Kulturelles

Über Kulturen, stellenweise Fremdartiges etc.

goldener-reiter

Joachim Witt: „Der goldene Reiter“

An der Umgehungsstraße kurz vor den Mauern unserer Stadt
steht eine Nervenklinik, wie sie noch keiner gesehen hat.
Sie hat das Fassungsvermögen sämtlicher Einkaufszentren der Stadt
und gehn‘ dir die Nerven durch, wirst du noch verrückter gemacht.

Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab – ja dann fiel ich ab

Auf meiner Fahrt in die Klinik sah ich noch einmal die Lichter der Stadt
sie brannten wie Feuer in meinen Augen, ich fühlte mich einsam und unendlich schlapp

Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ab – ja dann fiel ich ab

Sicherheitsnotsignale – lebensbedrohliche Schizophrenie
neue Behandlungszentren bekämpfen die wirkliche Ursache nie.

Hey, hey, hey ich war der goldene Reiter
Hey, hey, hey ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey, hey, hey ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab – ja dann fiel ich ab …

Dieser Song gehört(e) zur sog. „Neuen Deutschen Welle“, eine Welle deutschsprachiger Hits in den 1980er-Jahren.
Man hört ihn heutzutage noch ab und zu.

Joachim Witt hat eine neue Version vom „Goldenem Reiter“ 2008 eingespielt.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.


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Ein wunderschönes Bild von Carla, aufgenommen auf der Wahlparty der Piratenpartei, am 27.9.2009, in .

Foto: © 2009, Piratenpartei –  (Lizenz: CC-BY-NC-SA)


fassade350-2

Im Jahre 1783 – zu ihrem fünfundzwanzigsten Thronjubiläum – bereiste Zarin Katharina die Große die kürzlich annektierten neuen russischen Gebiete, um zu schauen, wie gut ihr Gouverneur Potjomkin seine „Arbeit“ erledigt hatte.

Um seine Zarin zu überraschen, ließ er am Wegesrand der Reise „Dörfer“ aus bemalten Fassaden errichten, um das wahre marode Gesicht des neu eroberten Krimgebiets zu verbergen.

Der Ausdruck „Potjomkinsche Dörfer“ – gesprochen: Paatjomm-kinn-sche (Betonung auf „tjom“) – wird im Zusammenhang vorgetäuschter Tatsachen benutzt.

Man baut eine Fassade auf, wo längst schon ein zerstörtes Land liegt, und meint so, durch die vorgestäuschte Fassade, die schon fast von alleine in sich zusammenstürtzt, zeigen zu können, dass alles in Ordnung ist.

Häufig spiegeln Personen anderen die heile Welt vor, obwohl schon längst alles den Bach herunter gegangen ist.
So passiert dies – „um die Fassung zu wahren vor anderen Leuten“ – sehr oft bei Familien, in denen sich die Ehepartner getrennt haben.
Stellenweise phantasiert man sich eine intakte zusammen, weil man es vor sich selbst nicht wahrhaben will.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.


bundestagswahl2009-ergebnisse

Deutschland hat nicht gewählt.

Deutschland hat sich von den Stimmen der „Etablierten“ einlullen lassen.

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – haben uns nicht einlullen lassen, wir haben den Änderhaken gesetzt.

Einig gegen Recht und Freiheit – Deutschland einig Vaterland …

Endlich sind sich alle Deutschen wieder einig, endlich!

Einig darüber, dass

  • die Bildung weiter den Bach heruntergehen soll,
  • die Arbeitslosenzahlen weiter steigen,
  • jeder einzelne (Unschuldige) als Terrorverdächtiger behandelt wird,
  • Internetaktivitäten permanent überwacht werden,
  • Telefondaten mitgeschnitten werden,
  • mehr Videokameras installiert werden,
  • weiterhin Paranoiker Minister bleiben dürfen,
  • das Gesundheitssystem unbezahlbar wird,
  • neue Steuererhöhungen kommen
  • u.v.m. Unrealistisches und Realistätsferne

Damit müsst Ihr klarkommen, liebe Unterstützer der „Etablierten“!

Wir haben  E u r e n   U n t e r g a n g  nicht gewählt.


Piraten-Logo

Liebe Nichtwähler,

wir schreiben Euch diesen Brief, weil Ihr die stärkste politische Kraft in diesem Land seid.
Bei der Europawahl habt Ihr mit 46,7 % alle weit hinter euch gelassen.
Bei der kommenden Bundestagswahl werdet Ihr voraussichtlich zum ersten Mal stärker als CDU und SPD sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Wir können es sehr gut verstehen, dass Ihr nicht zur Wahl geht.
Wir haben von der Politik in diesem Land auch die Nase voll.
Alle vier Jahre dürfen wir Bürger unser Kreuzchen für Kandidaten und Landeslisten machen, die von Parteifunktionären in Hinterzimmern aufgestellt werden.
Dafür wird uns vor der Wahl in professionell gestalteten Werbekampagnen das Blaue vom Himmel versprochen.
Nach der Wahl werden diese leeren Versprechen dann eiskalt wieder einkassiert.

Die Sachzwänge sind dann schuld, oder die leeren Kassen.

Zwischen den Wahlen haben wir Bürger ruhig zu sein.
Die Politiker wollen bei ihrer wichtigen Arbeit nicht gestört werden.
Sie bekommen schließlich von den Lobbyverbänden eine Menge Geld dafür, deren Entwürfe zu Gesetzen zu machen.
Von den knappen Diäten kann man ja kaum leben, und es ist auch viel bequemer, die Vorlagen der Lobbyisten zu verwenden, als selbst nachdenken zu müssen.

Kein Wunder, dass dabei oft Gesetze herauskommen, die nichts als Schaden anrichten.

Nach dem elften September 2001 wurden zum Beispiel viele Gesetze beschlossen, die uns angeblich vor dem Terrorismus schützen sollen.
In Wirklichkeit beschneiden sie unsere bürgerlichen Freiheitsrechte immer mehr.
Unsere Daten werden gespeichert, unsere E-Mails gelesen, unsere Computer heimlich durchsucht.
Die Politiker behaupten, sie hätten nicht die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten.

Dennoch bauen sie so fleißig daran, dass George Orwell oder die STASI ihre Freude hätten.

Liebe Nichtwähler,

wir respektieren es, wenn Ihr diesmal wieder nicht zur Wahl geht.
Aber wisst Ihr eigentlich, dass jede Nichtwählerstimme vor allem den großen Parteien zugute kommt?

Wer nicht wählen geht, stärkt die Große Koalition.

Wollt ihr das wirklich?

Die gute Nachricht:

Es gibt bei dieser Wahl eine echte Alternative für Nichtwähler – die Piraten.

Wenn Ihr Eure Stimme nicht an die Altparteien verschenken wollt und ein deutliches Zeichen setzen möchtet, dass sich in diesem Land etwas grundlegend ändern muss, solltet ihr am 27. September die Piratenpartei wählen.

Wir versprechen euch, dass wir nie etwas versprechen werden, das wir nicht halten können.

Unser Programm ist absichtlich so schlank gehalten, dass Ihr genau wisst, wofür wir stehen:

  • für die Stärkung der Bürgerrechte und gegen den Überwachungsstaat
  • für einen transparenten Staat und gegen den „gläsernen Bürger“
  • für eine bessere Demokratie, bei der die Bürger die Politik aktiv mitgestalten können
  • ür freien Zugang zu Kultur und Bildung

Für diese Ziele werden wir kämpfen.

Einen Gemischtwarenladen aus leeren Versprechungen wie die Altparteien bieten wir bewusst nicht an.

Dienstwagen und Pensionen aus der Staatskasse interessieren uns nicht. Wir können unser Geld woanders besser verdienen.
Wir gehen nur deswegen in die Politik, weil wir es uns nicht mehr leisten können, sie Menschen zu überlassen, die außer Parteipolitik nichts gelernt haben.
Die Lobbyisten werden natürlich versuchen, uns genauso zu bearbeiten wie die Altparteien.

Doch wir sind Piraten – wir sind unbestechlich.

Liebe Nichtwähler,

Ihr habt es in der Hand, etwas in der deutschen Geschichte noch nie Dagewesenes zu schaffen.
Wenn Ihr bei dieser Wahl ausnahmsweise nicht zu Hause bleibt, sondern die Piratenpartei wählt, wird ein Ruck durch dieses Land gehen.

Wir stehen bei Euch im Wort.

Wenn wir uns korrumpieren lassen sollten wie die Altparteien, dürft Ihr uns abwählen und beim nächsten Mal wieder zu Hause bleiben.

Gebt uns dieses Mal Eure Stimme und wir werden Euch nicht enttäuschen!

Wir sehen uns am 27. September in der Wahlkabine!

Eure Piraten


die-macht

Es ist schmerzhaft in der eigenen, leeren Seele, wenn man – Man hat sich als Universum deklariert und steht auf einem hohen Sockel, den man selbst errichtet hat. – immer wieder mit der Realität konfrontiert wird.

Man schließt sich immer schön in sein Zimmer ein und hofft, dass seine eigene zusammenphantasierte Realität nicht mit der objektiven „echten“ Realität in Berührung kommt und dann sowas!

Es gibt Menschen – also Staubkörner –, die sich partout nicht daran halten, die Realität so anzuerkennen, wie man sie sich zusammenphantasiert hat und sie verbreiten will.

Die kommen einfach, erzählen irgendetwas und tun so, als wäre das real!

So geht das nicht!

Die Realität hat sich schließlich nach einen zu richten, und wer das Universum ist, hat die Macht.
Nichts Anderes geht dann.

Die Macht ist die Macht über allem!

Und nun kommen die Staubkörner und rütteln am Kern aller Dinge.
Die Staubkörner sind verrückt, vollkommen abgedreht.
Was bilden die sich ein?
Haben sich selbst zum Besuch – Den man nie gewollt hat. – eingeladen und erzählen etwas, was man nicht hören will, was man verdrängt hat.

Mit denen etwas unternehmen, auch wenn man es versprochen hat, geht gar nicht, denn mit solchen abgedrehten Staubkörnern kann man sich doch nicht sehen lassen!

Die passen einfach nicht in die eigenen Phantasie-Realität!

Die gehören ausgemerzt!

Die sind in der eigenen Realität schon ausgemerzt.

Irgendwie bekommt man sie nicht unter Kontrolle!

Sie fallen andauernd in die Phantasie-Realität, die man als verlorene Festung bzw. schuldenüberhäuftes – nicht mal eigenes – Haus mit letzten Mitteln verteidigen will.

Das tut weh – sehr, sehr weh!

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.


Totes Wissen zu haben, bedeutet, etwas auswendig gelernt zu haben, abgespeichert zu haben, und nicht darüber nachgedacht zu haben.

Wissen ist nicht gleich Information.

Information wäre totes Wissen, weil es ohne Zusammenhänge abgespeichert wurde.

Der Historiker und Politologe Robert Traba sagte dazu:

„Alle Schüler in Deutschland wissen: Am 1. September 1939 wurde Polen von den Deutschen überfallen, der Zweite Weltkrieg hatte damit begonnen. Doch in den allermeisten Fällen ist das doch totes Wissen, ein totes Datum. Auswendig gelernt, um in der nächsten Klassenarbeit eine gute Note zu schreiben. Es ist bestimmt keine lebendige Aufarbeitung der Geschichte. Dazu wäre es wichtig, wirklich über alle relevanten historischen Ereignisse zu reden, aber in einem ganz bestimmten Kontext.“


cupcake

Die Piratenpartei Deutschland wird heute drei Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch!


Noten by Lizzy-Tewordt pixelio

In einer katholischen Grundschule nahe Aachen.
Die vierte Klasse singt zur Entlassung folgendes Lied:

Danke für diese schöne Schulzeit
Danke, wir haben viel gelernt
Danke für all die guten Freunde
hier an diesen ort

Alle aus uns’rer ganzen Klasse
Alle hatten ‚ne schöne Zeit
wissen, der weg zum neuen Start
Ja, der ist nicht mehr weit

Danke für all die schönen Jahre
Danke, so sagt die Kinderschar
Danke, wir müssen leider gehen
Sagen Auf Wiederseh’n

Schön wäre es gewesen, wenn die Kinder bzw. deren Eltern sich überlegt hätten, dass die Ex-Schüler dieses Lied singen. Vielleicht hätten die Kinder bzw. Eltern den Text erfunden und die Kinder hätten es den Lehrern zur Freude vorgetragen …

So war es nicht!

Die Lehrer haben den Kindern dieses Lied beigebracht, damit sie es auf der von den Lehrern inszenierten Abschlussfeier singen.
„So, nun singen die Kinder ein extra für diesen Tag einstudiertes Lied“, sagte die Moderatorin der Abschlussfeier, eine der Lehrerinnen.

„Danke für diese schöne Schulzeit …“

Nachdem das Abschieds‑ und Dankeslied beendet war, gab es großen Beifall.
Den Lehrern wurde es warm uns Herz, wie schön die Kinder sich bedankt hatten. Die Eltern freuten sich, dass die Kinder sich bei den Lehren so wunderschön bedankt hatten.

Also musste die Schulzeit ja wunderschön gewesen sein, wenn die Kinder es schon singen.

Doch war das Lied nur eine Inszenierung der Lehrer, die sich selber damit feierten!


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