
- „Nelson Mandela kommt nicht zum Spiel Südafrika – Mexiko, weil er tot ist.“
- „In Nordrhein-Westfalen wird die SPD sich richtig etwas einfallen lassen müssen, wie sie den Wählern die große Koalition erklärt.“
- „Die katholische Kirche will vom deutschen Staat Wiedergutmachung wegen der Säkularisierung.“
- „Auf allen Webseiten muss künftig eine Altersfreigabe stehen, sonst werden sie gesperrt.“
Dies sind Meldungen, die uns manche Zeitgenossen als aktuelle Weltnachrichten verkaufen.
Sie unterhalten sich mit einem und zeigen so ihre Kompetenz und meinen, sich als informierter (Welt‑)Bürger profilieren zu können.
- Nelson Mandela kommt nicht zum Spiel. Das ist richtig.
Er ist aber nicht tot, sondern seine Urenkelin bedingt durch einen Autounfall, und dies ist der Anlass, weswegen er nicht kommt. - Die NRW-SPD wird sich etwas einfallen lassen, um die Wähler von ihrer Inkompetenz abzulenken.
Die SPD hat nichts von einer großen Koalition mit der CDU verkündet. Vielmehr wird sie keine solche eingehen. (Zumindest aktuell) - Die katholische Kirche hat von Wiedergutmachung gesprochen, aber die Opfer der Kinderschändungen wollen von der Kirche Wiedergutmachung.
- Eine Altersfreigabe für Webseiten hat Armin Laschet, CDU, angeregt. Ein Gesetz gibt es nicht. Durchführbar ist diese Maßnahme allerdings nicht. Es war ein „Sommertheater-Vorschlag“, also nicht ernstzunehmen.
Das passiert diesen „Medienkompetenten“ immer wieder.
Unter sich kann man so etwas erzählen, und auch „argumentieren“: „Doch, doch, das haben sie in den Nachrichten gerade gesagt.“, wenn jemand von ihnen Einspruch erhebt.
Doch peinlich wird es, wenn sie sich mit welchen unterhalten, die sich wirklich in der Welt auskennen und am Geschehen „dran“ sind, also die Medien aufmerksam verfolgen und nicht nur mit halbem Ohr zuhören.
Dann ist nichts mehr mit: „Doch, doch, das haben sie in den Nachrichten gerade gesagt.“
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