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Wir als Stuttgart-21-Befürworter haben bis zum Volksentscheid zig Pro‑S21-Flyer verteilt, haben an Kundgebungen teilgenommen und müssen hervorheben, dass wir sehr, sehr nette Leute kennen gelernt haben.
Die Donnerstagstreffs nach den Aktionen „Laufen für 21“ und die Diskussion an den Info-Ständen und im Turmforum waren sehr angenehm und eröffneten uns sehr viele Seiten, in Büchern, die wir nur vom Hören-Sagen kannten.

Wir haben von den Leuten, mit denen wir uns unterhalten haben bei den Aktionen, so gut wie nur positives Echo erhalten.
Ab und an meinten ein paar Keintologen – hämisch für S21-Gegner – sie müssten uns dumm-dreist und sehr aggressiv beschimpfen, weil wir angeblich „Lohnschreiber der Bahn“ oder Nazis bzw. Faschos seien, verblendet seien, oder angeblich Geld für das Verteilen von Flyern und Info-Material bekämen.
Argumente hörten wir, die man mit Sachverstand schnell zerstoben konnte.
Daraufhin suchten die Keintologen das Weite, weil sie merkten, dass wir uns von primitiver Stimmungsmache nicht einlullen ließen.

„Highlights“:

  • Wir gingen mit Geodreick und Taschenrechner in den sog. Pavillon der Keintologen, der sich im Schlossgarten Stuttgart befindet, und maßen nach und rechneten ihnen vor, dass die Modell sehr „kreativ“ mit Abmaßen und mathematischen Gesetzen umgingen. Das wollten sie nicht wahrhaben und komplementierten uns schnell hinaus, wobei sie sich auf das Hausrecht beriefen – das Hausrecht bei einem Pavillon ohne Genehmigung wohlgemerkt.
  • Wir waren auch beim sog. Engpass zu gegen und maßen mit ein paar Bekannten auch hier nach und kamen wieder zur ÜBerzeugung, dass hier falsche Daten angeben wurden.
    Wir haben uns so gut geschlagen und konnte so gut überzeugen, dass wir beim nächsten Mal, als wir am sog. Engpass vorbeigingen über ein Megaphon von einer Rollstuhlfahrerin mit unsern Namen begrüßt.
    Wir sind zwar deren Feinde, doch mal zollt uns Hochachtung!
  • Beim Info-Mobil zum Bahnprojekt Stuttgart – Ulm wollte ein Keintologe hiesige Politiker mit plumpen halbwahrheiten-behaftetetn Argumenten nerven.
    Nachdem Syntronica mit ihm sprach und ihn widerlegte, war auch er nicht mehr gesehen.
  • Auch eine Diskussion mit einer Keintologin war sehr angehm.
    Wir trafen sie bei der Station Schlossplatz und unterhielten uns mit ihr auf der Fahrt bis nach Stuttgart-Degerloch.

Dies sind Beispiele, wie man mit Sachverstand und Hintergrundwissen Gerüchte und Lügen aus der Welt schaffen kann.

Wir freuen uns auf den neuen Bahnhof!

Wir werden weitermachen, uns für S21 zu engagieren.

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Es ist ein regnerischer Tag in Athen.
Ein reicher Grieche fährt durch die Stadt und überlegt sich, was er tun soll.
Eigentlich wollte er sich Athen anschauen beim Spazierengehen dort, aber bei dem Regen sagt er sich, dass er sich erstmal in ein Hotel einnisten wolle.
Er kommt bei einem kleinen Hotel an und geht hinein.
Um sich die Zimmer anschauen zu dürfen, legt er dem Hotelbesitzer 100 Euro auf den Tresen, quasi als Kaution oder als „Good Will“, und schaut sich alle Zimmer an.

Der Hotelbesitzer nimmt das Geld und bezahlt seine Schulden beim Metzger.
Der Metzger läuft die Straße herunter und bezahlt seine Schulden beim Bauer, von dem er das Fleisch bezieht.
Der Bauer bezahlt daraufhin seine Schulden in der Kneipe, in der er jeden Abend erkehrt.
Der Wirt schiebt einer Prostituierten die 100 Euro über den Tresen, weil sie ihm ab und zu ein paar „Gefälligkeiten“ erwiesen hat.
Die Prostituierte geht zum Hotel und bezahlt die Rechnungen, wenn sie dort mit jemanden eingekehrt war.

Der reiche Grieche hat seine Besichtigungstour im Hotel beendet.
Da er unzufrieden ist, geht er zum Tresen und nimmt sich wieder die 100 Euro, die die Prostituierte dort hin gelegt hat, und fährt weiter.

Niemand hat etwas produziert, sondern nur Schulden bezahlt, weil plötzlich  irgendwo Geld herkam.
Niemand hat etwas verdient.

Aber jeder ist seine Schulden los.

So funktioinert der Euro-Rettungsschirm.

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Gestern – Samstag, 25.6.2011 – haben die Stuttgart-21-Befürworter gegen 12 Uhr am Bauzaun am Nordausgang des Stuttgarter Hauptbahnhofs Poster aufgehängt, um ihren Unmut kundzutun, welcher Vandalismus am „Grünen Montag“ am Grundwassermanagement geschehen ist.

Grillen und Chillen

Als wir in ausgelassener Feierabendstimmung im „Unteren Schlossgarten“ zusammen mit anderen, die schon da waren oder später kamen, grillten und friedlich feierten, rissen Vandalen von der S21-Gegnerschaft die gerade aufgehängten Poster ab.
Diejenigen, die noch kurz vorher geheuchelt hatten, dass man immer „friedlich“ und „tolerant“ und „respektvoll“ sei, hatten während  unserer Abwesenheit bewiesen, dass sie ein Problem haben, mit anderen Meinungen umzugehen.

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Nach dem „Grillen und Chillen“ zogen die S21-Befürworter zum Bauzaun, um sich anzuschauen, ob wirklich die Poster abgerissen wurden.

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In einer spontanen Aktion  wurden die Anti--21-Poster der S21-Gegner, die nur so von Hass, Denunziationen und Diffamierungen zeugen,  abgerissen.

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Diese Aktion war richtig und wir stehen dahinter.
Stuttgart 21 ist ein durch alle Instanzen legitimiertes Projekt.
Dies wollen aber die realitätsfernen S21-Gegner nicht wahrhaben und versuchen permanent alles niederzumachen, was für S21 ist.

Wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen!

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Heute fand im „Unteren Schlossgarten“, , das Event „Grillen und Chillen“ der Stuttgart-21-Befürworter statt.

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In geselliger Runde wurde unter netten Menschen relaxt und über Stuttgart 21 (S21) diskutiert.

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Nebenher brutzelten Grillfackeln, Scampi-Spieße, Würstchen, Schnitzel und andere Grillspezialitäten ihrem Garpunkt entgegen.

Die Stimmung war ausgesprochen sehr gut, sogar noch besser als beim Spaziergang voriger Woche.

Einige S21-Gegner – Keintologen genannt – meinten, ab und zu zu zwei, drei Leuten durch den „unteren Schlossgarten“ gehen und uns beobachten zu müssen.
Möglicherweise waren sie nur hungrig. Aber wer nicht fragt und vorher auch nicht grüßt, hat weiterhin einen leeren Magen.
Auf deren niveauloses Gequake haben wir aber nicht reagiert.

Die Veranstaltung lief total friedlich ab.

So feiert man in ausgelassener Feierabendstimmung!

 

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Gestern trafen wir – ein paar von den  Stuttgart-21-Befürwortern –  uns zum gemeinsamen Spaziergang, um in der Öfentlichkeit Präsenz zu zeigen.

Wir schauten uns den Schlossgarten an, den Bahnhof, diverse Baustellen und beendeten den ca. 90-minütigen Marsch am Informationsstand der „Interessengemeinschaft für Stuttgart 21“ auf der Königstraße, Ecke Bolzstraße.

Es war interessant zu sehen, wie die S21-Gegner auf uns reagierten.

„Höhepunkte“

  • Die S21-Gegner, die  nicht gewohnt sind, dass man deren „heile Welt“ stört, hatten „Slum City“, das verdreckte Zeltlager im Schlossgarten, zu deren Eigentum erklärt und meinten, uns dumm-dämlich begrüßen zu müssen.
    Sie hatten extra einen Lautsprecher mit Mikrophon aufgebaut, den sie einschalteten, als wir ankamen.
    Sie meinten uns beleidigen zu können, indem sie uns mit lauten Worten wie „keine Intelligenz“ etc. bewarfen.
    Alleine schon die Tatsache des Lautsprechers gab uns doch sehr zu denken, da wir davon ausgingen, dass sie sich sonst kein Verhör verschaffen konnten.
    Die „Aufpasser“ verstummten schnell, als wir unbeirrt weiter zogen und weder uns irritieren ließen noch sie beachteten.
  • Kurz darauf wurden wir von einem Möchtegern-Punker-Pärchen kurz aufgehalten, weil sie meinten, sie müssten eigens für uns aus „Slum City“ heraneilen und uns ebenfalls beleidigen.
    Wir filmten dies und wurden von dem Mädchen angegriffen, das meinte, sie müsse versuchen, uns die Videokamera herunterzureißen, was ihr aber nicht gelang.
    Den Film zeigt dies eindeutig.
    So also sehen es die sog. Parkschützer bzw. „Parkbewohner“ mit dem Foto‑ bzw. Filmrecht um, von dem sie ja behaupten, man dürfe jeden und alles bzw. filmen, ohne dass jemand etwas sagen dürfe.
  • Auf der Straße „Am Schlossgarten“, dort wo der Noch-Südflügel des Bahnhofs verläuft, war eine sog. Blockade von einigen S21-Gegnern, die laut johlten, als sie uns sahen.
    Wir ignorierten sie ebenfalls, indem wir unseren Spaziergang unbeirrt fortsetzen.
  • Auf Bahnstieg 16, in dessen Nähe Gleisarbeiten stattfinden, winkten wir den Arbeitern zu und machten ihnen Mut.
    Dort posierten wir kurz vor der Web-Cam, die auch ein Foto von uns schoss.

Nach einem kurzen Abstecher durch den Bahnhof ging es dann über die Königstraße zum Info-Stand der „IG für S21“, wo wir noch mit einigen Leuten diskutierten.

Was schade war, was uns einige Passanten mitteilten, dass S21 nicht über die Grenzen von hinausgehe und zweitens, dass es sehr sinnvoll sei, dass die S21-Befürworter Präsenz zeigten und aufklärten, da man leider nur Negativ-Schlagzeilen von S21 höre.

„Liebe“ Wutbürger, wir kommen wieder und werden weiter Präsenz für Stuttgart 21 zeigen.
Vielleicht an einem Samstag, einem Sonntag oder …
Die Woche hat schließlich sieben Tage.
Und es gibt nicht nur 16 Uhr als Uhrzeit.

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(Das Bild von der Web-Cam Bahnhofsturm Richtung Gleisfeld)

Wir danken den Verantwortlichen für die gute Organisation und sind sehr erfreut über den Zusammenhalt der Gruppe!

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SynPress – Syntronica.net live bei der Eröffnungsparty zum neuen Stuttgarter Tiefdurchgangsbahnhof – genannt „Stuttgart 21“ (S21).

Altbundeskanzlerin Angela Merkel, nun mit 65 Jahren seit knapp einem halben Jahr im Ruhestand, tritt vor das Publikum.
Dort sitzt auch der nun mehr 68-jährige Ex-Bahnchef Rüdiger Grube und kann sich sonnen, da er das gebaut hatte, was die Mehrheit des Volkes wollte – 21.
Angela Merkel spricht über die Querelen, die es im Jahre 2010 und 2011 um das Projekt Stuttgart 21 gab und die permanenten Anfeindungen der sog. Parkschützer gegen S21-Befürworter und der Bahn sowie gegen die Politik.
Mit einem Augenzwinkern spricht sie von einer angekündigten „German Revolution“, die aber ebenso ein Hirngespinst war wie das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21).

Von weit hinten hört man Buh-Rufe und vereinzelt meint man, „Oben bleiben“ zu vernehmen.

Auch ein grässlich hellgrünes Transparent mit der Aufschrift „S21 – Baustopp sofort!“ wird von drei Personen, einem schwarzhaarigen Wuschelkopf, einem angegrauten Rothaarigen sowie einem alten grauhaariger Mann mit Rollator hochgehalten.
Der alte Mann, angeblicher Kunstmaler, ruft mit alter, zitternder Stimme: „Wir wollen keinen Tiefbahnhof!“ und schwankt dabei sichtlich.

Klarer Fall bei 75 Jahren!

Aus einer anderen Ecke, in der ein ergrauter (mit nicht mehr blondierten Haaren) ehemaliger grüner Minsterpräsident von Baden-Württemberg steht, johlen einige Ewiggestrige: „Lügenpack!“ und trinken von ihrem selbst mitgebrachten Bier „Resistant 21“.

Angela Merkel dankt den Mitwirkenden am Projekt und nennt – von einem Blatt Papier ablesend – alle involvierten Firmen.
In der Timeline von Twitter wiederholen sich seit dem Paukenschlag der Eröffnungsfeier immer und immer die permanent retweeteten, stakkatohaften Beiträge:

Wir vergessen nicht: #S21 Der 30.09.2010 mahnt!
Restlose Aufklärung der Hintergründe jetzt!

Der 3360-ste Tag nach dem 30.09.2010
Das Projekt #S21 ist seitdem indiskutabel, besudelt u. beschmutzt.
Wir vergessen nicht!

Der 3360. Tag nach dem schwarzen Donnerstag
ohne Entschuldigung oder Verurteilung der Verantwortlichen.
Aufklärung jetzt! #S21

Die Veranstalung nimmt ihren Lauf.
Nach einer Stunde hat Angela Merkel die Firmen alle vorgelesen.
Sie kommt nun zum Abschluss und dankt noch mal, besonders Rüdiger Grube und den gerade eintretenden Volker Kefer, ehemaliger Technikchef der Bahn und in zwei Jahre auch Rentner.
Kefer grinst schelmisch und freundlich wie immer zurück, und ist sichtlich amüsiert über die draußen stehenden alten Leute mit den Transparenten „Renitente Rentner immer noch gegen S21“.

Plötzlich öffnet sich mit einem lauten Knallen die Tür und ein borg‑ähnlicher, maschinenwesen‑ähnlicher Mann betritt den Saal – schwarze Uniform, schwarze Handschuhe, schwarzen Stahlhelm mit Mikrofon, das vor dem Mund hängt, und ein Kameraobjektiv vor dem Auge.
„Was wird hier gespielt?“, fragt die Person mit energischer Stimme und schaut in die Menge, „das, was Sie hier machen, wurde sooo in der Schlichtung mit Heiner Geissler nicht vereinbart.“
Er bewegt sich durch die überraschte Masse und schaut durch sein Objektiv jede Person kritisch an, während er über seinen Rucksack das gerade aufgenommene live ins Internet als Live-Video streamt.

Bei Twitter unterbrechen ein paar neue Beiträge die Timeline:

CAMS21 live von der nicht-angemeldeten Feier des illegal errichteten Bahnhofs.

Ein paar Beiträge später fordern einige andere:

Rückbau des alten Bahnhofs jetzt, denn es fehlen noch Planfeststellungen.

Währenddessen meldet ein Reporter des Südwestradios (SWR), dass es zu Verzögerungen beim Eintreffen des ersten offiziellen Zuges in den neuen Bahnhof komme, da sich ein Mann an die Gleise gekettet habe, über die dieser Zug eintreffen solle.
Ein Bild zeigt den Mann mit einem selbst geschriebenen DIN-A4-Blatt, auf dem „Kein Zug wird jemals in den Bahnhof einfahren. K21 – Bahnhof mit Vernunft.“ steht.
Ein Trupp Polizisten befreit den Mann von seinen Ketten und später hört man die Sirenen eines Krankenwagens, der angeblich Richtung Hirsau unterwegs ist.

Nun ist der kulturelle Teil dran.
Eine Gruppe mit dem Namen „Die Juchtis“ zeigt in einer Performance Stationen des Widerstands auf.
Mimen, die fast wie der Kameramann von CAMS21 aussehen, aber auch Brustpanzer und Plexiglasschutzschilder tragen, stehen vor einigen Frauen mit Kleinkindern und Säuglingen und machen „Du – du – du“ und sagen, dass es unverantwortlich sei, Kinder mit auf Demonstrationen zu nehmen.

Ein Engel eines Schlichters erscheint auf der Bühne und redet hallend davon, dass nun Frieden einkehren solle und breitet seine Hände aus. Nachdem der Engel seine Predigt hinter sich hatte, klatschen viele, aber einige erheben die Fäuste und singen, begleitet von harten Gitarrenryhtmen der Gruppe Rammstein ähnlicher Musik, „Wir sind einsam und allein. Weiß Heiner, ich will kein S21-er sein.“
Dann schweben ein paar blaue Müllsäcke über die Bühne, die aber irgendwie Schmetterlinge darstellen sollen, aber auch Blauhelme sein könnten.

Dann verkündet ein Kardinal ähnlicher Mann, an dessen Seite aus einem Kamin weißer Rauch aufsteigt: „Wir haben einen Neuen! Super-Kretsche!“

Die Masse der Schaupieler bebt, johlt und schreit.

Dann platschen einige Kinder vor blauen Fässern im Wasser, werden von Polizisten weggetragen, ein paar mal, dann knallt es und der Südflügel ist auch nicht mehr vorhanden.

Dann gibt es ein Gewitter, Nebel stiegt auf, Feuer speit und eine große Figur mit Hörnern und Pferdefuß erscheint in dunkelrotem Licht, das im Fünf-Sekunden-Takt zwischen Grün und Rot wechselt und umgekehrt.

Ich bin der Winne, der stets verneint.
Und das mit Verkehrsrecht!
Denn alles was mit Stuttgart 21 entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht.
Drum besser wärs, wenn S21 nicht entstünde.
Denn alles, was ihr Rückschritt, Unsinn und Intrigen nennt,
ist mein wahres Element.

Dann tritt ein weißer Mann mit langen weißen Haaren und langem weißen Bart auf die Bühne streckt die Hand aus zu einem Aufzug.
Der Winne lacht hämisch und verschwindet in dem Aufzug, der nach unten fährt und als Fahrziel einen roten Dreizack zeigt.
Die Nebel verschwinden.

Ein Chor singt währenddessen „Grün, grün, grün ist nicht die Hoffnung. Grün, grün, grün ist nur eine Farbe.“

Nun betritt die Bautruppe die Bühne und baut aus Steinen – singend „Stein auf Stein, bald wird der Bahnhof fertig sein“ – den Bahnhof Stuttgart 21, der Bühnenaufzug fährt kurzzeitig nach unten und der Trog ist dann auch sehr schnell fertig.
Während die Bauarbeiter Hand anlegen, nehmen wild gestikulierende grüne Männchen die Steine von den Mauern, werfen sie weg, Polizisten tragen sie fort, die Bautruppe fügt die Steine wieder ein  und der Bahnhof ist fertig.

Dies war ein kleiner Blick in die .

Wenn sich ein weiteres Loch im Raumzeitgefüge auftut, ist SynPress – Syntronica.net wieder live dabei.

klar-gelogen-joker

Wir hatten unter Anderem schon in den Artikeln „Köstliche Argumente“ und „Die entladene Wut“ berichtet, wie Stuttgart-21-Befürworter von den S21-Gegnern beleidigt werden.
Die S21-Gegner, auch Keintologen genannt, machen dies bekanntlich, weil ihnen keine Argumente einfallen.

Die S21-Gegner haben in (un‑) sozialen Netzen sog. Fake-Accounts angelegt, die so ähnlich heißen wie die Konten der S21-Befürworter und verbreiten über die selbsterklärten Feinde Lügen oder denunzieren sie anderweitig.

Nachdem wir die Filterfunktionen einsetzen und ein Programm für den Browser Firefox geschrieben haben, haben wir ja Ruhe vor dem Schwachsinn!

Wenn es ganz schlimm ist, was z.B. gegen uns „gesagt“ wird, unterrichten uns unsere und diese halten dagegen und/oder wir halten dagegen.

Wir haben im Laufe der Konditionen bezüglich des geistigen Absturzes eines „großen“ Interviewers in Sache Interview mit uns berichtet, wie die Keintologen wieder und wieder versuchen, sich in die Sonne zu stellen, was ihnen aber nicht gelingt.

Die Keintologen haben ja für alles eine dumm-dämliche Ausrede parat, so auch zu den „Fake-Accounts“.
So sagten sie, dass die „Fakes“ ja gar keine „Fakes“ seien, weil WIR ja „Fakes“ seien.

In deren Augen exisitieren wir also nicht, weil wir uns ja selbst „faken“.

Diesen gehirnlosen Tiefsinn muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen!

Einige Keintologen sind nämlich der Auffassung, dass es uns real gar nicht gäbe, sondern sehen unsere Online-Präsenzen wie Webseiten, Foto-Seiten, das Internet-Tagebuch (Blog) als geschickte Täuschung – englisch: „Fake“ – der Bevölkerung.

Aha!

Sie argumentieren weiter, dass nämlich die CDU oder FDP – Da ist man sich noch nicht sicher – nur vorgibt, es gäbe uns real. Mit einem riesigen „Rummel“ würden Adressen genannt, die nicht stimmten, Fotos von Autos erstellt, die niemandem gehörten, Bilder von Kindern online gesetzt, die es nicht gäbe. Auch das Bild von Pinguin mit der niederländischen Königin Beatrix sei ja eine Fälschung – genau wie Bielefeld eben!
Auch würden Sportaktivitäten dokumentiert, die es nicht gäbe, und an denen Leute teilnähmen, die nicht existierten, an Orten, die es nicht gäbe.

Schon krank!

Weil es uns nun eben nicht gäbe, wir im Prinzip ja nur in einem Computer existierten, könne es ja keine „Fakes“ gegen uns geben, weil es ja eben keine „Fake-Fakes“ geben könne.

So haben die Keintologen das Wort „Satire-Account“ geschaffen.
Sie machen also eine Satire eines „Fakes“, der gar nicht existiert.
Satire ist etwas anderes, aber das müssen die Keintologen nicht wissen.

Satire (lat. satira; von satura lanx: „mit Früchten gefüllte Schale“, im übertragenen Sinne: „bunt gemischtes Allerlei“; früher fälschlich auf Satyr zurückgeführt, daher die ältere Schreibweise Satyra) ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt. Historische Bezeichnungen sind im Deutschen auch Spottschrift, Stachelschrift und Pasquill (gegen Personen gerichtete satirische Schmähschrift).

Aus Wikipedia „Satire“

Bei Wikipedia geht es noch etwas weiter, aber wer will, kann ja den Link anklicken.

Satire – u.a. Schmähen und Spotten – ist eben etwas Anderes, als beleidigen, diffamieren, generell alles in Abrede stellen etc.

Wenn man es genau nimmt, sind die Keintologen, die die Behauptung aufstellten, wir seien irreal, schon eine (Real‑) Satire!

ATOM-NEIN 176303 R by Sergej23 pixelio

Die schwarz-gelbe Regierung plant bekanntermaßen den Atomausstieg in Etappen zum Jahr 2022.
Abgeschaltet werden soll …

  • 2015 Grafenrheinfeld
  • 2017 Grundremmingen B
  • 2019 Phillipsburg Ⅱ
  • 2021
    • Grundremmingen Ⅽ
    • Grohnde
    • Brokdorf
  • 2022
    • Isar Ⅱ
    • Neckarwestheim Ⅱ
    • Emsland

Durch die „Brennelementesteuer“ soll nun der Ausstieg finanziert werden und gleichzeitig sollten auch „Alternativenergien“ gefördert werden.

Wir haben uns in Trier mit einem Greenpeace-Mitglied unterhalten, der mit den Atomaustieg nicht wirklich zufrieden war.
Greenpeace will den Ausstieg bis 2015 und sagt, dass ein Umstieg in „alternative Energien“ im Prinzip nun schon möglich wäre.
Begründet wird dies u.a. mit der „Refinanzierung“ durch die Brennelementesteuer, aber auch damit, dass man einfach mit einem neuen Gesetz den Atomausstieg bis 2015 – wie das Gesetz zu 2022 – regeln könne.

Was man aber nicht vergessen darf, ist, dass die sog. Alternativenergien noch nicht für einen effizienten Einsatz bereit und fähig sind sowie die Technik dafür noch nicht in dem benötigem Maße bereitstehen.

Greenpeace geht den Weg, dass eben zwischenzeitlich (stillgelegte (???)) Kohle‑ und Gaskraftwerke den Strom liefern sollten, bis diese laut Greenpeace im Jahr 2022 auch abgeschaltet werden soll(t)en.

Einer der Gründe ist, dass in Deutschland genügend Energie zur Verfügung stehe und auch bald neue Speichernmöglichkeiten für „überproduzierten Strom“ zur Verfügung stünden.

Gut und schön, wenn es so wäre!

Man kann nicht einfach mal ebenso fünf Jahre zur „Verfügung“ stellen bzw. einfordern und dann den Stromkonzernen vorschreiben, dass sie „Bitte schön!“ alles tun sollen, dass Deutschland dann ohne Probleme mit Strom versorgt sei.

Als wir ansprachen, dass Greenpeace doch keine fossillen Brennstoff verheizen wolle, sprach man nur von einer kurzen Übergangszeit.
Auch die Krtik unsererseits, dass Greenpeace in der Ostsee gegen Off-Shore-Windanlagen sei, wurde auf einmal relativiert bzw. das war dem Greenpeace-Mitglied neu.

Greenpeace will nur noch auf Solaranlagen und Windkraftanlagen setzen, schafft es aber nicht, zu überzeugen, wie der Übergang in knapp fünf Jahren zustande kommen soll.

Noch etwas am Rande …

Die Grünen haben doch immer für den Atomausstieg gekämpft, als das Ausstiegsgesetz aber vorliegt, wollen sie nicht zustimmen.

Sie haben doch nun bekommen, was sie wollen!

Kann es sein, dass die Dagegenpartei dadurch ihren Status verliert und Stammwähler abwander(te)n?

piraten-pfeil

Zu den astrogeturften Stuttgart-21-Gegnern gesellte sich irgendwann – aus einem verkappten Verständnis von „Basisdemokratie“ heraus – auch die Piratenpartei.
Die Präsenz (der Piratenflagge und der entsprechenden Parolen) wurde zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, die am 27.3.2011 stattfand, immer mehr und mehr.
Auch in sozialen Netzwerken gingen die Piraten auf Stimmenfang.
Die S21-Gegner hatten ein paar neue Gespielinnen Vasallen Verbündete, mit denen sie ihr perfides Spiel gegen Herrn Mappus, die Bahn, die Landesregierung und gegen die eigenen Traumata weiterspielen konnten.
Die Piraten hofften auf Stimmen und darauf, dass sie entgegen aller Prognosen zum Trotz doch in den Landtag einziehen könnten, was sich allerdings als maßlos überzogene Utopie herausstellte, denn außer den eigenen Mitgliedern wählte kaum (noch) jemand die Piraten.
So ist es eben im politischen Kampf, nichts Ungewöhnliches!
Die Piraten waren verständlicherweise enttäuscht.

Aber nicht nur die Piraten!

Die S21-Gegner gingen auf die Piraten los und hielten ihnen vor, sie sollten dort bleiben, wo der Pfeffer wachse, da man von ihnen, was S21 anginge mehr, erwartet habe.

Die Linken hatten auch kaum Stimmen bekommen, aber bekamen keine Schelte.
So stellte sich im Nachhinein heraus, dass viele der „Protagonisten“ der S21-Gegnerschaft Mitglieder bei den Linken waren bzw. sind.
Dies war Eingeweihten sowieso bekannt, aber es wurde erst mal geleugnet, doch die Wahrheit kam heraus.

Die Piraten haben nun einen schweren Stand bei der S21-Gegnerschaft.

Die Piraten versuchen nun gegen die Grünen und die SPD in Sachen S21 zu agieren, was aber nur Wundenlecken ist.

So ist es, wenn man als Spielfigur weggeworfen wird!

Lenin sprach mal von „nützlichen Idioten“.

Die „Volksversammung“, die keine war …

Heute abend fand in die von den Stuttgart-21-Gegnern initiierte „Volksversammlung“ statt.
Gandalf Stocker, der sich auch widerspricht bzw. widersprochen hat, weil er ja nichts mehr für das Keintologen-Bündnis  machen will bzw. wollte, hatte geladen.
Allerdings waren zu der „Volksversammlung“ nur S21-Gegner geladen, sonst niemand.

Als wir etwas verspätet in Stuttgart eintrafen, windete sich der neue baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann aus der Befragungsspirale, indem er sagte, er wolle sich bei Bundesverkehrsminister Ramsauer für den Fortbestand der sog. Baustopps einsetzen.
Unter „Einsetzen“ war aber gemeint, er will sich einen Freibrief holen, dass der Bund den Baustopp bis zur Volksbefragung – von Volksentscheid war keine Rede mehr – finanziert.

Hier sehen wir wieder mal den populistischen Opportunisten Kretschmann, wie wir ihn schon im ZDF bei „Was nun?“ erlebten.
Er schiebt anderen den „Schwarzen Peter“ zu und kann dann sagen, er habe alles versucht, aber die anderen hätten seine Pläne verhindert.

Die größte Heuchelei war die, als er sagte, es dürfe in Sachen S21 nichts mehr eskalieren.
Kretschmann setzte lange Zeit auf die Parkrandalierer und anderes Gesocks Radikale aus der S21-Gegnerschaft, und hat auch permanent seine Stimme erhoben gegen die „ach so schlimmen“ Polizisten, die mit Wasserwerfern die Demonstranten am 30.09.2010 in den Griff zu bekommen versuchten, als diese massiv gegen diese vorgingen, nachdem die Polizei zigmal warnte, sie wolle Wasserwerfer einsetzen und niemand auch nur einen Millimeter nachgab.
In seinen Augen waren die S21-Gegner in keinster Weise ausfallend gewesen, aber auf einmal sind doch welche aggressiv gewesen.

Jetzt heuchelt er Verständnis für alles und für jeden, erhebt auch sein Wort – momentan noch zaghaft – gegen die S21-Gegner, was er vor der Wahl nie getan hatte, und dreht so sein grünes Fähnchen in den Wind.

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