Archiv für die Kategorie „Medien“

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(ⅽ) R K B by Gerd Altmann www.pixelio.de

EHEC ist eine schlimme Krankheit.

Je mehr z.B. zu Ursache, Hygienemaßnahmen etc. jeder Einzelne hat, desto besser für alle.

Was in den Zeitungen und anderen Medien auffällt, ist der plakative Überschriftenwahn zu diesem Thema.
„Horror-Virus“, „Todes-Virus“, „Der schwarze Tod des 21. Jahrhunderts“ und ähnliche Varianten der Übertreibung machen in den Revolverblättern die Runde, aber was dort über EHEC zu lesen war, war größtenteils nur Blabla und anderer inkontextueller Unsinn, der kompatibel mit der Überschrift war.

Das Liefern von reißerischen Überschriften ist wieder mal wichtiger, als stichhaltige Informationen beizusteuern.

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Am Mittwoch, den 1. Juni 2011, findet von 18 Uhr bis ca. 21 Uhr in die „Volksversammlung“ statt.

Seltsamerweise wurde die „Volksversammlung“ von den Keintologen – also den verhementen Stuttgart-21-Gegnern – initiiert.
Und noch seltsamer ist, dass zu der „Volksversammlung“ kein S21-Befürworter geladen wurde.

„Volksversammlung“ bedeutet, dass sich das Volk versammelt und nicht nur ein paar Leutchen.

Da die S21-Gegner diese „Volksversammlung“ ausgeheckt haben, kann man definitiv davon ausgehen, dass dies ein Treffen von Wutbürgern gegen S21 sein wird, das sich aber einen pseudodemokratischen Anstrich gibt, für alle sprechen zu wollen.

Dies ist ja beim Astroturfing der S21-Gegner immer der Fall!

Fazit:

Die sog. Volksversammlung ist eine Farce.

Wenn es nach der Handvoll astrogeturfter Stuttgart-21-Gegnern geht, wäre S21 schon längst gestoppt, revidiert und der alte Bahnhof wieder rückgebaut.

Die Realität sieht allerdings anders aus!

S21 wird (weiter) gebaut.

Die Grünen aus Baden-Württemberg, allen voran Ministerpräsident Kretschmannm haben ja vor der Wahl versprochen, S21 zu stoppen.

Am 12.5.2011 wurde der neue Ministerpräsident vereidigt.
Abends war er zu Gast bei „Was nun?“ im ZDF.
Wie schon seit dem offiziellen Wahlsonntag, den 27.3.2011, an dem er als Ministerpräsident von Baden-Württemberg gewählt wurde, hat Kretschmann wie seine „Protagonisten“ der grün-roten „Regierung“ die „Sache 21“ relativiert.
Das Hauptargument war(en) ja die Kosten, die explodieren könnten und die „magische Grenze“ von 4.5 Milliarden Euro sprengen könnten.
Diese „Grenze“ wurde immer und immer wieder als Stopp-Argument genannt, was aber plötzlich bei „Was nun?“ in einem etwas anderem Licht strahlte.
Kretschmann relativierte nämlich dementsprechend, indem er der Bahn als Bauherr den „Schwarzen Peter“ zuschob und sich herausredete, dass es beim Überschreiten der „magischen Grenze“ keine Zuschüsse mehr vom Land gebe. Wenn die Bahn nun aber – klarer Fall ! – weiterbauen wolle, müsse sie die Mehrkosten selbst tragen bzw. andere Investoren finden.

Ebenso schoss er sich mal wieder auf den „undemokratischen Vorgang des Volksentscheids“ ein. Dieser sei laut Kretschmann undemokratisch, weil mindestens 30 Prozent der Bürger Baden-Württembergs am Volksentscheid teilnehmen müssten, damit dieser erstmal legitim sei.
Dabei spielt keine Rolle, wie abgestimmt wird, denn wird die „Quorumgrenze“ unterschritten, ist der Volksentscheid – auch wenn 99 Prozent der Teilnehmenden gegen eine Sache entschieden – nicht legitim und somit also abgelehnt.

Angeblich hätten die Grünen zusammen mit der SPD einen Gesetzesentwurf eingebracht, in dem es gar kein „Quorum“, also Mindestteilnehmer, geben solle.

Dies hieße, wenn die Autoren dieses Blogs einen Volksentscheid herbeiführten, z.B. dass S21 unter welchen Konditionen auch immer weitergeführt würde, und sie die einzigen Teilnehmer wären und darüberhinaus auch noch  „Pro“ stimmten, wäre der Volksentscheid legitim und gültig bzw. zu 100 Prozent angenommen bzw. entschieden.

Auf die Nachfrage, warum die Grünen die auf der Initiative der CDU und FDP zu senkenden Quote von 30 Prozent auf 25 Prozent abgelehnt hätten, blieb Kretschmann der Antwort schuldig.

Abgesehen von der Widersprüchlichkeit Kretschmanns zu S21 leuchtet der neue Verkehrsbehinderungsminister Winne Winfried Hermann auch nicht gerade, was dieses Thema angeht.
Hermann, selbst deklarierter vehementester S21-Gegner,  sieht jede „Bewegung“ als Beweis an, S21 würde gestoppt.

Anfang der Woche hat der Gesamtprojektleiter von S21, Hany Azer, seinen Rücktritt bekanntgegeben.
Er wurde permanent angefeindet und wurde mit dem Tode bedroht, woraufhin er bis zu seinem Rücktritt nur noch unter hohem Personenschutz arbeiten konnte.

Hermann sieht dies genauso wie der grüne Wölfle als „Abbrechen von Mosaiksteinen am Werk S21“ an.
Hermann ist ja auch für seine Tatsachenverdrehereien bezüglich S21 bekannt.

Laut Schlichtung muss S21 fähig sein, 30 Prozent mehr Züge in Spitzenzeiten (von 7 Uhr bis 8 Uhr) abfertigen zu können als der noch bestehende Kopfbahnhof. Dies wären 49.
Hermann behauptet aber – weswegen auch immer – dies stimme nicht und der Tiefbahnhof S21 müsse 57 Züge abfertigen können.
Weiterhin ist es für ihn sowieso klar, dass S21 durch den Stresstest falle und somit zum Scheitern verurteilt sei.
Ein weiterer Angriff auf die Bahn und den S21-Befürwortern von seiner Seite ist, dass Hermann mal wieder seine „Lügenpack”-Keule aus dem grünen Parkschützer-Sack holt und der Bahn unterstellt, sie pfusche beim Stresstest.
Deswegen will er erwirken, dass sich die Bahn, die sowieso schon von den S21-Gegnern vorgeschlagenen  Firma SMA – ein Unternehmen, das im Bereich Verkehrbegutachtung und –beratung tätig ist – überwacht wird, nun auch mit den sog. Parkschützern an einen Tisch setzen soll, damit die Parkschützer live beim Stresstest dabei sind, damit niemand betrügen könne.

Er stimmt mal wieder das Lied „Laien und Unwissende überwachen Spezialisten“ an.

Er will ja weiter einen Baustopp, obwohl ihm klar sein sollte, dass jeder Tag, die Preise von S21 in die Höhe treibt.
Naivität scheint ihn zu beherrschen, wenn er palavert, dass die Bahn bis zum Volksentscheid den Bau weiterhin stoppen solle, dass Land aber als „Auftraggeber“ des Baustopps keine Kosten und Folgekosten dafür übernehmen wolle.
Er redet sich heraus, dass die Bahn eben ein risikoreiches Projekt gestartet habe.
Die Firma Züblin, die den Rohbau des Tiefbahnhofs bauen will, hat neben anderen ein Angebot eingereicht, das wahrscheinlich den Zuschlag erhält, doch wenn weiter hinausgezögert wird, ist Züblin ab Mitte/  Ende Juni nicht mehr an seinem Preisen gehalten und kann neue bezüglich höherer Rohstoffpreise kalkulieren.

Welche hellseherischen Fähigkeiten Hermann sonst noch hat, weißt man nicht.
Es sind aber eher dunkelseherische Fähigkeiten.

Die SPD hält sich momentan bedeckt und sagt nichts zu S21.

Das sollte vor allen den S21-Gegnern zu denken geben!

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Vorige Woche, in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai 2011, haben amerikanische Soldaten den Ober-Terroristen Bin Laden erschossen.
Innerhalb der Woche kamen Details ans Tageslicht.
Der amerikanische Oberschützenbruder Präsident Obama hat einen Befehl erlassen, Bin Laden zu verhaften oder zu erschießen.
Die Soldaten haben ihn dann erschossen.
Dass nun viele Staatschefs Obama bewundern und gratulieren, dass „er“ es getan hat, ist verständlich.

Man muss sich allerdings die Frage stellen, ob man einfach so „hinrichten“ darf.

In Amerika ist Demokratie, und es wird nach Rechtstaatlichkeit gehandelt.
Darf also der amerikanische Präsident einen Todesbefehl erteilen?

Er hat es zumindest!

Als rechtstaatliches Mittel ist ein Todesbefehl illegitim.
Doch man betrachte, dass der Ober-Terrorist Bin Laden zig Tausende auf dem Gewissen hat, weil er aus einem religiösen Wahn heraus zu Attentaten aufgerufen hat.

So kann man die alte Philosophen-Frage „Darf man Tyrannen morgen?“ stellen.

Seien wir doch froh, dass Ober-Terrorist endlich tot ist!

Man sollte aber einige Fragen stellen, ohne gleich in die Ecke „Verschwörungstheorie“ eingruppiert zu werden:

  • Warum wurde Bin Laden nach islamischer Tradition zu Wasser gelassen?
  • Warum wurde er gewaschen und in ein Leinentuch vorhergehüllt, ein „Totengebet“ gelesen, obwohl die amerikanischen Soldaten sonst auch nicht so zimperlich mit Moslems umgehen – Abu Ghraib?
  • Warum gab es keinen Aufschrei unter der Al-Kaida, als deren Führer erschossen wurde, Video‑ oder andere Botschaften?

Wie ist Eure Meinung dazu, werte Leser?

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Wir haben bekanntermaßen schon öfter hier über Stuttgart 21 – S21 – berichtet.
Vor kurzem, wie die S21-Gegner mit den S21-Befürwortern umgehen.

Die S21-Gegner hassen uns unter den S21-Befürwortern ja besonders, weil wir aus anderem Holz geschnitten sind, als sie dachten.
Wir lassen uns nicht mundtot machen und uns auch nicht wie andere in eine Rechtfertigungsecke drängen oder lassen uns nicht dazu degradieren, permanent nach Gegenbeweisen zu unbeweisbaren Phantastereien zu und um S21 zu suchen und diese dann als „Lügen“ verworfen zu bekommen.

Wir waren im April im Urlaub und haben nichts zu dem Themenbereich S21 gesagt.

Die Denunziationen gingen aber in den ca. zwei Wochen ohne Pause weiter.

Wir hattten uns vorgenommen, dass wir die Denunzianten ignorieren wollten, aber irgendwann war der Zeitpunkt „reif“, dass wir zurückschießen mussten.
Man verbreitete nämlich unter anderem, dass wir keine Berufsausbildung hätten und beschimpfte uns als Lügner, was auch unsere Vita angeht.

Wir hatten etwas zur gesichterten Finanzierung zu Stuttgart 21 veröffentlicht, und wurden wieder als Lügner, Idioten und dergleichen bezeichnet.

Wir schossen dagegen und forderten, dass die Denunzianten mit Fakten bzw. Gegen-Fakten kommen sollten.
Das wollten die Denunzianten aber nicht und beleidigten uns weiter.

Dann kam plötzlich wieder das Argument: „Wir ignorieren Euch wieder für eine Woche.“
Wir spotteten über sie, dass sie sich sehr gut im „Fluchtsyndrom“ verstünden und warfen ihnen Realitätsverweigerung vor, weil sie nämlich wie immer, wenn sie Farbe bekennen mussten, plötzlich verschwanden, was sie als Ignorier-Wochen bezeichneten.

Knapp eine Viertelstunde später lud uns jemand von den selbsternannten „Freien Volksreportern“ ein für ein Interview am Bauzaun am Stuttgarter Hauptbahnhof, was wir unter einer Prämissen annehmen wollten.
Obwohl die Prämisse noch nicht bekannt war, wurde uns von dem „Interviewer“ vorgeworfen, wir wären wohl zu feige und kämen nicht.
Wir teilten ihm die Prämisse mit, dass die Denunzianten bis zum 12.5.2011 schweigen sollten mit ihren Beleidigungen uns gegenüber.
Der „Interviewer“, gleichzeitig einer der Rädelsführer der S21-Gegnerschaft, meinte, er sei nicht allmächtig und könne niemand zu etwas zwingen.
Wir argumentierten, dass er seine Beziehungen spielen lassen solle, da er uns ja im „Interview“ haben wolle und das wäre der Preis, als Good-Will-Geste seinerseits eben!

Der „große“ Interviewer wollte nicht mal in einem sozialen Netzwerk einen kleinen Appell schreiben, dass die Denunzianten sich bitte zurückhalten sollten.
Das hätten wir als ersten Schritt in unsere Richtung angesehen, teilten wir ihm mit.

Keine zwei Minuten später machte der „Interviewer“ einen Rückzug mit dem Spruch, er habe uns mehrmals eingeladen, aber wir hätten abgesagt.
Gleichzeitig wurde wieder gegen uns gehetzt und aufgerufen, uns zu ignorieren.

Also mal wieder typisch für S21-Gegner!
Erst mit Ach und Krach verlieren und dann einen fadenscheinigen Grund suchen, um sich selbst als Gewinner darzustellen!
Kompromisse eingehen, auch wenn man einen Vorteil für sich sieht, macht man nicht.
Man fordert nur vehement und diktatorisch, dass andere etwas tun sollen, aber selbst braucht man keine Gegenleistung erbringen!

Wenn man dann deswegen – aus eigener Schuld ! – verliert, ruft man eben nach der Mama.

So wird diese Person weiter am Leben scheitern.

Die Beleidigungen der Denunzianten wurden seit unserem „Nein ohne Gegenleistung!“ noch heftiger und schlimmer gegen uns ausgestoßen.

Warum „sie“ uns so hassen?

Die (unverblümte) Wahrheit eckt eben an.

Aliens Syntronica

Ab morgen, den 1. Mai 2011, ist die Freie Dokumenten-Lizenz für alle Inhalten dieses Internetangebots – Syntronica.net – SynPress und Glühwürmchen und Herzbeben – aufgehoben.

Von Syntronica.net – SynPress und Glühwürmchen und Herzbeben erstellete Inhalte sowie von Dritten erstellte Inhalte unterliegen nun wieder dem unumstößlichen bzw. unteilbaren Urheberrecht.

Wir bedauern diesen Schritt, doch er ist bitter notwendig, da sich eine Vielzahl von Personen und Institutionen, die Werke – Dokumente, Texte, Bilder etc. – von unserer Internetpräsenz benutzt haben, nicht an der Urheber-Auszeichnungspflicht gehalten haben.
Wir mussten leider auch schon einige Personen rechtlich ahnden lassen.
Wir hatten im Rahmen der Freien Dokumenten-Lizenz jedem das Recht eingeräumt, Inhalte zu benutzen, wenn er uns und die Webseite nennt.
Dies hat auch schon gut geklappt, doch eine Vielzahl hat dies leider nicht für nötig gehalten.

So haben wir nach langem Hin und Her diesen Schritt erwogen.

Wer Inhalte benutzen möchte, bitte kurz an uns wenden!

Wir melden uns dann.

Vertrauen ist gut, Kontrolle (leider) besser.

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Vampire sind in der Mythologie Wesen, die wie Menschen aussehen, aber nur nachts aufstehen, und Menschen das Blut aussaugen, und diese vormals Menschen dadurch zu Vampiren machen.
Bei Tageslicht zerfallen sie.
Mit „Dracula“ hat Bram Stoker ein Horrormeisterwerk über DEN Vampir geschaffen.
Jeder Vampir-Roman, jedes Buch, jeder Film steht in dessen „Tradition“.

Seit ein paar Jahren erleben die Vampirgeschichten eine „Renaissance“.

Die neue Art der Kreaturen der Nacht heißen Vampyre.

Im Gegensatz zu Vampren werden Vampyre anders geschrieben.

Vampyre haben „menschliche Züge“ und sind nicht mehr das abgrundtief Böse.
Sie schlürfen zwar Blut, aber mit schlechtem Gewissen und Schuldgefühlen, weswegen sie es nur tun, wenn es nicht mehr anders geht.
Gezwungenermaßen also, weil die „Natur“ bzw. die Triebe es so wollen.
Irgendwie tut es ihnen auch leid!

Sie wollen die Nähe zu anderen (Menschen), wollen eine gründen, gehen in die Disco etc. pp.
Sie fühlen sich wie Aussätzige.
Sie werden von den Menschen ja auch als reißende Bestien dargestellt, obwohl sie immer und immer wieder gegen dieses „grausame Klischee“ ankämpfen.
Sie haben auch Liebeskummer, fühlen sich zurückgesetzt und gekränkt und sehen es als Niederlage, wenn ihnen etwas nicht gelingt.

Wenn man die Vampyr-Serien anschaut oder die Vampyr-Bücher liest, hat man den Eindruck, es könnte sich unter den Vampyr-Protagonisten auch um Menschen aus der Nachbarschaft handeln, die eben etwas böse sind.

Deswegen ja Vampyre und nicht Vampre!

Vampire sind abgrundtief böse, kennen nur Triebe und leben diese aus.

Vampyre sind weichgekochte Vampire,  außer dass sie nachts umherlaufen und obendrein noch unsterblich sind.
Sie gehören zum Mainstream und benehmen sich politisch korrekt.

Was steht uns als Nächstes bevor?

Werwölfe, die sich bei Vollmond als Schoßhündchen verdingen?

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Pinguin alias Michael – rechts, halb verdeckt von dem Mädchen – durfte am vorigen Freitag, den 15.4.2011, mit Königin Beatrix und Maxima sprechen.
Die Königsfamilie besuchte ein europäisches Business-Center in Herzogenrath bzw. ’s-Hertogenrade.

Solche Begegnungen bleiben einem lange im Gedächtnis.

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Wir beschäftigen uns ja mit der sog. Mantik.
Mantik – die „Kunst der Zukunftsvorhersage“ – ist zum Himmel schreiender Unsinn und bedient sich billigster Tricks.

Wie stellen hier kurz eine Situation, die vor kurzem am geschaut haben, nach.

Personen können sich live einwählen und können dann am Fernsehen zu schauen, wie eine Mantikerin ihnen die angeblich voraussagt.

R steht hier für ratsuchende Person, der Name Maria ist zufällig von uns gewählt.
steht hier für die Mantikerin.

R Hallo, hier ist Maria.
Hallo Maria! Darf ich Dir alles sagen?
R Ja!
Wie geht es Dir, alles in Ordnung bei Dir?
(mischt die Karten und legt sie akurat auf den Tisch)
Ich sehe schon, Du hast Probleme. Bei der Partnerschaft?
(legt Karten weiter)
R Nö! Eigentlich nicht.
Ja, Du bist etwa müde … Oder bist Du traurig?
R Naja, ich möchte wissen, wann ich mich wieder verliebe.
Das meinte ich auch damit. Du wirst Dich bald wieder verlieben. Die Reisekarte sagt dies eindeutig. Und Du hast Probleme mit dem Amt, weil Du arbeitslos bist.
R Ich bin nicht arbeitslos.
Jedenfalls wirst Du in Kürze mit dem Amt zu tun bekommen, denn die Amtskarte liegt hier bei Dir ganz zentral.
(deutet auf eine Karte und schaut zögerlich)
Ja, ganz deutlich. Hast du Geldsorgen? Die kannst Du getrost vergessen, denn Du steigst bald auf.
R Das bin ich erst voriges Jahr im Dezember.
Dann kommt es noch mal. Es kann aber auch bedeuten, dass Du verreisen willst, denn die Reisekarte und die Amtskarte gepaart sagen das eindeutig.

Dieses Gespräch hätte man endlos fortführen können.

Wir sehen, dass die Mantikerin sehr gut sprachlich geschult ist.

  • Sie fragt nebenläufig nach Begegebenheit und Umständen, die sie später als „Hellsichtigkeit“ verkauft.
  • Sie stellt eine Behauptung auf, die sie ruckzuck wieder revidiert im Nebensatz und es als „doch richtig“ deklariert.
  • Die Aussagen sind reine Barnum-Aussagen, die so allgemein gehalten sind, dass man alles und nichts hinein interpretieren kann.

Ein muss man der Mantikerin mit dem „Rundum-Blick“ lassen…

Sie versteht es mit Aussagen, die nichts enthalten, Leute zu den Telefonen zu locken und sich für teueres Geld einzuwählen, um live übers Fernsehen in die Zukunfts schauen zu dürfen.
Sie hat keine „Fachkompetenz“, aber schafft es sich als DIE „Seherin“ zu verkaufen, in dem ihre hochentwickelten sprachlichen Fähigkeiten benutzt.

multimedia-medizin

Im medizinischen Bereich gibt es leider immer noch keinen Standard des Austausches von sensiblen, schützenswerten Daten.
Auch die „Standard-Programme“ sind noch weit gestreut, sowohl innerhalb von Deutschland, als auch im internationalen Kontext.

So trafen sich in Mumbai – Bombay – in Indien ca. zweihundert IT-Spezialisten und Personen aus dem medizinischen Bereich, um dieses Problem anzugehen.
Die Zusammensetzung der Teilnehmer war deswegen schon sehr gut gewählt, weil nicht nur Computer-Spezialisten anwesend waren, sondern auch „Benutzer“ wie Ärzte und Pflegepersonal, die von ihrer Sicht beschreiben konnten, was sinnvoll für sie bei der täglichen Arbeit ist.
Bei ca. 30 Grad wurde diskutiert.
In den Arbeitsgruppen wurden heutige „Standards“ festgehalten und gesammelt, in welchem Land, was vorherrscht.
Jeder Teilnehmer hatte ja schon im Vorfeld zusammengestellt.

Die erste Hürde waren Sprachbarrieren. Die Teilnehmer sprachen mehr oder minder englisch, allerdings sehr „kreativ“ und facettenreich.
Die Asiaten, die stellenweise Probleme mit „R“ und „L“ hatten, gingen noch, was dieses „Manko“ betraf.
Bei manchen Leuten musste man sich erst „einhören“.

Als Standard wurde von allen Teilnehmen XML – wie auch nicht anders erwartet – favorisiert.
Die Art und Weise der Darstellung der Daten war eine andere Sache.

  • Sollten die Daten schon in der Datenbank verschlüsselt werden oder erst beim Import?
  • Sollte die XML-Datei selbst verschlüsselt werden oder die darin enthaltenen Daten?
  • Welche Daten und in welcher Form soll die XML-Datei enthalten?
  • Welche sog. Verschlagwortungen – Tags – sollte die Datei enthalten?

Dies waren Fragen, die zum größten Teil schon beantwortet werden konnten und in eine ToDo-Liste einflossen und vor Ort mit den betroffenen Personen erörtert werden sollen.
Was sich natürlich bei solchen Projekten, besonders in dieser Größenordnung stellt, ist die Kostenfrage.

Weitere Arbeitstreffen sind schon anberaumt.

Natürlich hat auch eine Sight-Seeing-Tour stattgefunden, denn nur arbeiten musste ja nicht sein.

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