Archiv für die Kategorie „Philosophie“

licht--kabaloes

„Fang das Licht von einem Tag voll Sonnenschein!
Halt es fest, schließ es in deinem Herzen ein!“
(Karel Gott, tschechischer Sing-Sang-Philosoph)

Die Frage ist nur, ob das Licht als Funken im Oberstübchen landet.
Manche Leute des „realen Lebens“ wissen mehr über andere als über sich selbst.
So titulieren sich sich selbst als „Lebensberater“ bzw. Coaches und legen anderen dar, wie diese ihr Leben in den Griff bekommen soll(t)en, scheitern aber selbst an ihrem Leben.

Großartig angelegt „Programme der Lebenshilfe“ als Allheilmittel der eigenen gescheiterten Existenz und Unfähigkeit, sich zu bewegen und über seinen eigenen Tellerrand zu schauen!

Bei den Gesprächen zwischen dem „Coach“ und den Probanden erzählt der Coach, wie sehr doch alles gut werden kann, wenn man nur dem Beispiel des Coaches folgt.
Dem Coach, der es im realen Leben zu nichts gebracht hat, außer dass er Coach ist!

Der Coach selbst träumt von seinem besseren Leben und meint dadurch, dass er Coach ist, Ablass für seine Sünden der Unbeweglichkeit leisten zu können, ohne dass er aber über sich selbst nachdenkt.
Er verlangt von den Probanden Veränderung, schafft aber nicht ein Tickelchen Veränderung in seinem ihn unglücklich machenden Leben zu bewegen.

„Ich habe es auch geschafft“, sagt er es, „ich bin Coach.“

Aber was hat er geschafft?

Nichts!

Er hat nicht mal seine eigenen Programme gelebt, erdreistet sich aber anderen aus seiner Erfahrung heraus ans Herz legen zu wollen, wie man sich verändern kann.
Man mixt esoterische Elemente – Religion ist nichts anderes als Esoterik. – mit seiner verkorksten Weltansicht des „Panta rei – ich aber nicht.“ und versucht so, das Licht zu erhellen.

Doch aus vom Licht bliebt nicht mal ein Funken übrig!

emu

„Die selbstüberschätzte Inkompetenz“ wird auch als „Dunning-Kruger-Effekt“ bezeichnet.

Der Dunning-Kruger-Effekt ist eine Form der kognitiven Verzerrung und beschreibt die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen.
Die populärwissenschaftliche Bezeichnung geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999 zurück.

Dunning und Kruger hatten in vorausgegangenen Studien bemerkt, dass etwa beim Erfassen von Texten, beim Schachspielen oder Autofahren Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen.
An der Cornell University erforschten die beiden Wissenschaftler diesen Effekt in weiteren Experimenten und kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen

  • dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
  • überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
  • das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,

(Quelle: Wikipedia)

Eins der Probleme von Imkompetenten spielt sicherlich auch deren Narzissmus, denn inkompetente Personen neigen auch dazu, sich gegenüber Anderen, die sie als inkompetent ansehen, zu profilieren und sich zu feiern.

Aufgrund ihrer massiven Selbstüberschätzung neigen Inkompetente dazu, nichts an sich zu tun bzw. Weiterbildungen zu besuchen.

Deutschland Ball

„Wäre unsere Vorbereitung fünf, sechs Tage länger gewesen, dann hätten wir unsere Spielweise noch besser abstimmen können. Dann hätten gewisse Automatismen noch besser geklappt.“

Bastian Schweinsteiger zum verlorenen Spiel gegen Spanien

Es gibt immer einen Grund!

Der Theologe Hans Küng hat die katholischen Bischöfe zur Rebellion gegen den Papst aufgerufen.

Dass der vatikanische Oberhirte die katholische Kirche den Gläubigen entfremdet, ist jedem bekannt.
Auf die vom Papst „angeregte“ Annäherung an die Protestanten ist eine Negation von dem geworden, was es sein sollte.
Der katholische Kirche laufen die Mitglieder weg, weil die vatikanische Oberschicht sich von den Gläubigen durch realitätsverweigernde und realitätsferne Vorschriften und Taten „hervorhebt“, anstatt auf sie zuzugehen.

Man denke – „aktuell“ – an den Umgang der Kirche mit den Kinderschändung‑ und Misshandlungsfällen durch katholische Priester.

Im Kloster Ettal wurde u.a. auch zwischen 1960 und 1990 Kinder geschändet. Niemand hatte angeblich etwas gewusst.
Irgendwann kam alles heraus und die Kirche „half“ aufzuklären.

Heute wurde bestätigt, auch von vatikanischer Seite, dass die Ordensoberen „korrekt“ gehandelt hätten. Es war also „in Ordnung“, dass – obwohl sich nachher herausgestellt hatte, dass die Ordensoberen doch etwas von den Kinderschändungen und –misshandlungen gewusst hatten – nichts gemeldet wurde.

Mit dieser Haltung entfernt sich die Kirche noch mehr von den Gläubigen.

Hans Küng sagte treffend dazu: „Obwohl die Bischöfe gegenüber dem Papst einen Gehorsamseid geschworen haben, sollten sie doch wissen, dass uneingeschränkter Gehorsam nie einer menschlichen Autorität, sondern Gott allein geschuldet ist“.

Amen!

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht, denn alles, was entsteht,
ist wert, daß es zugrunde geht;

Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
mein eigentliches Element.

Das Verhalten der Menschen zueinander ist vom Klischeedenken geprägt.
Wenn man sich begegnet und vielleicht für eine ganz kurz Zeit kennenlernt, wird man sofort in eine Schublade gepackt.
So haben bestimmte Berufe bzw. Berufsgruppen den „Makel“, dass die Personen, die diese Tätigkeiten leisten, nicht sonderlich intelligent seien.
So gelten Gebäudereiniger, Putzfrauen, Verkäuferinnen, Friseurinnen z.B. als nicht besonders schlau.
Es wird allerdings auch von den „Oberen“ geschürt, aber das ist ein anderes Thema!
Die „Oberen“ sind ja von sich überzeugt, dass sie intelligent sind, was ihnen auch nicht abgesprochen werden soll. Sie sind aber nicht unfehlbar.

Da sie sich (stellenweise) in Kreisen bewegen, die nicht (mehr) wissen, was „einfaches“ Leben heißt, kommt es oft zu kuriosen Situationen.

Wenn „Obere“ in ein Taxi steigen, spielt sich in ihren Hirnen ab, dass der Taxifahrer nur fähig ist, mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, mehr nicht.
Entweder spricht man den Taxifahrer nicht an – um zu sagen, wohin man will schon! – oder spricht „anstandshalber“ über das Wetter. Das geht immer und ist zu dem nicht geistig anspruchsvoll.
Manchmal fragt auch der Taxifahrer beim Flughafenrücktransfer, wie der Flug war oder wo man war, das geht auch noch.
Plötzlich fällt dem „Oberen“ dann auf, dass der Taxifahrer lange Sätze mit Nebensätzen, Einschüben und Ähnlichem beherrscht und auch noch vernünftig argumentieren kann.

Dann gibt es „Obere“, die abbrechen und in wichtige Gedanken versinken oder plötzlich jemanden anrufen müssen oder sich in Akten vertiefen.

Es gibt aber welche, die ihre festgefahrenen Schwarz-Weiß-Gedankenschablonen ablegen.

Dies sind die, die wirklich intelligent sind.

herzbeben-vuvuzela-d2

Das hat beim Spiel Deutschland gegen Ghana auch geklappt.
Herzbeben bläst die schwarz-rot-goldenen Vuvuzela.

herzbeben-vuvuzela-d

„Einigkeit und Recht und Freiheit …“

Herzbeben bläst die Nationalhymne.

Immer schön die freiheitlich-demokratische Grundordnung im Kopf behalten.

herzbeben-vuvuzela-d3

Herzbeben trägt sogar Schuhe in schwarz-rot-gold.

Glühwürmchen macht Podolski Mut.

Deutschland kann eigentlich nicht verlieren.

Wenn doch, dann hat die Nationalelf nichts auf dem Kasten.

Kurze Anmerkung:
Dass Cacau nicht mitspielt, ist verständlich, denn schließlich wird in England Tee getrunken.

Wie fühlt es sich an, wenn Du das Gegenteil denkst?

Versetze Dich in diese Vorstellung hinein!

Was fühlst Du?

Teile es mit!

bp-schuss

BP war der Hauptsponsor des Sommerfestes des Bundespräsidenten am 2.7.2010.

BP ist abgesprungen.

Nach heftiger Kritik an der „Umweltsch(m)utzphilosophie“ von BP bezüglich der Ölkatastrophe im Golf von Mexico sagte BP ab und kam noch mit einer scheinheiligen Begründung daher.

„BP möchte in keiner Weise Anlass zu Diskussionen im Umfeld des Sommerfestes geben und damit die eigentliche Intention des Festes stören“

Der Sprecher von BP hat wohl falsche Worte gewählt. Es sollte wohl heißen:

„Wir lassen uns nicht kritisieren.“

bombe

Wer Glühwürmchen alias Superfliege beleidigt,

beleidigt auch Herzbeben alias Syntronica.

Und umgekehrt!

„Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?
Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?
Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?”

Aus „Der Kaufmann von Venedig“ (William Shakespeare)

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Kalender
Juli 2010
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
Stimmt für unsere Carla!
Für Carla voten!

Stimmt für Carla!

Carla soll auf die neue Verpackung von Cäsar-Hundefutter.

Klickt hier und stimmt für Carla!

Suchen und Finden
Aktuelle Kommentare
Archiv(e)
Privat
  • Aktuelle Fotos – Unser Fotoalbum
  • Böblingen
  • Dietmar Schneidewind – Berufliches, Fähigkeiten, Profil und Kompetenzen etc.
  • Facebook | Gruppe "10 hoch 23"
  • Glück pur
  • Glühwürmchen bei Facebook
  • Herzbeben bei Facebook
  • Nordrhein-Westfalen
  • Stadt Beckum
  • Stadt Stolberg
  • The Working Brain
  • Unser Foto-Album
  • Unser Gästebuch
  • Unsere Webseite (Syntronica.com)
  • Wir bei Formspring
  • Wir bei Twitter
Referenzen
  • Dietmar Schneidewind – Berufliches, Fähigkeiten, Profil und Kompetenzen etc.
Feeds (RSS 2.0)
Feed der neuesten Artikel
Feed der neuesten Kommentare


© Glühwürmchen & Herzbeben
Diese Feeds dürfen nur für den privaten, nicht-kommerziellen, Gebrauch benutzt werden, z.B. in privaten Feed-Readern oder E-Mail-Programmen.
Die Benutzung und das Einfügen auf Webseiten u.ä. außerhalb von www.gluehwuermchen-herzbeben.eu und www.syntronica.net verstößt gegen das Urheberrecht.