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Es gibt ja in sozialen Netzwerken schon sehr kuriose Dinge, doch stellenweise muss man bei manchen Leuten an deren Verstand zweifeln.
In der Diskussion um Stuttgart 21 – S21 – könnte man sich vorkommen, als wäre man der einzige, der S21 befürwortet, wenn man die Demagogik und Polemik der Möchtegern-Protagonisten der S21-Gegnerschaft hört bzw. liest.
Die S21-Gegner manipulieren nicht nur die eigenen Lakaien und Stiefellecker dahingehend, dass sie jeden Mist, den die Anführer der Aufrührerei palavern, unreflektiert weiterverbreiten, sondern verbreiten dies gezielt in der Öffentlichkeit selber.
Die S21-Befürworter sind in ihren Augen Idioten, die keine eigenen Meinung haben, sondern gekauft und verblendet seien.
Das ist das menschenverachtende Bild der Wutbürger von ihren selbsterklärten Gegnern.
Die Peinlichkeit ist, dass die Mehrheit für Stuttgart 21 ist.
Die S21-Gegner haben sich aber, um die Anzahl der S21-Gegner zu erhöhen, etwas ausgedacht.
Sockenpüppchen!
Man stelle sich vor, jemand hätte an einer Hand über jeden Finger kleine Püppchen gestülpt.
Wenn man nur eine Hand betrachtete, wären es fünf.
Im Internet funktioniert das so ähnlich.
Eine Person nimmt sich mehrere Konten und kann so mit verschiedenen Identitäten auf ein und derselben Seite sufen, z.B. in Foren oder sozialen Netzwerken.
Bei Twitter haben nicht nur wir beobachtet, wie die S21-Gegner gezielt Sockenpüppchen einsetzen, um sich selbst Recht zu geben oder um die Anzahl der eigenen Leute zu erhöhen.
Dumm ist es nur, wenn auffällt, wer welche Floskeln und Phrasen benutzt oder Rechtschreibfehler u.ä. macht.
Ein weiteres Kuriosum sind sog. „Fake-Account“.
Das sind im S21-Gegner-Jargon Konten, also Identitäten, die einzig und allein dazu geschaffen wurden, um anderen zu schaden, zu denunzieren, zu diffamieren etc.
Bespielsweise ist KarlMeyer ein S21-Befürtworter.
Da die S21-Gegnerschaft es nicht geschafft hat, ihn mundtot zu machen, erzeugt nun einer eine Identität, die dann KarlMeger oder KarlMeier heißt.
Diese Identität sieht fast genauso aus, und beim ersten Hinschauen, erkennt man kaum den Unterschied.
Diese Identitäten benutzen die S21-Gegner dazu, um ihre Feinde, die sie nicht mundtot machen können, zu ärgern bzw. um Dreck auf sie zu werfen.
So postet KarlMeger z.B. Lügen über KarlMeyer oder beleidigt ihn bzw. sich selber, um den „echten“ zu schaden.
Dies kommt in immer größerem Ausmaß vor.
Original-Ton KarlMeyer: „Ich bin Mitglied in der FDP.“
Diffamierung durch KarlMeger: „Ich bin Mitglied der FDP, weil ich wie alle FDP-ler schwachsinnig bin.“
So ging es einige Zeit. Manche Leute haben aufgegeben, aber nicht alle!
Wir haben nun beobachtet, dass die S21-Gegner ins Straucheln geraten sind.
Es sind nur einige wenige Leute, die die Sockenpüppchen‑ bzw. Fake-Account-Nummer machen.
Aber sie beherrschen die „Nummer“ nicht.
KarlMeyer: „Ich bin Mitglied der FDP.“
AnneSchmidt: „Mein Mann ist S21-Befürworter.“
KlarMeger – Fake-Account: „Mein Mann ist S21-Bewürworter, weil er dämlich ist.“
AnneSchmitt – Fake-Aoount: „Ich bin Mitglied der FDP, weil ich wie alle FDP-ler schwachsinnig bin.“
Da haute etwas nicht hin, denn KarlMeger hätte auf KarlMeyer und AnneSchmitt auf AnneSchmidt antworten sollen!
Nachdem die S21-Befürworter herausbekommen hatten, welch‘ perfides Spiel die S21-Gegner spielten und dies aufdeckten, z.B. auch Anzeige gestellt hatten, musste sich die S21-Gegner wieder etwas Neues einfallen lassen.
Jetzt wurde es total kurios.
Die S21-Gegner schufen Fake-Accounts der eigenen Leute und taten so, als pöbelten S21-Befürworter nun gegen die S21-Gegner, also anders herum wie bekannt.
Anheizend schalteten die S21-Gegner nun zwischen verschiedenen Pro‑ und Kontra-Identitäten hin und her, um ihr perfides Spiel zu trieben.
Dumm ist es nur geworden, als ein S21-Gegner nicht mehr mit dem Umschalten klarkam, und seine eigenen Glaubengenossen unter einer falschen Identität anpöbelte und diese sich auch noch wehrten.
Hochmut kommt bekanntermaßen vor dem Fall!
Nachtrag, 8. Mai 2011
Man muss stellenweise schon am Verstand der Sockenpüppchen-Spieler zweifeln.
Es war klar, dass sie sich wieder irgendwie „rechtfertigen“ mussten.
Es hat zwei Wochen gedauert, bis sie etwas hatten.
Nun haben sie behauptet, wir steckten angeblich hinter einigen von den hetzenden Sockenpüppchen.
Der Beweis bleibt aus, es wird fleißig wiederholt, und man hofft, dass die Lüge so zur „Wahrheit“ wird.

Super-Kretsche hat wieder einschneidende Reformen eingeleitet.
Im Zuge des grün-roten Wechsels hat nun auch endlich wieder für die Industrie einen Aufschwung gegeben.
Die Zeiten der Maßlosigkeiten sind vorbei.
Mercedes-Benz baut von nun an Kutschen, denn man setzt aufs Pferd, weil das Auto ja nur eine kurze Erscheinung war.
Gleichzeitig braucht man sich nun auch nicht mehr in die Diskussion um den Treibstoff E10 einbringen, weil ja die Restlaufzeiten der Raffinerien und Tankstellen ganz klar geregelt sind.
Die Sprit-Ausstieg kommt.
Tankstellen rüsten jetzt schon um auf Wasser-Stationen.
Die Industrie stellt nun auch sog. Horse-Ports her als Antwort auf die bald nicht mehr benötigten Car-Ports.
Vor vielen Einkaufszentren stehen schon Pferdetränken.
Danke Super-Kretsche!

Die Stuttgart-21-Gegner haben wieder eine neue Kampagne ausgeheckt, in bzw. mit der sie Personen, die sich nicht hundertprozentig sicher sind, was alles bei S21 mit hineinspielt, demagogisch manipuliert werden sollen.
Gleichzeitig schlagen die S21-Gegner auf die S21-Befürworter mit einem gewaltigen Lügenpotenzial ein.
Es werden ganz deutlich Lügen gesät, damit die S21-Gegner „im Recht“ sind, dabei vergessen sie die Realität.
Es ist bekannt, dass für S21 ca. 280 z.T. große und alte Bäume weichen müssen und schon einige gefällt und umgepflanzt wurden.
Was die S21-Gegner nicht wahrhaben wollen, ist dass 5000 neue Bäume geplanzt werden, wenn die Parkerweiterung – bedingt durch den Abriss des jetzigen Gleisfeldes – durchgeführt wurde.
Wenn sie es doch tun, dann haben sie ein realitätsverweigerndes Argument, das sich mit der „Lunge Stuttgarts“ befasst.
Wenn die Bäume gefällt bzw. umgepflanzt würden, ersticke Stuttgart, weil die neuen 5000 Bäume angeblich nicht so viel Sauerstoff produzieren könnten wie die alten.
Auf die Gesamtzahl aller Bäume in Stuttgart – laut amtlicher Zählung ca. 105 000 Bäume – bezogen sollte dies jedem schon als Unwahrheit auffallen.
Dass durch Baumumpflanzungen bzw. –neupflanzungen kaum weniger Sauerstoff produziert wird, wurde
, aber die S21-Gegner beharren weiterhin auf ihre falsche Darstellung.Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie!
Im Zuge der Baumpflanzungen werden allerdings nicht nur junge Bäume (neu)gepflanzt, sondern auch sog. XXL-Bäume.
Diese Anzahl liegt zwischen 290 und 300.
Diese XXL-Bäume liefern selbst schon die gleiche Menge Sauerstoff wie die alten, falls die alten wirklich ganz gefällt würden.
Die ca. 4700 „kleinen“, „jungen“ Bäume kämen auch noch dazu.
Auch hier handelt es sich mal wieder um eine absichtliche (?) Lüge der S21-Gegner.
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Wir beschäftigen uns ja mit der sog. Mantik.
Mantik – die „Kunst der Zukunftsvorhersage“ – ist zum Himmel schreiender Unsinn und bedient sich billigster Tricks.
Wie stellen hier kurz eine Situation, die vor kurzem am Fernsehen geschaut haben, nach.
Personen können sich live einwählen und können dann am Fernsehen zu schauen, wie eine Mantikerin ihnen die Zukunft angeblich voraussagt.
R steht hier für ratsuchende Person, der Name Maria ist zufällig von uns gewählt.
Ⅿ steht hier für die Mantikerin.
| R | Hallo, hier ist Maria. |
| Ⅿ | Hallo Maria! Darf ich Dir alles sagen? |
| R | Ja! |
| Ⅿ | Wie geht es Dir, alles in Ordnung bei Dir? (mischt die Karten und legt sie akurat auf den Tisch) Ich sehe schon, Du hast Probleme. Bei der Partnerschaft? (legt Karten weiter) |
| R | Nö! Eigentlich nicht. |
| Ⅿ | Ja, Du bist etwa müde … Oder bist Du traurig? |
| R | Naja, ich möchte wissen, wann ich mich wieder verliebe. |
| Ⅿ | Das meinte ich auch damit. Du wirst Dich bald wieder verlieben. Die Reisekarte sagt dies eindeutig. Und Du hast Probleme mit dem Amt, weil Du arbeitslos bist. |
| R | Ich bin nicht arbeitslos. |
| Ⅿ | Jedenfalls wirst Du in Kürze mit dem Amt zu tun bekommen, denn die Amtskarte liegt hier bei Dir ganz zentral. (deutet auf eine Karte und schaut zögerlich) Ja, ganz deutlich. Hast du Geldsorgen? Die kannst Du getrost vergessen, denn Du steigst bald auf. |
| R | Das bin ich erst voriges Jahr im Dezember. |
| Ⅿ | Dann kommt es noch mal. Es kann aber auch bedeuten, dass Du verreisen willst, denn die Reisekarte und die Amtskarte gepaart sagen das eindeutig. |
Dieses Gespräch hätte man endlos fortführen können.
Wir sehen, dass die Mantikerin sehr gut sprachlich geschult ist.
- Sie fragt nebenläufig nach Begegebenheit und Umständen, die sie später als „Hellsichtigkeit“ verkauft.
- Sie stellt eine Behauptung auf, die sie ruckzuck wieder revidiert im Nebensatz und es als „doch richtig“ deklariert.
- Die Aussagen sind reine Barnum-Aussagen, die so allgemein gehalten sind, dass man alles und nichts hinein interpretieren kann.
Ein muss man der Mantikerin mit dem „Rundum-Blick“ lassen…
Sie versteht es mit Aussagen, die nichts enthalten, Leute zu den Telefonen zu locken und sich für teueres Geld einzuwählen, um live übers Fernsehen in die Zukunfts schauen zu dürfen.
Sie hat keine „Fachkompetenz“, aber schafft es sich als DIE „Seherin“ zu verkaufen, in dem ihre hochentwickelten sprachlichen Fähigkeiten benutzt.

Super-Kretsche hat auch in der vorigen Woche viel bewegt, vor allem den Löffel in seiner Kaffeetasse und sein Beißwerkzeug für die Laugenbrezel.
In der vorigen Woche hat sich Super-Kretsche in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Helikopter seines Kumpels Heli-Cem geborgt und ist nach Kalifornien geflogen.
Er hat sich Silikon-Dichtmasse und Schrauben sowie Muttern u.ä. mitgenommen.
Er hat dann direkt zwischen der pazifischen Kontinental-Platte und der nordamerikanischen Kontinental-Platte Silikon gefüllt, damit diese nicht mehr abrutschen können.
Gleichzeitig hat er die beiden mit Schrauben und Muttern gesichert.
Nun wird es keine Erdbeben mehr bedingt durch die San-Andreas-Verwerfung geben können.
Danke Super-Kretsche!

Die Stuttgart-21-Gegner haben wieder eine neue Kampagne ausgeheckt, in bzw. mit der sie Personen, die sich nicht hundertprozentig sicher sind, was genau bei S21 passiert, demagogisch manipuliert werden sollen.
Gleichzeitig schlagen die S21-Gegner auf die Bahn und die Landesregierung, die positiv zu S21 steht und dieses unterstützt mit einem gewaltigen Lügenpotenzial ein.
Es werden ganz deutlich Lügen gesät, damit die S21-Gegner „im Recht“ sind, dabei vergessen sie die Realität.
Seit ein paar Tagen existiert ein Video, in dem über die Finanzierung sinniert wird.
In dem Video werden extra Tatsachen verdreht, um wieder gegen das Projekt „Stuttgart 21“ zu agieren!
Ein Bekannter, Felix Dschung, ebenfalls S21-Befürworter, hat sich mit dem Video auseinandergesetzt und hat ein Dokument veröffentlicht, in dem die eindeutigen Falschdarstellungen der S21-Gegner bis ins Detail aufgeführt werden.
Wir dürfen dieses Dokument hier benutzen.
Vielen Dank an Felix Dschnung!
- Man darf nicht so rechnen, wie es in dem Video gemacht wird. Die Stadt Stuttgart hat die Grundstücke der Bahn ja nicht in der primären Absicht einer Wertanlage (Immobilienspekulation) gekauft, sondern um später die Stadtentwicklung in der Hand zu haben. Daher kann auch nicht von der für die Stadt entgangenen Gewinnen geredet werden.
Weiterhin ist zu bedenken, dass die Stadt Stuttgart durch den späteren Verkauf der Grundstücke von erheblichem Gegenwert an Investoren auch wieder Geld einnimmt. Man kann aufgrund dieser Einnahmen – die selbstverständlich erst in frühestens 10 Jahren realisiert werden können – also nicht sagen, dass die Ausgaben, die die Stadt an die Bahn für die Flächen überwiesen hat, komplett am Stadtsäckel hängen bleiben würden. An wen die Stadt Stuttgart dann verkauft, ist Sache der Stadt. Das ist ja gerade das Positive an der ganzen Konstellation. Niemand zwingt die Stadt an jemanden zu verkaufen, der kein für die Stadt passendes Konzept aufweisen kann. Der Gemeinderat hat hier einen großen Einfluss. Hier wird viel Angstmacherei betrieben.
Auch können die Zinsen von 2009–2020 wohl nicht so einfach mit den Projektkosten von 4,088 Mrd. Euro verrechnet werden, weil auch diese vor 2020 anfallen und nicht verzinst werden. Die Zinsen bis 2009, als der Finanzierungsvertrag geschlossen wurde, waren aber nur 245 Millionen Euro, nicht 810 Millionen.
Es ist außerdem nicht richtig zu behaupten, dass der Grund und Boden, den die DB AG an die Stadt verkauft hat, zuvor der Bahn einfach so „geschenkt“ wurde im Sinne einer Schenkung. Vielmehr gingen die Flächen im Zuge der Bahnreform – die übrigens durch den Bundestag Mitte der Neunziger vollständig demokratisch legitimiert wurde – in den Zuständigkeitsbereich der Bahn über. - Wenn die Bahn illegale Grundstücksgeschäfte mit den Flächen des alten Güterbahnhofs oder dem A1-Gelände betrieben haben soll, frage ich mich, warum deswegen die Bahn in der Vergangenheit niemand anzeigte. Solange die Bahn nicht dafür von Gerichten abgekanzelt wurde, ist dieser Punkt nicht mehr wert als heiße Luft.
Außerdem darf man sich fragen, wieso Leute, die bilanztechnisch nicht gerade durch präzises Vorgehen auffallen, zwischen Grundstücken, die der Bahn gehören und solchen, die als Eisenbahnsondervermögen zu werten sind, unterscheiden. Denn da die DB AG zu 100 % dem Bund gehört, sind doch Verschiebungen von Grundstücken zwischen Bahn und Eisenbahnsondervermögen unter dem Strich doch belanglos, weil beides auf den Bund entfällt, oder etwa nicht??? Man darf mit der Formulierung „am Steuerzahler vorbeigeschoben“ zu Recht an übelste Stimmungsmache denken. - So wie ich die Finanzierungsvereinbarung lese (, Seite 14), sind die im Video erwähnten 112 Millionen, die der Flughafen im Jahr 2008 gezahlt hat, bereits in den Aufwendungen für den Flughafen mit eingerechnet. Den Kostenbalken des Flughafens daher zu erhöhen, ist schlichtweg falsch, da somit Kosten doppelt berücksichtigt werden würden. Dabei existiert – entgegen anderslautender Aussagen – sehr wohl eine Gegenleistung für den Flughafen in Form eines Gleisanschlusses, der den Flughafen insbesondere mit Blick Richtung Osten (Region Ulm und um Ulm drumrum) massiv aufwertet.
Die Flughafen Stuttgart GmbH ist zudem eine eigenständige Gesellschaft mit ihrem eigenen Bilanzkreislauf. Daher können die Aufwendungen des Flughafens nicht – wie später im Video gezeigt – einfach direkt auf die Landeskosten umgelegt werden, auch, wenn das Land BW Mitgesellschafter ist. - Die Wortwahl „Mehrverkehr im Rahmen von Stuttgart 21“ soll wohl suggerieren, dass es für die durch das Land gezahlten 300 Millionen Euro in den Jahren 2001–2010 keine Gegenleistung gab. Die zusätzlichen Züge, die ja wohl fuhren, sind meiner Auffassung nach aber sehr wohl als Gegenleistung zu verstehen.
Weiterhin ist es zwar korrekt, dass Direktvergaben nicht mehr in der Weise zulässig sind, wie sie damals stattfanden. Aber es ist zu bedenken, dass die Rechtsprechung im Jahr 2001 einfach noch nicht soweit war. Daher kann man Stefan Mappus als damaligem Verkehrsstaatssekretär keinen Strick daraus drehen, diese besagten Mehrverkehre nicht ausgeschrieben zu haben. - Die Kosten, die z.B. durch den Umbau am U-Bahn-System in Stuttgart entstehen, sind sehr wohl in die Gesamtkalkulation des Projekts eingepreist. Siehe dazu auch die Berichte bezgl. der Kreuzungsvereinbarungen zwischen der SSB und der DB AG. Weiterhin wird bei einem Projekt einer solchen Größenordnung in keinster Weise „vorsichtig geschätzt“!
- Selbstverständlich hat die DB AG in Stuttgart die Investitionen heruntergefahren, nachdem geplant war, dass S21 umgesetzt werden soll. Das ist nicht verwerflich, denn ich renovier ja auch nicht mein Haus, wenn absehbar ist, dass es in 10 Jahren abgerissen werden soll. Da hilft es auch nicht zu jammern „aber man hätte doch…“ Wichtig ist, sich anzuschauen, wo man JETZT steht und was man machen kann.
Zudem hatte die Bahn in der Vergangenheit die gesparten Gelder nicht irgendwo versickern lassen. Nein, ganz im Gegenteil! Die durch den Investitionsstopp gesparten Gelder wurden separat verbucht, um im Falle eines Abbruchs von S21 in Stuttgart investiert zu werden. Nur: Als Ende 2009 absehbar war, dass Stuttgart 21 gebaut wird, konnte der DB Konzern diese Rückstellungen auflösen und diese an anderer Stelle ausgeben. (Ich hätte mich hier genauso verhalten) Somit sind diese Gelder nicht mehr verfügbar, sie sind quasi verfrühstückt. Daher sind die Verluste, die durch einen Abbruch von S21 entstehen würden, nicht in den Bahnbilanzen etatisiert, womit dieses Geld dann bei der Beschaffung von ICEs fehlen würde. (Die ICEs muss die Bahn aus eigener Tasche finanzieren, da der Fernverkehr eigenwirtschaftlich betrieben wird.) - Die Stationsgebühren kommen selbstverständlich nicht nur der einen Station zu gute, für die die Gebühren erhoben werden. Es ist nicht so, dass für jeden Bahnhof eine Art Konto existiert, auf das die Stationsgebühren der einen Station fließen würden und mit dem dann die anfallenden Kosten dieser Station zu decken seien. Ich sehe hier ein grobes Unverständnis des Machers des Videos bezüglich des Verhaltens der DB Netz AG bzw. DB Station&Services. So darf man nicht rechnen!!! Oder anders herum: Wenn man so rechnen würde, könnten immer nur die großen Bahnhöfe in Deutschland ausgebaut werden, da an den kleineren Haltepunkten nie genügend Stationsgebühren anfallen würden, um dort was bewegen zu können.
Wie hoch die Stationsgebühren zudem sind, ist in erster Linie nicht eine Frage des baulichen Zustands, sondern der Einteilung der Stationen in unterschiedliche Kategorien. So gilt beispielsweise der Stuttgart Hbf als Bahnhof der „Kategorie 1“, wofür in BW momentan 14,87 € zu zahlen sind. Für einen Halt in Ulm werden hingegen nur 11,87 € berechnet, da dieser Bahnhof in der „Kategorie 2“ geführt wird. Bei Mannheim und Heidelberg handelt es sich übrigens auch um „Kategorie 2 Bahnhöfe“. Und was muss man dort zahlen? Richtig: 11,87 €. (Der einzige Bahnhof in BW, der außer Stuttgart ebenfalls in die Kategorie 1 fällt, ist nebenbei Karlsruhe. Auch hier muss man – wie in Stuttgart – 14,87 € berappen.) - Zur Bebauung im A1-Gebiet sage ich folgendes: Ob die DB AG der Stadt Stuttgart die Fläche A1 verkauft oder an einen anderen Investor (LBBW), ist Angelegenheit der DB AG und nicht des Landes, der Stadt Stuttgart oder sonst jemandem. Es gilt das Grundprinzip des Gewinninteresses des Unternehmers. Dass die Bahn in Form einer Aktiengesellschaft so arbeiten muss, ist nicht Sache der Bahn, sondern der Politik. Hier ist an Herr Mehdorn zu erinnern, der unter rot/grün 1999 ins Amt gehoben wurde und der den Auftrag hatte, die Bahn an die Börse zu bringen.
Da das A1-Gelände zudem unabhängig von S21 frei wird, ist es falsch, diesen Posten überhaupt mitzubilanzieren. - Dass der Bund mit 1,229 Mrd. beteiligt sein, ist eine zu pauschale Aussage, die leicht verzerrend wirkt
a) So zahlt der Bund nur einen 564 Millionen Fixbeitrag für den Anschluss des Bahnknotens an die NBS Wendlingen–Ulm. Dem Bund ist somit egal, ob jetzt in Stuttgart S21 oder ein wie auch immer geartetes K21 käme, sofern eine Anschlussstrecke zur NBS benötigt wird. Auf diesen Umstand stützen sich die Kritiker, wenn sie behaupten, die Bundesgelder stünden variantenneutral zur Verfügung.
b) Bei dem Rest (1.229 – 564 Millionen) handelt es sich um Gelder, die teilweise aus Regionalisierungsmitteln und anderen Töpfen kommen – also Geldern, die eh dem Land BW zustehen.
Diese feine Unterscheidung ist fundamental wichtig in der Kostendiskussion! Denn nur die 564 Millionen könnten außerhalb des Landes BW verbaut werden. Wenn also ein Kritiker behauptet, der Bund könnte die ganzen 1.229 Millionen z.B. doch in die Hinterlandanbindung der Häfen stecken, kann man ganz klar sagen „Lügenpack!“. Und selbst wenn jemand meint, man könne doch wenigstens die 564 Millionen sinnvoller anderswo in Deutschland ausgeben, muss derjenige sich fragen lassen, wie er denn sein geliebtes K21 finanzieren will. Denn das Land scheidet nach Aussage der Grünen als Finanzier für ein solches Projekt ja aus, da dies angeblich verfassungswidrig sein soll. - Die Finanzierung steht bis zur Marke von 4,521 Mrd. Euro. D.h. bis dahin ist die Aufteilung der Kosten vertraglich fixiert. Erst dann müsste man sich zusammensetzen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Kosten zwischen 4,1 und den 4,521 Mrd. sich bewegen. Denn dafür gibt’s ja den Risikotopf.
Die 5,3 Mrd. € gem. Bundesrechnungshof basieren ferner auf einem veralteten Sachstand von 2008. Zudem enthält dieser Bericht sachliche Mängel, was jedoch durch das Kommunikationsbüro schon richtiggestellt wurde. - Noch eine Frage zum Schluss: Wenn Vieregg und Co. doch sooo präzise rechnen würden, warum konnten die drei Sachverständigen, die übrigens vom Aktionsbündnis akzeptiert wurden, keine Anhaltspunkte dafür erkennen, dass die Kosten grob unterschätzt wären???
Vielen Dank an Felix Dschnung!

Im medizinischen Bereich gibt es leider immer noch keinen Standard des Austausches von sensiblen, schützenswerten Daten.
Auch die „Standard-Programme“ sind noch weit gestreut, sowohl innerhalb von Deutschland, als auch im internationalen Kontext.
So trafen sich in Mumbai – Bombay – in Indien ca. zweihundert IT-Spezialisten und Personen aus dem medizinischen Bereich, um dieses Problem anzugehen.
Die Zusammensetzung der Teilnehmer war deswegen schon sehr gut gewählt, weil nicht nur Computer-Spezialisten anwesend waren, sondern auch „Benutzer“ wie Ärzte und Pflegepersonal, die von ihrer Sicht beschreiben konnten, was sinnvoll für sie bei der täglichen Arbeit ist.
Bei ca. 30 Grad wurde diskutiert.
In den Arbeitsgruppen wurden heutige „Standards“ festgehalten und gesammelt, in welchem Land, was vorherrscht.
Jeder Teilnehmer hatte ja schon im Vorfeld Informationen zusammengestellt.
Die erste Hürde waren Sprachbarrieren. Die Teilnehmer sprachen mehr oder minder englisch, allerdings sehr „kreativ“ und facettenreich.
Die Asiaten, die stellenweise Probleme mit „R“ und „L“ hatten, gingen noch, was dieses „Manko“ betraf.
Bei manchen Leuten musste man sich erst „einhören“.
Als Standard wurde von allen Teilnehmen XML – wie auch nicht anders erwartet – favorisiert.
Die Art und Weise der Darstellung der Daten war eine andere Sache.
- Sollten die Daten schon in der Datenbank verschlüsselt werden oder erst beim Import?
- Sollte die XML-Datei selbst verschlüsselt werden oder die darin enthaltenen Daten?
- Welche Daten und in welcher Form soll die XML-Datei enthalten?
- Welche sog. Verschlagwortungen – Tags – sollte die Datei enthalten?
Dies waren Fragen, die zum größten Teil schon beantwortet werden konnten und in eine ToDo-Liste einflossen und vor Ort mit den betroffenen Personen erörtert werden sollen.
Was sich natürlich bei solchen Projekten, besonders in dieser Größenordnung stellt, ist die Kostenfrage.
Weitere Arbeitstreffen sind schon anberaumt.
Natürlich hat auch eine Sight-Seeing-Tour stattgefunden, denn nur arbeiten musste ja nicht sein.

Super-Kretsche ist nun vor zwei Wochen als baden-württembergischer Ministerpräsident in spe gewählt worden.
Seine Verdienste sind heilig und eigentlich unaussprechlich, aber wir wagen uns, sie auszusprechen.
In der vergangenen Kalenderwoche hat Super-Kretsche die Schul‑ und Bildungsreform durchgesetzt bzw. diese ist durch seinen eisernen Willen initiiert worden.
Der durchschnittlicher IQ der Schüler sank, aber!
Von nun an kann jeder Schüler seinen Namen tanzen.
Danke Super-Kretsche!

Die Stuttgart-21-Gegner „leben“ bekanntlich in einer eigenen subjektiven Welt, die mit einer semipermeablen Membran von der realen objektiven Welt getrennt ist.
Diese in sich geschlossene Welt ist absolut utopisch und realitätsfern.
Jenseits der Realität „leben“ die S21-Gegner in der „Schlossgarten-Freiheit“.
Dabei bezieht sich das Wort Freiheit auf einen Ausdruck aus dem Mittelalter:
Eine Freiheit war ein Gebiet, dass sich autark von den Herrscher selbst verwaltet hatte.
Die Schlossgarten-Freiheit-Bewohner glauben, dass sie keinem Recht unterstehen außer ihrem eigenen.
Neben ihnen steht deren Thron, das Objekt ihrer Anbetung, ein renovierter Kopfbahnhof, genannt K21!
Diese schon religiöse Anbetung und der Slogan „Kein S21“ hat den Ausdruck „Keintologen“ bzw. „Keintology“ für die Gruppe geprägt.
Die Keintologen sind wie eine Sekte organisiert, haben eine eigenen Moral, eine eigenen Rechtsprechung etc. pp.
Da die Keintologen in ihrem Wahn die einzigen Inhaber bzw. Besitzer des klaren Gedanken sind sowie die „Elite der Menschheit“, können die anderen nur verwirrt, verblendet und gekauft sein.
Die anderen – also die „Untermenschen“ in deren Augen – kann man beleidigen, was das Zeug hält.
Wir haben über Woche Beleidigungen, wie sie uns und Freunden entgegen geschmettert wurden, gesammelt und werde sie hier nun auflisten.
Wir benutzen solche Kraftausdrücke, Beleidigungen bzw. Denunziantionen und Diffamierungen nicht und haben sie hier unzensiert aufgelistet.
- Lügenpack
- Hirnlose Affen
- Gehirnamputierte
- Krawattennazi
- Immobilienfaschist
- Bonzenschwein
- Wahlvieh (bezügklich angeblicher Parteizugehörigkeit)
- Lackaffe
- Schreibnutte bzw. Lohnschreiber
- gekaufter Affe
- Parteienlakai bzw. Parteienschlampe
- Mappus-Schleimer
- Politiker-Stiefelküsser
- Speichellecker
- Champagner-Idiot
- Mettbrötchen-Trottel
- Anzugsfatzke
- Schwabenschwuchtel
- etc. etc.
Dies waren nur einige, die uns auf der Schnelle eingefallen sind.
Einige Beleidigungen haben wir auch nicht veröffentlicht, weil sie eindeutig gegen jeglichen guten Geschmack verstoßen und stellenweise nicht jugendfrei sind.
Wer möchte, kann uns noch seine „Lieblingsbeleidigungen“ senden.
Wir werden sie dann veröffentlichen.
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Eine Woche ist es jetzt – bis auf ein paar Stunden – her, dass Grün-Rot die Landtagswahl Baden-Württemberg gewonnen hat.
Super-Kretsche hat nicht nur nicht Stuttgart 21 nicht gestoppt, sondern hat noch viel mehr bewirkt.
Obwohl erst Super-Kretsches erste Woche beendet ist, hat er es geschafft, dass der Juchtenkäfer wieder im Schlossgarten ansässig ist.
Die Population von einem Juchtenkäfer hat sich schlagartig – bedingt durch den grünen Wechsel – auch durch spontane Zellteilung erhöht und liegt nun bei 2 000 000 Exemplaren, Tendenz exponenzial steigend.
Dadurch wurde der Juchtenkäfer auch von der Liste der bedrohten Arten gestrichen.
Danke Super-Kretsche!

























