
Man muss nicht (körperlichen) Selbstmord begehen, um sich umzubringen.
Wenn man immer und immer wieder bei sich selbst die Schere im Kopf ansetzt, kann dies wesentlich effizienter sein.
Damit man sich nicht ändern muss, redet man sich das „Leben“, das man führt, aber schon seit langem hasst, weiter schön.
Man ärgert sich innerlich über die, die es „geschafft“ haben, grämt sich fürchterlich, dass man nichts erreicht hat und gibt den äußeren Umständen die Schuld.
Man muss sich ja nicht verändern, weil die Veränderung ja von alleine, von außen kommt; alleine schon deshalb, weil man hofft und hofft, dass die Hoffnung nicht als zu sehr auf sich warten lässt.
„Man muss anerkennen, dass man nicht alles erreichen kann“, heißt es dann und man hat eine ultimative Ausrede für sein eigenes Scheitern.
Man könnte, wenn alles kaputt gegangen ist, aufstehen und sich überlegen, wie man aus einer Ruine eine (neue) Burg bauen kann, doch dazu müsste man sich ja bewegen.
Körperlich als auch geistig!
Der Finger tut im geraden Zustand weh, und man müsste ihn nur bewegen, damit er aufhört zu schmerzen.
Doch man macht keinen Finger krumm.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
![]() |
Schreib Deine Meinung! |

























