Privat

Privates von und über uns

Dietmar

Nun habe ich das erste Wochenende im Süden Deutschlands hinter mir.
Ich habe die nähere Umgebung erkundet, bin auch extra mal irgendwohin gefahren, wo ich nicht hin wollte, denn nur so lernt man die Gegend kennen und so lernt man auch, wie man von hier nach dort kommt.
Ich habe mir sowohl kleine als auch große Orte angeschaut.
Von kommt man hervorragend nach . Man muss nur die Bundestraße 27 folgen und dann den Pfeilen nach Waldenbuch und folgen. Von ist es auch nicht sehr weit bis nach Tübingen, Böblingen oder Reutlingen.
In Reutlingen ist übrigens die Kneipe „The Other Place“, in der donnerstags A.R.E. live spielt.
Dettenhausen habe ich verkehrstechnisch einigermaßen im Griff. Ich weiß, wie man von wo nach wo kommt und kenne auch schon einige Alternativrouten.
Natürlich habe ich meinen beste, liebsten, treuesten Freund vermisst. Ich habe jedoch erfahren, dass es ihm gut geht. Er vermisst mich verständlicherweise auch.


Bericht

In bin ich gestern gut angekommen.
Einiges an Organisatorischem wurde noch durchgeführt, z.B. der Arbeitsvertrag etc.

Das Zimmer ist riesengroß und möbliert.
Gestern Abend waren wir zum Einstand in einer Rockerkneipe namens „The Other Place“.
Diese Kneipe wird von den Hells Angels bewirtet.
Dort spielt A.R.E. unplugged bis knapp 1 Uhr morgens.

Ich habe den Chaffeur gemimt, und die Leute nach Hause gefahren.

Das war ein schöner Einstand – mit Blues, Soul und Rock’n’Roll.

Heute war Einrichtung des Arbeitsplatzes angesagt.
Einige Vorbereitungen für die am Montag beginnenden Schulungen mussten noch getroffen werden.

Danach habe ich mich etwas in das Zeichenprogramm eingearbeitet.

Gleich beginnt das Wochenende.

Was Devil wohl macht?


traenen-blatt-joujou-pixelio2

Gleich geht es los …

Zwischen fünf und sechs Uhr steige ich mich in mein Auto und werde mich Richtung Stuttgart in Bewegung setzen.
Ich wohne in Dettenhausen, zu anfangs in einem möbelierten Zimmer.

Die IT-Firma, für die ich arbeiten werde, ist in ansässig.

Mir ist schon etwas mulmig bei dem Gedanken, dass ich alles hinter mich lasse.

Devil bleibt bei meinen Eltern.
Da war er ja auch, wenn ich arbeiten musste.
Leider kann ich ihn nicht mitnehmen, denn ganz alleine den langen Tag in einer Bude in fremder Umgebung ist er nicht gewöhnt.
Er hatte immer Leute um sich, meine Eltern, Nachbarn, mich … (mich ja nicht mehr)

Vor allem die Trennung von Devil liegt mir schwer im Magen.

Es ist ja kein Abschied für immer. Ich werde ja alle zwei Wochen zurück nach kommen und Devil sowie meine Eltern besuchen.

Der Kleine hat es gut bei meinen Eltern.

Von innen drücken die Tränen, um sich einen Weg nach außen zu bahnen.

Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer wird, ohne Devil um mich herum.
Alleine schon der Gedanke, auf meinen besten und treuesten Freund verzichten zu müssen und ihn nur noch ab und zu – beim Vorübergehen – zu sehen.

Er ist bei meinen Eltern gut aufgehoben. Er kennt sie ja, solange er auch mich kennt.
Die Freundschaft ist ja nicht aufgehoben.

Ich werde das Foto, auf dem er und ich am Strand von Norden-Norddeich sitzen, mitnehmen.

Devil und Dietmar am Strand

Ich muss dadurch. Ich habe keine andere Wahl. Auch wenn es unendlich weh tut, einen Freund zu verlassen, den liebsten, besten, treuesten Freund.

Wir sehen uns ja bald wieder, zwar nur für knapp einen bzw. zwei Tage, aber wir sehen uns immer wieder.

Am 15. Februar komme ich ja für ein Wochenende wieder!

Armes Kleinchen!

Wenn du doch verstehen könntest, warum das alles so ist!

Ich habe dich unendlich lieb.


Devil und Dietmar am Strand

Lieber Devil!

Du wirst immer und ewig mein bester und treuester Freund bleiben.

Du wirst nicht verstehen, warum ich gehe.
Es gibt kein zurück mehr für mich, leider.

„Warum nimmst du mich nicht mit nach ?“, wirst du mich fragen, doch ich kann dir nur sagen, dass es besser so ist für dich, wenn du bei „Mutti“ und „Vati“ in bleibst.

Ich habe leider keine andere Wahl, als nach Stuttgart zu gehen, dort, wo ich dich nicht mitnehmen kann. Dort wärest du den ganzen Tag allein, denn ins Büro könnte ich dich nicht mitnehmen.

Und den ganzen Tag allein in der Bude!

Du würdest nur traurig sein und weinen, weil du ganz alleine bist, alleine in einer unbekannten Umgebung, wo du niemand kennst, wo dich niemand kennt.

So bist du bei „Mutti“ und „Vati“ in Beckum und kennst auch Mechtild, Uwe, Kerstin, Michael und deine Hundefreude Basti, Jenna und wie sie alle heißen.

In Beckum bist du nicht allein.

Und ich bin doch nicht für immer weg, sondern komme schon am 15. Februar wieder für knapp zwei Tage, in denen wir spielen, knuddeln und kuscheln werden.

Und unser Freundschaft wird bestehen bleiben.

Verzeih mir, dass ich gehen muss!


Syntronica, die Tränen durch eine dunkle Brille verdeckt

Man hört es ja in den Medien, vom Hörensagen und ähnlichem …

Nun ist es auch mir passiert bzw. passiert mir am 1. Februar 2008.
Am 31. Januar siedele ich über in die Nähe von .

Ich bin traurig, dass ich meinen kleinen wuscheligen Freund Devil nicht mitnehmen kann, auch nicht später, aber er ist ja bei meinen Eltern auch glücklich.
Schlimmer wäre es, wenn er in ein Tierheim müsste.
Das brächte ich nicht übers Herz. Dann bliebe ich in .
Mitnehmen kann ich ihn nicht. Er ist es nicht gewöhnt, den ganzen Tag alleine zu bleiben und ab und zu Gassi zu gehen und das in ungewohnter Umgebung.

Er würde eingehen.

Bei meinen Eltern fühlt er sich ja wohl, und er kennt die Gegend. Als ich arbeiten musste, war er ja auch mit meinen Eltern zusammen. Er kennt es nicht anders.
Aber bleiben er und ich ja. Ich werde alle zwei, drei Wochen nach Beckum kommen.

Es wird eine harte Zeit dort im Süden. Einarbeitung in neue (alte) Themen.

Ich muss ein CAD-System kennenlernen. Das werden die ersten drei, vier Wochen sein.
Mit dem System kann man Aluminium-Profile „zeichnerisch bearbeiten“, also technische Zeichungen anfertigen, z.B. Löcher bohren, Langlöcher, Sägeschnitte, Aussparungen für Schlösser, Scharniere etc.

Diese Zeichnungen werden dann umgerechnet und als Programm an eine CNC-Fräse gesandt.
Das technische Zeichenprogramm (CAD) generiert aus den Bearbeitungsfolgen (Bohren, Fräsen, Schneiden) Arbeitsanweisungen für eine Fräse.
Die Fräse arbeitet dann automatisch die CNC-Arbeitsanweisungen ab.

Im ersten Beruf bin bzw. war ich Bauschlosser und habe auch CNC gelernt.

Mittels CNC kann man eine Fräse oder andere Maschine programmieren. Dann drückt man eine Taste und die Maschine legt los. Einige Zeit später ist das Teil fertig bzw. nach den CNC-Anweisungen bearbeitet.
Das ist fast zwanzig Jahre jetzt her bei mir, doch Befehle wie „Mache eine Bohrung mit dem 6-Millimeter-Bohrer 20 Millimeter tief. Beginne 100 Millimeter von rechts und 30 Millimeter von unten.“ verlernt man nicht.

Dann muss ich das „Innerste“ des Zeichenprogramms lernen – welche Programmteile was machen.
Ich werde Code lesen lernen, diesen lernen anzuwenden.
Dann werde ich betraut sein, die Codes weiterzuentwickeln.

Ein harte Zeit!

Heimweh!

Denken an meinen kleinen Freund, dem ich hoffentlich nicht so sehr fehlen werde und der hoffentlich nicht so leiden wird.

Es ist ja kein Abschied für immer. Ich werde ja alle zwei Wochen freitags nach Beckum fahren und sonntags wieder in den Süden zurück.
Wenn ich Urlaub habe, werde ich Devil ja ein paar Wochen besuchen.

Ein Sprung ins kalte Wasser, für alle Beteiligten!


Standpunkt

Vor kurzem nahm ich den Telefonhörer ab und nuschelte wieder meinen Namen.
„Herzlichen Glückwunsch!“, sagte eine hochmotivierte Stimme, die zu Andrea Müller gehörte.
Ich legte sofort auf.
Es ist ja schön, wenn man zum Geburtstag gratuliert wird, doch Andrea Müller gratulierte mich einige Monate zu spät.

Solche brauche ich nicht …


Ende Dez 2007 1 023 320px

Dieses Bild werden einige kennen.

Da ich Nachfragen per Telefon, Mail etc. bekommen habe, möchte ich bestätigen, dass dieses von mir aufgenommene Bild in der Wettervorsage im WDR gezeigt wurde.


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