
Am Wochenende ist es nicht sehr kurzweilig hier in Dettenhausen.
Gut, ich erkunde die Gegend, in der ich jetzt wohne, aber abends ist es langweilig.
Am Wochenende haben in den Orten in der Nachbarschaft die Imbissstuben geschlossen, auch Pizzerien sind geschlossen.
So fahre ich dann meistens in größere Städte wie Tübingen, Reutlingen, Böblingen oder Sindelfingen.
Ich habe noch keinen privaten Internetzugang.
Ich überlege, ob ich – wie mein Chef mir riet – einen Internetzugang über UMTS (Mobilfunk) nehmen soll …
Ich lese abends viel oder spiele Scrabble.
Scrabble ist ein Spiel, bei dem man aus Buchstaben Wörter wie in einem Kreuzwort-Raster legen muss.
Mir ging ein „Museum“, in dem ich mitarbeitete, im Kopf herum.
In den Tagen, bevor ich nach Dettenhausen übersiedelte, verabschiedete ich mich von Freunden, Verwandten und Bekannte.
Ich ging auch zum „Museum“ und schaute, wer da war.
Die „miese Sache“ war über ein halbes Jahr her, und ich dachte kaum noch dran, also ging ich hinein.
Einige „Mitarbeiter“ waren dort.
Alle wünschten mir Glück und Erfolg.
Doch der „Leiter“ war sehr distanziert. Er gab mir proforma die Hand, als ich sie ihm hinhielt, doch er meinte es nicht ernst.
Schade!
Ich hatte gedacht, auch er könnte über seinen Schatten springen …
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