Archiv für die Kategorie „Sprache(n)“

Beim Erstellen eines Textes sind einige Buchstaben durcheinander geraten.
Die Wörter hören sich sehr seltsam an.
Wer weiß, welche Originalwörter hinter dem Kauderwelsch stecken?
Tipp: Die Buchstaben bleiben, die Wörter müssen geschüttelt werden.
- Handbewang
- Mumpelpase
- kopfloser Schnurhörer
- Wechstabenverbuchselung
Der Gewinner bekommt ein Abendessen mit Glühwürmchen und Herzbeben sowie Carla und der Rasselbande.
Wir bekochen Euch.
Die Kosten, um zu uns zu kommen, die Übernachtung, die Rückreise etc. müsst Ihr selber tragen.
Trostpreis: Eine Tüte „Empörung“
Der Rechtsweg und Linksweg ist ausgeschlossen.
Der Einsendeschluss war Sonntag, der 9.5.2010, um 9:05 Uhr.
Gewinnspiel-Ende.
Es werden keine weiteren Einsendungen mehr angenommen.
| Auflösungen | |
| Geschütttelt | Korrekt |
| Handbewang | Wandbehang |
| Mumpelpase | Pampelmuse |
| kopfloser Schnurhörer | schnurloser Kopfhörer |
| Wechstabenverbuchselung | Buchstabenverwechselung |

Der Dativ und der Akkusativ!
Man kann nur einem von beiden dienen.
Kürzlich hat jemand genau das Gegenteil versucht.
In einen Satz, in den der Akkusativ gehört, hat dieser Jemand versucht, den Dativ einzubauen.
Kann man einbauen, muss man aber nicht, darf man schon gar nicht!
Denn sonst hört es sich wieder so an:
„In Zukunft bitte mir anrufen!“

Gestern kam ich bei uns im Ladenzentrum vorbei.
Davor saßen ein paar Jugendliche.
Obwohl ich nur ganz kurz hörte, was sie sagten, denke ich immer noch darüber nach.
Dass die Jugendsprache seltsame Formen annehmen kann, ist ja bekannt, aber dass sie auch noch grammatikalisch völlig daneben gehen kann, wusste ich auch nicht.
„Was geht geht ab, Alter, voll krass, ey. Weißt du was isch mein‘? Halt’s Maul, Alter!“, sagte einer der Jugendlichen, die auf dem Bordstein saßen.
Es war eher ein genuscheltes Wort ohne Pause.
„Wasgehtabaltervollkrasseyweißtduwasischmeinhaltsmaulalter.“
Jede Sprache hat ihre eigene Weltansicht.
Man erkennt aber auch das geistige Niveau derer, wie sie sprechen.
Nur weil man ein Restaurant o.ä. besitzt, bedeutet das nicht, dass man gegen Rechtschreibfehler gefeit ist.

So gibt es Peⅼkartoffeln, die laut Duden mit Doppel-L geschrieben werden.

Oder eine Terrinee mit Doppel-E.

Man kann aber auch vom Bufett mit einem F und Doppel-T essen, dazu Hausgemachte Spätzle mit großem H speisen.

Zum Abschluss gibt es dann einen Eiskaffee mit einem großem K in der Mitte.
Wir rufen zu Spenden auf, damit sich der Restaurantbesitzer einen Deutschkurs leisten kann.

Ein Kontext ist ein inhaltlicher Zusammenhang.
„Kontext“ wird dann benutzt, wenn es um etwas geht, was in einem Zusammenhang zu sehen ist oder gesehen wird.
In Diskussionen oder ähnlichem wird nicht immer der Kontext eingehalten.
Wenn z.B. jemand erzählt, er habe einen Unfall gehabt und er wurde angezeigt, weil er angeblich zu weit links auf der Straße gefahren sei, obwohl er wegen starker Eisglätte gerutscht ist, ist der Kontext nicht der Unfall, sondern die Anzeige. Nun bezieht sich der Berichtende auf die Anzeige und beschreibt, dass der Einspruch, den er diesbezüglich beim Landratsamt eingelegt hatte, genehmigt wurde und die Anzeige abgeschmettert wurde.
Der Kontext bezieht sich also auf die Anzeige und den erfolgreichen Einspruch und nicht auf den Unfall, was viele zu glauben scheinen.
Etwas mehr kontextuelles Denken täte jedem gut!

Man gibt sich immer weltoffen, doch dann haut man sich selbst in die Pfanne, wenn man „cool“ sein will oder zeigen will, was man alles kann!
„Der Chef“ heißt im Spanischen „el jefe“.
Ausgesprochen wird das „J“ wie das „ch“ in dem deutschen Wort „Bach“.
Im Spanischen gibt es in der Regel keine Vokal‑ oder Konsonatenverdoppelung.
Dies nur zur Information!
Englische Ausdrücke zu benutzen hat sich eingebürgert und regt kaum noch wirklich – außer Sprachpuristen und Sprachpfleger – auf.
Eine kuriose englisch-deutsche Bezeichnung habe ich an der Flasche eines Geschirrspülmittels gesehen.
Es handelt sich um das Wort „Pull-and-Push-Verschluss“.

Gemeint ist damit der Verschluss der Flasche.
Diesen kann man bekanntlich noch oben schieben (englisch: „pull”).
Nun kann man das Spülmittel herausdrücken.
Danach drückt man den Verschluss zurück (englisch: „push”).
Eigentlich könnte man die Tätigkeit des Geschirrspülmittel-ins-Wasser-geben auch noch beschreiben:
Pull-Squeeze-Push-Mechanismus

Wenn man viele Personen, kreuz und quer über die Erde – das Universum? – verteilt, kennt bzw. mit ihnen geschäftlich und/oder privat zu tun hat, ist es immer erfrischend, wenn man „kleine Ausreißer“ mitbekommt.
Ein Deutscher, dessen Eltern Italiener sind, musste bei einem Unternehmen anrufen, das sich in Frankreich befand.
Es sei angemerkt, dass der Anrufer kein Französisch spricht und nur sehr wenige Brocken Englisch beherrscht.
Als sich die Stimme aus Frankreich meldete, meinte der Anrufer freundlich:
„Bonjour! Do You speak German?“

Im Radio SWR3 gibt es eine Sendereihe namens „Die PISA-Polizei“.
Dort werden Schüler von Reportern nach Allgemeinwissen gefragt, so auch wieder zu Pfingsten.
Die Frage war diesmal: „Pfingsten –Was ist das eigentlich?“
Die Antworten waren nur peinlich.
- „Pfingsten ist ein Feiertag.“
- „Das hängt irgendwie mit der Arbeit zusammen.“
- „Keine Ahnung!“ (sehr oft)
- „Weiß ich nicht.“ (sehr oft)
- „Das hat vielleicht irgendwas mit Gott zu tun.“
- „Da ist Jesus aufgestanden.“ (auf – GE – standen !!!)
- „Die haben auf Pfingsten die Zehn Gebote gefunden.“ (AUF !!!)
Auf die Antwort „Die haben auf Pfingsten die Zehn Gebote gefunden.“ fügte noch jemand hinzu: „Da haben sie die herausgebracht.“
Die Reporterin hakte nach und fragte „dumm“: „Als gebundene Ausgabe?“
„Ja, das war dann so“, kam die schnelle Antwort.
Ein weiterer Beitrag zu „Armes Deutschland“ war auch, wie jemand nach Aufforderung „Pfingsten“ buchstabierte:
„F – Ⅰ – N – K – S – T – E – N“

Nein, dies ist kein Schwäbisch, denn in Schwaben sagt man zu „Gewürz“ auch „Gewürz“.
Dieses Werbeplakat habe ich in Nordrhein-Westfalen – irgendwo im Münsterland – aufgenommen.
Diejenige Person, die das Plakat ausgedruckt hat, hat nicht aufgepasst und auch nicht korrekturgelesen.
Gut, man könnte jetzt darüber nachdenken, ob diese Person die Rechtschreibung beherrscht …























