Artikel-Schlagworte: „Beckum“

Herzlichen Glückwunsch zum Siebzigsten!

Narrenschiff
„Rumskedi!“ schreien sie ab 14:11 Uhr heute am Pfingst-Sonntag – die Narren in Beckum.
In Beckum wurde ich geboren und habe dort lange Zeit gewohnt.

Am Sonntag vor Rosenmontag diesen Jahren ist der Karnevalsprinz mit seinen beiden Hofmarschallen schwer verunglückt, worauf der Karnevalsumzug abgesagt wurde.
Dieser wird nun nachgeholt.

Der „pfingstsonntägliche Rosenmontagsumzug“ beginnt heute, 31.05.2009, um 14:11 Uhr und endet gegen 18:00 Uhr.
Es nehmen ca. 50 Festwagen, ca. 50 Fußgruppen und ca. 20 Musikgruppen teil – summa summarum ca. 3000 Teilnehmer.
Die Zugstrecke ist sechs Kilometer lang.

Es wird mit 80 000 Besuchern gerechnet.

familie-werseaue

Auf unserem Lebensweg begleiten uns Menschen, die man respektiert und sehr achtet.

Man kann (oder mag?) es ihnen nicht immer so zeigen.

Mit ihrer Fürsorge in Form von Ratschlägen und Tipps schlagen sie hin und wieder über die Stränge und erdrücken einen fast damit. Manschmal hat man im Verlauf eines Gespräches das Gefühl, sie hören einen nicht zu, da ihre Antworten in belanglose Floskeln übergehen.

Doch wenn es darauf ankommt, dann sind sie da, da handeln sie, ohne große Worte zu machen.

Sie geben, ohne dafür etwas zu verlangen.

Aus Ratschläge werden Handlungen.

Das sind Mitmenschen, auf die man ein Lebenlang zählen kann.
Sie gehen mit einem durch dick und dünn.

Danke, Familie Werseaue!

Liebe Leserinnen und Leser,
kennt Ihr auch solche Mitmenschen?

Schreibt uns Eure Geschichte(n)!

Handy

Bekanntlich arbeite und wohne ich ja seit dem 1.2.2008 in Schwaben.

Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind sehr nett, freundlich und sehr zuvorkommend. Zu den Kollegen zähle ich auch den Chef.

Nun ist es mir passiert, dass meine Eurocheque-Karte defekt ist.
Das Problem war, eine neue zu bekommen.
Am Freitag nach Christi Himmelfahrt war das Büro geschlossen und so konnte ich nach Beckum fahren und mir eine neue Karte bestellen.

Ein Manko – Man muss die Karte persönlich abholen, kann aber einer anderen Person eine schriftliche Genehmigung erteilen, unterschrieben und mit einer Kopie vom Personalausweis.

Heute kam mein Vater zufälligerweise bei der Bank vorbei und fragte, ob die Karte zur Abholung bereit läge.
Er hatte aber die schriftliche Genehmigung vergessen.

Der Mann bei der Bank verlangte von meinem Vater natürlich eine Authentifizierung.
Mein Vater schlug vor, mich mit seinem Handy anzurufen.
Als ich abnahm, war der Mann von der Bank am anderen Ende.
Er fragte mich, wer ich sei und erkundigte sich, ob ich meinen Vater erlaube, die Karte für mich abzuholen. Ich bejahte.
Danach übergab er meinem Vater die Karte.

Schon seltsam …

Die Karte kann nicht an mich verschickt werden, obwohl mein Wohnsitz in Dettenhausen bekannt ist.
Auch kann die PIN an mich verschickt werden mit der Bemerkung, dass ja niemand an meine Karte herankomme.
Der Mann von der Bank wollte auch nicht im Nachhinein die Genehmigung sehen, obwohl mein Vater erwähnte, sie zu holen bzw. später noch mal wiederzukommen.

Was wäre gewesen, wenn mein Vater nicht meine Erlaubnis gehabt hätte?

Theoretisch hätte eine im Handy eingetrage Nummer meinen Namen tragen können und eine fremde Person hätte beim Abnehmen mit meinem Namen melden können.
Der Mann von der Bank fragte nur, wer ich sei und ob ich meinem Vater genehmigen würde, meine Karte abzuholen. Keine Nachfrage nach persönlichen Daten wie Geburtsort, – datum ö.ä.

So verhält es sich mit der „Sicherheit“ !

Autopanne, Unfall, Abschleppwagen

Gestern nachmittag bin ich von Beckum nach Dettenhausen gefahren.
Bedingt durch den erneuten Kälteeinbruch, gab es viele Unfälle.
In der Nähe von Griesheim und bei Darmstadt rasten einige Auto wegen plötzlich überfrierender Nässe ineinander.

Kurz vor Pforzheim auf der A5 wurde ich Zeuge zweier (!) Unfälle.

Beim Überholen raste ein Auto in ein anderes und verwickelte noch zwei in den Unfall. Dies geschah auf der linken Spur von dreien.
Wir fädelten uns ein auf zwei Spuren.

Man sollte meinen, dass alle nun etwas vorsichtig(er) wären …

Wir fuhren also an dem gerade passierten Unfall langsam vorbei.
Vor mir und hinter mir fuhren ein paar Raser nach der Unfallstelle wieder auf die linke Spur.
Einer von ihnen gab so viel Gas, dass er einem Auto, das sich vor ihm befand, ins Heck krachte.

Die Distanz zwischen den beiden Unfällen war nicht mehr als 250 bis 300 Meter.

Mit vernünftiger Fahrweise hatte das in keiner Hinsicht etwas zu tun.

Devil und Dietmar am Strand

In ein paar Stunden kann ich Devil wieder in den Arm nehmen.

Meinen treuesten, liebsten, bravsten Freund!

Ich fahre zweiwöchentlich nach Beckum, komme freitags spät gegen 22 Uhr in Beckum an, verbringe dann den ganzen Samstag und den Sonntagmorgen mit Devil und fahre dann am Sonntag gegen 13 Uhr, 13:30 Uhr wieder Richtung Dettenhausen.

Freitag ist hier in Dettenhausen wie jeden Tag um 17:30 Uhr Feierabend.

Ich bin immer froh, wenn ein „langes Wochenende“ bevorsteht, wie es z.B. an Ostern war.
Am Gründonnerstag fuhr ich zu Devil und brauchte erst wieder am Osternmontag zurück nach Dettenhausen.
Um den 1.Mai ist auch ein „langes Wochenende“.

In der Woche, in der Frohleichnam ist, besuchen mich meine Eltern und bringen Devil mit nach Dettenhausen.
Dann kann der „Kleine“ sehen, wo ich „immer“ bin …

keine-werbung-einwerfen

Wie bei jedem, der einen außenliegenden Briefkasten hat, ist es auch hier beim Hochhaus so, dass man viel Werbung bekommt.

An der neuen Briefkastenanlage kann man Schilder anbringen, ob man Werbung bekommen möchte oder nicht.
Dies wird auch so gemacht.
Entweder steht an den Kästen „Werbung erwünscht“ oder „Bitte keine Werbung einwerfen!“.

Immer wieder erwischt man Leute, die auch dort Werbung einwerfen, wo keine erwünscht ist.
Ich habe jemanden angesprochen, der bei mir ein Faltblatt einwerfen wollte.

„Bei mir steht extra, dass ich keine Werbung will.“
„Das ist Reklame für eine Pizzeria.“
Schwupp, das Faltblatt war im Briefkasten.
Ich schloss den Kasten auf und drückte ihm das Faltblatt wieder in die Hand.
„Beim nächsten Mal werde ich ungehalten.“
„Ja, jaa!“
Ich ging ins Haus, lief aber lautlos um den Fahrstuhlschacht herum und ging aus der zweiten Tür wieder heraus.
Ich schloss meinen Briefkasten auf. Und was lag darin?

Das Faltblatt der Pizzeria.

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tief-sw

Gestern bin ich von Dettenhausen wieder nach Beckum gefahren, um hier Ostern – vor allem mit Devil – zu verbringen.

Mein Chef hat mir erlaubt, dass ich wegen des Osterreiseverkehrs schon um 14:30 Uhr fahren durfte.

In der Nähe von Stuttgart war ich im Stau, dann wieder beim Kreuz Leonberg etwas weiter entfernt.
In Pforzheim wieder …
Insgesamt waren es – trotz Umfahrungen – sechs Staus.

Auf der A45 machte ich Halt an einer Raststätte im Siegerland, wo der Kaffee teuer war.
Als ich wieder auf der Autobahn weiterfuhr, begann es erst zu regnen – das dachte ich. Es war aber Schnee, der in starkem Maße zunahm und dafür sorgte, dass Matsch und Schnee sowie stellenweise Eis auf der Autobahn herrschte.
Auf der Autobahn waren Leuchtschilder mit dem Eis-Symbol (Eiskristall mit roten Dreieck) eingeschaltet.
Man konnte maximal sechzig bis achtzig km/h fahren, manchmal auch nur 50.
So tröpfelte die Zeit dahin.

Wegen eines Staus von 21 Kilometern auf der A1 machte ich einen Schlenker und war dann im Dunkeln in Beckum.

Um 22:30 Uhr!

„Dank“ des Osterreiseverkehrs und des „Winters“ …

Kleiner Freund - Devil

Seit ungefähr anderthalb Stunden sitze ich wieder in meiner Bude in Dettenhausen … ganz allein … traurig.

In Beckum habe ich zu Mittag gegessen, dann noch einen Kaffee getrunken und mich von meinem liebsten, treueste, bravsten Freund verabschiedet – Devil.

„Ich verreise wieder, Kleiner“, sagte ich zu ihm, während er vor mir saß und mich anstrahlte, und noch nichts verstand, was ich aber änderte, als ich sagte: „Dann tschüss, Kleiner, ich komme bald wieder.“
Da ließ er sein kleines Köpfchen noch unten sinken und war traurig.

Wir schmusten noch etwas, dass ging ich … wieder für zwei Wochen.

Unerreichbar für den Kleinen!

Er schaute mir nach von seinem Stuhl vom Balkon, meine Eltern winkten.

Ich setze mich in Bewegung, den Koffer und andere Sachen im Kofferraum des Autos.

Von unterwegs meldete ich mich, als ich ungefähr die Hälfte geschafft hatte, bei meinen Eltern.
Sie waren gerade mit Devil vom Spazierengehen wieder gekommen und Devil raste wie jedesmal nach dem Spazierengehen im Wohnzimmer hin und her. Keine Ahnung, warum er das macht!
Als ich ankam, sagte ich ebenfalls bescheid, und gab auch Freunden per SMS bescheid, dass ich angekommen war.

„… und wieder zwei Wochen ohne Devil“, beendete ich die SMS.

Dann wurde ich traurig. Ich fühlte mich leer. Und vor allem einsam.
500 Kilometer von meinem besten Freund, von der Familie und von Freunden und Bekannten entfernt!

Mit vielen Leuten halte ich ja E-Mail‑ und Telefonkontakt, aber der Abschied von Devil stach mir nach knapp viereinhalb Stunden tief im Herzen.

Dieses Wochenende – im Prinzip den ganzen Samstag und ein paar Stunden am Sonntag – war intensiv. Devil zeigte mir, wo er mit meinen Eltern war, was er neu entdeckt hatte.

Das geht so: Devil bleibt stehen und schaut mich an. Ich bleibe stehen, dann schaut dorthin, wo er etwas entdeckt hat bzw. was er mir zeigen will. Dann schaut er mich an und wieder seine „Entdeckung“, z.B. Vögel im Baum. Ich sage dann anerkennend z.B.: „Da sind Vögel im Baum“. Dann macht Devil die Schnauze leicht auf und signalisiert mir, dass er sich freut, dass er „es“ mir gezeigt hat und ich es gesehen habe.

Mein Freund Devil!

Ich bin traurig, auch nach dem Duschen noch.

Gut, wenn ich ihn besuche, bekommt er ein neues Spielzeug von mir und wir unternehmen viel, was wir beide genießen, doch es sind im Prinzip nur ein Tag, der Samstag.

Man sagt sich immer, dass man darüber wegkommt, über den Abschied.
Das stimmt, doch diesmal war es anders.

Als ich am 31.1.2008 nach Dettenhausen gezogen bin, ganz allein, einer ungewissen, aber hoffnungsvollen Zukunft entgegen, musste ich mich sehr beherrschen, um nicht einen breiten Fluss auszulösen, doch die vorigen Male war es nicht schlimm, aber diesmal.

Dieses Strahlen in Devils Augen, als ich den Rucksack heute mittag aufsetze – „Wir gehen spazieren“, hat Devil gehofft, doch dann ließ er sein Köpfchen hängen, weil er wusste, dass mal wieder die Abschiedsstunde geschlagen hatte.

Sowas tut weh!

„Man kommt darüber hinweg“, sagt man, doch Devil versteht nicht, warum ich ihn immer wieder verlasse, er weiß, dass das wieder passiert.

Kurzer Besuch, Kuscheln, Freude, dann Abschied, Traurigkeit!

„Das ist doch nur ein Tier“, sagen manche Leute, allerdings haben diese kein „Tier“.
Dann wüssten sie, was ein „Tier“ empfindet und was man für ein „Tier“ empfinden kann …

Zwei Freunde - Devil und Dietmar

Freitag hatte ich um 17:30 Uhr Feierabend.
Nachdem ich noch mit dem Chef und einigen Kollegen kurz gesprochen hatte, machte ich mich gegen zehn vor sechs auf den (weiten) Weg nach Beckum.
Wegen eines Staus war ich dann viertel vor zwölf in Beckum, und wurde stürmisch von Devil begrüßt.
Devil wich mir nicht von der Seite. Ich nahm ihn auch fast überall mit hin. Zum Einkaufen in Lebensmittelläden konnte er nicht hinein, also blieb er im Auto.

Gleich, kurz nach Mittag, zwischen dreizehn und vierzehn Uhr, mache ich mich wieder auf den ca. 500 km langen Weg nach Dettenhausen.

Devil wird mir wieder fehlen und ich ihm.

Gründonnerstag fahre ich wieder nach Beckum und werde bis Ostermontag bleiben.

Devil, freu dich schon darauf!

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