
Am Sonntag ist Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters (OB) von Böblingen.
Den Kandidaten Lützner, CDU, und Paust, SPD, fällt nichts mehr ein.
Besser gesagt – Ihnen hätte mal endlich etwas einfallen können …
Im Böblinger Amtsblatt, dem völkischen Beobachter böblinger Organ der Stadtverwaltung, waren zwei Anzeigen von den Kandidaten.
Paust hat eine Bürgerbewegung gegründet mit Bürgern aus Böblingen, deren Ziele er durchsetzen will.
Lützner, der mit seinem Personenkult-Wahlauto sehr gefährlich durch Böblingen rauscht und auch fast schon mal Bürger – potentielle Wähler – umgefahren hat, hat auch so etwas gegründet.
Die Aussagen beider Werbeanzeigen sind gleich, nur die Unterstützer bzw. Sympathisanten sind andere.
Nachforschungen unsererseits haben ergeben, dass 90 Prozent der Unterstützer Pausts mehr oder weniger Bekannte SPD-ler sind, bei Lützner kommt der Großteil aus der CDU.
Aussagen, was sie überhaupt als Oberbürgermeister bezwecken, gibt es immer noch nicht. In Werbeblättchen von beiden sind nur hohle und nichtssagenende Phasen zu finden, dass man nach dem Lesen genauso schlau ist wie vorher.
Schon peinlich, wenn man keine eigene Meinung hat und nur den Posten aus Profiliersucht will oder nur das große Geld sieht.
Unser Tipp zur Wahl:
Keinen von beiden wählen!
Aber nicht der Wahl fernbleiben, sondern hingehen zur Wahl und auf den Wahlzetteln Unmut kundtun und die Wahlzettel dann ungültig machen, indem man beide ankreuzt oder keinen.
4 Kommentare zu „„Bürgerbewegungen“ für die OB-Kandidaten“
![]() |
Schreib Deine Meinung! |
























@Stephan:
Ich habe ma wo gehört (ich glaube bei Volker Pispers): „Politiker“ und „Meinung“ sind zwei diametral gegensätzliche Begriffe
@Stephan:
Dann müssen die OB-Kandidaten also keine Meinung haben?
Am ende ist es doch egal… kaum ein OB kann wirklich Akzente setzen. Die wichtigen Entscheidungen trifft der Stadtrat. Die Frage ist doch eher, wer der bessere Manager ist und wer sich besser mit dem Stadtrat arrangieren kann.
Kommunalpolitik ist da zum Glück nicht immer Parteipolitik
Grüße vom Postplatz!