Archiv für die Kategorie „Bissiges“

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Albert Einstein

Die Stuttgart-21-Hitparade Teil 2
Auf vielfachen Wunsch – besonders nach der großen Resonanz der „Stuttgart-21-Hitparade –Teil 1“ – intoniert Syntronica wieder einge bekannte Songs für Stuttgart 21 (S21).
- Ein Kinderlied:
„”Die Affen rasen durch den Wald, der eine macht den andern kalt.
Die ganze Affenbande brüllt:
‚Wo ist der Kopfbahnhof, wo ist der Kopfbahnhof?
Wer hat den Kopfbahnhof geklaut‘ …“ - Elvis Presley:
„In the Ghetto“ - Volkslied:
„Lustig ist das Parkschützerleben, faria, faria, ho…“ - Blues Brothers:
„Everybody needs S21“ - Morcheeba:
„S21 wasn’t built in a day…“ - Juliane Werding:
„Hell war der Mond und der Park voll Penner…“ - Bon Jovi:
„You made Stuttgart a bad thing…“ - AC/DC:
„Railway to Hell“ - Depeche Mode:
„Never let me down again“ - Des’Ree:
„Park Adventures“ - Die Ärzte:
„Lass die Parkschützer reden …“ - Elton John:
„I was made im Schlosspark …“ - Glashaus:
„Wenn das Stuttgart ist …“
Vielen Dank an Holger A.
… to be continued.
Schreibt uns Eure Ideen und wir werden sie in der Stuttgart-21-Hitparade Teil 2 mit Euren Namen veröffentlichen.


„Warum Strohköpfe nicht nachdenken?
Ein Geistesblitz wäre brandgefährlich.“
Alexander Eilers

Woran erkennt man ein grünes Rechenzentrum?
- Der Staub auf den Racks wird regelmäßig einer Kompostierung zugeführt.
- Im Zwischenboden des Serverraums werden Champignons gezüchtet.
- Im Batterieraum befindet sich ein Solarfeld.
- Der Kabelsalat kommt von einem Biobauern.
- Das geplante Cloud Computing wurde wegen des stürmischen Wetters aufgegeben.
- Die USV ist zu 100 % unterbrechungsfrei, da sie konstant klimaneutrale 0 Volt liefert.
- Als Speichermedium wird ein RAID-13 Verbund benutzt. Dieser löscht als „redundant array of independent deletes“ alle Daten gleich zweimal.
- Auf allen Rechnern ist das grüne Betriebsystem GUNIX installiert – auch bekannt unter dem Namen TUNIX.
- Die Server wurden so lange virtualisiert bis sie verschwunden sind.
- An der Hotline sitzt ein Hungerkünstler, der gut im Kopfrechnen ist.

„Ein Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.“
Ambrose Bierce

Die Welt ist ungerecht, alles und jeder ist gemein!
Nicht zu vergessen, dass jeder korrupt ist!
Mal davon abgesehen, dass niemand mehr Verantwortung übernimmt und sich einfach kaufen lässt, damit andere ihr Ding ohne Probleme durchziehen können, muss doch etwas getan werden!
So hört man es immer und immer wieder – einer Gebetsmühle gleich – von den selbsternannten Rettern Stuttgarts und der Welt – den Stuttgart-21-Gegner, die auch hämisch Keintologen genannt werden, weil sie permanent „Kein dies, kein das …“ etc. postulieren.
Laut den S21-Gegnern ist ja eine riesige „Verschwörung“ im Gange, in der skrupellos ein Bahnhof gebaut wird, den man gar nicht bauen kann, den niemand will, der äußerst gefährlich ist und der Milliarden noch verschlingen wird, die man noch zum heutigen Kenntnisstand gar nicht überblicken kann, weil der Bahnhofsbau eben unmöglich ist.
Hier sollen exemplarisch einige „Thesen“ der S21-Gegner (nochmals) festgehalten werden.
- „Stuttgart 21 ist überhaupt nicht machbar.“
Woher kommen diese Informationen?
Ganz einfach, aus einem Hirn, das nicht fähig ist, den neuen Bahnhof auch nur ansatzweise zu verstehen (verstehen zu wollen).
In allen größeren Städten gibt es viele U-Bahn‑ und S-Bahn-Tunnel.
Und viele Bahnhöfe sind unterirdisch.
- „Es ist nicht alles planfestgestellt.“
Bei Großprojekten wird immer schon mit dem Bau begonnen, obwohl noch nicht alles Planfeststellungen vorhanden sind.
Bei Stuttgart 21 sind aber schon alle Planfeststellungen beantragt bzw. kurz vor der Genehmigung.
Ein kurioses Beispiel ist die Rheintalquerung, die besonders von den S21-Gegnern gelobt wird.
Dies ist schon im Bau befindlich, obwohl noch nicht alle Planfeststellungen eingereicht sind, z.B. die Untertunnelung von Offenburg.
- „Es bleiben in Stuttgart für immer die Grundwassermanagement-Rohre stehen.“
Dies ist eine der massivsten Propagandalügen der S21-Gegner.
Das Grundwassermanagement ist nur in der Bauzeit relevant.
Die Rohre werden, wenn S21 fertiggestellt ist, abgebaut, weil unter und um den Trog des Bahnhofs eine wasserdurchlässige Schicht eingerichtet wird.
- „Das Mineralwasser wird geschädigt.“
Der Trog von S21 ragt überhaupt nicht ins Mineralwasser hinein, und tangiert die Mineralwasser tragenden Schichten nicht im Geringsten.
- „Das Gefälle der Bahnsteige ist äußerst gefährlich.“
Das Gefälle der Bahnsteige beträgt 1,5 Prozent – 15,1 Promille.
Dies sind 60 Meter auf 4 Kilometer.
In den Vorschriften des Eisenbahnbundesamtes sind aber 2,5 Prozent als Maximum erwähnt.
Kurios: Die Königstraße in Stuttgart hat ein Gefälle von ca. zwei Prozent, die S-Bahn-Haltestelle Feuersee auch zwei.
Dieses Propanda-Gequake mit der Gefährlichkeit ist sehr an den Haaren herbeigezogen. Bis jetzt wurde noch nicht berichtet, dass jemandes Kinderwagen oder Rollstuhl von selbst vor eine S-Bahn gerollt ist.
Ebenso wenig kommen einem auf der Königstraße rollende Gegenstände entgegen.
- „Anhydrit und Gipskeuper drücken Tunnel zusammen.“
Anhydrit bzw. Gipskeuper reagiert mit Wasser zu Gips und quellt dabei auf.
Die S-Bahn-Haltestelle Feuersee liegt neben anderen in Anhydrit-Schichten und ist nicht zerstört worden.
- „S21 ist nur möglich, weil alle Mitwirkenden bestochen wurden.“
Bei manchen Argumenten gegen S21 knistert es vor Dummheit in der Luft.
Diese dumm-dreiste Behauptung, wenn man gegen alle anderen nicht ankommt, gehört eindeutig in die Kategorie „Verschwörungstheorien“.
Wenn es wirklich stimmen sollte, dass alles Mitwirkende an S21 bestochen seien, damit sie wegschauen und einfach das Möchtegern-Prestige-Objekt gebaut werden könnte, müssten aber die für S21 veranschlagten 4,5 Mrd. Baukosten schon weg sein.
Es wäre ja so, dass jeder Architekt, Ingenieur etc. wüsste, dass er Leben gefährdete, aber irgendwas entwirft, weil es muss, denn schließlich schaltet das „Bestechungsgeld“ das Gewissen aus.
Dies sind einige Möchtegern-Argumente der S21-Gegner, die nur Lügen sind, um die Bevölkerung zu manipulieren.
Ein schönes Beispiel anhand einer Grafik soll hier noch mal aufgegriffen werden.
Wie schon oben beschrieben, verwechseln die S21-Gegner (extra?) Promille und Prozent bzw. rücken (absichtlich?) eine Kommastelle in die falsche Richtung.
60 Meter auf 4 Kilometer ergibt 1,5 Prozent Steigung.
(60 : 4000 = 0,015 = 1,5 Prozent)
In der Broschüre der S21-Gegner wird aber 15,1 Prozent genannt, und es wird auch eine Grafik benutzt, die eindeutig (mit Absicht?) falsch ist und dessen Gefälle bzw. Steigung (beabsichtigt?) zu groß dimensioniert ist.
Oben sehen wir die falsche Dimensionierung, unter die richtige.
In manchen Broschüre ist dort ein kleiner Verweis, dass die Grafik nicht proportional sei.
Warum?
Weil man so schön manipulieren kann!
Die meisten Betrachter sehen nur die Grafik und sind geschockt.
Wenn wirklich die Steigung bzw. das Gefälle so steil wäre, wie die S21-Gegner es postulieren, müsste man schon mit Zahnradbahnen fahren, weil ein „normaler“ Zug gar nicht so steil fahren könnte.
Man muss sich schon sehr oft an den Kopf fassen, wenn man sieht, wie dumm, dreist und dämlich die S21-Gegner lügen!
Dran denken!
Am 27.11.2011 NEIN zum S21-Kündigungsgesetz sagen!

Was oben aussieht wie eine Satire haben wir zu hören bekommen, als die Piratenpartei in Stuttgart einen Infostand aufgebaut hatte.
Es war übrigens der Tag, als diese meinten, sie müssten Aufsteller zu Stuttgart 21 – S21 – der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“ mit ihren Aufsteller und ihrem Sonnenschirm verdecken.

Das aber nebenbeibemerkt.
Am selben Tag wurden wir Zeuge des Gesprächs zwischen einem vom Informationsstand der Piratenpartei und einem Passanten, der sich für sie interessierte.
Die Piratenpartei macht also laut des „Piraten“ vom Infostand, was die Mitglieder wollen!
Es ist eigentlich normal bei jeder Partei, dass die Parteimitglieder eine Willensfindung durchmachen und sich dies im Programm wiederfindet.
Uns kommt es eher so vor – und da spielt unsere Erfahrung als Ex-Piraten mit hinein – als wollten die „Piraten“ außer großem teilweise sehr populistischem Palaver nichts tun.
Von der Realpolitik sind die Piraten noch Lichtjahre bzw. viele Parsecs entfernt.
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Wenn du …
- wusstest das Twix mal Raider hieß,
- mit Mamas Essen groß geworden bist,
- Fahrrad ohne Helm gefahren bist,
- Fernseher mit drei Kanälen hattest und zum Umschalten aufstehen musstest,
- Kassetten mit Bleistiften auf gespult hast,
- Geschäfte sonntags zu hatten,
- du nie am Telefon gefragt wurdest „Wo bist Du gerade?“, weils kein Handy gab,
- mit den Dreirad fuhrst und umunwunden den PKW-Führerschein gemacht hast,
- nicht mal Zahnpasta mit Fluor hattest,
- mit Sommer barfuß, mit kurzer Hose und T-Shirt durchs Gras gelaufen bist, ohne den ganzen Körper voller Zecken zu haben,
- beim Baden im Baggersee keine Angst vorm schwarzen Hautkrebs hattest,
- den Kinderarzt kanntest, dann nur von den Pflichtuntersuchungen,
- gesund aufgewachsen bist ohne antibakteriellen Allzweckreiniger,
- in einem Bett geschlafen hast, das mit Farbe voller Blei und Cadmium gestrichen war,
- Fahhradfahren konntest mit defekten Bremsen,
- bei blauen Flecken selbst schuld warst und nicht die „verletzte Aufsichtspflicht Deiner Eltern“,
- mit Deinen Freunden aus EINER Flasche getrunken hast, ohne krank zu werden,
… dann verteile diesen Text um zu beweisen, dass du trotz allem überlebt hast!
Wir waren Helden.

Syntronica intoniert einge bekannte Songs für Stuttgart 21 (S21).
- Ala Pugatschova und Udo Lindenberg:
„Sag mir, wo die Gegner sind, wo sind sie geblieben,
Bagger vertrieben sie geschwind, wieder weht ein frischer Wind.
Das kann man gut verstehn, jeder wird es verstehn.“ - Peter Alexander:
„Der kleine Bahnhof unter unserer Straße“ - Drafi Deutscher:
„Marmor Stein und Südflügel bricht …“ - Marianne Rosenberg:
„Er gehört zu mir, wie der Keintologe in den Park“ - Wolfgang Petri:
„Das ist Wahnsinn. Ich gehe mit dir durch den Tunnel …
Tunnel … Tunnel … Tunnel“ - Vader Abraham feat. die Parkschlümpfe:
„Sagt mal, von wo kommt ihr denn her?“
„Aus der Zeltstadt bitte sehr!“
„Stinken alle da so wie ihr?“
„Ja, alle stinken wir!“
„Gibt es von Euch viele Parkschlümpfe?“
„Soviel wie Kretschmanns Strümpfe“ - Andreas Martin:
„Es fährt ein Zug nach Stuttgart Tief“ - Jürgen Markus:
„Ein Zug fährt hinaus in die Welt“ - Jürgen Drews:
„Ein Bett in der Zeltstadt, zwischen Keintologen und Gestank:
Und es war Sommer, ich geh da nie mehr entlang.“ - Status Quo:
„You’re in SlumCity now …“
… to be continued.
Schreibt uns Eure Ideen und wir werden sie in der Stuttgart-21-Hitparade Teil 2 mit Euren Namen veröffentlichen.


Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen:
die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
Wernher von Braun
























