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„Zwischen den Jahren“ etwas über Stuttgart 21 (S21) schreiben?
Ja, denn heute ist der 27.12.2011, und es ist ein Monat seit dem Volksentscheid vergangen, bei dem sich 58,8 Prozent der wahlberechtigten Einwohner Baden-Württembergs für S21 ausgesprochen haben.
Was ist bis jetzt passiert?
Die S21-Befürworter machten im Ratskeller die große Party, dass der Weiterbau von S21 nun endlich öffentlich-wirksam legitimiert ist.
Die S21-Gegner scharrten vor Wut mit den Hufen, mussten aber zugeben, dass sie verloren hatten, was ihnen aber sehr schwerfiel und immer noch schwerfällt.
Ministerpräsident Kretschmann, Grüner und S21-Gegner, gab zu, dass nun sogar die Demonstrationen gegen S21 nicht mehr nötig seien und akzeptierte das Ergebnis des Volksentscheids.
Auch Verkehrtminister Hermann, laut eigenem Bezeugen größter S21-Gegner, sagte, er wolle nun S21 durchziehen und sprach, er mache es mit „Herzblut“.
Einige Tage später palaverte er wieder über Risiken, die es gäbe und über den Kostendeckel, der bald gesprengt würde.
Soviel also zum „Herzblut“!
Glaubwürdigkeit ist etwas Anderes!
Die Hardcore-S21-Gegner faselten weiter ihr Lügengebilde und wollten weiter gegen S21 streiken, Einfahrten zur Baustelle besetzen, Demonstrationen anzetteln und „zivilen Ungehorsam“ (ver)üben.
Am 3.12.2011 fand der sog. „Ratschlag“ des AggressionsAktionsbündnisses gegen S21 statt, bei dem trotz viel beschworener Transparenz die Medienvertreter keinen Zugang hatten, nicht mal der gegnereignene Möchtegern-TV-Sender!
Es wurde beratschlagt, weiter zu machen mit den Protesten, weil angeblich der Volksentscheid nichtig sei, weil es eben so ist.
Nachvollziehbar waren und sind die Gründe nicht.
Die Hardcore-S21-Gegner beleidig(t)en die Leute, die beim Volksentscheid für S21 votiert hatten, allgemein als ungebildet, dumm, doof usw.
Am 5.12.2011 fand die sog. „Frauen-Blockade“ statt, bei der seltsamerweise nur alte Frauen anwesend waren, Frauen, die bei jeder Demo und jeder – was auch immer – Blockade dabei sind.
Wenn ab dem 7.1.2012 der Südflügel abgebrochen wird und Bäume versetzt und wohl auch einige gefällt werden, wird man sehen, was passiert.
Bahnchef Grube sagte zu Recht: „Wenn Bürger jetzt weiter gegen das Projekt kämpfen, kämpfen sie nicht gegen die Bahn, sondern gegen die Bevölkerung.“

An diesem Wochenende ist Parteitag der Piratenpartei.
Nach dem Einzug der Piraten in Berlin genießen sie hohe Sympathien.
Wir als autarke und sachkundige Bürger, die in verschiedenen Sektoren agieren, waren Piratenmitglieder, sind aber ausgetreten, weil die Piraten zwar groß herumgetönt haben, dass sie alles besser machen wollen, doch es hakte an einfachen Dingen, wie z.B. Präsenz bei den Bürgern vor Ort zu zeigen.
Ein Beispiel gilt immer noch als Paradebeispiel.
Es war uns eine Herzensangelegenheit, im Landkreis Böblingen den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne einzuführen.
Es ist so, dass man Plastikmüll (Verpackungen aus Kunststoffen) zur Sammelstelle bringen muss, was natürlich die Umwelt belastet, weil man dort erstmal hinkommen muss.
Die Piraten haben zwischen Abendessen und während viele direkt im Internet recherchiert hatten, wahrgenommen, dass wir etwas vorgeschlagen hatten, versprachen auch, darüber eine Präsentation zu machen, doch das wurde nichts.
Auch das Thema Streetview – Foto-Kartographierung durch Google (Maps) – war ein heißen Eisen, was wir als einzige durchgezogen hatten.
Mehrere Themen wurden behandelt, doch keins durchgezogen, alles nur angekratzt, und auf später verlegt.
Bei den Treffen war es wichtiger in den Restaurants, in denen wir uns trafen, lecker zu speisen und Musik zu hören, nebenher im Internet zu surfen, als über (tages)politische Themen zu sprechen und vor allem Lösungen zu finden.
So sind wir bei den Piraten wieder ausgetreten.
Der Parteitag an diesem Wochenende soll endlich Antworten auf Fragen der Zeit geben.
Wir sind sehr skeptisch, denn wir sprechen aus Erfahrung.
Die Piraten kratzen heikle Themen an – z.B. Stuttgart 21 (S21), Netzsperren begl. Kinderpornographie, Freiheit der Wissenschaft – doch es wird nur drüber reflektiert anstatt Lösungen zu finden und diese auch zu verfolgen.
Bei den Netzsperren haben die Piraten im Nachhinein „schöne“ Pressemitteilungen herausgebracht, dass es gut sei, dass das Thema durch die Bundesregierung nun verabschiedet sei.
Wenn das Politik sein soll …
Das Thema S21 war sehr heikel, weil es wie sehr oft keine offizielle Linie der Partei dazu gab.
Die Piraten aus Stuttgart waren ein bisschen gegen S21, sprachen in dem Kontext aber nur von Volksentscheiden und verwässerten ihre eigene Meinung so stark, dass sie zwar gegen S21 waren und sind, aber nicht begründen können, warum. Sie ziehen ihre „Überzeugung“ der „Basisdemokratie“ heran und sag(t)en, man hätte die Bürger schon vorher miteinbeziehen müssen – was auch geschehen ist, aber wohl niemand mitbekommen hat – es hätte einen Volksentscheid schon vor Jahren zu S21 geben müssen etc.
So haben sie sich selbst unglaubwürdig gemacht.
Beim Thema „Occupy“ stiegen sie ein und wandten sich gegen die Macht der Banken, doch wie immer gab es keinen Konsens, was sie tun woll(t)en.
Nur in Zelten zu übernachten und mit einem Haltung „Die Macht der Banken zerschlagen“ kann man nichts ändern.
So zieht sich der orange Piratenfaden weiter durch deren (blasses) Politikverständnis.
Bei Jungwählern mag das Wort „Pirat“ Abenteuerlust wecken, um es „denen da oben“ zu zeigen, doch das Schiff ist schon Leck geschlagen und sinkt, die Euphorie ist verblasst.
Die Piraten sind keine Alternative zu den Etablierten, auch wenn es in Bezug zur FDP oder den Grünen so dargestellt wird.
Eine Ein-Themen-Partei, die das „Sozialprogramm“ größtenteils von den Linken übernommen hat, aber nicht belegen kann, warum, ist unglaubwürdig.
Die Piraten werden auch auf diesem Parteitag das Ruder nicht herumreißen in Richtung Realpolitik.
Das Schiff wird versinken.
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Gestern – Donnerstag, den 3.11.2011, – wurden Befürworter des Bahnprojekts „Stuttgart 21 (S21)“ tätlich angegriffen.
Der Notarzt war zur Erstversorgung vor Ort.
Gegen den Angreifer – einem S21-Gegner – laufen Verfahren wegen Körperverletzung.
Gestern fand das Event „Laufen für Stuttgart 21“ statt.
Danch wurden zwei S21-Befürworter an der Baustelle des Grundwassermanagement nahe dem noch bestehenden Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs von einem S21-Gegner angegriffen.
Erst wurden sie von ihm – weil sie sichtbar Pro-Stuttgart-21-Buttons trugen – als Idioten, Provokateure etc. tituliert.
Nachdem sie sich nicht darauf einließen, ging der S21-Gegner dazu über, ihnen mit dem Blitzlicht seiner Kamera in die Augen zu blitzen, was gerade im Dunkeln wehtut und lang anhalten kann.
Weiterhin sagte er, er würde dies, was er mache, live ins Internet übertragen, was ohne Einwilligung der beiden Angegriffenen geschah und somit eine Verletzung am eigenen Bild ist und strafrechtlich verfolgt wird.
Als der S21-Gegner weiter mit seinem Elektronenblitz einen der S21-Befürworter nötigte, drehte der eine S21-Befürworter dem S21-Gegner die Kamera weg. Der S21-Gegner wurde aggressiv, weswegen der andere S21-Befürworter dazwischen ging, um zu schlichten, weil der S21-Gegner wohl auf den ersten einschlug.
Eine der Personen musste vom Notarzt versorgt werden.
Es wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Nötigung gestellt.
p.s.: Dies ist kein Einzelfall.
S21-Befürworter wurden schon eingekesselt und genötigt.
Nachtrag
Die sog. „Freien Reporter“ – angebliche Journalisten, bei denen es sich nur um Propagandisten der S21-Gegnerschaft, insbesondere der sog. Parkschützer, handelt und die es mit Recht am eigenem Bild und dem Pressecodex nicht ernstnehmen sowie auch keinen Presseausweis besitzen – haben nach Stunden reagiert und behaupten, es sei anders gewesen.
Angeblich hätten die S21-Befürworter ohne Vorwarnung auf den S21-Gegner grundlos eingeschlagen.
Die Polizei, die gerufen wurde, hätte sich nicht um die Wunden des „Gepeinigten“ gekümmert, sondern hätten ihn gedrängt, eine Falschaussage zu machen, dass er die S21-Befürworter angegriffen habe.
Auch könne der „angegriffene“ S21-Gegner mittels des von ihm gemachten Videos beweisen, dass dessen Version stimme.
Seltsam mutet an, dass die Polizei nach dem angeblichen Video gefragt habe, dies auch vorhanden sei, der „Angegriffene“ dieses (angebliche) Beweisvideo aber nicht herausgerückt habe, weil er es selbst erst sichten müsse.
Es wird mal wieder gelogen, was das Zeug hält.

Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen:
die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
Wernher von Braun

Am Samstag, 1.10.2011, fand in Stuttgart an der Königstraße, Ecke Bolzstraße die „Vorführung“ des sog. „Engpass 21“ der Gegner des Projekts Stuttgart 21 – S21 – statt.
„Zufälligerweise“ in der Nähe des Informationsstands der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“!
Dort war ein Weg mit einer Breite von einem Meter zwanzig – 1,20 ⅿ – und einer Länge von ungefähr zehn Metern abgesteckt.
Durch diese Schneise fuhren zwei Frauen mit ihren Rollstühlen hindurch, und Männer liefen etwas holperig mit Koffern und Trollies – rollbare Koffer – dort entlang.
Die Rollstuhlfahrerinnen erzählten den Passanten – und besonders uns als Inhaber des Presseausweises – dass ein Bahnsteig bei S21 nur 1,20 ⅿ breit sei.
Dies sei ein Manko, denn wenn es mal brenne, käme man als Behinderter nicht hinaus.
Dies, was uns die Gehbehinderten und die mit den Koffern uns weismachen wollten, ist eine Lüge!
Lauf Eisenbahnbundesamt – EBA – und der Eisenbahnbau‑ und Betriebsordnung – EBO – muss ein Fluchtweg mindestens 80 Zentimeter – cm – breit sein.
Bei S21 sind die Fluchtwege 1,20 ⅿ breit, weil die Planer von S21 schon frühzeitig mit Behindertenverbänden zusammengearbeitet haben.
Nicht die Bahnsteigbreite ist 1,20 m, sondern die Fluchtwegbreite.
Ein Bahnsteig hat bei S21 normkonform eine Breite von 2,86 ⅿ.
Gleichzeitig sind pro Doppelbahnsteig jeweils drei Aufzüge vorhanden, die im Brandfall mindestens noch eine halbe Stunde fahren dürfen, was uns die beiden Rollstuhlfahrerinnen kleinlaut nach mehreren Hinweisen bestätigten.
In der Diskussion um die Barrierefreiheit sagten uns die Frauen, dass die Aufzüge eigentlich nicht von Behinderten zu gebrauchen sind, weil alle Nicht-Behinderten im Brandfall sofort auf die Aufzüge stürmten und die Behinderten nicht hineinkönnten und sogar noch weggeschubst würden.
Die Bemerkung eines Passanten, der den „Engpasslerinnen“ und uns zugehört hatte, dass er als Nicht-Behinderter definitiv nicht den Aufzug nähme, wenn es brenne, sondern die Beine unter die Arme nähme und die Treppe hochrenne, nahmen die Frauen auch bei der Wiederholung nicht wahr oder wollten es nicht wahrnehmen.
Das „Highlight“ war aber ein anderes:
Irgendwann gegen 15 Uhr meinten welche von der Piratenpartei, sie müssten sich direkt schräg vor den Stand der „IG Bürger für BW“ stellen.
Wir redeten mit ihnen und fragten, ob sie unbedingt ihren Sonneschirm auf die Aufsteller der S21-Befürworter stellen müssten. Da sie stur blieben, wurde die Polizei eingeschaltet, um die Standgenehmigungen zu prüfen.
Das Ordnungsamt hatte leider die Standgenehmigung für zwei Stände am gleichen Platz vergeben.
Das Kuriose kommt aber jetzt.
Der Polizei wurde gesteckt, sie solle doch mal schauen, ob die „Engpassler“ eine Standgenehmigung hätten.
Einige Minuten später räumten die „Engpassler“ ihre „Installation“, weil sie keine hatten.
Aber das war bestimmt wieder nur eine Repressalie der Polizei, die ja laut S21-Gegnern für die Bahn arbeite!
Oft von den Gegnern kritisiert aber mit den Fluchtwegen verwechselt:
Die Bahnsteige des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs bzw. der Abstand zwischen Bahnsteigkannte und Fahrtreppe sei zu gering. Dieser Abstand entspricht jedoch der Norm. Auch der neue Berliner HBF hat selbige Platzverhältnisse an diesen Stellen, da auch dieser nach der Norm geplant und gebaut wurde.Auch heute und bei K21 herrschen auf den Bahnsteigen die gleichen Verhältnisse.
Nur bei den Bahnsteigen des jetzigen Kopfbahnhofes gibt es solch einen Engpass direkt kurz vor dem Querbahnsteig, welcher momentan die Verbindung zwischen den einzelnen Bahnsteigen herstellt, abgesehen von einer nicht barrierefreien
Unterführung der Bahnsteige in östlicher Richtung.Bei normalem Fahrgastaufkommen ist heute in genau diesem Bereich des Kopfbahnhofs ein erheblicher Engpass festzustellen. Und obwohl mehr als 90 % der aus‑/umsteigenden Fahrgäste an diesen Engpässen vorbei müssen, ist bis heute nichts passier.
Zuweilen sich die Situation im neuen Hauptbahnhof auf die fünf Aufgänge je Bahnsteig ,zur Verteilerebene hin, entspannt.die Erschließung der Bahnsteige über Fahrtreppen und Aufzüge wurde unter Berücksichtigung der aktualisierten und erweiterten Personenstromanalyse und des Evakuierungskonzepts vom Architekturbüro Ingenhoven technisch weiterentwickelt.
„Der Stand der Planfeststellung sah für den Verteilersteg A (am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz) je Bahnsteig einen Aufzug, zwei Fahrtreppen und eine Festtreppe vor. Damit ergab sich eine Durchgangsbreite von 2,05 ⅿ zwischen Treppenanlagen und Bahnsteigkanten.
Die überarbeitete Planung sieht die Positionierung je einer Fahrtreppe und einer zusätzlichen Festtreppe beidseits am Steg A vor – pro Bahnsteig also zwei Fahrtreppen, zwei Festtreppen und ein Personenaufzug. Dadurch ergibt sich eine neue Durchgangsbreite von 2,86 ⅿ.
Für die Treppen‑ und Aufzugsanlagen an Steg B waren gemäß der Analyse keine Veränderungen erforderlich. Jeder Bahnsteig wird mit vier Fahrtreppen, zwei Festtreppen und einem Aufzug erschlossen.
Die Erschließung der Bahnsteige über Steg Ⅽ (an der Haltestelle Staatsgalerie) erfolgt wie bisher über je eine Fahrtreppe, eine Festtreppe und einen Personenaufzug für jeden Bahnsteig. Die Durchgangsbreite zwischen Treppenanlagen und Bahnsteigkante beträgt hier jeweils 2,86 m.“
(Dr. Volker Kefer, Technikvorstand Deutsche Bahn AG)

Die Ameise war jeden Tag sehr fließig , hat gemacht und getan.
Sie hat sich für alle aufgeopfert und hat Vorräte gesammelt.
Im Herbst kam die Grille, die sie immer beobachtet hatte, auf sie zu.
„Es ist bald Winter“, sagte die Grille zur Ameise, „du musst mir etwas abgehalten, damit ich über den Winter komme.“
Dies hörte die Ameistenkönigin – nennen wir sie Angela Ⅿ. oder A. Meise oder so – und sagte zur Grille:
„Wir Ameisen haben das ganze Jahr über emsig gearbeitet und unser Lager für den Winter gefüllt.
Das war sehr harte Arbeit und alle haben ausnahmslos mit angepackt.
Du bekommst nichts ab, denn anstatt zu arbeiten und etwas zu leisten, hast du die ganze Zeit nur Sirtaki getanzt.“
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Es ist ein regnerischer Tag in Athen.
Ein reicher Grieche fährt durch die Stadt und überlegt sich, was er tun soll.
Eigentlich wollte er sich Athen anschauen beim Spazierengehen dort, aber bei dem Regen sagt er sich, dass er sich erstmal in ein Hotel einnisten wolle.
Er kommt bei einem kleinen Hotel an und geht hinein.
Um sich die Zimmer anschauen zu dürfen, legt er dem Hotelbesitzer 100 Euro auf den Tresen, quasi als Kaution oder als „Good Will“, und schaut sich alle Zimmer an.
Der Hotelbesitzer nimmt das Geld und bezahlt seine Schulden beim Metzger.
Der Metzger läuft die Straße herunter und bezahlt seine Schulden beim Bauer, von dem er das Fleisch bezieht.
Der Bauer bezahlt daraufhin seine Schulden in der Kneipe, in der er jeden Abend erkehrt.
Der Wirt schiebt einer Prostituierten die 100 Euro über den Tresen, weil sie ihm ab und zu ein paar „Gefälligkeiten“ erwiesen hat.
Die Prostituierte geht zum Hotel und bezahlt die Rechnungen, wenn sie dort mit jemanden eingekehrt war.
Der reiche Grieche hat seine Besichtigungstour im Hotel beendet.
Da er unzufrieden ist, geht er zum Tresen und nimmt sich wieder die 100 Euro, die die Prostituierte dort hin gelegt hat, und fährt weiter.
Niemand hat etwas produziert, sondern nur Schulden bezahlt, weil plötzlich irgendwo Geld herkam.
Niemand hat etwas verdient.
Aber jeder ist seine Schulden los.
So funktioinert der Euro-Rettungsschirm.
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Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. |

Ab dieser Woche gehen die Arbeiten an Stuttgart 21 – S21 – endlich verstärkt voran.
Dies wurde auch langsam Zeit!
Durch das maximale Entgegenkommen der Deutschen Bahn AG in Richtung der krakeelenden Keintologen bzw. S21-Gegner, die weit weg von der objektiven Realität sind, musste auch mal Schluss sein.
Nach der Präsentation des Stresstest für S21 war auch noch den letzten Skeptikern klar, dass S21 alle Voraussetzungen an einen modernen und zukunftsweisenden Bahnhof erfüllt.
Die Stimmung hatte sich gedreht seitdem.

Die Keintologen – permanent wie im religiösen Wahn laut „Kein S21“ gegen jede Logik skandierend – verharren weiterhin auf ihrer Scholle und reden sich weiterhin die Welt schön, demonstrieren, blockieren, nötigen und sagen von sich, das sei moralisch-ethisch und freiheitlich-demokratisch legitimiert durch das Grundgesetz.
Doch nicht nur unter sich bleibend und alles um sich herum ignorierend, veröffentlichen sie in Internet – in Foren, Gruppen, Sparks, Blogs, Gemeinschaften etc. – weiterhin längst widerlegte Fakten oder erlogene und erstunkene „Tatsachen“ wie das Möchtegern-Finanzierungslügen-Video, die Ausstiegslüge und dergleichen oder verbreiten sonstigen Unsinn wie u.a. manipulierte Bilder.
Ebenfalls scheint es schon zum „schlechten Ton“ bei den Keintologen zu gehören, morgens die Arbeiter, die in das Bahnhofs‑ und Grundwassermanagementgelände einfahren wollen, zu blockieren.
Dabei wird natürlich von den sog. Volkreportern – die übrigens keine Konzessionen haben und auch keine Presseausweise besitzen, ihre Tätigkeit aber mit Artikel 9, Grundgesetz, „schlechtfertigen“ – alles haargenau gefilmt und fotographiert.
Das Gefilmte geht dann live ins Internet, damit auch die Schreibtischtäter, die nur vorgeben aus Stuttgart und Umgebung zu kommen, so tun können, als seien sie live involviert.
Dabei nehmen die „Volksreporter“ es mit dem Recht am eigenen Bild nicht genau, denn da sie ja die „Wahrheit“ schlechthin verkünden und immer Recht haben und im Recht sind, dürfen sie auch Personen filmen und onnline stellen, die sich explizit dagegen aussprechen.
Mindestens einer von den Berufsdemonstranten und renitenten Blockierern schreibt dann über jedes sog. Blockade-Frühstück einen Bericht und lobt sich und seine „Freunde“ dabei in den Himmel, den er nie erblicken wird, wobei die Polizei und die Arbeiter schlecht wegkommen.
Da sie ja nicht damit klarkommen, wie die Realität die Demokratie und Freiheit funktioniert, sind die S21-Befürworter weiterhin die „Böse“, weil sie ja die semipermeable Weltblase der Keintologen zerstören wollen.
So wird auch wieder vermehrt behauptet, die „gewalttätigen S21-Befürworter“ hätten die Poster am Bauzaun zerstört.
Der geistige Tiefflieger bzw. geistige Absturz des Tages war, dass ein S21-Gegner in seinem dogmatischen Wahn die S21-Befürworter als Nazis bzw. Faschisten bezeichnete.
Als Beweis führte er etwas an, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
„Die Pro’ler machen aggressive Stimmung gegen die Bewohner der Zeltstadt im Schlossgarten und wollen Obdachlose aus den Schlossgarten deportieren lassen.
Die Pro’ler sind eindeutig Nazis.“
Diese Person machte ihre abstruse „These“ noch an einer anderen „Tatsache“ fest.
Das Logo der „Interessengemeinschaft Bürger für Stuttgart 21“ enthalte Schwarz, Rot und Weiß.
Dies seien die Reichskriegsfarben gewesen, was seine These belege.
Nein, man muss dieser hanebüchenen „Beweiskette“ nicht folgen können.
Man könnte noch vieles darlegen, was die Keintologen alias S21-Gegner tun, um sich selbt reinzuwaschen und sich selbst als „Helden“ zu feiern, doch es wird irgendwann langweilig, weil die Methodiken der Keintologen immer und immer wieder die gleichen sind.
Fakt ist, dass S21 zu Ende gebaut wird.
Diese Woche werden Arbeiten und Vorbereitungen für die Verlegung der Rohre für das Grundwassermanagement durchgeführt.
Noch im Herbst soll „SlumCity“, das wilde Zeltlager im Schlossgarten, geräumt werden.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut!

Am morgigen Montag, 8.8.2011, sollen Bauarbeiten bezüglich Stuttgart 21 (S21) wieder in großem Stil aufgenommen werden.
Die S21-Gegner rufen wieder zu „friedlichem Widerstand“ bzw. „zivilem Ungehorsam“ auf.
Dieser Möchtegern-Widerstand wird wie alles von deren Seite scheitern.
Um die Bevölkerung zu täuschen, wird ja mal wieder gelogen, was das Zeug hält.
Die Grünen, die knapp ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinen konnten, sind die einzigen, die gegen S21 sind.
Deren Anhänger bzw. Sympathisanten versuchen ja permanent auf die SPD, die mit in der Regierung sitzt, dazu zu bekommen, sich auch gegen S21 zu stellen.
Den sog. Parkschützern ist jedes Mittel recht, um die SPD dazu bringen zu wollen, dass diese auf deren Seite kommt.
So wird vorgetäuscht, SPD-Mitglieder seien auf der sog. Montagsdemo zu finden.

(gefunden auf der „Parkschützer”-Webseite)
BITTE MORGEN WIEDER KREATIV VIELE SPD FAHNEN; TRANSPARENTE; MOTIVE; SPRÜCHE MIT BRINGEN!
EGAL OB MITGLIED ODER EHMALIGER SYMPATISANT ODER SOLIDARISCH FÜR DIE GENOSSEN DIE IMMER NOCH IN DER SPD AUSHALTEN!
Die sog. Parkschützer – wohl eher Gleisschützer – belügen also ganz offen die Bevölkerung, indem sie mit SPD-Fahnen aufkreuzen und so tun, als wären SPD-Mitglieder auch gegen S21.
Man erinnere sich kurz daran, dass die sog. Parkschützer der Bahn, der Regierung und den S21-Befürwortern sowie allen, die nicht gegen S21 sind ununterbrochen vorwerfen, sie lögen und täuschten die Bevölkerung.
Was ist das nun, was bei denen auf der Webseite steht?
Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie!

























