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Bild von Rudi Carell

Sir Arthur Iganatius Conan Doyle
* 22.05.1859 + 07.07.1930
   
Geistiger Vater von Sherlock Homes und Dr. John H. Watson

In Sachsen-Anhalt haben Neonazis öffentlich eine Bücherverbrennung durchgeführt.
In die Flammen wurde „Das Tagebuch der Anne Frank“ geworfen.
Der ortsansässige Bürgermeister ist nicht dagegen eingeschritten.
Etwas später hat der Leiter des Ordnungsamtes der „Veranstaltung“ ein Ende gemacht.
Der Bürgermeister meinte lapidar, er wäre zu der „Veranstaltung“ gegangen, weil er versucht habe, Jugendliche durch Toleranz von rechter Gesinnung abzubringen.
Der Bürgermeister hat wegen Drucks aus der eigenen Partei diese verlassen, sein kommunales Amt will er aber nicht abgeben und hat es noch inne.

Namhafte und bekannte Politiker haben umgehend darauf reagiert.
Wer sich gegen Rechts einsetze, beteiligt sich nicht an solche menschenverachtenden Aktionen, war zu hören.
Die Bücherverbrennung wurde als eine schwer wiegende, krasse Grenzverletzung, die das Andenken Ermordeter in den Dreck zieht, verurteilt.
Sie sprachen auch über „schockierende Zustände“, „verabscheuenswürdig“, „Zeit, Konsequenzen zu ziehen“, „menschverachtend“ etc.
Wenn man sich anschaute, wie viele „anständige Bürger“ die Bücherverbrennung geduldet haben, erscheinen die Äußerungen der Politiker allerdings in einem völlig anderen Licht. Mir scheinen die „Volksvertreter“ eher Pawlowsche Hunde* zu sein.

Ein Reiz – in diesem Fall die Tat einer rechten Gruppe – impliziert eine genau vorhersehbare Handlung bzw. einen Redefluss von Standardfloskeln.
Wenn man sich näher mir Neonazis befasst, bemerkt man sehr schnell, dass viele Bürger einfach wegschauen, wenn Neonazis „Aktionen“ durchführen.
Vielfach wird aber auch der Rechtsextremismus klein geredet.
Der Rechtsextremismus ist keine „Randerscheinung“ oder „Protestwählen“, wie viele Politiker behaupten.

Im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalens von 2005 kann man in den Kapiteln über „Rechtsextremismus“ nachlesen, dass der Rechtsextremismus keine Randerscheinung ist.
Aufgrund vieler Wahlalternativen steht auch im Verfassungsschutzbericht NRW 2005 zu lesen, dass von Protestwählen überhaupt nicht die Rede sein kann, denn das wäre ein Verschließen der Augen vor der Realität.
Rechtsextremismus sei ein gesellschaftliches Problem und werde gezielt von Neonazis in die Köpfe von Kindern und pubertierenden Jugendlichen gesät.
Die Verharmlosung durch breite Schichten der Bevölkerung sei auch schuld an der Ausbreitung des Rechtsextremismus.

Kennen wir Alle nicht diese Floskel „Sag bloß nichts oder willst Du, dass man Dich verprügelt?“?

Stillschweigend werden auch rassistische „Witze“ über farbige Mitbürger oder Andersdenkende geduldet und sich darüber amüsiert.
Später darauf angesprochen, warum man über den Witz gelacht habe, kommt das Scheinargument „Weil alle gelacht haben.“ oder „Ich weiß auch nicht.“ ans Tageslicht.
Auch die Floskeln „Der war doch gut. Stell Dich nicht so an!“ oder „Halt mir keine Moralpredigt!“ dürfte jeder kennen.

Im Stern wurden Namen und Gesichter von etwas achtzig durch deutsche Neonazis getötete Menschen veröffentlicht.
Der Aufschrei war groß.
Wann ist der Artikel aber vergessen?

Bald!

Oder schon längst!

Eine weitere Frage, die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte, ist, ob die „breite Masse des deutschen Volkes“ Integration möchte.
Anhand von Berichten, wenn ausländische Mitbürger von Neonazis provoziert oder verprügelt werden, hört man etwas wie „Mehmet XYZ, Deutscher türkischer Herkunft“, „Der Deutschlibanese Ali XYZ“, „der in Tansania geborene Deutschafrikaner Youssou XYZ“.
Spielt es eine Rolle, ob ein Deutscher in Deutschland geboren wurde, ob seine Eltern aus dem Ausland stammen und/oder Deutsche sind, ob er schwarze, weiße oder eine andersfarbige Haut hat?

Kann man nicht einfach berichten : „Von Neonazis wurde Mehmet XYZ verprügelt.“?
Allein schon der Unterschied zu „Von Neonazis wurde Mehmet XYZ, Deutscher türkischer Herkunft verprügelt.“ ist gravierend.
Bei der ersten Variante stehen die prügelnden Neonazis im Mittelpunkt, in der zweiten der „Deutsche türkischer Herkunft“.

Ist der Hinweis „Deutscher türkischer Herkunft“ ein Beweis mangelnder Akzeptanz von Integration?


*:
Die Bezeichnung Pawlowscher Hund bezieht sich auf das erste empirische Experiment des russischen Forschers Iwan Pawlow zum Nachweis der klassischen Konditionierung.
Der Forscher Pawlow hatte durch Zufall beobachtet, dass bei Zwingerhunden schon die Schritte des Besitzers Speichelfluss auslösten, obwohl noch gar kein Futter in Sicht war.
Er vermutete, dass das Geräusch der Schritte, dem regelmäßig die Fütterung folgte, für die Hunde mit Fressen verbunden war.
Der vorher neutrale akustische Stimulus (Schrittgeräusch) werde im Organismus des Hundes mit dem Stimulus „Futter“ in Verbindung gebracht.
Um diese Hypothese zu prüfen, gestaltete er ein entsprechendes Experiment.
Auf die Darbietung von Futter, einem natürlichen Reiz, folgt Speichelfluss, auf das Ertönen eines Glockentons nicht.
Wenn aber der Glockenton wiederholt in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem Anbieten von Futter erklingt, reagieren die Hunde schließlich auf den Ton allein mit Speichelfluss.
Dieses Phänomen bezeichnete Pawlow als Konditionierung.

The Joker

Auf meinen Reisen durch das Internet fallen mir immer und immer wieder Kuriositäten auf.
Eine Kuriosität hat mich sehr ergriffen, obwohl ich nicht begriffen habe, wie sie zustande kommt.
So las ich folgenden Satz.

„Deshalb hatte ich mich seinerseits auch nur für einen T-DSL1000-Anschluss entschieden gehabt.“

Ich kam ins Grübeln und erinnerte mich, dass ich so etwas Ähnliches schon öfter gesehen hatte.

  • „ … ein Gedicht, das wo der Lehrer gemacht gehabt hat … “
  • „ … er hat zwar schluss gemacht gehabt … “
  • „ … ich habe eine Startsequenz und ein Paar Kommentatoren gemacht gehabt, als ich noch Hoffnung hatte … “
  • „ … vorher hatte das der phönix gemacht gehabt … “
  • „ … dank erstmal für deine nette hilfe, habe soweit auch nen fehler gemacht gehabt … “
  • „ … Spanien hat es doch tatsächlich erwischt, deshalb hatte ich ihre Fahne auch gehisst gehabt, denn ich wollte doch nicht das Frankreich verliert …“

Mal abgesehen davon, dass in den oben zitierten Satzfragmenten noch einige „Varianten“ der deutschen Sprache zu finden sind, scheint „gehabt gehabt“ ein Phänomen zu sein.
Wenn man in Internet-Suchmaschinen „gemacht gehabt“ eingibt, werden viele solcher Ergebnisse angezeigt.
Man kann es auch mit „gelesen gehabt“ ausprobieren.

„Ich hatte den Zettel gelesen gehabt“.

Das Plusquamperfekt („Ich hatte den Zettel gelesen.“) wird zum Doppelpartiziplusquamperfekt.
Einigen Leute scheint es nicht „perfekt“ genug gewesen zu sein.

Seltsam ist aber, dass diese Konstellation nur mit intransitiven Verben existiert.
„Ich bin gelaufen gewesen“ gibt es nicht.
Na gut, vielleicht in Bayern : „ Ⅰ bin fei kimma g’wes’n“
Aber das ist eine andere Geschichte …

Das Doppelpartizipplusquamperfekt ist aber noch nicht das Nonplusultra (oder war es das Nullplusultra?).
«Er sagte : „Ich hatte dich gesehen gehabt.“ » wird in der indirekten Rede wohl nach der neuen unheimlichen Art zu einem Super-Plus-Ungut-Ungetüm, wie es (nicht mal) im Buche steht.

«Er sagte, er hätte mich gesehen gehabt gehäbtert.»

Was passiert aber, wenn jemand sagte, dass ER gesagt habe, dass ER jemand Anderen gesehen gehabt hatte?
In verwirrtem Sprachcode hieße dies wohl:

«Er sagte, der Andere hätte gesagt gehabt, dass er jemand Anderen gesehen gehäbtert hätte.»

Vielleicht kommt ja noch der wohlbekannte „Tuter“ hinzu.

«Er tut sagen, der Andere hätte gesagt getan gehabt haben, dass er jemand Anderen gesehen gehäbtert getan hätte.»

Ein Unternehmer kaufte zehn Hühner.
Diese legten viele Eier, aus denen wieder Hühner schlüpften, die wiederum Eier legten …
Die Unternehmer hatte nach einiger Zeit das Hundertfache an Hühner.
In einer Nacht gab es einen furchtbaren Regen.
Der Regen war schon schlimm, dass alle Hühner ertranken.
Am nächsten Morgen stand der Unternehmer vor den toten Hühnern und meinte:
„Enten hätte ich nehmen sollen.“

So funktioniert die Börse.

Leicht sauer

Da ich beim Arzt Wartezeit hatte und keine anderen Zeitschriften vorhanden waren, nahm ich aus Langeweile ein Klatschblatt und blätterte gelangweilt darin herum.

Da mich immer die Standhaftigkeit von Udo Jürgens zu politischen und aktuellen Fragen interessiert hat, las ich das Interview.

Ach ja!
Udo Jürgens hat auch Angst davon, ein Pflegefall zu werden.

Das Interview, das ich mir durchlas, relativierte sich zum Aufmacher auf dem Deckblatt.
Udo Jürgens, forsch wie immer, redete darüber, dass er ab und zu altersbedingt unter Rückeschmerzen leide, gab aber auch einen Grund an. Als Kind habe er einen starken Wachstumsschub bekommen und habe dadurch bedingt in der Schule krumm gesessen.
Er habe zu der Zeit schon ab und zu Rückenschmerzen wegen einer kleinen Schiefstellung der Wirbelsäule gehabt.
Und er habe auch eine Brille, berichtete er, da er Probleme habe, Verkehrsschilder zu erkennen. Sein linkes Auge habe nur noch eine Sehkraft von etwa zehn Prozent.
Er plauderte weiter über sich und ließ auch nicht aus, dass er als Kind beim Spielen einen heftigen Schlag auf ein Ohr bekommen habe und er schätze, dass dadurch dreißig Prozent Hörvermögen verloren gegangen seien.
Auf sein Alter von einundsiebzig Jahren angesprochen, sagte er, dass das Schlimmste, was er sich vorstellen könne, sei, ein „Tattergreis“ zu sein, der kaum noch Lebensfreude empfinde.

Ja, wenn er bzw. das Klatschblatt sonst keine Probleme haben!

Jeder Mensch wird älter und jeder hat seine eigene Geschichte durchlebt.

Peinlich wird es, wenn man sich die Berichterstattung der Klatschpresse näher anschaut.
Einen Namen nennen brauche ich hier nicht, denn zwischen den vielen Blättern dieser Art gibt es keinen Unterschied.
Auf dem Deckblatt werden tränendrückerische Aufmacher gesetzt wie oben gesehen.
Die Fans der „Promis“ kriegen anscheinend fast einen Herzinfarkt, wenn sie vom ach so schlimmen Leben ihres „Promis“ erfahren. Um alles genau zu erfahren, kauft man dann diese Blätter.

Mitleid hat schon immer gezogen.

OOO

In der offenen und kostenfreien Bürosoftware OpenOffice wurden einige Fehler und Sicherheitslücken gekittet.
Die Import‑ und Exportfilter für den Austausch mit Microsoft Office wurden verbessert.
Dies betrifft vor allem die Version 2003.
In der deutschsprachigen Version ist standardmäßig die Rechtschreibkorrektur und mit Thesaurus integriert, sodass man diese Komponenten nicht mehr umständlich nachinstallieren muss, wie es noch vor kurzem der Fall war.
Im Gegensatz zu StarOffice 8 stehen keine kleinen Update-Pakete zur Verfügung, sondern das vollständige OpenOffice-Paket muss heruntergeladen werden.

StarOffice-Updates können nicht in OpenOffice eingespielt werden.

Man kann das Sicherheitsupdate nun unter http://de.openoffice.org herunterladen.

Gerade las ich folgende Überschrift(en) eines Artikels.

Soul-Sängerin Beyonce frustriert von ihrer Schönheit

Wegen ihres Aussehens achten die Leute zuwenig auf ihr Können…

Karate

Liebe Beyonce,
Ich kann Dir helfen.
Ich beherrsche Kampfkünste und würde dir wohl gerne auf Anfrage das Gesicht verunstalten.

Dietmar - sauer

Bei uns in der Stadt wurde durch den Bürgermeister ein Projekt initiiert, das Einsparungen bringen sollte.
Der ganze Stadtrat stand außer ein paar Gegenstimmen hinter den Entscheidungen.
In Sitzungen wurden Ideen ausgearbeitet.
Unter anderem wurde auch beschlossen, dass der technische Beigeordnete nicht wiederbesetzt werden sollte. Dabei könnte man sparen, wenn man bedenkt, wie viel Geld diese Stelle verschlingt.
Gesagt getan!
Eine Sitzung wurde einberufen. Der Kandidat pro forma aufgestellt.
Er wurde erwartungsgemäß abgewählt.
Alles gut und schön, wenn nicht ein paar Sozis plötzlich gemeint hätten, sie müssten ihren Genossen schützen.
Die SPD begann herumzuzicken und warf dem CDU-Bürgermeister Unfähigkeit bei der Reform vor.
Auch sei der abgewählte technische Beigeordnete ein angesehener Mann gewesen usw.
Ich werde hier die Argumente nicht aufführen, die die SPD anführten, denn dieses Geschwafel dürfte jedem zur Genüge bekannt sein.
Gestern konnte man in einem Wochenendwerbeblatt von einen Sozi wieder einen Verbalangriff gegen den Bürgermeister lesen. Wie schon seit der Abwahl des technischen Beigeordneten war allerdings nichts zu finden, was als Argument für eine Weiterbesetzung der Stelle gesprochen hätte.
Der Bürgermeister wurde besudelt. Angeblich sei bei Sitzungen, die die Reform beträfen, maximal EIN Prozent bewältigt worden, was hätte bewältigt werden sollen.
In der „Stellungnahme“ des Sozis ging es überhaupt nicht um die Abwahl sondern nur darum, dass ein Posten auf Antrag des Bürgermeisters nicht wieder besetzt worden war, eben nicht mit dem Genossen.
Die SPD, die Sparvorschläge unterbreitet hatte, mitgearbeitet hatte, Entscheidungen mitgetragen hatte in dem Reformgremium, ist plötzlich zickig geworden, genau ab dem Zeitpunkt, als der Genosse als technischer Beigeordneter nicht wiedergewählt worden war.

Geht es denn noch oder tut es schon weh, Herr Karsten Koch?

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