Archiv für die Kategorie „Bissiges“

Sonntags, kurz vor acht Uhr, Sömmerda-Platz, Böblingen …

Die ersten warten auf den Verkaufswagen der Bäckerei, der immer sonntags hier herkommt …

… und es werden immer mehr.
Seit Viertel vor Acht pilgern die Leute nun schon los und stellen sich in die Reihe der anderen Wartenden, denn der Verkaufswagen ist noch nicht da.
Um Zehn nach Acht war er übrigens immer noch nicht da.
Wenn er dann kommt, heißt es wieder: „Sie sind zu spät. Um acht Uhr wird gefrühstückt.“

Wir nehmen alles unter unsere Fittiche …
Wir nehmen auch Leute, die nicht mal die die Amerikaner themselves haben wollen!
Der Guantanamo™-Beauftragte Daniel Fried reist bekanntermaßen durch die Welt und versucht, Länder dazu zu nötigen, Guantanamo™-Häftlinge aufzunehmen. Sie sollen also abgeschoben werden.
Die Amis nehmen ja keine Häftlinge aus ihrem eigenen Strafgefangenenlager auf, weil sie die Sicherheit des Landes gefährden.
Potentielle Talibane, holla die Waldfee!
Deutschland nimmt jetzt einen Iraker und einen Araber auf, beide um die Mitte dreißig. Beide sind irgendwie in die Kreise der Talibane geraten, ohne es angeblich zu wollen.
Deutschland hat aber angeblich einen anderen abgelehnt mit dem Argument, man habe ein Zeichen gesetzt, dass man nicht in blindem Gehorsam alles mache, was die Amis woll(t)en.
Im übrigen haben die Amis ja auch gesagt, sie schiebten niemanden ab, der die Sicherheit von Amiland oder der Bündnispartner gefährde.
Die beiden sind zwar Talibane, die die Amis nicht haben wollen, aber es kann ja nix passieren.
Weiter unten in dem „Vertrag“ heißt es allerdings, Amiland nähme niemanden auf, der die Sicherheit Amilands gefährde, was wir nicht vergessen dürfen!
Und einreisen lassen schon gar nicht!
Aber die Häftlinge haben ja nun behauptet, der „westliche Lebenstil“ habe sie positiv beeinflusst – weg von den Talibanen.
Sie fühlten sich in dem „westlichen Stil“ – der in Guanatamo, wo auch Leute gefoltert wurden, – herrsche, sehr wohl.
Ah ja!
Jedenfalls wollen die beiden hier in Deutschland Familien gründen bzw. diese nach hier holen und ein „normales“ Leben führen.
Betreut werden sie psychologisch, aber auch sozial, z.B. von der Caritas … und den Geheimdiensten!
Klar, Moslems sind in den Händen einer christlichen Organisation am besten aufgehoben!
Alles Friede, Freude, Eierkuchen!
Über das Argument, welches ausschlagend für die „Aufnahme“ war, kann nur spekuliert werden, aber man behalte mal im Oberstübchen, dass die Amis nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut haben. Und was die Nazis so alles angestellt haben, darf man auch nicht vergessen!
Aber wie heißt es ja so schön bei den Amis in der Nationalhymne?
„And the star-spangled banner in triumph does wave over the land of the free and the home of the brave?“
(“Und das Sternenbanner weht triumphierend über das Land der Freien und der Heimat der Mutigen.”)

„Die selbstüberschätzte Inkompetenz“ wird auch als „Dunning-Kruger-Effekt“ bezeichnet.
Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine Form der kognitiven Verzerrung und beschreibt die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen.
Die populärwissenschaftliche Bezeichnung geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999 zurück.Dunning und Kruger hatten in vorausgegangenen Studien bemerkt, dass etwa beim Erfassen von Texten, beim Schachspielen oder Autofahren Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen.
An der Cornell University erforschten die beiden Wissenschaftler diesen Effekt in weiteren Experimenten und kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen
- dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
- überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
- das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,
Eins der Probleme von Imkompetenten spielt sicherlich auch deren Narzissmus, denn inkompetente Personen neigen auch dazu, sich gegenüber Anderen, die sie als inkompetent ansehen, zu profilieren und sich zu feiern.
Aufgrund ihrer massiven Selbstüberschätzung neigen Inkompetente dazu, nichts an sich zu tun bzw. Weiterbildungen zu besuchen.

In der Brunnenstraße, Böblingen, gibt es ein lila Haus.
Wie wurde es lila?
Die Eigentümer entschieden, dass Haus farbig zu gestalten.
Der Maler machte einen Aushang mit mehreren Farbbeispielen.
In der rasterartigen Anordnung fehlte eine Farbe. Das Raster hatte eine Lücke.
Irgendjemand bemängelte dies, und der Maler malte einen lila Farbklecks auf die leere Stelle, ironisch.
Die Eigentümer stimmten dann ab, dass das Haus lila werden soll(t)e, also in der Farbe, die der Maler ironischer Weise nur als Klecks als Lückenfüller dorthin gemalt hatte.

„Wäre unsere Vorbereitung fünf, sechs Tage länger gewesen, dann hätten wir unsere Spielweise noch besser abstimmen können. Dann hätten gewisse Automatismen noch besser geklappt.“
Bastian Schweinsteiger zum verlorenen Spiel gegen Spanien
Es gibt immer einen Grund!

Als Deutschland im Halbfinale gegen Spanien stand, bekamen wir – Glühwürmchen und Herzbeben – etwas mit, was eine Frau lautstark am Handy sagte:
„Deutschland muss einfach das Spiel gewinnen, denn die meisten Mannschaften sind schon nicht mehr dabei.“

Sophie hat geträumt, sie sei ein Toastbrot gewesen.
Man nahm sie aus der Tüte, und Sophie war allein.
Dann steckte man sie in den tiefen Brotschlitz.
Von allen Seiten Flammen!
„Ich will hier raus“, schrie sie, „Es ist zu heiß. Überall Flammen!“
Doch unerschütterlich und unbarmherzig zerrten die Flammen an ihrer Kruste.
Nach langer Zeit spuckte sie der Toaster aus.
Sophie schrie und wachte schweißgebadet auf, ohne Bräune und Brandverletzungen.
Bei diesem Traum handelt es sich eindeutig um einen diabolisch-intruierten Inhalt.
Wie käme ein Kind auf so einen Traum?
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Es kann nicht jeder gewinnen.
Bei einem sitzt der Teufel im Fußballschuh.
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Wir gehören nicht zu der „Gattung“ Mensch, die nun euophorisch „Deutschland ist Drittmeister.“ oder „Deutschland ist Weltmeister der Herzen.“ ausruft.
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| Landet Deutschland gleich auf den dritten Platz? | ||
Wird Deutschland auf Platz 3 landen?
Was glaubt Ihr?
Schreibt es uns!

Man ärgert sich, dass Andere Geld haben, man selbst aber knausern – streng haushalten – muss.
Man regt sich auch darüber auf, dass Andere sich eine Eigentumswohnung kaufen und man selber finanziell nicht hochkommt, weil man manisch am „Erhalt“ einer zerfallenen Ruine festhält.
Man kann es nicht leiden, dass Andere sich ein Auto leisten und bar bezahlen, während man selbst keins mehr hat und es auch nicht fahren dürfte.
Dass die Anderen kulturelle Veranstaltungen besuchen, nervt einen auch.
Die Liste ist lang, sehr lang.
Die Liste des Neids!
In seiner kleinen Welt regt man sich darüber auf, dass man sich trotz gutem Verdienst – wohl genauso viel wie die Anderen – nichts leisten kann, aber Andere Geld wie Heu haben und dies auch noch mit vollen Händen freudestrahlend aus dem Fenster werfen.
Anstatt sich und sein Leben zu ändern, hadert man lieber mit sich selbst, jedem, der Welt und allem.
Man könnte ein schön(er)es Leben führen, doch man hält sich lieber narzisstisch an maroden materialistischen Besitztümern fest.
























