Archiv für die Kategorie „Philosophie“

„Entschuldigung!“, sagte die Stuttgart-21-Gegnerin zu uns S21-Befürwortern, „haben Sie Interesse, dass wir uns austauschen?“
„Klar“, sagten wir nickend.
Dann unterhielten wir uns über den sog. „Engpass 21“ und konnten unser Erfahrungen und Fakten austauschen und erweitern.
Da standen wir noch auf dem Bahnsteig am Schlossplatz und warteten auf unseren Zug.
Zwischendurch sprach uns ein unbeteiligter Passant an und lobte uns, dass wir so friedlich und respektvoll miteinander umgingen.
Er machte auch zwei Fotos, von dem eins hier zu sehen ist, während wir miteinander plauderten.
In der Bahn U6 Richtung Fasanenhof standen wir im Türbereich und reden weiter über das „Milliardengrab“ und die „Chance für die Zukunft“.
Die Mitreisenden schauten völlig überrascht zu uns, denn das hatten sie noch nicht gesehen – eine S21-Gegner und zwei S21-Befürworter, die sich nicht zofften oder – wie der Mann, der uns fotografiert hatte und mit in unsere Richtung fuhr – sagte: „… ohne das Wort ‚A…loch‘ oder schlimmeres zu benutzen und ohne jegliche Aggressionen“.
Es wurden auch keine Klischees aufgetischt.
Es ging um Austausch, um zu begreifen, was die beiden Seiten bewegt, für ihre Sache einzustehen.
Die S21-Gegnerin regte uns zum Nachdenken an und wir sie.
Aus den Reaktionen der Mitreisenden und Passanten in der Bahn und auf den Bahnsteigen konnten wir herauslesen, dass ihnen unser „Miteinander unter gegenteiligen Meinungen“ gefiel.
So muss es auch sein!
Leider war die Fahrt nicht lang, denn wir mussten in Degerloch aussteigen.
Es gibt noch viele Themen zum Diskutieren.
Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.
Hermann Hesse
Nachtrag, 16.10.2001, 15:10 Uhr
Die Frau, mit der wir gestern diskutierten, hat uns etwas im Gästebuch hinterlassen.

Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen:
die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
Wernher von Braun

Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen
und auf die unsrige nicht achten.
Johann Wolfgang von Goethe
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Wenn Du zunimmst, bist du fresssüchtig.
Wenn Du abnimmst, besteht Verdacht auf Magersucht.
Wenn Du Dich schön kleidest, bist Du eingebildet.
Ziehst Du Dich einfach an, vernachlässigst Du Dich.
Wenn Du weinst, bemitleiden Dich alle.
Wenn Du aber sagst, was Du denkst, bist Du arrogant.
Wenn Du Dich wehrst, bist Du ein Problemmensch.
Egal was Du tust, man wird Dich immer kritisieren.
Wenn Du stolz auf Dich bist, so wie Du bist, verbreite dies.
Sollen die Leute doch reden!!!
Nach einer Idee von Rainer Salzer

Erstaunlich wie verwirrt Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet, als man es Kartoffel.
| Wenn der Docht an seiner Spitze brennt ist die ganze Lampe hell. Wenn es auch nur wenigen Leuten gelingt, ein Ideal zu verwirklichen, nützt es dem ganzen Volk. Rabindranâth Tagore |
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Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut.
Deutsches Sprichwort |
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Liebe Leser,
wenn Ihr etwas Zeit (und ein paar Cent übrig) habt, macht Folgendes:
- Ruft in einem beliebigen Hotel an!
- Erkundigt euch nach Zimmerpreisen etc.!
- Dann stellt die frage, ob die Bibel im zimmer aufliegt.
- Falls die antwort ja ist, sagt, dass Euch alle zugesagt hätte, Ihr aber aus Gewissensgründen keinen Betrieb unterstützen könnt, der sich missionarisch betätigt.
- Man könnte auch dazu auffordern, wenn denn schon die Bibel dort liegt (dort liegen bleiben soll), dass zumindest der Koran, die Tora, der Talmud, der Tanach, die Veden, die Bhagavad Gita, das Buch der Mormonen, das Guru Granth Sahib, das Tao-Te-King und das ägyptische als auch tibetische Totenbuch sowie der Gilgamesh-Epos und die akkadischen Beschwörungemits ausgelegt werden sollten.
Alles nur im Sinne von Integrationsfördung und Toleranz, denn man weiß ja nie, wer zu Besuch kommt
Posted diese Zeilen und helft mit die Säkularisierung voranzutreiben!
(Nach einer Idee von Gurso Rijnderwald)
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„Schämen sollten sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.“ |


























