Artikel-Schlagworte: „Arbeitslosigkeit“

„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“, ist eine „Volksweisheit“.
Dies soll die Ausrede – vor allem der Lehrer – sein, mit den Schülern auch mal „unsinnigen“ Unterricht zu machen.
Wenn es allerdings so wäre, dass man in der Schule fürs Leben lerne, wieso beklagen die Arbeitgeber dann die „Unwissenheit“ der Auszubildenden in spe?
Der Ausspruch heißt im Original von Seneca: „Non vitae, sed scholae discimus.“.
Das bedeutet etwas Anderes als das, was man kennt: „Nicht fürs Leben, sondern für die Schule lernen wir.“.
Seneca kritisierte die römischen (Philosophen‑) Schulen.
Anstatt Dinge zu lernen, die im Leben nützlich sein können bzw. sind, ging es der Schule nur darum, wie Seneca sagt, Kinderspiele zu spielen, die nichtssagend seien und die die Kinder nur abstumpften. Er widersprach in ironischem Ton nicht, dass die Kinder nichts lernten, sondern bejahte dies noch, indem er allerdings schlussfolgerte, die Kinder lernten, wie man sich „gebildet“ ausdrücke, anstatt richtig zu leben.
Er philosophierte weiter, die Schule sollte einen gesunden Menschenverstand anerziehen, und nicht in dem Luxus übermäßiger philosophischer Fragen ersticken und handlungsunfähig werden. Er nannte es eine Sucht, die Sucht nach unmäßiger Gelehrsamkeit.
In knapp zweitausend Jahren haben die Schulen also kaum etwas gelernt.
Leider immer noch passiert es, dass Schüler in der Bewerbungsphase für die Ausbildung plötzlich kalte Füße bekommen, weil die Schulen ihnen nicht mal den Dreisatz beigebracht haben.
In den Augen der Lehrer und Bildungsreferenten ist es eben wichtiger, komplizierte philosophische Probleme zu wälzen oder komplizierte mathematische Figuren durchzunehmen bzw. kurz vorzustellen, anstatt Dinge durchzunehmen, die die Schüler auf den Beruf vorbereiten.
Sie reden sich dann mit dem verdrehten Zitat Senecas – „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ – aus und phantasieren dann weiter über „wichtige“ Dinge des Lebens.
So werden Schüler erzogen, die möglicherweise viel gelernt haben, aber an der Realität scheitern.
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Da sitzen sie – „hängen in sich zusammengesackt“ ist die bessere Beschreibung hierfür – auf den Bänken nahe den Kinderspielplätzen.
„Allllter, heu-e hattn wir Ma-mmma-tik. hab nix eschnallt“
„Voll kraaaaaaasssssss Alll-lll-t-t-eeeeeeer di-hie Sch-sch-schule“
„Dihie L-l-leh-herers al-alll-e b-b-bescheuert unnn voll beschmiert, Allllter“
Sie glänzen mehr durch Artikulationsprobleme als durch Intelligenz, von einem kleinen Fünkchen Wissen ganz zu schweigen.
Die Flaschen Hochprozentiges, die vor ihnen stehen oder die sie apathisch in den Händen halten, haben eine aufrechteren Gang als die, die andauernd daran nippen.
In der Masse fühlen sie sich stark. Alleine heulen sie schon, wenn man sie länger als einen Sekundenbruchteil anschaut oder neben ihnen hustet.
Durch Alkohol werden sie wer und was. Alkohol schenkt ihnen die Identität, die sich schon immer haben wollten.
Der Weingeist ist der einzige Geist, der im Kopf etwas darstellt.
Nicht artifical dumpness, sondern natural born dumpness!
Das ist das Deutschland von morgen!
Hoffentlich geht vorher die Welt unter!
Nachtrag:
Wie „tough“ diese „coolen Schüler“ doch für die Berufsausbildung sind:
http://www.welt.de/wirtschaft/article7101576/Schulen-und-Eltern-versagen-bei-der-Ausbildung.html
Das Leben ist verpfuscht, jeder und alles nervt, überschuldet, die Arbeit macht keinen Spaß (mehr)?
Nehmen Sie sich eine Auszeit!
Kein Problem mit Burn-Out-Syndrom!
Und Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.
Sie können cholerische Anfälle bekommen oder mal grundlos anfangen zu heulen.
Kein Problem mit Burn-Out!
Wenn Sie mal ein Kollege länger als ein paar Sekunden anschaut oder mal aus Versehen etwas lauter grüßt als sonst, gönnen Sie sich eine lange Heulattacke!
Kein Problem mit Burn-Out!
Kommen Sie anderen auf der Wendeltreppe entgegen, drücken Sie sich apathisch an die Wand und schauen Sie irgendwo in weiter Ferne hin!
Kein Problem mit Burn-Out!
Sie können auf der Arbeit Fehler machen en gros, und es ist egal!
Siei können aber auch dort nichts tun den ganzen lieben langen Tag und ausgiebig faulenzen!
Wenn Kollegen neben ihnen husten, werfen Sie sich vom Stuhl in Embryonalstellung auf den Boden und schreien Sie laut, dass die Stimmen wieder da seien!
Kein Problem mit Burn-Out!
Sie können die Familie vernachlässigen und ihren Narzismus auskosten ohne Ende!
Leben Sie in Depressionen und lassen Sie sich bloß nicht von anderen anstecken, die fröhlich sind und Lebensmut haben!
Kein Problem mit Burn-Out!
Sie können Unfälle bauen, soviel Sie wollen, auch im betrunkenen Zustand!
Man sieht es Ihnen nach.
Gönnen Sie sich eine Auszeit!
Gehen Sie direkt in die Gaga-Straßen, ziehen Sie keine 4000 Euro Praxisgebühr ein!
Begeben Sie sich direkt in die Klapsmühle!
Kein Problem mit Burn-Out!

Die Kinder sind aus dem Haus, der Hund hat das Zeitliche gesegnet, die Frau ist verstorben …
Was bleibt einem da noch?
Krankheiten!
Mal zieht es in der Hüfte, dann schmerzt der Kopf, ein anderes Mal kribbelt es vom Nacken bis in die Zehenspitzen!
Es ist zum Verrücktwerden!
Man kommt zwar ohne jegliche Probleme ruckzuck in jedes Auto, doch die Bewegungen sind schooon arg eingeschränkt!
Man kommt auch wieder ganz schnell heraus, ohne irgendwo anzustoßen, doch der Bewegungsapparat macht nicht mehr alles mit und ist gebeutelt!
Wenn diese Schmerzen nicht wären und das unaufhörliche Kribbeln!
Der Hausarzt ist jedenfalls seines Faches unfähig, und die eigens hinzugezogenen Spezialisten haben auch nichts gefunden!
Alles Pfuscher und Unfähige!
Klar, dass das Gesundheitssystem den Bach heruntergeht!
Irgendwas muss man jedenfalls haben …
Und dann hat der Arzt doch etwas gefunden!
Endlich!
Man hat’s ja immer gewusst.
Hypochondrie!
Endlich hat man etwas Greifbares, etwas, das einen Namen hat!

Der tuntige FDP-Chef Guido Westerwelle erntet momentan viel, vor allem (heftige) Kritik!
Dabei hat er doch nur gesagt, dass es nicht angehen kann, dass die arbeitende Bevölkerung (stellenweise) weniger als die Hartz-IV-Empfänger finanziell in der Tasche hat.
Westerwelle spricht etwas aus, was viele denken, sich aber nicht auszusprechen trauen.
Die „politischen Gegner“, Sozialverbände etc. plustern sich wie Hühner auf und gackern etwas von Arroganz gegenüber den Ärmsten und Bedürftigen. Ja, reden sogar davon, dass Westerwelle das Volk in Arbeitende und Nicht-Arbeitende spalten will.
Dabei geht es aber gar nicht!
Westerwille hat gesagt, dass
- es nicht angehen kann, dass Arbeitende weniger in der Tasche haben als Arbeitslose.
- mehr Repressalien gegen Arbeitsunwillige eingesetzt werden müssen.
- es eine Diskussion über die Reform der Job-Center bzw. Arbeitsagenturen geben muss.
Es geht darum, dass hauptsächlich Arbeitsunwillige so weitermachen können, wie sie es schon immer gemacht haben und dafür auch noch Sozialleistungen bekommen.
Pinkwart, Westerwelles Parteikollege, sagte, dass man etwas für die Sozialleistungen erwarten können dürfe.
Beide, Westerwelle und Pinkwart, bezogen sich auf Ausländer, die schon lange in Deutschland leben, lange arbeitslos sind und sich dagegen wehren, Deutschkurse und arbeitsmarktliche Orientierungseminare zu besuchen.
Sie beziehen sich dabei darauf, dass korrektes Deutsch – vor allem das Verstehen – sehr wichtig sei, um Arbeit zu bekommen und zu behalten.
Es ging aber auch um Deutsche, die sich weigern, arbeitsmarktliche Orientierungsseminare oder Fortbildungen zu besuchen.
Die Bundesarbeitsagentur legte sofort nach und veröffentlichte Statistiken, dass die Arbeitsunwilligkeit ja gar nicht so schlimm sei.
Bewiesen ist immerhin – statistisch – dass knapp zwanzig Prozent der Arbeitslosen kein Interesse haben, einen Job anzunehmen und sich einfach auf das soziale Netz verlassen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen.
Das wollen aber die anderen Politiker nicht wahrhaben und werfen der FDP Volksvergiftung und Populismus vor.
Die FDP traut sich nur das anzuprangern, was schon lange schwelt.
Aus falschem Sozialbewusstsein darf man die Arbeitslosen nicht angreifen, weil es ja gemein ist, die sowieso schon Gebeutelten zu schlagen!
Es kann aber auch nicht sein, dass Arbeitslose – 20 Prozent davon – meinen, sich auf Kosten der Solidargemeinschaft durchfressen zu dürfen.
In der Diskussion geht es aber auch um die Effizienz der Arbeitsagenturen bzw. Job-Center.
Jedes Unternehmen auf dem freien Markt, das so arbeitete wie diese, wäre schon längst weg vom Fenster.
Mehr Anreize für Arbeitswillige und mehr Repressalien gegen Arbeitsunwillige!
Das ist der Tenor der FDP.
Rufen wir uns ein Sprichwort in Erinnerung!
„Die Wahrheit ist eine Hure. Man sollte sich nicht mit ihr erwischen lassen.“

„Mein Narzissmus!“

„Mein Auto!“

„Mein Haus!“

„Meine Schulden!“
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Roland Koch, amtierender Landeschef von Hessen, ist der Meinung, Hartz-IV-Empfänger sollten als Gegenleistung zu den staatlichen Almosen zum Arbeiten gezwungen werden können.
Dies hört sich an wie die Wiedereinführung des Reichsarbeitsdienstes.

Personen mit sehr niedrigem Einkommen bzw. welche, die auf Almosen vom Staat in Form von Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Wohnungsgeld und dergleichen angewiesen sind, können einen Antrag stellen, dasssie von Zuzahlungen im medizinischen Bereich – Praxisgebühr, Anteile an Krankenfahrten und Medikamenten, Krankenhausaufenthaltsanteile etc. befreit werden.
Sie müssen jedes Jahr bis zu einer bestimmten Höhe die Kosten erstmal aus eigener Tasche berappen und sind dann bis zum Ende des Jahres freigestellt.
Wenn die Befreiung greift, man also endlich nichts mehr beisteuern muss, passiert plötzlich etwas Kurioses.
Plötzlich leidet die Gesundheit, und man wird kränker.
Jetzt kann man sich nämlich Krankheiten wieder leisten, denn der Arztbesuch kostet nichts mehr, die Medikamente auch nicht.
Schöne kranke Welt!

Daimler-Benz/Mercedes-Benz hat vor kurzem verlautbaren lassen, dass die C-Klasse nun in Amerika und Teile der C-Klasse in der Nähe von Bremen produziert werden sollen.
Die Arbeitsplätze, die „wegrationalisiert“ werden sollen, variieren zwischen 2000 und 3000.
In Sindelfingen – dort befindet sich der Stammsitz – wundert man sich darüber, dass der Bürgermeister bzw. die Stadtverwaltung nur pro forma etwas gesagt, aber keine Stellungnahme gegen die Stellenstreichung bezogen hat.
Dies leuchtet auch ein!
Ende 2008 hat die Stadt Sindelfingen die Steuern für 2009 bezüglich Diamler-Benz/Mercedes-Benz veranschlagt. Dabei ging man von der „guten“, aber schon angeschlagenen Finanzlage des Autokonzerns aus.
Nun gab es aber 2009 einen massiven Gewinneinbruch und Daimler-Benz/Mercedes-Benz hätte deswegen wesentlich weniger Steuern wie im Vorfeld im Rahmen der Veranschlagung zahlen müssen.
Was wollen die „Vertreter“ von Sindelfingen nun sagen?
Wenn sie lauthals kritisieren, wird der Autokonzern die Steuern, die Sindelfingen schon investiert hat, zurückfordern, und das wird für Sindelfingen schwerwerden, diese Mittel zu beschaffen.
Honi soit qui mal y pense!
























