Kulturelles

Über Kulturen, stellenweise Fremdartiges etc.

Nach langer Diskussion wurde nun die Richtline 12.1 des Deutschen Pressecodex‘ geändert.

In der Richtlinie wurde beschrieben, wie laut Pressecodex Ziffer 12 – Diskriminierungen – verfahren werden sollte.

Die neue Version vom 22.3.2017 revidiert die Nichtnennung von Ethnien, Religionen etc. dahingehend, dass dem Redakteur bzw. Journalisten obliegt, dies zu nennen oder nicht.
Wörtlich heißt es nun:

In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Dies ist eine kleine, aber immerhin wichtige Änderung, da es sehr viel von der „Öffentlichkeit“ bezüglich des Verschweigens gab.


Roll over Beethoven

„Der Witz ist das Erdgeschoss des Humors, die Satire der erste Stock, die der zweite, der das Mansardenstübchen.“

Karl Kraus


Dietmar Syntronica Standpunkt nachrichten NEws Deutschland Comic Cartoon real Herzbeben

„Boing bumm tschack … boing bumm tschack …“  geht es in den „poliitischen Parlamenten“ Unseres Deutschen Landes zu.

Argumente? Fehlanzeige! 

Hauptsache auf den poliitischen Feind einprügeln, ob es stimmt, was man sagt,  oder nicht.
Er kann dann mal rechtsradikal sein oder auch linksradikal.
„Geistige Brandstifter“, was auch immer!
„Eine Schande für Deutschand“ ist ebenso aussagelos wie reaiitätsverweigernd.

Es geht nur darum, dass sich sich die selbstdeklarierten „etablierten “ gegenseitig die Türen aufhalten und sich Plätze auf den Sesseln in den Plenen freihalten.
Was neu ist, ist doof, hirnlos, „gegen den gesunden Menschenverstand“ etc.
Dass man selbst seit Jahren  opportun und nichtssagend durch die politische Landschaft läuft, spielt dabei keine Rolle.
Jede „etablierte Partei“ stellt sich als Heiland dar, sagt aber rein gar nichts oder wiederholt längst bekannte, abgedroschende Phrasen, die bei den Wählern ins eine Ohr rein und durchs andere „unverarbeitet“ sofort herausströmen oder schon im Gehörgang verpuffen.
Wegducken vor den Problemen hat bei ihnen ja immer geklappt, schönreden auch! 
Immer schön „politisch korrekt“ niemanden mit seiner „eigenen (Schein‑) Meinung“ belästigen!

Doch der Wind dreht sich.
Es gibt nämlich welche, die ihre Ziele und Forderungen formulieren und damit anecken, weil die „Etablierten“ es nicht gewohnt sind, sich mit Klartext auseinander zu setzen.
Und geht sowieso nicht!

Die „Etablierten“ tönen laut, sie würden innerhalb kürzester Zeit die Argumente zerstoben, doch bei „Diskussionsrunden“ wartet man vergeblich noch nach Sendeschluss darauf.
Nichts verpuffte, allerhöchsten die aalglatte Rhetorik a la „Ich habe zwar keine Meinung und keine Ahnung, aber ich rede die Zuschauer mit Stumpfsinn voll.“

Das interessiert aber niemanden mehr!

Das Zeigen mit den Fingern auf die „Neuen“ und das Igitt-Schreien ist das einzige Argument, doch dass alte Schema funktioniert nicht mehr.
Anstatt dies selbstkritisch zu hinterfragen, redet man lieber über Hassbotschaften, beleidigt die „Neuen“ als hirnlos, dumm und schwachsinnig, was aber in dem Kontext eben der „Etablierten“ keine Hassbotschaften sind, sondern „Argumente, um wachzurütteln“.

Wachrütteln sollte man eher die Schnarchnasen bzw. „Etablierten“.

Die Wähler – das „Stimmvieh“ – sind wach und beobachten mit offenen Augen, wie sich die „Etablierten“ weiter ihr eigenes Grab schaufeln, ohne es zu merken.

 


Roll over Beethoven

„Ehepartner, die rechtzeitig erkennen, dass man sich nicht erziehen kann, ersparen sich den halben Kummer ihres Ehelebens.“

Michèle Morgane



 

Jecke Töne zur Narrenzeit!

 


Roll over Beethoven

„Geht die Magd zum Maskenball, ist wahrscheinlich Karneval.“


Roll over Beethoven

„… caught in the middle of a hundred an five …“

Maggie Reilly


Frank-Walter Steinmeier ist also neuer Bundespräsident.

Aha!

In den Mainstreammedien werden Lobeshymnen auf ihn angestimmt.
Die Tagesschau nennt ihn den „Mann der klaren Worte“, wobei man nicht weiß, ob sie das ernst oder sarkastisch meint. Angesichts der Jubelchöre kann man traurigerweise davon ausgehen, dass es ernst gemeint ist.

Die Wahl von Steinmeier war eine Farce sondergleichen.

Wir erinnern uns, dass die SPD weit abgeschlagen war in der Wählergunst. Man munkelte um 20 Prozent, wenn nun Wahltag wäre.
Dann kam Martin Schulz, ehemaliger EU-Parlamentspräsident ins Spiel. Ihn wollten ja die konservativen Kräfte im EU-Parlament nicht mehr unterstützen und wiederwählen.
So tat Schulz so, als wäre er aus freien Stücken in die Bundespolitik zurückgekehrt, weil er sich angeblich auf sein Land zurückbesonnen hätte.
Da man Sigmar Gabriel als Loser loswerden musste, tauschte er als deutscher Regierungsvize zum Außenminister, weil wie er selbst sagte, mehr Zeit mit seiner verbringen wollte.
Steinmeier wurde ja Bundespräsidentenkandidat und das Amt als Außenminister war frei.
Martin Schulz feiert sich währenddessen als Bundeskanzler in spe.
Die SPD hatte also aus obigen Gründen Steinmeier ins Rennen geschickt.

Die CDU stellte keinen eigenen Kandidaten und rief ebenso wie die Grünen und die FDP zur Wahl von Steinmeier auf.
Der Aufruf hieß: „Steinmeier wird Bundespräsident, Ende der Diskussion.“
In den Medien wurden kurz Kandidaten wie Albrecht Glaser, Richter Hold oder Armutsforscher Butterwegge angerissen, aber es war von vorne herein klar, wer der Neue sein wird.

Das Palavern der Politiker in den sozialen Onlinemedien, dass sie nun bei der Bundesversammlung seien und ihre Wahl machten, war Spott und Hohn auf die Demokratie.
Das einzige was funktionierte, war das abgekartete Spiel, dass Steinmeier Bundespräsident wurde.

Es war in keinster Weise ein demokratischer Prozess, sondern eine Farce.

Armes 

Nachtrag:

Was mich persönlich geärgert hat, war das Buhen mancher Mitglieder der Bundesversammlung, als die Stimmen von Albrecht Glaser ausgezählt wurden.


Roll over Beethoven

„Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.“

Cicero


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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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