Privat

Privates von und über uns

Lange Fingernägel von Dietmar (schwarz mit rot)

Vor einigen Jahren war es mehr oder weniger ein Gag zwischen meiner jetzigen Frau und mir.
Ich holte sie mit langen roten aufgeklebten Fingernägeln von der Arbeit ab. Abends entfernte ich die Kunstnägel wieder.
„Ich hätte nichts dagegen, wenn Du die Nägel so hättest“, sagte sie am nächsten Nachmittag, als wir beide Feierabend hatten, „aber wenn Du es machst, nur dunkle Farben und kein Rot oder Rosa.“, und „just for fun“ kauften wir wieder aufklebbare Nägel sowie dunkelbraunen Lack.
Am nächsten Morgen trug ich braune, nicht ganz so lange Nägel auf der Arbeit.
Aus diesem Gag wurde ein fester Bestandteil.

Aktuell trage ich lange schwarze Fingernägel, wobei die beiden Ringfinger in Rot leuchten (Foto).

Anfangs war es ein Gag, aber irgendwann erwuchs daraus ein Teil von mir.
Es sind schon lange keine aufgeklebten Kunstnägel mehr, sondern meine echten sind mit Gel verstärkt.
Die Gründe dafür sind einzig und allein, weil es gefällt bzw. „just for fun“.
Ich kockettiere nicht damit. Auch veröffentliche ich keine Fotos meiner lackierten Fingernägel im oder in Foren.
Es ist einfach so! Meine sexuelle Orientierung ist „hetero“, weder  „homo“,  noch „bisexuell“ etc, nichts Anderes als „Mann zu Frau“ .

Ein Mann mit langen lackierten Fingernägeln!

Skandal !

Für meine Frau und mich ist es alltäglich (geworden) und wir merken es nicht mehr, bemerken auch die Blicke der Mitmenschen kaum noch, wobei manche heftig reagieren, sich sogar „erschrecken“.
Es ist lustig, wenn sie es tun.

Ebenso amüsieren wir uns über die Gerüchte über mich.
„Weswegen macht der das?“, „Es muss doch einen Grund geben.“
Die Mitmenschen suchen nach Gründen, weswegen ich so bin, was für uns normal ist. Die „Erklärungen“ sind vielschichtig, über „Der ist bestimmt Travestiekünstler“, „Die sind bisexuell“ etc., aber sie vergesssen, dass es nur nicht-zutreffende Vermutungen sind. Ein „Parameter“ ist bei mir anders, mehr nicht.

Früher nannte man es „Paradiesvogel“ und nahm es hin, heute sucht man nach Gründen.

Ein Highlight war übrigens die Reaktion von Stefan Kaufmann, Mitglied des Bundestags (CDU), der bekennender Schwuler ist und  auch in einer „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ lebt.
Er wollte uns zusammen mit seinem Mann in klarmachen, dass Schwule, Lesben, Transsexuelle etc. pp. sich dumme Kommentare und komische Blicke gefallen lassen müssten.
Meinen Frau und ich konnten den paradigmengleichen Selbstmitleid der beiden irgendwann nichr mehr hören.
Meine Frau nahm meine rechte Hand hoch und zeigte sie den „Kaufmännern“ mit der rhetorischen Aussage:
„Meint Ihr, wir müssten uns keine komischen Blicke gefallen lassen? Das ist eben so, wenn man anders ist.“

Stefan Kaufmann war kurz sprachlos und brach dann das Gespräch ab.
Über Nacht waren wir dann von beiden „Kaufmännern“ bei diversen sozialen Onlinenetzwerken blockiert worden.

Ein uns sehr nahe stehendes schwules Ehepaar verstand die Reaktion nicht. Aus dem Kontext, dass man den Selbstmitleid der „Kaufmänner“ nicht ernstnähme, entstand der ironisch-sarkastische Satz:

„Ihr seid dauerhomophob.“


Jeder, der beim Kaufland einkauft oder eingekauft hat, hat sich bestimmt schon gewundert, wenn die Leute an der Kasse die Nummer des Einkaufswagen wissen wollten oder danach geschaut hatten (unten bei der Halterung der Räder), um diese dann in die Kasse einzugeben.
Ein Korb oder kein Gebinde hatte bzw. haben übrigens die Nummer „2222“.

Viele haben sich bestimmt gefragt, welchen Sinn dies hatte, vielleicht einzugeben, wenn ein Wagen defekt sei etc. Es könte ja auch so sein, dass die Durchläufe der Wagen kontrolliert werden, whatever …

Die Erklärung ist sehr simpel.

Wenn die Kassierer zum Einkaufswagen nach der Nummer (unten bei den Rädern)  schauen, sehen sie direkt, ob alle Waren auf dem Einkaufsband liegen und nichts mehr im Wagen ist und zweitens sehen sie, ob jemand betrügen oder stehlen will.

Dies wurde uns gerade von einem Geschäftsführer von Kaufland bestätigt.

Die Kassierer soll(t)en so angehalten werden, unauffällig zu kontollieren und die Sache mit der Nummer lässt den Kunden nicht auf die Idee kommen, er werde kontrolliert.

Uns war nähmlich aufgefallen, dass sehr oft nicht mehr nach der Wagennummer geschaut wird und wir hatten nachgehakt.

 

Bildquelle: pixelio.de – Stefan König


Schnee, Licht nd Schatten © Syntronica.Net

Heute morgen gegen 6:00 Uhr gelang mir dieses Foto im Dunkeln, als ich mit Cora Gassi ging.
Während Cora im Schnee tobte, fiel mir dieses Licht-und-Schatten-Spiel ins Auge.
Bedingt durch feinem Schneefall und dadurch, dass die schneebedeckten Blätter das Licht der Hausbeleuchtung reflektierten, zeichnete sich zwischen Licht und Schatten – der sog. „Zwielichtzone“ – ein regenbogenähnliches Spektrum ab.


ist eine moderne Version der Schnitzeljagd bzw. des Geländespiels.
Die Mitspieler – Geocacher – gehen auf bestimmte Webseiten und schauen sich die Beschreibungen von Verstecken an.
Die Verstecke – die Geocaches – werden nur mit Längen‑ und Breitengrade angegeben, eventuell ein Hinweis, und dann geht es los.
Mit einem GPS-Empfänger, einem Navigationsgerät oder Smartphone geht es dann auf die Suche.
Nachdem der Geocache gefunden wurde, nimmt man das Logbuch heraus, trägt sich ein, steckt das Logbuch zurück in den Behälter und versteckt den Geocache wieder dort, wo man ihn gefunden hat, damit andere ihn auch finden.
Zusätzlich teilt man auf den bestimmten Webseiten noch mit, dass man fündig – oder manchmal auch nicht ? – wurde, dazu noch einen Gruß.

Unsere eigenen Geocaches, die andere finden können, werden auf mehrere Plattformen gelistet unud veröffentlicht. In der Regel geht das schnell und gut vonstatten.
Die Plattform „Geocaching.com“ allerdings legt die Regeln und Pflichten sehr sehr hoch und achtet peinlichst genau darauf, was passiert.
Wenn man einen eigenen Geocache auslegt, muss man diesem nach (!) dem Auslegen anmelden. Sog. „Reviewer“ von „Geocaching.com“ kontrollieren dann, ob alle Regeln eiingehalten wurden, z.B. Mindestabstände zu anderen, und geben diese dann frei oder verweigern dies.
Die „Reviewer“ – Begutachter – sind aber auch dazu da, zu überwachen, ob Geocaches verfügbar sind.
Wenn mehrere Geocacher im Logbuch im schreiben „nicht gefunden“, sollte der Besitzer kontrollieren und den Geocache ersetzen. Dies kann aber aus bestimmten Gründen nicht immer zeitnah passieren, z.B. Termindruck, Urlaub etc.
Nach einiger Zeit bekommt man eine Mahnung, man solle den Geocahe wieder auslegen bzw. ersetzen oder er würde online gelöscht und die Koordinaten für andere Personen freigegeben.
Dies ist bei unserem Geocache „Kritzelwerk“ schon mehrmals passiert.

“ liegt zudem in der Nähe des 9. Meridian Ost, wesewegen uns schon Geocacher angeschrieben haben, wir mögen ihn deaktivieren, damit sie dort einen neuen auslegen könnten.

„Plötzlich“ häuft sich, dass „Kritzelwerk“ verschwindet!

Was uns nervt von offizieller Seite ist, dass die sog. „Reviewer“ nur auf Regelverstöße achten, wenn ein Geocache z.B. nicht oder verzögert erneuert wird.
Bei Querelen um den Geocache „Bleib unterm Teppich!“ bewiesen die „Reviewer“ übrigens, dass sie nur Schreibtischtäter sind und nie Geocaches persönlich begutachten nud auch nicht zur Kontrolle besuchen.

Das Gehabe der „Offiziellen“ von „Geocaching.com“ nervt übrigens sehr, da sie permanent Personen abmahnen, wenn ein angeblicher Regelverstoß vorliegt.

Ein Geocacher, der eigene Geocaches auslegt, muss die Dose oder den Behälter selbst kaufen, ein Logbuch hineinlegen – Kosten ! – und dann bestimmte Regeln beachten, z.B. auch kontrollieren, ob ein Besucher, der im Internet seinen Besuch protokolliert hatte, auch im Logbuch steht. Bei Diebstählen muss man einen neuen Behälter kaufen etc.
Das heißt, man macht alles freiwillig – die Wartung, Austausch, Neukauf – , bekommt aber nur .
Wenn man sich bei den „Reviewer“ beschwert, reagieren diese überhaupt nicht. Sie ziehen ihr „Ding“ der Repressalien durch und legen auch schon mal einen Geocahe still, ohne dem Geocacher geantwortet zu haben.

Geocaching ist ein Spiel und soll Spaß machen, aber was die „Reviewer“ daraus machen, ist nur noch eine Farce!


Heute zwischen 2:00 Uhr und 5:00 Uhr war es soweit.
Unsere erste Radiosendung.

Zu Anfang stellten wir uns bei den Hörern vor, danach ging es zu unserem ersten Beitrag.

Hunde haben es aufgrund ihres feinen Gehöhrs um Silvester und Neujahr sehr schwer, nicht zuletzt deswegen, weil sie sich auch noch erschrecken und das Knallen ihnen Angst macht.
Sie wollen gegen vermeintliche Eindringlinge oder Störenfriede vorgehen und bellen dann laut, um eben diese zu vertreiben.
Bei manchen Hunden reicht es einfach, wenn man das Bellen und die Drohgebährden ignoriert, ähnlich wie beim Gewitter. Manche Hunde meinen dann eben, es wäre nicht schlimm, weil Herrchen und Frauchen nichts machen und ruhig bleiben.
Bei unserer Cora haben wir uns angewöhnt, sie zu beruhigen, indem wir ein „freundiches Maß“ an Rüge und Mut-machen haben. Wenn sie merkt, dass wir sie nicht ausschimpfen, sondern ihr klarmachen, dass es „ganz toll“ ist, was sie macht, kommt sie wieder herunter. Da es ja nicht schlimm ist, kann sie dann beruhigt schlafen.
Dies gaben wir weiter.

Cora war anwesend bei der „-Show“ und verhielt sich ganz still und schlief stellenweise.

Neben Beiträge zur sog. „Auto-Poser-Szene“ kam auch unsere Bewerbung zur Bundespräsidentschaft nicht zu kurz.

Unsere spitzen Zungen werden einigen wehgetan haben …

Wenn man erstmal „drin“ ist, vergeht die Zeit zwischen Beiträgen, , Nachrichten etc. wie im Flug.

Weitere Sendungen werden immer sonntags zwischen zwei und fünf Uhr on air gehen.


„Frohes neues Jahr!“


Heute im Bus …
Kurz bevor wir mit dem Bus in ankamen, sagte ein älterer Sitznachbar zu mir: „Sie haben doch ein modernes Handy. Können Sie mal im fragen, wo ich einen Elektronic-Partner in Sindelfingen finde?“
Er schaute auf das Ladekabel, das von der Powerbank – externer Akku – aus der Seitenmanteltasche zum Handy in der Brusttasche des Mantels verlief.
Ich stecke mir das kleine Ende des USB-Kabels mit einer großen Handbewegng  ins Ohr und summte vor mich hin: „sirr …tsch … tsch … wuh … hmmm“.
Der, der mich gefragt hatte, schaute mich verwirrt und überrascht an.
„Tut mir leid, hier gibt es keinen Electronic-Partner“, sagte ich, während mein Sitznachbar mein Ohr, in dem sich das Kabel noch befand, anstarrte.
„Ähm, aber hier  …  ähm … muss doch … ähm … einer sein“, stammelte er.
Ich schloss die Augen und machte noch mal die Geräusche, diesmal etwas heller, während ich mit den Augen und Augendeckeln heftig zuckte. Dann nahm ich das Kabel aus dem Ohr und verstaute es wieder in der Brusttasche.
„Ich habe erst die Telefonauskunft abgefragt und gerade noch mal die Datenbank des Gewerbevereins. Das haben Sie ja verfolgt.“, eröffnete ich ihm, „Tut mir leid. Sie müssen sich wohl geirrt haben.“
Dann hatte der Bus auch schon den Sindelfinger Busbahnhof erreicht und wir stiegen aus.

Ich beobachtete einen ziemlich irritierten Mann, der wohl nicht mit dem gerade Erlebten klarkam. 


weihnacht2016

„Frohe Weihnachten!“


Was in Berlin vorgestern passiert ist, ist sehr schlimm.
Unsere Trauer ist bei den unschuldigen Opfern, die durch einen fanatischen Geisteskranken heimtückisch ermordet wurden.

Wir werden hier keine Wertung zu dem Anschlag und den Umständen vornehmen.

Was uns genervt hat und worüber wir uns sehr geärgert haben, ist die „Mentalität“ mancher Politiker, die uns vorschreiben woll(t)en, wie wir bezüglich des Terroanschlag zu denken und zu fühlen haben.
Ebenso verhält es sich mit vielen Journalisten.
Uns freien Bürgern soll etwas aufoktroyiert werden.

Wir haben Augen zum Sehen, Ohren zum Hören und ein Gehirn, das selbstständig und differenziert denken und bewerten kann.
Unsere Sicht der Dinge können wir uns selbst entwickeln.

Dafür brauchen wir keine Meinungsmacher !


Sabine Dietmar Webmaster Webmistress Glühwürmchen Herzbeben Syntronica Superfliege

Der Webmaster und die Webmistress von Syntronica.Net

…  sporadisch oder nach Vorankündigung online (auch Screencast/WebCam)


Kalender
Juni 2017
M D M D F S S
« Mai    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
Suchen und Finden
Mitglied im EPF

Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

Wetter Wetter Wetter
Aktuelle Kommentare
  • Franz-Josef Baumann: "Wir (18-köpfige Gruppe) hatten bereits am 20.03.2017 eine Stocherkahnfahrt für den 27.05.2017 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr gebucht. Am 27.05.2017 06.31 Uhr wurden wir... "
       vom
    10. Juni 2017
  • Gerhard Singheiser: "Ich freue mich, dass Ihr es geschafft habt. Leider war ich beim ersten mal nicht dabei. Kann ich die Frequenzen bekommen? Ich wünsche Euch viel... "
       vom
    2. Januar 2017
  • Syntronica: "Da gebe ich Ihnen recht. Es ist in dem Artikel nicht heraus gekommen, was genau ich meinte. Wenn die SPD nicht will, hätte sie nicht... "
       vom
    11. Oktober 2016
  • Rolf Weichert: "Hat die CDU,CSP,Güneudn FDP diese Anschläge ? Das nein zum Untersuchungsausschuß Linksextremismus macht mich in diesem Punkt hellhörig auf das Risiko das ich mich irre! "
       vom
    11. Oktober 2016
  • Michael Kopp: "Jeder Mensch der klar denken kann kann nicht für diese Frau sein! Ich kann mich nicht hinstellen und sagen " ohhh,die armen Flüchtlinge " ...und... "
       vom
    1. Oktober 2016
  • Rosi: "Hierauf muß ich antworten, habe kein Forum mit aktuellen Beiträgen gefunden. Menschen die ihre Pferde einem solchen Lügner unter die Hände geben, sollten sich ein... "
       vom
    30. August 2016
  • Gert Walliser: "Mit "Oli Kahn" habe ich auch negative Erfahrungen gemacht: ich hatte einen Groupon-Gutschein für eine Tour, jedoch sind alle meine Versuche zur Kontaktaufnahme zwecks Terminvereinbarung... "
       vom
    27. August 2016
  • Herzbeben: "Danke schön, mein Glühwürmchen ILD oo :-* "
       vom
    26. August 2016
  • Älter »    
Schlagworte und Stichworte
  • Archiv(e)