
Sigmar Gabriel, seit dem 22.11.2005 Umweltminister, fährt gerne mit der Bahn.
Dies sei bequem, sagt er und vor allem sei dies eine umweltschonende Art, von einem Ort zum anderen zu kommen.
Schließlich ist er Umweltminister und sollte in sich beim Umweltschutz auskennen …
Wenn Gabriel z.B. von Berlin nach München fährt, passiert Folgendes.
Erstmal lässt er sich mit seinem Dienstwagen zu einem Bahnhof in Berlin bringen. Dann setzt er sich in einen Zug und fährt nach München. Am Bahnhof wird er dann mit seinem Dienstwagen abgeholt.
Mit seinem Dienstwagen!
Das heißt genau das, wie es zu lesen ist.
Er lässt sich mit seinem Dienstwagen zu einem berliner Bahnhof bringen und lässt sich von einem münchener Bahnhof mit seinem Dienstwagen abholen.
Dies bedeutet – und dies hat Gabriel bestätigt –, dass sein Chauffeur mit dem Dienstwagen von Berlin nach München fährt, während Gabriel „umweltschonend“ die Eisenbahn benutzt.
Über die Sinnhaftigkeit muss man nicht philosophieren, die passt nur in Politikerköpfe.
Als man Gabriel auf seine „umweltschonenden Dienstreisen“ ansprach, verteidigte er sich, dass er schließlich gerne Eisenbahn fahre.
Das war aber nicht alles. Arrogant fügte er hinzu, dass er zu dem stehe – Eisenbahn benutzen und Dienstwagen hinterherfahren lassen.
Er verstehe allerdings nicht, warum die Medien so täten, als hätten sie etwas enthüllt.
Das müssen Sie nicht verstehen, Herr Gabriel.
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