
Sophie hat geträumt, sie sei ein Toastbrot gewesen.
Man nahm sie aus der Tüte, und Sophie war allein.
Dann steckte man sie in den tiefen Brotschlitz.
Von allen Seiten Flammen!
„Ich will hier raus“, schrie sie, „Es ist zu heiß. Überall Flammen!“
Doch unerschütterlich und unbarmherzig zerrten die Flammen an ihrer Kruste.
Nach langer Zeit spuckte sie der Toaster aus.
Sophie schrie und wachte schweißgebadet auf, ohne Bräune und Brandverletzungen.
Bei diesem Traum handelt es sich eindeutig um einen diabolisch-intruierten Inhalt.
Wie käme ein Kind auf so einen Traum?
Die Tüte mit den Toastscheiben hält die Toastscheiben zusammen, Individuen, die sich sehr nahe sind und Zusammenhalt finden.
Nun kommt die böse Hand und greift sich ein Individuum.
Es ist nun ganz allein, allein dem Bösen ausgeliefert!
Aus der Gemeinschaft brutal herausgerissen, in die Hölle geschleudert, von allen Seiten Flammen, die am Äußeren nagen.
Aber!
Das Ende des Toastvorganges war die Hand Gottes.
Die Engel – möglicherweise der Herr selbst – schleuderten die Toastscheibe alias Sophie aus der flammenden Hölle heraus.
Nichts ist ver‑, noch angebrannt!
Durch Gottes Hilfe war und ist sie immun gegen die Flammen!
Dies ist prägendes Ereignis für das Kind.
Nicht das Toasten, sondern das Happy-End.
Gott ist überall und hilft immer, und wenn es ein Albtraum ist.
In Träume schleichen sich schon mal Dämonen ein, um den Menschen zu versuchen, doch man erkennt es schnell.
Wenn man „religiös“ ist.
Man muss allerdings einen unerschütterlichen Glauben haben.
Es kann aber auch sein, dass Engel sich einschleichen.
Das erkennt man auch, wenn man eben „tief religiös“ ist.
Engel schleichen sich aber auch als Rettungsboot in Albträume, die ja durch Dämonen verursacht werden.
Vielleicht träumt Sophie das nächste Mal, dass sie ein leckeres Butterbrot sei.
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