Ausbildung

buch-medizin-183966 web R K B by Siegfried Fries pixelio

Wir hatten vor knapp eineinhalb Jahren über den Kostendruck bei Krankenfahrten berichtet, wie die AOK versuchte, Preise für Krankenfahrten drücken und dafür die Rechnung bekam, dass kein – bis auf eine Ausnahme – Taxi‑ und Personenbeförderungsunternehmen den Rahmenvertrag unterschrieb, da die Preise sich in keinster Weise mehr rechneten.

Nun hat die AOK – besonders wegen massiver Beschwerden von Versicherten und Beschäftigten in Krankenhäusern und Arztpraxen – nachgegeben und ist bereit, die aktuellen Tarife zu begleichen.
Patienten können also wieder auf Rechnung der AOK fahren und die Taxi‑ und Personenbeförderungsunternehmen können diese nun direkt mit der AOK ohne Verluste abrechnen.

Wir haben uns mit einem hohen Angestellten eines Personenbeförderungsunternehmen unterhalten und unsere Frage zu der Verklausulierung in den Werbebroschüren bezüglich Krankenfahrten zum Ausdruck gebracht, weil dort nämlich stand, dass dieses Unternehmen keine Krankenfahrten mehr durchführe.
Und nun stand dort, dass das Unternehmen ab dem 1.5.2013 wieder Fahrten für die Krankenkassen durchführe.

Uns wunderte auch die Praxis, wenn ein Patient mit Autos dieser Firma gefahren werden sollte.

Wenn ein Fahrgast das Formular „Anordnung einer Krankenfahrt“ vorzeigte, schaute der Fahrer, ob der potentielle Fahrgast AOK-versichert war. War dies der Fall, sagte er, sein Unternehmen fahre nicht mehr für die Krankenkassen, und klärte den Fahrgast auf, er müsse erst Vorkasse leisten, die Fahrt also persönlich bezahlen, dann bekäme er eine Quittung und könne damit zur Krankenkasse gehen.

Ansonsten – nicht AOK – konnte die Fahrt ohne großes Aufheben – –der gesetzliche Eigenanteil musste u.U. noch gezahlt werden – stattfinden.

Die Fahrer wurden strikt angewiesen, nicht die AOK zu nennen, geschweige denn zu sagen, dass die Fahrten nur mit der AOK ein Problem seien.

Wir hakten nach und erfuhren, dass dem Unternehmen eine Unterlassungsklage aufgebrannt hatte, den Namen „AOK“ nicht explizit nennen zu dürfen.

Man stelle sich folgende Situation vor.
Der AOK-Versicherte wurde von dem Fahrer aufgeklärt und trat die Fahrt trotz alledem an.
Er wird seinen Bekannten natürlich davon erzählen, dass das Unternehmen keine Krankenfahrten mehr „mache“.
Da nicht jeder bei der AOK versichert ist, werden diese Personen bei einer Krankenfahrt ein anderes Unternehmen beauftragen, obwohl sie Anrecht auf das Unternehmen hätten.

Maulkorb-bedingt erfahren sie ja nicht die wahren Zusammenhänge.

Dem Unternehmen entstehen so Mindereinnahmen, weil sie nicht alles kommunizieren darf.

Die AOK hat sich ihrerseits herausgenommen, ihre Versicherten anzuschreiben, dass sie nicht mehr mit diesen Unternehmen fahren sollten, weil es keine Verträge mehr gäbe.
Das Unternehmen darf aber nicht kommunizieren, dass die AOK das Problem ist.

Frei nach dem Motto „Schlechtes gibt man an sieben Personen wieder, gute Erfahrung erzählt man nur vier Personen.“ spricht sich dies herum.

Wenn man sich überlegt, dass durch den Maulkorb dem Unternehmen Schaden entsteht und das Unternehmen sich nicht wehrt, kann man nur eins daraus schlussfolgern.

Nämlich dass es gar keine Unterlsssungsklage bzw. –anordnung gibt.

Die Verantwortlichen des Personenbeförderungsunternehmen haben sich nicht getraut – warum auch immer – das Problem mit der AOK zu kommunizieren, weil sie Angst haben, die AOK könnte eine Unterlassungsklage einreichen.

 

Bild: Pixelio.de/Gert Altmann

sonne-gag

Endlich!

Die Medien berichten über das ach sooo schlechte Wetter.
Heute war ein Bericht im über Urlauber am Bodensee.
Es wurde lang und breit darüber berichtet, was sie fühlten, über das Wetter dächten, was sie machten etc.
Fazit war, dass die Leute kaum enttäuscht waren. Sie gingen shoppen, besuchten Museen und machten das Beste draus.
Einzig und allein die Betreiber von Kneipen und Restaurants beklagten sich. Horrorvisionen über Mindereinnahmen von knapp 10000 Euro pro Tag standen im Raum, ebenso heiße Luft wie Wetter bedingte Betriebsschließungen.

Die Medien haben nix zu breichten, da muss eben ein Bericht her, den man immer wieder senden kann, auch zum x-ten Mal.

Soziale Netzwerke Ebenen Sichtweisen Standpunkte ::: © by pixelio.de & Syntronica.net

In Indien findet zur Begrüßung des Frühlings das sog. „Holi Festival of Colours“ statt, bei dem sich viele Menschen auf Plätzen versammeln und auf ein Zeichen (des „Moderators“) hin, Beutel mit Farbpulver in die Luft werfen.

Vor und während des „Festivals“ leben die Teilnehmer in Askese, trinken z.B. keinen Alkohol, essen bestimmte Speisen nicht etc.

Der Majordomus von Böblingen hatte ein Video von dem „Festival“, das auf dem Flugfeld Böblingen stattfand, online veröffentlicht.

Wir kommentierten, dass wir es schade gefunden hätten, dass Alkohol geflossen sei, obwohl die Inder dies nicht täten. Wir meinten, dass man sich hätte auch amerikanische Städte zum Vorbild nehmen können, wo nämlich kein Alkohol ausgeschenkt wurde.

Der Majordomus sagte, dass dies in nicht durchsetzbar sei, worauf wir argumentierten, dass man dies hätte im Vorfeld schon kommunizieren können.
Er berief sich auf das Ordnungsamt, das dafür zuständig sei, wobei wir aber forderten, er könne doch als Majordomus sagen, man solle das „Festival“ wie in Indien zelebrieren.
Dann lenkte er ab mit dem „schönen“ Argument, ohne Alkohol wäre niemand gekommen und verwies darauf, dass er das „Festival“ nicht plane.
Wir ließen nicht locker und appellierten an ihn, dass Böblingen doch von sich dann sagen könne: „Wir brauchen keinen Alkohol dafür.“ Und verwiesen auch darauf, dass der Majordomus sich auch sonst öffentlich gegen Alkoholkonsum ausspreche, wie z.B. bei der Kampagne „Kenn Dein Limit“.

Von da an begann er zu schweigen und ignorierte alles, was noch kam, auch von anderen, die unserer Meinung waren.

Es ist peinlich, wenn man sich – weil es „politisch-korrekt“ ist und man sich sooo schön damit profilieren kann – gegen Alkoholkonsum und –missbrauch ausspricht – aber dann wegtaucht, weil man festgenagelt wird, seinen Worten auch Taten folgen zu lassen.

 

Bildquelle: Pixelio.de – Lupo

Roll over Beethoven

„Wir dürfen uns nicht durch die begrenzten Vorstellungen anderer Leute definieren lassen.“

Virginia Satir

Den aufmerksamen Lesern ist es bestimmt schon aufgefallen und möglicherweise wird sich der eine oder andere darüber geärgert haben …
Das System, das in diesem Blog im Hintergrund seinen Dienst versieht, wird momentan peu a peu aktualisiert.

Da in nicht definierbaren Abständen etwas aktualisiert wird, kann auch keine Vorabmeldung abgegeben werden.

Im Verlauf der Wartungsarbeiten wird auch ein anderer Spam-Abwehr-Mechanismus getestet und später eingerichtet.

Als erstes wurde „Akismet“-Spamabwehr deaktiviert und durch ein anderes ausgetauscht..
Vorallem auch deshalb, weil die Verrsendung der eingegebenen Kommentar an einen Zentralrechner in Amerika mit dem deutschen Datenschutzgesetz kollidiert(e).

Wann die Wartungsarbeiten beendet sind, können wir leider nicht sagen, da dieses Blog privater ist.

Wir versuchen, die Wartungsintervalle so kurz wie möglich zu halten.

Für etwaige Störungen bitten wir um Entschuldigung.

messe-stuga

Vom 11.4.2013 bis einschließlich dem 14.4.2013 fand in die „Slow Food Messe – Messe des guten Geschmacks“ statt, zu der wir – wie zu den paralell stattfindenden Messen wie „Energie, Holz, Bau“, „I-Mobility“, „Gartenbau“ und der esoterischen „Yoga-Messe“ – als Medienvertreter unterwegs waren.

Was wir bemerkt haben, ist das Kommunikationsdefizit vieler Aussteller.

Wir gingen sehr freundlich und grüßende auf die Stände zu und zeigten Interesse, viele registrierten dies nicht mal oder zeigten kein Interesse.
Manche Aussteller waren auch mit sich selbst – z.B. am Stand mit ihrem Smartphone – so beschäftigt, dass sie nicht nur uns als potentielle Kunden wahrnahmen oder –nehmen wollten.
smartphonen
Wir fühlten uns als Kunden nicht ernstgenommen, wie wohl viele andere auch.

Auf Seminaren wie Kundenmanagement oder Verkaufsstrategie lernt man, wie man sich als Anbieter besonders in Szene setzt und Kunden anspricht.

Es gibt auch den Slogan „Wenn du auf der Messe fünf Minuten lang keinen Kunden angesprochen hast, hast du deinen Job verfehlt.“

Viele Aussteller hatten – wie gesagt – mindestens eine halbe Stunde kein Kundengespräch oder reagierten auch nicht auf Kunden, weil sie eben in ihr Smartphone vertieft waren oder wie sich untereinander unterhielten oder damit prahlten, welche „Verkaufsgenies“ sie seien.

Wen wir dann sagten: „Sie müssen uns auch nicht bedienen“ oder ähnliches, merkten sie es stellenweise auch nicht.
Die wenigen, die es merkten, hatten allerdings ihren Bonus verspielt und brauchten uns auch nicht mehr bedienen oder mit uns ins Gespräch kommen.

drogen634285 web R by Bernd Kasper pixelio

In dieser , die durch das Leben gespielt wurde, geht es um ein paar Menschen, die Heike, Michael, Tim, Arthur, Heinrich, Sybille, Thomas, Uwe, Bettina oder wie auch immer heißen könnten.
Diese wahre Geschihte spielte in einer , wo sich drei Länder treffen.
Oder irgendwo anders? Wer weiß?

In der Schule wurde das Thema „Drogen und Sucht“ durchgenommen.
Dies war natürlich auch Thema zwischen dem Nachhilfetrainer und dem Nachhilfeschüler.
Jeder Schüler musste zu einer Droge sammeln und dieses aufbereitete Material dann vortragen, z.B. was es bewirkt etc.
Sie fragte den Nachhilfetrainer, ob er denn wisse, was es mit LSD genau auf sich hätte und sie unterhielten sich über das Thema.

Sie wollte wissen, wo man denn „legal LSD“ in herbekäme und meinte, sie könne ja nicht in die Niederlande fahren und dort „illegal LSD“ besorgen, weil dies ja in  „illegal“ wäre.

Man unterhielt sich weiter über das Thema „LSD“, und der Nachhilfetrainer amüsierte sich sehr über den Scherz, dass die Mutter seines Nachhilfeschüler „legales LSD“ erwerben wollte.

Bis zu einem Punkt glaubte er an den Scherz!

Bis …

Bis die Mutter meinte, es wäre einfacher, wenn ihr Sohn das Thema „Alkohol“ oder „Zigaretten“ behandeln müsste.
Sie hätte ihrem Sohn dann „als Material“ eine Schachtel Zigaretten oder eine Flasche Schnaps mitgegeben. Das hätte er dann allen zeigen können.

Der Nachhilfetrainer war noch einige Zeit nachdenklich, auch als er schon längst wieder zu Hause war.

In seinem Kopf kreiste zu dem Erlebten immer und immer wieder das Wort „Dummheit“.

Taxi, Mietwagen mit Fahrer, Personenbeförderung etc.

Ein Taxifahrer erhielt den Auftrag, jemanden von zu Hause ins Altenheim in die Tagespflege zu bringen.
Auf seinem Display war neben der Abhol‑ und Zieladresse auf dem Display „Gut zureden. Kann sein, dass er sich weigert zu gehen.“ zu lesen.
Der Taxifahrer klingelte beim potentiellen Fahrgast, und dieser öffnete die Tür einen kleinen Spalt. Er sah den Taxifahrer und knallte die Tür mit den Worten „Ich fahre nicht mit.“ sehr harsch zu.
Der Taxifahrer setzte sich einige Minuten ins Auto und verständigte dann seine Zentrale.
Er musste mit dem Zentralisten stellenweise auf Kleinkinderniveau „diskutieren“. Denn für diesen war klar, dass der Auftrag „durch gutes Zureden“ zu erfüllen sei, wogegen der Taxifahrer sagte, er können niemanden gegen dessen Willen transportieren, vor allem weil dieser ja auch nicht entmündigt sei und somit selbst entscheiden könne, wo er hingehe oder sich aufhalten wolle.

Die Zentrale entzog ihm schließlich den Auftrag – „Kunde widerruft Auftrag.“

Taxifahrer-Alltag!

 Schreiben Syntronica Nagellack hellblau

Eine Mutter war mit ihrer schulpflichtigen Tochter unterwegs in einem Kaufhaus.
In der Abteilung „Schulbedarf“ schaute sich die Tochter Füller – Füllfederhalter – an und probierte einige aus.
„Mama, diesen Füller nehme ich.“
Die Mutter meinte: „Den kannst du nicht nehmen. Du braucht keinen Füller, sondern einen Pen.“

Wir erinnern uns …

Englisch
Füller Pen
Federhalter Pen

Roll over Beethoven

 

„Schade, dass es gegen Dummheit noch nichts Homöopathisches gibt.
Gerade Homöopathie- könnten es gut gebrauchen.“

Ein Apotheker

 

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