Privat

Privates von und über uns

Es sind keine Tränen, nur Schmerzen.

Sie wissen nicht, …

  • was ich denke.
  • was ich tue.
  • was ich fühle.
  • was ich liebe.
  • was ich hasse.
  • was ich will.
  • was ich bevorzuge.
  • was ich ablehne.
  • was ich sehe.

Sie wissen nicht, wer ich bin.


Nachdenkliches

Am Mittwochabend betrat ich eine Kneipe, in der sich auch eine Tanzfläche befand.
Ich setzte mich, wie ich es von Italien gewöhnt war, an die Theke und bestellte einen Espresso. Anders als in Italien musste ich den Espresso, obwohl ich ihn an der Theke zu mir nahm, voll bezahlen.
Etwas später bestellte ich mir ein alkoholfreies Hefeweizenbier, was ich auch nach kurzer Zeit bekam.
Ich schaute mich, während ich ab und zu an dem Bier nippte, in der Kneipe um.
Auf der Tanzfläche bewegten sich Pärchen und einzelne Tänzer im Takt der Musik. Es liefen Songs aus den 1980er-Jahren, deren Rhythmen mir in die Beine stiegen. Ich tippte mit den Fußspitzen zur Musik und fühlte mich gut dabei.
Es lief gerade „Words (don’t come easy)“ von F.R. Davids, als plötzlich eine gut aussehende Dame mit dunkelblondem Haar und harmonisch dazupassenden rehbraunen Augen neben mir stand.
„Hallo, einsamer Geselle“ sprach sie mich an, was eher ein Hauchen war.
Eine Stimme, die mir durch alle Glieder des Körpers, durch Mark und Bein, ging!
Es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte ich eine Gänsehaut bekommen.
Ich grüßte freundlich lächelnd zurück und verursachte damit, dass wir uns kurz darauf zusammen auf der Tanzfläche befanden.

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Syntronica s-w

Die Tage, an denen mir die Seeluft um die Nase weht(e), sind vorerst vorbei.

Ich bin gerade wieder von Horumersiel zurück gekommen.

Die Tiden, Ebbe und Flut, werden mir genauso fehlen wie die Nähe zur See.

Wie es sich gehört, habe ich jeden Tag Fisch gegessen, leichte Kost mit Salat.

Zum Wachwerden benötig(t)e ich ich als Erstes am Morgen zwei Cappuccini, doch ich trank sehr oft Tee, zum Leidwesen der einheimlischen Friesen jedoch Earl Grey.

Klare Luft ohne Industrieabgase, das wird mir fehlen.
Und auch die Weite der See, wenn man am Strand steht und zum Horizont schaut.

Aber auch das unbeschwerte Spielen mit Devil am (Hunde‑) Strand hat mir sehr gefallen.
Und das Liegen in der Sonne, Devil dösend liegend auf meinem Bauch, werde ich so schnell nicht vergessen.


Der Wortkünstler

Worte sind meine besten .
Sie tanzen mit mir zusammen zur Melodie des Schicksals.
Manchmal ist die Melodie fröhlich, manchmal traurig, manchmal andante, dann wieder staccato.
Alles fließt um mich herum, und alles ist einem permanenten Wandel unterzogen.
Heute kann noch alles grün sein und morgen rot, übermorgen blau und dann vielleicht lila.
Ein Tag ist weiß, ein anderer schwarz, einer glänzt, der andere ist stumpf..
Am einem Tag scheint die Sonne und am darauf folgenden Tag regnet es aus Kübeln.
Es blüht um mich herum, und es verwelkt.
Wer weiß schon, was der nächste Tag bringt.

Und mit den Worten tanze ich durch die Zeit und durch die Welt, die mal traurig, mal fröhlich ist.


Es hat gestern bzw. heute Nacht wieder gepiept, wie schon mal …

Genau genommen war es in den letzten Tagen schon ein paarmal so, allerdings hatte ich nie darauf geachtet, weil meistens Musik lief oder der Fernsehen eingeschaltet war. Ich bekam ein Piepen zwar mit, aber nicht bewusst.

Heute Morgen gegen drei Uhr wurde ich wach und lag im Bett.
„Piep!“, machte es auf einmal.
Ich war überrascht, es zu hören.
Einige Minuten später wieder „Piep!“.
Da ich aber noch die Piep-Woche in Erinnerung hatte, nahm ich mir vor, den Bösewicht auszuschalten.
Ich vermutete erst den Brandmelder in der Küche, aber nachdem ich den abgeschraubt hatte, sah ich, dass der es nicht sein konnte, weil er keine Batterie enthielt.
Im Esszimmer war keiner, im Wohnzimmer auch keiner, im Bad und auf der Toilette auch nicht, in den anderen Räumen auch nicht.
Ich schaute nochmal überall nach, fand aber nichts.

Piep!

Es musste irgendwo aus Richtung der Küche gekommen sein!
Das konnte aber nicht sein. Als ich im Esszimmer hinter dem Store schaute, piepte es wieder.
Es kam aus dem Wohnzimmer!
Aber wo nur?
Obwohl ich müde war, lief mein Hirn auf Hochtouren.

Aha!

Unter der Decke hinter der Gardine vor dem großen Fenster balkonseits!

Ich kletterte auf einen Hocker und schraubte den Übeltäter auf.

Piep!

Als wenn es Betteln gewesen wäre – „Lass mich leben!“.

Ich kannte keine Gnade. Ich nahme die Batterie heraus.
Seitdem ist Ruhe.

So etwas wie Anfang Mai passiert mir nicht nochmal …


wolf-vor-white
Als Devil und ich am Samstag, in Horumersiel angekommen waren, ging es als Erstes, nachdem wir die Koffer in die Wohnung gebracht hatten, zum Strand.
Devil machte auf dem Grünstreifen am Hafen erstmal die „Robbe“.
So nenne ich es, wenn er den Po nach oben streckt, den Kopf und die Vorderpfoten nach unten und dann mit den Hinterpfoten beginnt, sich robbend mit dem Kopf zuerst über den Boden zu bewegen.
Ihm gefiel es hier wieder.
Dann schauten wir uns erstmal am Hafen um.
Als wir zurückgingen, kamen wir an der Wohnmobil-Anlegestelle vorbei.
Vor einem Wohnmobil mit niederländischem Kennzeichen lag ein Sibirian Husky, der vor sich hinträumte.
Als wir näher kamen, richtete er sich auf, setzte sich vor uns und schaute uns erwartungsvoll an.
Ich hielt Devil vorsichtshalber an seinem Laufgeschirr fest, was aber nicht nötig war.

Der Sibirian Husky wartete gar nicht auf Devil.

Er schaute mich an, drehte sich in meine Richtung, stand ganz auf, legte den Kopf in den Nacken und heulte mich wölfisch an.
Er hatte mein Innerstes erkannt.
Ich „antwortete“ jaulend, und so jaulten wir uns an, bis die Besitzerin des Sibirian Huskys nach dem Rechten schaute.
Sie schaute uns drei verdutzt an. Dann lächelte sie und erzählte, nachdem das Heulen beendet war, dass ihr Hund noch nie mit einem Menschen zusammen geheult bzw. einen Menschen angeheult hätte.
Sie und ich kamen ins Gespräch, und sie kochte einen Kaffee, den ich sehr genoss. Devil bekam frisches Wasser.

Als ich am Sonntagmorgen mit Devil wieder einen Hafenrundgang machte, war das Wohnmobil nicht mehr da.


Nur für einen kurzen Augenblick - Ein Traum?

Nur für einen kurzen Augenblick sah ich ihre Augen.
Nur für einen kurzen Augenblick schaute ich in ihr Gesicht.
Niemals zuvor sah ich etwas Schöneres.
Positiv von mir beeindruckt lächelte sie freundlich zurück.
Wo sie wohl herkomme, dachte ich und ging weiter meinen Weg.
Auf der Treppe überzog mich ein warmer Schauer.
Die großen runden, dunklen Augen verfolgten mich.
Denken konnte ich nicht richtig, denn der Gedanke an die soeben geschauten Augen dominierte alles in mir.
Vom Balkon aus sah ich sie wieder.
Sie stand unten.
Ich schaute wieder in ihr hübsches Gesicht und bemerkte, dass sie lange schwarze, in der Sonne glänzende Haare hatte.
Angetrieben von wärmender Energie ging ich zur Treppe und stieg hinab.

Aus dem Haus kommend sah ich nur …

Sie war weg.


So passiert und passierte es wirklich

„Nun wird alles anders und besser“, sagt er und nimmt sie in den Arm.
Lächelnd und glücklich, dass er ihr mal seine Aufmerksamkeit widmet, steht sie vor ihm. Beide haben sich im Arm.
„Schön, dass es endlich besser wird“, bestätigt sie.
Sie verbringen eine Nacht miteinander, die sie besonders genießt, weil ja jetzt alles anders ist.
Die nächsten zwei Tage meldet er sich nicht bei ihr und steht dann am dritten Tag wieder bei ihr auf der Matte.
Er küsst sie und umarmt sie stumm.
In den nächsten Tagen geht es so weiter. Er kommt, wann er will. Sie vermisst ihn und sie telefonieren nur kurz miteinander. Er muss schließlich mal wieder Überstunden leisten. Dann kann er sie abends nicht mehr besuchen.
Manchmal aber telefonieren sie nicht, weil er es nicht geschafft hat oder weil er von den Überstunden so kaputt ist.
Sie ist irgendwann frustriert und regt sich auf, weil sich nichts geändert hat.
Ihre Probleme interessieren ihn nicht, er hört kurz zu und erzählt dann, was er auf der Arbeit erlebt hat und dass er diesen und jenen Freund getroffen hat, mit dem er ein oder mehrere Pils getrunken hat. Er beklagt auch, dass er Kopfschmerzen vom Alkohol hat.
Er hat sich also mal wieder aus dem Staub gemacht und ist auch sonst egoistisch und egozentrisch (geblieben).
Sie wünscht ihm die Pest an den Hals und verflucht ihn. Aber sie verflucht auch sich selbst, weil sie bei ihm geblieben ist, nachdem er ihr Versprechungen gemacht hat, die er wieder und wieder nicht gehalten hat.

Was passiert als Nächstes?

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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