Archiv für die Kategorie „Privat“

Wir als Stuttgart-21-Befürworter haben bis zum Volksentscheid zig Pro‑S21-Flyer verteilt, haben an Kundgebungen teilgenommen und müssen hervorheben, dass wir sehr, sehr nette Leute kennen gelernt haben.
Die Donnerstagstreffs nach den Aktionen „Laufen für Stuttgart 21“ und die Diskussion an den Info-Ständen und im Turmforum waren sehr angenehm und eröffneten uns sehr viele Seiten, in Büchern, die wir nur vom Hören-Sagen kannten.
Wir haben von den Leuten, mit denen wir uns unterhalten haben bei den Aktionen, so gut wie nur positives Echo erhalten.
Ab und an meinten ein paar Keintologen – hämisch für S21-Gegner – sie müssten uns dumm-dreist und sehr aggressiv beschimpfen, weil wir angeblich „Lohnschreiber der Bahn“ oder Nazis bzw. Faschos seien, verblendet seien, oder angeblich Geld für das Verteilen von Flyern und Info-Material bekämen.
Argumente hörten wir, die man mit Sachverstand schnell zerstoben konnte.
Daraufhin suchten die Keintologen das Weite, weil sie merkten, dass wir uns von primitiver Stimmungsmache nicht einlullen ließen.
„Highlights“:
- Wir gingen mit Geodreick und Taschenrechner in den sog. Pavillon der Keintologen, der sich im Schlossgarten Stuttgart befindet, und maßen nach und rechneten ihnen vor, dass die Modell sehr „kreativ“ mit Abmaßen und mathematischen Gesetzen umgingen. Das wollten sie nicht wahrhaben und komplementierten uns schnell hinaus, wobei sie sich auf das Hausrecht beriefen – das Hausrecht bei einem Pavillon ohne Genehmigung wohlgemerkt.
- Wir waren auch beim sog. Engpass zu gegen und maßen mit ein paar Bekannten auch hier nach und kamen wieder zur ÜBerzeugung, dass hier falsche Daten angeben wurden.
Wir haben uns so gut geschlagen und konnte so gut überzeugen, dass wir beim nächsten Mal, als wir am sog. Engpass vorbeigingen über ein Megaphon von einer Rollstuhlfahrerin mit unsern Namen begrüßt.
Wir sind zwar deren Feinde, doch mal zollt uns Hochachtung! - Beim Info-Mobil zum Bahnprojekt Stuttgart – Ulm wollte ein Keintologe hiesige Politiker mit plumpen halbwahrheiten-behaftetetn Argumenten nerven.
Nachdem Syntronica mit ihm sprach und ihn widerlegte, war auch er nicht mehr gesehen. - Auch eine Diskussion mit einer Keintologin war sehr angehm.
Wir trafen sie bei der Station Schlossplatz und unterhielten uns mit ihr auf der Fahrt bis nach Stuttgart-Degerloch.
Dies sind Beispiele, wie man mit Sachverstand und Hintergrundwissen Gerüchte und Lügen aus der Welt schaffen kann.
Wir freuen uns auf den neuen Bahnhof!
Wir werden weitermachen, uns für S21 zu engagieren.

Appell an die wahlberechtigten Baden-Württemberger und Baden-Württembergerinnen:
Gehen Sie bitte zur Volksabstimmung!
Stimmen Sie bitte mit „N E Ⅰ N“ gegen das sog. Stuttgart-21-Kündigungsgesetz.
- N E Ⅰ N zum Vertragsbruch!
- N E Ⅰ N zum Schadenersatz in Milliardenhöhe!
- N E Ⅰ N zum Kündigungsgesetz!
- N E Ⅰ N zum Verlust des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg!
Sollte das S21-Kündigungsgesetz durchkommen, wird niemand mehr langfristig – und kurzfristig – bei (Groß-) Projekten in Baden-Württemberg investieren (wollen).
Besonders schwer beschädigt wird durch derartiges Handeln der Ruf unseres Bundeslandes.
Wer will mit diesem Land Verträge schließen oder Vereinbarungen treffen, wenn diese nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie gedruckt wurden?
Die Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg ist davon überzeugt, dass es zum geplanten und bereits im Bau befindlichen Durchgangsbahnhof Stuttgart 21 mit seiner Anbindung an den Flughafen und die Neubaustrecke Ulm-Wendlingen keine Alternative gibt.
Sie fordert einen zügigen Weiterbau und eine fristgerechte Fertigstellung des neuen Bahnknotens Stuttgart.
Wer dieses Land liebt, muss diesmal N E Ⅰ N sagen.

„Aimer ce n’est pas se regarder l’un l’autre, c’est regarder emsemble dans la même direction.“
„Lieben heißt nicht, sich gegenseitig zu betrachten, sondern gemeinsam in dieselbe Richtung zu schauen.“
Antoine de Saint-Exupéry

„Entschuldigung!“, sagte die Stuttgart-21-Gegnerin zu uns S21-Befürwortern, „haben Sie Interesse, dass wir uns austauschen?“
„Klar“, sagten wir nickend.
Dann unterhielten wir uns über den sog. „Engpass 21“ und konnten unser Erfahrungen und Fakten austauschen und erweitern.
Da standen wir noch auf dem Bahnsteig am Schlossplatz und warteten auf unseren Zug.
Zwischendurch sprach uns ein unbeteiligter Passant an und lobte uns, dass wir so friedlich und respektvoll miteinander umgingen.
Er machte auch zwei Fotos, von dem eins hier zu sehen ist, während wir miteinander plauderten.
In der Bahn U6 Richtung Fasanenhof standen wir im Türbereich und reden weiter über das „Milliardengrab“ und die „Chance für die Zukunft“.
Die Mitreisenden schauten völlig überrascht zu uns, denn das hatten sie noch nicht gesehen – eine S21-Gegner und zwei S21-Befürworter, die sich nicht zofften oder – wie der Mann, der uns fotografiert hatte und mit in unsere Richtung fuhr – sagte: „… ohne das Wort ‚A…loch‘ oder schlimmeres zu benutzen und ohne jegliche Aggressionen“.
Es wurden auch keine Klischees aufgetischt.
Es ging um Austausch, um zu begreifen, was die beiden Seiten bewegt, für ihre Sache einzustehen.
Die S21-Gegnerin regte uns zum Nachdenken an und wir sie.
Aus den Reaktionen der Mitreisenden und Passanten in der Bahn und auf den Bahnsteigen konnten wir herauslesen, dass ihnen unser „Miteinander unter gegenteiligen Meinungen“ gefiel.
So muss es auch sein!
Leider war die Fahrt nicht lang, denn wir mussten in Degerloch aussteigen.
Es gibt noch viele Themen zum Diskutieren.
Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.
Hermann Hesse
Nachtrag, 16.10.2001, 15:10 Uhr
Die Frau, mit der wir gestern diskutierten, hat uns etwas im Gästebuch hinterlassen.

Viel gelobt wurde der neue Dienst, als er an den Start ging …
Man sprach sogar von der Konkurenz von Facebook …
Was bringt Google Plus (G+) ?
Wir haben Google Plus schon sehr früh benutzt – Einladung durch einen Freund – und haben uns erstmal etwas durch die Fachbegriffe bei G+ finden müssen.
G+ als Konkurrenz von Facebook zu deklarieren, ist sehr weit hergeholt und sollte wohl eher ein (misslungener) Marketing sein.
Auch wenn man bei G+ chatten (Huddle) kann oder Videokonferenzen (Hangout) abhalten kann, so ist G+ trotz dieser beiden Highlights nicht das Gelbe vom Ei, wie man erwartet hatte.
G+ ist eher ein erweitertes Twitter.
Man kann Nachrichtenkanäle (Sparks) nach Themen durchsuchen und diese Themen als Suche speichern und diese auch teilen, also auf der Pinnwand veröffentlichen. sodass Leute aus den Freundeskreisen „Circles“ diese auch lesen können.
Man kann sich noch gegenseitig mit sowas ähnlichem wie „Gefällt mir“ von Facebook bewerten, doch diese Funktion ist nicht wirklich ausgereift und erscheint größtenteils nur bei der Google-Suche.
Meistens wird G+ benutzt, um anderen etwas mitzuteilen oder mit ihnen etwas zu teilen.
G+ verhält sich dabei (noch) wie ein großes Twitter.
Man kann mit anderen kommunizieren, die Frage bleibt doch, warum man neben Facebook, Twitter, MySpace u.ä. noch G+ benötigt.
G+ überzeugt nicht wirklich.





























