Artikel-Schlagworte: „Beckum“

arbeitslos

Im Kreis fanden vom 12.11. bis zum 16.11.2007 sog. Zeitarbeitsmessen statt, in am 14.11.2007.
Der Initiator dieser „Messen“ war die Arbeitsagentur.
Die Teilnehmer waren ausnahmslos Seelenverkäufer Leiharbeitsfirmen.

Nachdem zwei Monate später die Statistiken dazu veröffentlicht wurden, hagelte es nicht nur hier Kritik.
In der „Glocke“, der hier ansässigen Tageszeitung, äußerten sich Leser negativ, weil von den 1600 Probanden Bewerbern nur elf eingestellt wurden, und dies angeblich ein Erfolg gewesen sein sollte.

Nun meldete sich die Arbeitsagentur nochmals zu Wort und verwies darauf, dass die „Zeitarbeitsmesse“ nicht dazu da gewesen wäre, Arbeitslose in Lohn und Brot zu bekommen, sondern es sei darum gegangen, dass man sich informieren konnte, welche Branchen und Sparten es gebe.

Warum wurden Arbeitslose – unter Androhung von Kürzungen beim Arbeitslosengeld Ⅰ und Ⅱ – denn überhaupt eingeladen?

weißer Mann - ARGE -Arbeitsagentur

Am 14.11.2007 fand in eine sog. Zeitarbeitsmesse statt.
Kreisweit in der Woche vom 12.11. bis zum 16.11.2007 fanden in anderen Städten auch solche „Messen“ statt.
Der Initiator dieser „Messen“ war die Arbeitsagentur.

„Zeitarbeitsmesse“ hört sich gut an, doch es ist nichts anderes als eine Leiharbeitsbörse.
Seelenverkäufer Leiharbeitsfirmen präsentierten sich dort mehr oder weniger sinnvoll und erfolgversprechend, und versuchten Arbeitslose z.T. zu Hungerlöhnen als Arbeitnehmer einzustellen.

Die Auswertung der „Zeitarbeitsmesse“ hat knapp zwei Monate gedauert, und nun liegen die Ergebnisse vor.

1600 „Besucher“ – Man hat verschwiegen, dass die Arbeitslosen dort mit Druckmitteln (Androhung der Kürzung beim Arbeitslosengeld Ⅰ und Ⅱ) „hinbestellt“ wurden. – haben 600 Bewerbungsgespräche geführt.
Die Zahl, wieviele Leihfirmen sich präsentierten, wurde nicht genannt.

Man lobte sich selbst für die erfolgreiche „Zeitarbeitsmesse“, denn es wurden auch Arbeitslose eingestellt.

Sage und schreibe ELF (11) Personen!

Heute morgen waren Devil und ich wieder spazieren.
Da ich aber gestern etwas spät bzw. heute morgen etwas früh ins Bett gekommen bin, legte ich mich wieder hin …

Plötzlich knallte es und ich erschrak. Devil hüpfte vor Panik zu mir ins Bett.
Und es knallte immer und immer wieder in hoher, unangenehmer Lautstärke.
„Wenn ich den Idioten erwische, der morgens um kurz von neun China-Böller knallen lässt, zeige ich ihn an“, dachte ich schlaftrunken und zog den Rollladen hoch.

jaeger2-2Es stand ja in der Zeitung, dass am 10.Januar, also heute, die Enten geschossen werden sollten. Diese hatten angeblich Überhand genommen und „wegen der Hege“ hat die Stadt einschieden, Enten schießen zu lassen.
Dieses „kontrollierte Abchießen“ fand heute morgen statt.

Ich habe die Jäger von oben beobachtet.

Ich habe mir aber auch Gedanken über die „Aktion“ gemacht.

  • Die Rote Erde, dort wo ich wohne, ist ein Wohngebiet.
  • Die Rote Erde gehört zum Stadt, befindet sich also innerhalb der Stadtgrenzen.
  • Die Wohnanlage „Wersehochhaus“, in der ich wohne, liegt direkt an der Werse, einem sehr großem Bach.
    Direkt neben der Wohnanlage fand die „Aktion“ statt.
  • Zwei (!!!) Absperrungen waren vorhanden, auf dem Werseradweg standen nur die Jäger. Beim Abschießen schauten sie nicht, ob Personen vorbeikamen.
  • Hinter einem der Jäger (Foto) beginnt eine abgesperrte Rasenfläche, die zum Spielplatz der Wohnanlage gehört. Niemandder insgesamt drei dort stehenden Jäger schaute auch nur kurz hinter sich, als eine Nachbarin über die Rasenfläche marschierte. Der Jäger reagierte erst nach mehrmaligem, lautem Rufen der Nachbarin, als sie ihm begreiflich machen wollte, das auch auf de Rasenfläche bzw. dem Spielplatz tote Ente liegen.
  • Die Jäger haben Richtung der Ahlener Straße geschossen, also Richtung Häuser und dem Autoverkehr.
    Sie stoppten das Abschießen auch nicht, als vermehrt Autos auf der Ahlener Straße unterwegs waren.
  • Die Jäger schossen in ihrem Blutrausch auch Richtung des Wersehochhauses.
  • Ein „kontrollierter Abschuss“ fand definitiv nicht statt, denn die Jäger schossen auf alle Enten, die in der Luft waren, ohne Ausnahme.

Man sollte darüber nachdenken, was dieser sog. kontrollierte Abschuss bezwecken soll.
Laut der „Verantwortlichen“ haben die Enten Überhand genommen.
In der Schule habe ich gelernt, dass sich der Bestand der Ente „natürlich“ einpendelt, wenn z.B. nicht genug zum Fressen vorhanden ist.

Ich glaube, dass hier irgendwer seinen Blutrausch befriedigen wollte.

Der Hofnarr erzählt

Es ist nicht so einfach, wenn man den ganzen Tag nichts zu tun hat.

Man könnte in die Stadt gehen und frühstücken, wenn das leidige Aufstehen nicht wäre.
Man steht morgens früh um elf Uhr auf; und was passiert?
Man bekommt nirgends mehr Frühstück.

Bekam!

Denn ein Café-Besitzer hat sich nun etwas für solche Frühaufsteher Zeitgenossen einfallen lassen.

fruestueck-8-19-beckum-moor

Nun kann man bequem morgens abends um 17:30 Uhr aufstehen, sich duschen und zum Frühstücken gehen …

Erster Schnee im Dezember 2007
(Erster Schnee im Dezember 2007 – © Syntronica.net)

Heute Morgen hat es geschneit, und der Schnee ist liegengeblieben.
Die weißen „Punkte“ sind Schneeflocken, die das Blitzlicht meiner Kamera reflektieren.

Baustelle-klein

Auf dem unteren Werseweg wurde heute eine Baustelle eingerichtet.
Der Verkehrsfluss ist aber gewährleistet, da der Wessingweg als Umleitung benutzt werden kann.
Der Wessingweg ist ein u-förmiger Weg. Zwischen den Einmündungen des Wessingwegs befindet sich die Baustelle.
Schilder geben bekannt, dass der Wessingweg oder alternativ die Von-Vinke-Straße sowie die Theodor-Storm-Straße als Umleitungen zu benutzen sind.

baustelle3

Der Wessingweg geht vom Werseweg ab. Der Wessingweg beginnt ungefähr dort, wo sich das obere roten Quadrat befindet, macht einen Schlenker nach links und mündet ungefähr unterhalb des unteren roten Quadrats in den Werseweg.

Vor den Einmündungen stehen Schilder und auch Bauarbeiter passen dort auf und informieren. Anwohner, die im abgesperrten Bereich wohnen, dürfen von oben oder unten – je nachdem, wo sie wohnen – zu ihren Häusern fahren.

Es gibt aber auch arrogante Personen, die sich einbilden, dass die Verkehrsregeln für sie nicht gelten und sich so herausnehmen, die Beschildungen zu missachten.

Wie schon auf dem oberen Foto ersichtlich, fahren zwei Autos „neben“ der Baustelle her.

Arrogante-autofahrer-2
(vergrößerter Ausschnitt)

Diese beiden Autos haben die „Baustelle“ in einer dreisten, arroganten Art umfahren.
Oben vor dem Wessingweg hat der Fahrer des ersten Autos mit einem Bauarbeiter wild gestikulierend gesprochen. Dann stieg er ein und fuhr bis neben den blauen LKW. Er fuhr auf die andere Straßenseite, über die auszubessernde Stelle der Straße und weiter auf den Bürgersteig. Er versuchte, sich mit dem Auto neben das Ansperrgitter (roter Pfeil) herzuquetschen, was aber nicht gelang. Der Fahrer stieg aus und rückte das Gitter etwas zur Seite.

Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass das Abperrgitter, auf das der rote Pfeil zeigt, etwas schräg steht.

Dann fuhren beide Autos mit hoher Geschwindigkeit weiter Richtung Roter Erde, ohne das Gitter wieder zurückzustellen.

Das erste Auto parkt seit einigen Minuten auf dem Besucherparkplatz bei uns am Haus.
Vielleicht handelt es sich ja um einen Klinkenputzer, der in unserem Haus auf einer Bettel‑ und Hausiertour unterwegs ist.
Dann werde ich ihn ansprechen.

Arroganz kennt keine Grenzen bei diesem Autofahrern.

Würfel - Stadtwappen Beckum

In findet heute – wie schon im April diesen Jahres – ein „Moonlight-Shopping-Abend“ statt. Die Geschäfte haben wieder bis 22 Uhr geöffnet.

Irgendwas muss sich der Gewerbeverein sich ja einfallen lassen, um die Kassen voller zu bekommen.
Da muss man Mitleid zeigen …

italojoker

Falls es wieder eine „Italienische Nacht“ wird, bitte ich die heimische Presse, diesmal „La notte sembra perfetta“ nicht ins Deutsche zu übersetzen.

Syntronica freundlich

Gerade traf ich auf dem Anwohnerparkplatz eine Nachbarin.
„Ein Bulle war auf dem Wessingweg“, sagte sie zu mir.
„Vielleicht hat jemand etwas Ungesetztliches getan“, erwiderte ich.
„Kein Polizist!“, meinte meine Nachbarin grinsend, „ein echter Bulle, mit Hörner, vier Beinen und Fell.“
„Ah, ja“, machte ich kopfschüttelnd.
Dann erzählte sie mir, dass beim Schlachthof ein Bulle entlaufen sei.
Er sei den unteren Werseweg entlang bis zum Wessingweg gerannt und sei dann auf der anderen Seite wieder herausgekommen.
(Der Wessingweg ist u-förmig und hat zwei Verbindungen mit dem Werseweg.)
Dann habe sich der Bulle gegenüber vom Hochhaus durch eine Hecke geschlagen und sei dann weiter durch die Siedlung gerannt.
Meine Nachbarin hat ziemliche Angst gehabt, dass der Bulle ihr Auto hätte beschädigen können.

Von anderen Nachbarn habe ich kurz darauf erfahren, dass zwei Metzger vom Schlachthof mit Betäubungsgewehren (Wer es glaubt, wird selig.) hinter den Bullen hergelaufen seien.

Bullenalarm, mal etwas Neues!

Anwohner und Besucher werden sich schon über die Absperrung der Straße „An der Wersemühle“ gewundert haben.

absperrung1
(An der Wersemühle – Das Gelbe ist die Absperrung)

absperrung2
(Vergrößerung – Mühle – Absperrung)

Nachdem vor einigen Jahren die Werse renaturiert wurde, soll nun der Teich bis in den Wald vergrößert werden.
Dabei wird die Straße aufgenommen.

Diese Maßnahme ist deswegen wichtig, weil im Herbst immer Krötenwanderungen vom Wald in den Teich und umgekehrt stattfinden.
Jahrelang wurden Krötenzäune aufgestellt, doch immer wieder kamen Kröten – im wahrsten Sinne des Wortes – unter die Räder.

Aus Tierschutzgründen wird nun der Teich bis zum Wald vergrößert.
Da die Straße dann nicht mehr existiert, können auch keine (liebestollen) Kröten überfahren werden.

25-jähriges Klassentreffen 10b, Realschule Beckum, Abschluss 1982

Vor kurzem haben wir uns zum 25-jährigen Klassentreffen getroffen.
Es ist schon interessant, wie sich die Leute verändert haben.

Alles in alllem ein gelungener Abend bei vielen Getränken und Nudel-Buffet.

Besonders witzig war das Quiz über unsere Klasse.
Was man alles noch weiß!

Ich freue mich schon auf das 30-Jährige.

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