
Der tuntige FDP-Chef Guido Westerwelle erntet momentan viel, vor allem (heftige) Kritik!
Dabei hat er doch nur gesagt, dass es nicht angehen kann, dass die arbeitende Bevölkerung (stellenweise) weniger als die Hartz-IV-Empfänger finanziell in der Tasche hat.
Westerwelle spricht etwas aus, was viele denken, sich aber nicht auszusprechen trauen.
Die „politischen Gegner“, Sozialverbände etc. plustern sich wie Hühner auf und gackern etwas von Arroganz gegenüber den Ärmsten und Bedürftigen. Ja, reden sogar davon, dass Westerwelle das Volk in Arbeitende und Nicht-Arbeitende spalten will.
Dabei geht es aber gar nicht!
Westerwille hat gesagt, dass
- es nicht angehen kann, dass Arbeitende weniger in der Tasche haben als Arbeitslose.
- mehr Repressalien gegen Arbeitsunwillige eingesetzt werden müssen.
- es eine Diskussion über die Reform der Job-Center bzw. Arbeitsagenturen geben muss.
Es geht darum, dass hauptsächlich Arbeitsunwillige so weitermachen können, wie sie es schon immer gemacht haben und dafür auch noch Sozialleistungen bekommen.
Pinkwart, Westerwelles Parteikollege, sagte, dass man etwas für die Sozialleistungen erwarten können dürfe.
Beide, Westerwelle und Pinkwart, bezogen sich auf Ausländer, die schon lange in Deutschland leben, lange arbeitslos sind und sich dagegen wehren, Deutschkurse und arbeitsmarktliche Orientierungseminare zu besuchen.
Sie beziehen sich dabei darauf, dass korrektes Deutsch – vor allem das Verstehen – sehr wichtig sei, um Arbeit zu bekommen und zu behalten.
Es ging aber auch um Deutsche, die sich weigern, arbeitsmarktliche Orientierungsseminare oder Fortbildungen zu besuchen.
Die Bundesarbeitsagentur legte sofort nach und veröffentlichte Statistiken, dass die Arbeitsunwilligkeit ja gar nicht so schlimm sei.
Bewiesen ist immerhin – statistisch – dass knapp zwanzig Prozent der Arbeitslosen kein Interesse haben, einen Job anzunehmen und sich einfach auf das soziale Netz verlassen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen.
Das wollen aber die anderen Politiker nicht wahrhaben und werfen der FDP Volksvergiftung und Populismus vor.
Die FDP traut sich nur das anzuprangern, was schon lange schwelt.
Aus falschem Sozialbewusstsein darf man die Arbeitslosen nicht angreifen, weil es ja gemein ist, die sowieso schon Gebeutelten zu schlagen!
Es kann aber auch nicht sein, dass Arbeitslose – 20 Prozent davon – meinen, sich auf Kosten der Solidargemeinschaft durchfressen zu dürfen.
In der Diskussion geht es aber auch um die Effizienz der Arbeitsagenturen bzw. Job-Center.
Jedes Unternehmen auf dem freien Markt, das so arbeitete wie diese, wäre schon längst weg vom Fenster.
Mehr Anreize für Arbeitswillige und mehr Repressalien gegen Arbeitsunwillige!
Das ist der Tenor der FDP.
Rufen wir uns ein Sprichwort in Erinnerung!
„Die Wahrheit ist eine Hure. Man sollte sich nicht mit ihr erwischen lassen.“
3 Kommentare zu „Kein Recht auf Faulheit“
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Seit Anbeginn der Politik hatten stets jene ihre Stimme am lautesten erhoben, die am ahnungslosesten waren. Sie hatten die Massen beeindruckt und die Menschen gezwungen, dass zu tun, was sie, die Mächtigen, wollen. Sie zelebrieren ihre Intolleranz als Beweis ihrer Überzeugung.
Wie immer werden alle über einen Kamm geschoren. Wer sich jeglicher Eingliederung und Verbesserung seiner Lage verweigert sollte es auch zu spüren bekommen.
Ich bin aber auch dafür, dass derjenige, der arbeitet, mehr in der Tasche hat als ein Arbeitssuchender. Aber es kann auch nicht sein, dass man ohne Job nicht weiß, wovon man leben soll. Also plädiere ich für einen Mindestlohn, damit Lohndumping ein Ende hat und jeder von seiner Hände Arbeit alles bestreiten kann.
Wie kann ein Arbeitgeber seine Leute z.B. keinen Lohn bezahlen, wenn die Produktion reperaturbedingt stillsteht und derjenige, der die Reperatur durchführt, bei laufendem Band dies machen muss. Da ist ein Arbeitsunfall vorprogrammiert. Mit Entlassung wurde schon wegen des Unfalls gedroht, weil die Krnakheitsdauer zu lange wäre.
Ich möchte die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände dazu auffordern, die Arbeitsbedingungen und Löhne genauer unter die Lupe zu nehmen, damit die Kapitalgeber sich nicht auf Kosten der Arbeitnehmer noch mehr Dividende einstreichen und unseren Staat ausnehmen. Denn wer nicht genug zum Leben verdient muss mit ALG Ⅱ aufstocken. Das nenne ich versteckte Subvenstion.