Archiv für die Kategorie „Privat“
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Wenn Du zunimmst, bist du fresssüchtig.
Wenn Du abnimmst, besteht Verdacht auf Magersucht.
Wenn Du Dich schön kleidest, bist Du eingebildet.
Ziehst Du Dich einfach an, vernachlässigst Du Dich.
Wenn Du weinst, bemitleiden Dich alle.
Wenn Du aber sagst, was Du denkst, bist Du arrogant.
Wenn Du Dich wehrst, bist Du ein Problemmensch.
Egal was Du tust, man wird Dich immer kritisieren.
Wenn Du stolz auf Dich bist, so wie Du bist, verbreite dies.
Sollen die Leute doch reden!!!
Nach einer Idee von Rainer Salzer

Am Wochende – vom 29.7. bis zum 31.7.2011 – fand auf dem Elbenplatz in Böblingen das dritte Afrika-Festival Böblingen statt.
Wir haben es besucht und erfuhren viel über die Seele Afrikas – Bräuche, Kunst, Traditionen, Tänze, Musik, Kultur und natürlich auch Essen und Trinken.

Die Künstler auf dem Basar verkauften handgemachte Dinge.
Ein kleines Erlebnis am Rande …

Als wir den Händler Ugame (oben zu sehen) besuchten und ihn interviewten, durften wir uns – weil wir eben so nett sind – mit geschlossenen Augen aus einer Holzschale Glückssteine nehmen.
Das Ergebnis – unabhängig voneinander:


Vor kurzem waren wir im Historischen Zentrum Wuppertal und im Engels-Haus.
Im Historischen Zentrum Wuppertal werden die Anfänge der (Früh‑) Industrialisierung gezeigt, weswegen auch der Name „Zentrum für Früh-Industrialisierung“ geläufig ist.
Der Feudalismus war am Ende und wurde stetig durch den Kapitalismus abgelöst.
Der auslösende Faktor wurden den Umschwung war die Erfindung der Dampfmaschine und deren Verwendung allen voran in der Textilindustrie.
Webereien waren der erste Zweig, der am meisten von der Industrialisierung geprägt war.
Das Wort „Manchester“ für Cord stammt aus dieser Zeit, weil Cord-Hosen bzw. Cord in Manchester, England erfunden wurde.
Vielen wird bestimmt noch der nicht wirklich gut ausgesprochende Ausdruck „Mann-Schästa-Hose“ in den Ohren klingen!
England war auch das Land, von dem die fortschreitende Industrialisierung ausging.
Im Historischen Zentrum Wuppertal kann man diese Anfänge anschauen.
Wie Seile und Garne hergestellt werden, konnte man sehen.
Wie gewebt wurde, wurde an einer manuellen Webmaschine gezeigt.
Die neueste Performance nennt sich „Lebensraum“/„Arbeitsraum“.
Auf zwei um neunzig Grad zueinander stehenden Leinwänden wird in einem dunklen Raum eine Weberei projiziert.
Die Performance zeigt die Arbeitsbedingungen, wie früher die Menschen gearbeitet haben.
Es ist kein Zufall gewesen, dass es in Wuppertal den ersten Gehörlosenverein gab.
Im Engels-Haus waren wir auch noch kurz.
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Wenn man viel – wie wir – auf Tagungen und Kongressen unterwegs ist, trifft man sich nach dem „Arbeiten“ auch in „privater Atmosphäre“ mit den Teilnehmern.
Das ein oder andere Gespräch tangiert das Geschäftliche, aber man lernt sich auch persönlicher kennen.
Wir gehen gerne die Stadt oder Nachbarstädte erkunden, in denen oder deren Nähe sich der Tagungsort befindet, besorgen uns auf oft schon im Vorfeld Informationen über die Stadt und die kulturellen Highlights.
Wenn die Zeit es zulässt, und die lässt es (fast) immer zu, wenn man will, kann man sich die kulturellen Highlights anschauen.
Auch gehen viele Kollegen mit dorthin.
So kann man viel mitnehmen, auch außerhalb der Tagung(sorte).
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man Bekannte und Freunde hat nach der Tagung und auch so durch soziale Kontakte Verbindungen zu Firmen aufnimmt oder später aufnehmen kann, um Geschäfte zu tätigen.
Es gibt noch andere Kollegen bei den Tagungen – diejenigen, die im Hotel bzw. am Tagungsort bleiben und dort verharren.
Dies sind diejenigen, die sich während Gesprächen, teils geschäftlich, teil privat, „voll laufen lassen“, also viel Alkohol konsumieren und am nächsten Tag nicht alles verfolgen können.
Bei diesen Leuten handelt es sich aber um solche, die die Tagung ausnutzen, um sich zu betrinken – Manche von der gleichen „Sorte“ gehen auch ins Bordell. – , aber nach außen hin vorgeben – vor allem zurück im „Heimatunternehmen“ – die Tagung hätte etwas gebracht, und sie wären mit vielen neuen Ideen im Gepäck zurückgekommen.
In Wirklichkeit haben diese aber nichts zur Tagung beigetragen, weil sie bedingt durch den „Haarspitzenkarrthar“ der Tagung nicht mehr folgen konnten und auch nicht diskutiert haben.
Highlights sind sozialer Natur, nicht alkoholischer!

Die „Volksversammung“, die keine war …
Heute abend fand in Stuttgart die von den Stuttgart-21-Gegnern initiierte „Volksversammlung“ statt.
Gandalf Stocker, der sich auch widerspricht bzw. widersprochen hat, weil er ja nichts mehr für das Keintologen-Bündnis machen will bzw. wollte, hatte geladen.
Allerdings waren zu der „Volksversammlung“ nur S21-Gegner geladen, sonst niemand.
Als wir etwas verspätet in Stuttgart eintrafen, windete sich der neue baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann aus der Befragungsspirale, indem er sagte, er wolle sich bei Bundesverkehrsminister Ramsauer für den Fortbestand der sog. Baustopps einsetzen.
Unter „Einsetzen“ war aber gemeint, er will sich einen Freibrief holen, dass der Bund den Baustopp bis zur Volksbefragung – von Volksentscheid war keine Rede mehr – finanziert.
Hier sehen wir wieder mal den populistischen Opportunisten Kretschmann, wie wir ihn schon im ZDF bei „Was nun?“ erlebten.
Er schiebt anderen den „Schwarzen Peter“ zu und kann dann sagen, er habe alles versucht, aber die anderen hätten seine Pläne verhindert.
Die größte Heuchelei war die, als er sagte, es dürfe in Sachen S21 nichts mehr eskalieren.
Kretschmann setzte lange Zeit auf die Parkrandalierer und anderes Gesocks Radikale aus der S21-Gegnerschaft, und hat auch permanent seine Stimme erhoben gegen die „ach so schlimmen“ Polizisten, die mit Wasserwerfern die Demonstranten am 30.09.2010 in den Griff zu bekommen versuchten, als diese massiv gegen diese vorgingen, nachdem die Polizei zigmal warnte, sie wolle Wasserwerfer einsetzen und niemand auch nur einen Millimeter nachgab.
In seinen Augen waren die S21-Gegner in keinster Weise ausfallend gewesen, aber auf einmal sind doch welche aggressiv gewesen.
Jetzt heuchelt er Verständnis für alles und für jeden, erhebt auch sein Wort – momentan noch zaghaft – gegen die S21-Gegner, was er vor der Wahl nie getan hatte, und dreht so sein grünes Fähnchen in den Wind.

Vor einigen Wochen waren wir in der Volkssternwarte Tübingen.
Nach relativ kurzer Wartezeit vor dem Sternwartengebäude wurden wir von einem älteren Herrn freundlich begrüßt; und noch bevor es in die Sternwarte hineinging, zeigte er uns einige frühe Sterne am Firmament und betonte mehrmals, dass wir an diesem Abend vor allem den Saturn als Event sehen konnten.
Kurz danach wurden wir in die Sternwarte eingelassen und ohne großartige Bürokratie daran erinnert, dass wir für die Führung einen kleinen Obulus zu zahlen hatten.
Das einsammeln des Geldes verlief völlig unkompliziert, und es zeigte sich, dass die anwesenenden Astronomen (inzwischen drei Stück) sich grundsätzlich für ihre Arbeit und nicht für das Geld interressierten.
Nachdem uns die beeindruckende Technik der Sternnenwartenplattform, die man mittels Hydraulik auf‑ und niederfahren konnte, erklärt wurden, konnten wir in den Kuppelsaal eintreten und die eigentliche Sternenschau begann.
Die Astronomen hatten sich ihre Arbeit so aufgeteilt, dass jeweils zwei die Besuchergruppe informierten und ein Dritter das Teleskop einstellte.
Diese Verteilung gefiel uns sehr gut, weil dadurch gewährleistet wurde, dass jeder die Informationen erhielt und dass die Objekte schnell eingestellt werden konnten.

Der Abend wurde jedoch noch verbessert, als wir erfuhren, dass die Internationale Raumstation ISS über die Sternwarte flöge.
Also gingen wir alle heinaus; und eindrucksvoll bewegte sich die Raumstation über unsere Köpfe hinweg, bis sie schließlich wieder im Erdschatten verschwand.
Im folgenden wurde uns dann noch der Sternenhimmel mit seinen vielen Sternbilder ein wenig verständlicher gemacht, und man erhielt Informationen über Größe, Form und Leuchtkraft, wofür man sonst über Stunden in dicken Büchern „hängen“ musste.
Der Abend wurde schließlich beendet mit der Saturn-Schau, der wie ein Computer-Icon auf dem Teleskop zu hängen schien und jeden Besucher mehrmals ans Teleskop lockte. Wer danach noch guter Laune war, konnte sich mit den fachlich qualifitierten Astronomen noch über weitere Himmelsobjekte unterhalten und so seinen eigenen Horizont praktisch erweiteren.
Ein sehr gelungener Abend, den wir gerne wiederholen möchten.
Die Sternwarte Tübingen kann man jedem nur empfehlen.
































