Wissenschaft

Das große Thema Wissenschaft …

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Heute durften wir in einer „Tin Lizzy“ Platz nehmen.

Vielen Dank dem Besitzer!

Unser Fotoalbum ist hier zu finden und wird ständig aktualisiert.

Dieses Fotoalbum wurde mit einem neuen Design hinterlegt, dass sich in hohem Maße selbstständig an mobile Geräte anpasst.

Wir hielten uns in Bad Liebenzell bei den „Tiefenbronn Classics 2017“ auf.
Wir schauten uns Oldtimer und Youngtimer an.

Als Zeitreisende waren wir sehr erstaunt, wie klein und kompakt Dampfmaschinen gebaut werden können. auch viel uns auf, dass die neumodernen Dampfmaschinen keinen Dampf ausstießen bzw. nur in sehr geringen Mengen taten.


Wir – Frau und Herr von Syntronica – gaben uns die Ehre, am Steampunk-Picknick am Schloss Karlsruhe teilzunehmen.

Bei den ausnahmslos sehr netten Menschen fühlten wir uns sehr wohl.

Unser diesbezügliches Foto-Album ist online und kann angeschaut werden.

Vielen Dank den Organisatoren!

Anfrage für Gratis-Bilder in HD und in Großformat:


Ambulanz © Syntronica.Net

Notaufnahme oder Arztpraxis?

Wie Notaufnahmen von „Unwissenden“ missbraucht werden.

„Sie sagten also, Sie litten unter Druck auf der Brust?“, fragte Schwester Melanie hinter dem Tresen an der Notaufnahme.
„Ja, hier“, zeigte Björn Lukas auf sein Brustbein. Schwester Melanie stand auf, drehte sich um, rollte die Augen und öffnete die Tür: „Dann kommen Sie herein, Herr Lukas!“ Beide gingen in Raum 2. „Legen Sie sich hier hin, die Ärztin kommt gleich!“ Einige Sekunden ratterte auf einem kleinen Gerät – dem EKG (Herzstrommessung) – einige Nadeln hin und her und malten auf einen Blatt Papier Kurven. Nach der Blutabnahme kam die Ärztin, begutachtet den Ausdruck und schickte den Mann mit den Worten „Nehmen Sie draußen Platz. Die Laborwerte dauern noch etwas.“.
Herr Lukas saß draußen etwas verwirrt im Wartebereich und schaute um sich.

„Solche ‚Fälle‘ haben wir zu Hauf“, flüsterte Schwester Melanie, „und es ist immer der Neunziger-Jahrgang oder das Hyperchondertum.“
Einige Minuten später öffnete sich hinter dem Tresen die Tür ein Stückchen und ein Kopf schaute durch den Spalt: „Melanie, der Blinddarm ist da.“
Die Angesprochene stand auf und ging schnellen Schrittes in den Großraum. Ein Mann lag auf einer Bahre mit schmerzverzehrtem Gesicht. Während die Ärztin den Bauch abtastete, legte Schwester Melanie mit einer Braunüle einen Zugang zur Vene, um Medikamente zu geben oder Blut abzunehmen.
Nach der Blutabnahme drückte sie einem Auszubildenden die Blutröhrchen mit „Laborwerte bestimmen, HB am besten direkt!“ in die Hand, worauf dieser direkt loslief.
Eine ganz normale Schicht in der „Zentralen Notaufnahme“ des Klinikums.

„Heute ist es einigermaßen ruhig“, erzählte die Ärztin Dr. Kempten nach der Durchschleusung des Blinddarmpatienten in den Operationssaal, „seitdem unser Klinikum in der Kooperation mit den anderen ist, kommen kaum noch Unfallpatienten zu uns. Ab und zu tauchen hier welche auf, die meinen, weil sie hier wohnen, müssten zu uns, doch wir schicken sie direkt weiter zu den anderen Häusern.“
Stellenweise ist Andrang, doch die Spezialisierung des Klinikums auf Gastroenterologie, Proktologie und Kinder, nimmt auch viel Druck von der Notaufnahme. Unfälle und Traumata gehen direkt in andere Kliniken.
Dr. Kempten spricht jedoch noch ein anderes Problem an. Leider werden Notaufnahmen immer mehr von Berufstätigen im Schichtbetrieb als Arztpraxen missbraucht. Dadurch werden wirklichen Kranken, wie der oben genannte Blinddarmpatient, nicht die Zuwendung teil, die man bräuchte.
„Das Neueste ist, dass auch die Notrufzentralen bei Bagatellen nachts angerufen werden. Irgendwie scheint sich herum gesprochen zu haben, man käme schneller dran, wenn man mit dem Krankenwagen zu uns gebracht wird.“
Es piepst in ihrer Tasche und sie verabschiedet sich erst mal.

Zwei Sanitäter begleiten eine Frau, die sich den Bauch festhält, in den Untersuchungsraum, in dem Dr. Kempten schon wartete.
Die Sanitäter halfen der Frau, sich hinzulegen.
„Wielange haben Sie die Schmerzen schon im Bauch?“
„Seit Montag.“
„Und warum kommen Sie dann freitagnachts um 23 Uhr?“
„Weil ich keine Zeit hatte.“
„Was sagt Ihr Hausarzt?“
„Da war ich noch nicht.“

Diese Situationen wiederholen sich mehrmals während der Nachtschicht.
Einmal kommt eine Groß mit einem kleinen Kind, das seit Tagen Husten hat, zwar schon beim Kinderarzt war, ein anderes Mal eine junge Frau, der nachts um zwei eingefallen war, sie könnte sich durchchecken lassen, weil sie sporadisch Rückenschmerzen hat.
Durch solche „Fälle“ werden die Notaufnahmen belastet, obwohl diese Patienten zum Hausarzt gehen sollten. Viele Menschen haben durch Belastung minderbezahlter Mehrfachjobs keine Zeit zu den regulären Öffnungszeiten der Ärzte dort hinzugehen.
Vielfach verwechseln sie – möglicherweise durch Unwissen – dass eine Notfallambulanz keine Arztpraxis ist.

Als Konsequenz hat der Kliniken deswegen „hausärztliche Notfallpraxen“ an mehreren Standorten der Kliniken eingerichtet. Das Problem ist aber, dass viele immer noch zu den Ambulanzen kommen, weil sie hoffen, dass es schneller gehe. Viele dramatisieren auch, um ihren Besuch im Krankenhaus zu beschleunigen.
Schwester Melanie berichtet, dass neben dem Rufen des Krankenwagens bzw. der Leitzentrale auch Simulieren von Atemnot oder Herzschmerzen die neue „Masche“ sei.
In den angescvhlossenen Kliiniken kursieren deswegen neuerdings Schautafeln, auf denen aufgelistet ist, wann ein Krankenwagen und wann ein Taxi benutzt werden solle.
Auch wurden die Schautafeln als Flugblätter gedruckt und in regulären Arztpraxen verteilt, um Patienten zu sensibilisieren. Geholfen hat es laut der Ärzte in den Notfallambulanzen kaum etwas.
Lakonisch wird abgewunken mit: „Die lassen sich eben etwas Neues einfallen.“.

Im Hintergrund sprach die Ärztin Sari Löffler: „Herr Lukas, wie ich Ihnen schon sagte, liegen weder Auffälligkeiten im EKG noch in den Laborwerten Ihres Blutes vor. Ich möchte Sie bitten, in die hausärztliche Notfallpraxis im Nachbarhaus Sindelfingen zu gehen.“
„Aber können Sie nicht direkt hier behandeln, wo ich schon mal hier bin? Ich habe auch Halsschmerzen.“ von nHerrn Lukas beantwortete Sie harsch mit: „Nein, es liegt bei ihren Halsschmerzen keine Indikation eines Notfalls vor.“
„In der Praxis dort drüben war es so voll. Ich muss in einer Stunde zur Arbeit“, bat der Patient.
„Und da dachten Sie, Sie täuschen Herzprobleme vor, um schnell dran zu kommen. Kenne ich. Nicht mit uns! Tschüss, Herr Lukas. Sie wissen ja, wohin Sie gehen müssen.“

 

Namen sind Schall und Rauch, weswegen die hier verwendeten nicht die echten sind.


Roll over Beethoven

„Sozialisten sind wie Menschen, die sich weigern, die Existenz der Schwerkraft anzuerkennen und ständig in die Luft springen in der Erwartung, jeden Moment zu den Wolken aufzusteigen.
Es passiert zwar nie, aber ihren Glauben an die Nichtexistenz der Schwerkraft erschüttert das nicht.“

Jeffrey Tucker


 

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Ehe (althochdeutsch für „Ewigkeit, Recht, Gesetz“; historisch rechtssprachlich: Konnubium) oder Heirat bezeichnet eine durch Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionslehren begründete und anerkannte, zumeist gesetzlich oder rituell geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen verschiedenen Geschlechts.
Eine Vermählung zweier Menschen gleichen Geschlechts wird „Lebenpartnerschaft“ oder „eingetragene Lebenspartnerschaft“ genannt.

So sollte es auch bleiben.

Soziologisch und gesellschaftlich betrachtet sollte es zwischen „Ehepartnern“ und „Lebenspartnern“ keine Unterschiede geben.
Und wir setzen alles daran, dass es diese Unterschiede bald nicht mehr gibt.

Etwas anderes ist aber die biologische und die fortpflanzungstechnische Komponente.
Eine gleichgeschlechtliche „Lebenspartnerschaft“ kann biologisch betrachtet keine Nachfahren haben wie in der verschiedengeschlechtlichen „Ehe“.
Dies funktioniert nicht mal über Umwege wie eine Invitrobefruchtung, da immer eine Komponente von außerhalb der „Lebenspartnerschaft“ dabei sein muss.
Bei zwei Lesben muss ein Spermium dazu kommen, bei Schwulen ein Ovum (Eizelle).
Zwei Oven oder zwei Spermien können sich nicht fortpflanzen.
Diese von außenkommenden Komponenten bringen zudem noch andere genetische Komponenten mit als die der „Lebenspartner“.
Verschmelzen Ovum und Spermium zweier „Ehepartner“ miteinander, passiert dies nicht.
Ebenso können wie gesehen „Lebenspartner“ keine evolutionskausalen Veränderungen (bzw. Verbesserungen) mit in die Nachfahren einbringen.

Die „Ehe“ und die „Lebenspartnerschaft“ sind gesellschaftlich betrachtet gleiche Dinge, biologisch betrachtet aber nicht.

Deswegen, liebe Lesben, Schwule etc, lasst uns Heteros (Verschiedengeschlechtliche) die „Ehe“, Ihr dürft gerne die „Lebenspartnerschaft“ für Euch behalten.

 

Zitat: Wikipedia – Ehe 
B
ildquelle: Pixelio.de – Gerd Altmann


Wir haben wieder mit Promis aus dem Bereich Politik, Entertainment, Sport, Events etc. gesprochen und diese auch interviewt.

Das Video wird peu a peu aktualisiert.

Viel Spaß! 

Wir haben auch ein kleines Foto-Album davon.


Anfrage für Pressebilder in HDR


Dietmar Glühbirne Lampchen Licht im Oberstübchen

Als meine Herzallerliebste mich von der Arbeit abholte, erzählte sie mir, sie habe einen Mann mit zwei Hunden getroffen, der ihr gesagt habe, einer seiner Hunde sei durch einen „Chiropraktiker“ geheilt worden. Der Hund hätte einen Wirbel ausgerenkt gehabt, und man wäre von Tierarzt zu Tierarzt gelaufen, bis eben dieser „Chiropraktiker“ als Einziger erkannt hätte, was dem Hund gefehlt habe, und dies behoben habe.
Meine Herzallerliebste sagte, dass der geheilte Hund allerdings zittere, was der Mann aber wegwischte mit dem Argument, dass es bald verschwinden würde.
Er schimpfte auch auf die „Pfuscher“. So nannte er die Tierärzte.

Ein paar Wochen später traf ich den Mann beim Gassigehen mit Cora auch.
Unaufgefordert vermittelte er mir seine von dem „Chiropraktiker“ und den „Pfuschern“. Ich hörte mir seine erst mal an, während ich sah, dass der „geheilte Hund“ zitterte.
Als er fertig war, fragte ich neugierig: „Warum zittert Ihr Hund denn, wenn er geheilt ist?“.
Er meinte, dies käme davon, dass der Hund jahrelang nicht richtig von den „Pfuschern“ (alias Tierärzten) therapiert worden wäre, und es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis sich dies gelegt habe.
Ich konterte, dass ich nicht beurteilen könne, wie es dem Hund vorher gegangen sei, doch ich sähe, dass der Hund litte. Der Hundebesitzer winkte lapidar ab, dass dies schnell verschwände.
„Ihr Hund leidet aber“, intervenierte ich, doch ich erntete Widerspruch, dass es seinem Hund besser ginge, seitdem er bei dem „Knochenbrecher“ gewesen sei, und dass die „Pfuscher“ es nicht hinbekommen hätten.

Mir tat nur der Hund leid, der zitterte und auch den Schwanz zwischen den Beinen verschränkt hatte, und ich ging fassungslos weiter.

Meine Herzallerliebste bestätigte mir, dass der Hund schon bei ihrer ersten Begegnung mit dem Mann gezittert hatte.

Einige Wochen später traf ich den Mann und den Hund wieder. Und man sollte es nicht meinen, er erzählte mir wieder (unaufgefordert) „seine Geschichte“.
Ich hörte sie mir an, um vielleicht Einzelheiten zu erhaschen.

Ich hatte mich, weil mir der arme Hund nicht aus dem Sinn ging, erkundigt, worum es bei dieser Methode ging. Mir klang nämlich „Man nennt ihn auch Knochenbrecher“ nach.
Es ging wohl um den Fernseh-Tier-Guru Tamme Hanken, der medienwirksam bzw. fernsehwirksam Pferde von ihren Leiden befreite. Dieser Mann nennt sich „Knochenbrecher“, was der ostfriesische Ausdruck für „alternativer Heiler“ ist.
Hanken hatte anfangs seine „Methoden“ auf Menschen angewandt, hatte dies aber aufgegeben, weil er keine Erlaubnis bzw. Approbation hatte. Nun wendet er seine unter Medizinern sehr umstrittene Methoden an Pferde an.
Wissenschaftlich und empirisch ist seine Methode nicht belegt; auch Langzeitbeobachtungen, die die Heilerfolge bestätigen könnten, gibt es nicht.

„Aber Ihr Hund zittert und humpelt immer noch wie vor ein paar Wochen“, wandte ich ein, doch als Erklärung bekam ich: „Die Nerven müssen sich erst beruhigen.“
Dann musste ich mir wieder anhören, dass die Tierärzte allesamt Pfuscher seien und keine Ahnung hätten. Er lobte den „Chiropraktiker“ alias „Knochenbrecher“ in den Himmel und spart natürlich nicht mit Lob für ihn.
Ich machte ihn aufmerksam, dass ich keinen Fortschritt bei seinem Hund sähe und dass meine Herzallerliebste auch davon berichtet, hätte, dass der Hund gezittert hätte.
Der Mann wiederholte noch mal, dass die Nerven sich erst erholen müssten.
„Ich mache mir eher Sorgen, dass Ihr Hund einen bleibenden Schaden hat“, erklärte ich, doch er winkte ab: „Das können Sie nicht beurteilen, weil Sie ihn ja nicht kennen.“
„Sie sagten, dass Sie bei Tamme Hanken gewesen seien“, preschte ich nach vorn, „dieser zieht an den Beinen der und lässt diese dann zurückschnellen. Die Pferde, die ich sah, waren alles Andere als begeistert. Sie humpelten danach stellenweise noch mehr und sahen nicht glücklich aus. Man konnte Schmerz in den Gesichtern sehen.“
Dies wischte der Mann mit „Papperlapapp“ weg und lobte noch mal den „Knochenbrecher“.
Ich konterte, dass ich die ganze Sache für Tierquälerei hielte und es für sehr bedenklich ansähe, wie die Tiere behandelt würden.
Ich bemerkte, dass man genauso gut den Hund hätte in Alufolie anpacken können, um ihn gegen Einflüsse von außen schützen zu können, und kniff ein Auge zu, während ich sagte: „Dann ist ihr Hund gegen Erdstrahlung geschützt und zittert vielleicht nicht mehr.“.
Der Mann warf mir vor, ich hätte keine Ahnung und wäre verbohrt.

Was ich erlebte, war ein typisches Beispiel von .
Der Mann glaubt, dass die fragwürdige Behandlung geholfen habe und ignoriert jegliche Bedenken.

Liebe Leser, lassen Sie sich nicht auf solche Praktiken ein, denn nur einer kann gewinnen.

Der Geldbeutel des „Knochenbrechers“.


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© 2016 Syntronica.net

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© 2016 Syntronica.net

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© 2016 Syntronica.net

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© 2016 Syntronica.net

Syntronica.net ist es gelungen, Fotos zu machen von Flughunden.
U.a. eines von einem fressenden Flughunde.

Dies ist neben bei bemerkt etwas Seltenes.


Roll over Beethoven

„Es gibt keine Grenzen. Weder für , noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“


(c) Pixelio.de681638_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.de

Weihnachten – die Zeit der Liebe und Freude!

Überall zu Weihnachten wird sich erfreut, man geht freundlich miteinander um …

… aber nicht überall !

Es ist nicht selten so, sondern oft kommen Verwandte schon kurz vor Weihnachten oder auch am Heiligabend noch zur Ambulanz ins Krankenhaus gerannt. Sie haben einen (sehr) alten Menschen im Schlepptau. Dieser ist angeblich sooo krank!

Nach der Untersuchung stellen sich die Diagnosen der Verwandten als aus der Luft gegriffen heraus. Die alte Person ist eigentlich – wenn man das Alter außer Acht lässt – quietschfidel und ihr fehlt nichts.

„Kann er nicht zur Überwachung auf eine Station gehen?“, fragen dann die Verwandten, die sich ach so um ihn sorgen, doch die Ärztin macht ihre „Hoffnung“ zunichte, in dem sie nochmals wiederholt, dass es ihm gut gehe und dann auch noch sagt: „Es besteht keine Notwendigkeit ihn hier zu behalten.“

„Aber… aber … aber …“ , stammeln sie dann, „weil er doch nur mit Hose und nacktem Oberkörper in der Küche saß, als wir nach ihm schauten.“
„Dass er mit nacktem Oberkörper in der Wohnung saß“, zerstört die Ärztin die Argumentation, „ist keine Indikation, ihn hier zu behalten. Er ist ein erwachsener Mensch und kann selbst entscheiden, ob er sich anzieht oder möglicherweise nackt durch seine Wohnung läuft.“

„Können Sie ihn nicht in Kurzzeitpflege nehmen? Er schwächelt manchmal schon. Und über die …“

Auch diesmal ist die Ärztin wieder „böse“: „Um eine Kurzzeitpflege müssen Sie sich selbst kümmern. Wir sind hier ein Krankenhaus und kein Seniorenheim.“

Dann ziehen die ach so besorgten Verwandten von dannen, fluchend auf die Ärztin und das „blöde“ Krankenhaus.

Die Abschiebung hat nicht geklappt.

Diese „Praxis“ ist leider nicht neu und tritt vermehrt in der Weihnachtszeit auf. Die Personen heucheln erst Hilfsbereitschaft den Alten gegenüber und versuchen sie dann, unter einen Vorwand abzuschieben. Dies klappt natürlich in den seltensten Fällen.

Weihnachten ist doch auch die Zeit, sich auf die zu besinnen!

 

Bildquelle: Pixelio.de/J-Vista


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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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