. Pech für Dich! Komm zurück und melde Dich im Funkbereich!“

Böblingen ist eine permanente Baustelle.
Man fragt sich sehr oft nach der Sinnhaftigkeit mancher Baumaßnahmen.
Mit einem Nachbarn sprach ich kürzlich darüber.
Mein Nachbar sagte: „Ich habe mich gestern mit einem Busfahrer unterhalten. Der sagte, man suche nach dem goldenen Hammer. Ich weiß nicht, ob das stimmt oder ob er mich verkohlen wollte.“

Am 9. September 2009 und am 12.August 2009 berichtete ich darüber, wie an unsererm Wohnanlage Bauarbeiten durchgeführt wurden.
Die Dachdecker waren in keinster Weise gesichert und es wurden keinerlei Maßnahmen ergriffen, dass andere durch herunterstürzende Teile zu Schaden kommen könnten.
Seit ein paar Tagen sind die Dachdecker wieder auf den Dächern und reparieren mehr oder weniger die Dachfenster bzw. –luken.
Und sie hampeln wieder ohne Gurte oder Fangnetze auf den Dächern herum.
Als ich sie ansprach, reagierten sie aggressiv und maulten mich an, dass ich ihnen keine Vorschriften zu machen habe.
Auf vernünftige Argumente reagierten sie nicht.
Ich sagte ihnen, dass es voriges Jahr passiert wäre, dass fast Bewohner von einer Dachmatte getroffen worden seien und erinnerte auch an den herabgefallenen Hammer vor unserem Balkon.
Dann müsse man eben aufpassen, sagte der von mir angesprochene, schließlich stünden Schilder „Vorsicht Basutelle!“ im Hof.
Und man müsse ja auch nicht herausgehen.
Die Dachdecker haben eindeutig bewiesen, dass sie unverantwortlicher Idioten sind!
Da der Hausverwalter ja voriges Jahr versprochen hatte, er wolle die Firma – übrigens dies Jahr wieder die gleiche wie voriges Jahr – dazu bringen, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, werde ich ohne Umwege der Berufsgenossenschaft bescheid geben.
Die Böblinger Polizei fühlte sich allerdings nicht zustänig und verwies mich auf die Hausverwaltung, obwohl ich ihnen erklärte, dass diese außer zu reden nicht tue.
Wir sind gespannt, wie das Bürgeramt bzw. Bürgerbüro Böblingen reagiert.

Eine Person war auf einer Party.
Glühwürmchen fragte: „Wieviel Blut hattest du am Ende im Alkohol?“
Antwort: „und ich habe Alkohol getrunken, aber ohne blut“
Was lernen wir daraus?
Nicht jede Person kann denken.

Ich glaube nicht, daran, dass es einen Himmel gibt.
Auch nicht daran, dass Gott mich liebt.
ICh lebe mein Leben in einem einsamen Würfel,
esse mein Herz auf und lecke meine Wunden.
Es gibt auch nichts, was mir gut gesinnt ist.
Es gibt auch keine Zaubersprüche, die helfen.
Auch das Licht des Mondes tut mir nichts Guten.
Ich lebe hier nur in meinem einsamen Raum.
Schatten der Vergangenheit sind meine besten Freunde.
Sie bringen wenigstens keine Freude in den Tag.
Ich sitze hier und sinniere über gestern und bald nach.
Das das ergibt keinen Unterschied.
Hier in dem wehtuendem Haus geht es mir besser.
Die Welt dort draußen ist besser, doch ich bewege mich nicht.
Für mich ist nichts schwarz und weiß.
Schwarz ist das, was meinen Tag bestimmt.
Es gibt auch keinen Schicksalgott, der mich erlösen könnte.
Jeder Tag ist wie ein anderer.
Mal geht es mir schlecht, mal gut.
Man kann aber nichts dafür oder dagegen tun.
Ich sitze in meinem Raum und schaue in die Welt hinaus.
Draußen ist es zwar warm und angenehm und hier sehr kalt.
Aber ändern kann ich nichts, kann auch keiner für mich.
Es hört sich seltsam an.
Ich wohne gerne in diesem Haus der Schmerzen.
Ich wohne nicht nur einen Tag hier, sondern will es immer.
Und wenn ich mal hier weg wäre und die Möglichkeiten hätte,
zöge ich wieder hier zurück, weil hier mein Herzblut ist.
Und wenn meine Zeit mal abgelaufen ist,
wohne ich nach dem Tod auch in einem Haus der Schmerzen.

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – kauften bei einem 1-Euro-Laden (billige) Luftmatratzen, einen Blasebalg, und etwas Kleinkram ein.
„Viiieeerzeeehn Eeeuuurooo!“ sagte Glühwürmchen mit gespielten Entsetzen langgezogen.
Die Kassiererin erklärte uns: „Überlegen Sie mal! Der Blasebalg fünf Euro und eine Matratze für drei Euro – Das sind alleine schon neun Euro.“
Wir schauten uns grinsend an und beteten insgeheim für die dummen Menschen. Es hatte aber nichts gebracht.
Als uns die Kassiererin das Wechselgeld zurückgab, setzt sich noch einen „mathematischen Absturz“ drauf:
„Und drei Luftmatratzen zu drei Euro sind auch zehn Euro.“
In der Schule lernt man, dass das Ende immer hinten ist.
Nicht so bei Bussen, denn dort ist das Ende vorne.

So kann man es bei diesem Bus sehen.

Heute ist Première von „Ein Jedermann“.
Städtischer Feierraum, Böblingen
(bei der Pestalozzi-Schule, Pestalozzistr.)
Beginn: 20:00 Uhr
Preis: 15 Euro/12 Euro
FIAT – Abkürzung für „Fehler in allen Teilen“ – baut auch neuerdings einen Bus für Liliputaner Kleinwüchsige und Zwerge.

Ähnlich wie in einem Zug oder Bus sind in Fensterhöhe Griffe angebracht, damit die kleinen Leute sich während der Fahrt auch festhalten können.
Dumm nur, dass die Passagiere nicht herausschauen können.
Laut FIAT wird aber schon an einer Version gearbeitet, die das Blech oben und die Fenster unten hat.
FIAT wird der Abkürzung mal wieder in jeder Hinsicht gerecht!

Wir hatten ja am 6. September 2010 über das „Ohne-Worte-Syndrom“ berichtet und dargestellt, wie arrogant, dumm und dreist Politiker und deren Vasallen sein können.
Es geht doch dreister und vor allem peinlicher!
Glühwürmchen alias Superfliege hatte ja einen Politiker ironisch gefragt, ob der Steuerzahler dessen Reise nach China bezahlen müsse, und wurde von dessen Mätresse Vasallin als dumm dargestellt, weil diese in ihrem arroganten Höhenflug schlicht davon überzeugt war, dem Pöbel „Wählervolk“ bräuchte man keine Rechenschaft abzulegen und dieser/s habe zu schweigen, weil die Europaabgeordneten schließlich eine hehre Mission verfolgten und Götter unantastbar seien.
Der Politiker löschte Beschwerden von Superfliege, anstatt sich zu äußern.
Irgendwann meldete sich seine Vasallin – die, die sich zu 99 Prozent unsichtbar macht – wieder zu Wort, indem sie Superfliege mal wieder einen Schwarzen Peter zuschob, indem sie dumm-dreist behauptete, sie habe Superfliege ein Diskussionsangebot gemacht, aber diese habe nicht reagiert.
Man kann auf nichts reagieren, wo nichts ist!
Superfliege verneinte, dass es so etwas (nicht) gegeben hätte, und setzte darunter: „Wie soll ich mit Ihnen diskutieren, wenn sie sich für mich unsichtbar machen?“
Anstatt zu antworten, passierte wieder das Althergebrachte.
Die Vasallin machte sich wieder unsichtbar für Superfliege und Syntronica alias Herzbeben.
Durch Freunde wurde uns bestätigt, dass andere Leute deren Kommentare etc. lesen können, nur eben wir nicht.
Der Hintergedanke der Mätresse Vasallin des Politikers ist klar.
Für welche, die nicht wissen, dass sie sich für uns unsichtbar – Wir können nichts von ihr sehen, aber alle anderen. – macht, sieht es natürlich so aus, als würde Superfliege nicht reagieren und nur irgendwas veröffentlichen, was zusammenhanglos ist.
Wir wissen aber, welches perfides Spiel hier abläuft!
Wir lassen nicht locker, dies aufzudecken!























