
Prisma ist ein Wochenmagazin zur Zeitung. Es liegt donnerstags der Tageszeitung bei. Neben dem Fernsehprogramm der folgenden Woche, Reisetipps, Gesundheitstipps, vereinzelt Promi-Berichten und sehr viel Werbung steht nicht viel Ergiebiges darin.
Am Pfingstsonntag, 27.5.2007, lief abends im ZDF der Krimi „Wilsberg unter Anklage“.
Dass Handlungen von Filmen vorher bekannt sind, ist klar, denn die Sendeanstalten geben vorher diese Informationen heraus.
Prisma beschrieb kurz die Handlung des Wilsberg-Films und kritisierte, dass der Krimi langweilig sei und dass er niemand hinter den Ofen hervorhole.
Jetzt wird es mehr als fragwürdig.
Am Abend des 24.5.2007, einem Donnerstag, war in Münster in einem Kino die Vorpremière von „Wilsberg unter Anklage“ – also drei Tage vor dem Sendetermin im ZDF.
Das Prisma-Magazin lag aber schon am frühen Morgen jenes Donnerstags bei mir im Briefkasten – und darin bekanntermaßen schon die Kritik des Krimis.
Wie konnte Prisma vor der Vorpremière wissen, wie der Krimi sein würde?
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