Böblingen

Baguette Hawai ::: Rechte: pixelio.de

Glühwürmchen und Herzbeben – das glücklichste Paar des Universums – essen Baguettes.

Herzbeben legt sechs Stück – drei für Glühwürmchen und drei für sich – auf das Backblech und schiebt die sechs Baguettes in die Backröhre.

Nach knapp einer Viertelstunde sind die Baguettes fertig und Herzbeben serviert sie.

Da Glühwürmchen nach dem zweiten Baguette fast keinen Hunger mehr hat, gibt sie Herzbeben ein halbes ab.

Glühwürmchen isst zweieinhalb Baguettes und Herzbeben dreieinhalb.

Herzbeben isst also ein Baguette mehr als Glühwürmchen, obwohl Glühwürmchen ihm nur ein halbes abgegeben hat.

2 ½ + 3 ½ = 6

Wie kommt das?

Wer kann das erklären?

Benutzt dafür die Kommentarfunktion!

business-man-herzbeben-4

Syntronica alias Herzbeben im Business-Look.

Zünglein an der Waage ::: Rechte pixelio.de

Es gibt sie überall.

Die Denunzianten!

Dieses Pack, das mit sich selbst nicht zufrieden ist und anderen das Leben zur Hölle machen will.

Gerade sprach mich der Hausverwalter an, es wäre ihm zu Ohren gekommen, dass wir unseren Restmüll einfach irgendwo an der Wohnanlage abgestellt hätten.
Das stimmt natürlich nicht, denn wir entsorgen unseren Müll immer über die hauseigene Entsorgungsanlage, bei der wir uns über einen Trasnponder-Chip identifizieren müssen, damit alles korrekt abgerechnet werden kann.
Eine feine, bequeme Sache: Chip vor dem Müllschlucker halten, Müllschlucker öffnet sich, Müll hinein, der Müllschlucker zählt, wie oft wir Müll entsorgt haben, am Ende des Jahres gibt es eine Endabrechnung.

Das erste Manko der „Zuflüsterung“ war, dass wir keine Einkaufstaschen von dem Diskounter nebenan haben und hatten, auch ansonsten keine gelben Tüten mit roter Schrift.
Die zweite Fehlinformation war, dass Glühwürmchen alias Superfliege Ende voriger Woche gegen zehn, elf Uhr beim Müll-Entsorgen beobachtet worden wäre.
Das ist alleine schon deshalb nicht möglich, weil sie  zu der Zeit arbeiten mussten, genau wie ich.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Tüten nicht draußen, sondern im Treppenhaus im Nachbarhaus abgestellt wurden. Ich wollte nämlich wissen, wo sie abgestellt worden waren, und der Hausverwalter zeigte mir den Ort.
Wir gingen zu dem Ort, Treppenhaus nebenan, und schon wieder standen dort diese Tüten mit dem Müll, diesmal nur Pappe und Papier, obwohl gestern nachmittag Tüten entsorgt worden waren. Heute morgen mussten wir beide wieder arbeiten.
Ich lud den Hausverwalter ein, mit in unsere Wohnung zu kommen und zeigte ihm unseren großen Karton, in dem wir Altpapier sammeln.

Das überzeugte ihn. Er wollte natülich nicht sagen, wer über uns hergezogen hatte.

Die Denunzianten!

Dann wollen sie etwas gesehen haben und schwärzen jemanden an, und im Nachhinein stellt sich heraus, dass es gar nicht stimmt(e).

Hier (in ) gibt es die sog. Kehrwoche.

Jeder sollte erstmal vor seiner eigenen Tür kehren!

Ach ja, vernünftige Brillen gibt es beim Augenoptiker.

Rote Fahne

Gestern, als ich mit Carla Gassi gegangen sind, sahen wir auf dem Sömmerda-Platz eine kleine Menschengruppe, die sich unterhielt. Einige fragten sich, ob sie denn richtig seien.
Etwas später stieß ein Auto mit Anhänger zu ihnen, und alle zusammen bauten einen Info-Stand auf – die MLPD.

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands.

Als wir dann vom Gassigang zurück kamen, schlenderten wir – wie zufälligerweise – über den Sömmerda-Platz und gingen extra auf die Gruppe, von der nur noch drei Personen übrig geblieben waren – der „Spitzenkandidat“ Peter Bäuerle, eine alte Frau und eine übergewichtige Frau um Mitte 40 – zu.

Die alte Frau drückte mir das Propaganda-Blättchen „Die sozialististische Alternative“ in die Hand.
Da ich so tat, als  interessierte mich der Schrieb, blieb ich stehen und las gespielt interessiert.
Wie ich beabsichtigt hatte, sprach mich die alte Frau an. Der „Spitzenkandidat“ blieb im Hintergrund.

Sie wies mich darauf hin, dass es am Info-Stand noch mehr Info-Material gebe, und ich folgte ihr.
Als ich das Zentralorgan „Die Rote Fahne“ sah, meinte ich gespielt enthusiastisch: „‚Die Rote Fahne‘ ! Ich dachte, die ist von der KPD.“
Die übergewichtige Frau verneinte, der „Spitzenkandidat“ bewegte sich überhaupt nicht und machte nur ein fragendes Gesicht, die alte Frau mit der abgewetzten Kleidung korrigierte ihre „Genossen“, dass die KPD diese  „ganz früher“ herausgebracht habe, vor dem Krieg.
Gut, das ist nur die halbe Wahrheit.

Die KPD wurde 1919 gegründet und hatte als Zentralorgan „Die Rote Fahne“ herausgebracht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, worauf sich die alte „Genossin“ bezog, wurde die  KPD, die ja von den Nazis verboten wurde, 1949 wiedergegründet. Bis zum Jahr 1956, in dem die KPD wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten wurde, brachte sie ebenfalls „Die Rote Fahne“ heraus.

Ich hätte „Die Rote Fahne“ bekommen können, allerdings war sie kostenpflichtig.
Ebenfalls war ein Heftchen der MLPD über die Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland kostenpflichtig.
Als mir die alte Frau sagte, es koste zwei Euro, sagte ich: „Ihr seid doch antikapitalistisch.“ und erntete von allen drei fragende bis beleidigte Blicke.
Die anderen Schriebe konnte man auch haben, allerdings gegen eine Spende.

Das verneinte ich ebenfalls und fragte, warum ich denn bezahlen solle, doch man blieb mir eine Antwort schuldig.

Die drei „Genossen“ stellten sich nicht nur hiermit ein Armutszeugnis aus.

Die Art und Weise, wie sie mich zu agitieren versuchten, war Nullniveau.

„Wir haben auch hier drüber eine Broschüre, die gegen eine Spende zu haben ist“, zeugt daher, dass die Motivation der Mitglieder des Info-Standes nicht vorhanden war.
Was sie eigentlich genau wollten, erzählten sie mir nicht. Sie erzählten sowieso kaum etwas, wenn dann hielten sie mir Broschüren unter die Nase.
Warum der Sozialismus besser sei, erfuhr ich nicht.
Das hielten sie wohl für Allgemeinwissen.
Der „Spitzenkandidat“ Peter Bäuerle hielt sich schön im Hintergrund und schaute weg. Er entfernte sich sogar stellenweise noch.
Vielleicht wollte er den Kontakt mit dem Kapitalismus meiden.

Als es mir dann zu blöd wurde, ging ich mit Carla weiter, mit der Bemerkung: „Ich schaue mal auf Eurer Webseite.“
Ob die „alte Genossin“ überhaupt wusste, was eine Webseite ist, bezweifle ich.

So kann man keine Wählerstimme bekommen.

Zuhause angekommen las ich dann „Die sozialistische Alternative“, die Broschüre, die mir die alte „Genossin“ gratis in die Hand gedrückt hatte.
Die Frage, auf welche Wahl sich der Wisch bezog, konnte ich nur ahnen.

Anscheinend auf die Bundestagswahl 2009!

Oder auch nicht!

Der Schrieb triefte nur so von sozialistischer Ideologie,was eigentlich klar ist, doch die Realitätsferne der Autoren war schon maßgeblich peinlich.

Der Sozialismus bzw. Kommunismus als einzige Alternative!
Klar, dafür sind die MLPD-ler ja da.

Sozialistische Ausdrücke ohne Ende, „weitreichende“ Thesen, wie schlecht der Kapitalismus (Arbeitslosigkeit, Armut) doch sei, gewürzt mit traditionellem Antifaschismus („Verbot aller faschistischen Organisationen“), Solidaritätsbekundungen („Hoch die internationale Solidarität!“, „Unsere Kollegen“ bei Daimler, Hewlett Packard …), Lobeshymnen auf den Sozialismus bzw. Kommunismus als einzige Alternative u.s.w.

Der normale Bürger wird diesen Schrieb stellenweise nicht verstehen, weil die Sozialismus-Thesen so hochgestochen sind, dass man schon in der Materie stecken muss, um überhaupt zu wissen, was die Theoretiker meinen.

Um die Mittagszeit tönte eine Lautsprecherstimme vom Sömmerda-Platz zu uns auf den Balkon herüber.

„Wir sind die einzige Alternative. Wir wollen den echten Sozialismus, aber keinen Sozialismus, wie Sie ihn von der DDR kennen. Sprechen Sie mit uns, der MLPD!“

Da Carla Gassigehen wollte, schlenderten wir einige Minuten später über den leeren Sömmerda-Platz.
Von der MLPD und einer etwaigen Lautsprecheranlage nichts zu sehen.

So gewinnt man nichts!

Bei uns ist nichts unmöglich …

frauenklo-gluehwuermchen-fledermaus

Bei uns am Haus sind seit knapp einer Woche Fensterbauer und Dachdecker tätig.
Das Dach war an den aufklappbaren Dachfenstern an einigen Stellen undicht, weswegen nun einige davon erneuert wurden.

Als erstes stieß mir übel auf, dass die Baustelle nicht richtig abgesperrt wurde.
Vor den Türen wurden Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht Dacharbeiten“ angebracht. Dort, wo die Arbeiter ihren Arbeitsbereich im Hof beanspruchten, wurde nichts abgesperrt. Nach zwei Tagen wurden die Schilder gar nicht mehr aufgestellt.
Die Arbeiter benutzten keinen Gehörschutz und keine Schutzbrillen beim Schleifen und Bearbeiten von Metall. Ferner trugen sie beim Hantieren mit der Kettensäge keinen Beinschutz, sondern nur kurze Hosen.
Bedingt dadurch, dass die Fensterscheiben brachen beim Ausbau, lagen auch Glassplitter im Innenhof.

Sie verzichten sogar auf Auffangnetze und Gurte, falls sie das Gewicht verlören.

Soviel Dummheit sollte bestraft werden, doch was passierte, wenn sie auf einen anderen Menschen fielen?

Ich sprach die Arbeiter an, dass dies unverantwortlich sei, doch sie redeten sich wieder heraus, dass nie etwas passiert sei und ihnen ja sowieso nicht! Sie reagierten sehr aggressiv.

dachdeckerfoto
(Detail hervorgehoben)

Hier sieht man ganz deutlich, dass die Arbeiter ohne Gurte, die sie gegen Herunterfallen tragen müssten, auf dem Dach arbeiten.
Desweiteren gibt es kein Auffangnetz an der Dachkante, was ebenfalls vorgeschrieben ist.
Die Bank, auf der die beiden sitzen, ist ein Brett, dass mit zwei Regalseitenteilen „arrettiert“ ist.
Die ganze „Sache“ ist also höchst instabil.

Als ich heute u.a. dieses Foto von ihnen gemacht hatte, maulten sie herum.
Sie wollten nicht, dass ich sie fotografierte.
Ich sagte, dass gestern etwas heruntergefallen sei vor unserem Balkon und dass ich dies nicht weiter akzeptierte, doch sie redeten wieder – stellenweise aggressiv und in vulgärer Sprache – etwas von „Sicherheit“ und anderem Blabla wie, dass ihnen schon nichts passiert, sie das schon jahrelang gemacht hätten, die Leute schließlich nach oben schauen sollten.
Und sie verstanden nicht, weswegen ich mich überhaupt einmischte, weil es nur sie etwas anginge.

Ihnen ist nicht zu helfen.

Die Fotos sind übrigens per E-Mail an die Redaktion des Magazins „Berufsgenossenschaft aktuell“ gegangen.
Diese haben sich über soviel „gefreut“ und werden eins oder mehrere Fotos als Gegenbeispiel(e) für Arbeitssicherheit abdrucken.

einfache-sprache

Gestern kam ich bei uns im Ladenzentrum vorbei.
Davor saßen ein paar Jugendliche.
Obwohl ich nur ganz kurz hörte, was sie sagten, denke ich immer noch darüber nach.

Dass die Jugendsprache seltsame Formen annehmen kann, ist ja bekannt, aber dass sie auch noch grammatikalisch völlig daneben gehen kann, wusste ich auch nicht.

„Was geht geht ab, Alter, voll krass, ey. Weißt du was isch mein‘? Halt’s Maul, Alter!“, sagte einer der Jugendlichen, die auf dem Bordstein saßen.
Es war eher ein genuscheltes Wort ohne Pause.

„Wasgehtabaltervollkrasseyweißtduwasischmeinhaltsmaulalter.“

Jede Sprache hat ihre eigene Weltansicht.

Man erkennt aber auch das geistige Niveau derer, wie sie sprechen.

autostaubsauger

Vor kurzem war ich bei der Autowaschanlage.
Als ich fertig war, fuhr ich auf den (noch leeren) Platz, an dem man Autos staubsaugen kann.

Auf dem Platz sind drei große Kisten (schwarze Symbole mit Eimer und Wischmopp), in denen sich jeweils zwei Staubsauger mit langen Schläuchen (rote Kugeln) befinden.

Ich stellte mein Auto (rotes Auto-Symbol) ab und warf einen Euro in den Schlitz, warauf der Staubsauger seinen Dienst versah. Dieser lief leider nur etwas kurz und man hörte, dass irgendetwas im Schlauch sah, denn Staub saugte er nur minimal weg.
Als der kurze Turnus zu Ende war, warf ich einen Euro in den Schlitz daneben und benutzte den anderen Sauger.
Dieser saugte wesentlich stärker als der, den ich gerade noch benutzt hatte.

Während ich mit dem zweiten Saugturnus begann, parkte ein Auto neben mir (blaues Auto-Symbol) und der Fahrer stieg aus.
Er machte mich auf eine plumpe Art darauf aufmerksam, dass ich den falschen Sauger benutzte und zeigte auf den, der nicht richtig funktionierte.
„Der hier ist defekt“, erwiderte ich.
Der Mann machte ein unfreundliches Gesicht und fragte in ebenso unfreundlichem Ton wie gerade, wann ich fertig sei.
„Ich brauche schon noch etwas“, sagte ich, „schließlich muss der Wagen sauber sein.“
Der Mann zog wieder ein unfreundliches Gesicht und holte erstmal die Automatten aus seinem Auto.
Er fragte danach wieder, wie lange ich noch bräuchte.
Ich antwortete, dass ich nicht wisse, wie lang ein Turnus sein.
„Woil“, begann er, „I hänn koi Zeit.“ auf schwäbisch, was so viel heißt wie, dass er keine Zeit habe.
„Warum nehmen Sie nicht einfach einen der anderen?“, wollte ich wissen, „Die anderen Plätze sind doch alle frei.“
„Woil Se moi bnütze“, blaffte er, „un isch ebbes hier stah.“

Für die, die das Schwäbische nicht verstehen:
„Weil Sie meinen benutzen und ich gerade hier stehe.“

In mir machte sich in dem Moment ein „Du-kannst-mich-mal …“-Gefühl breit.

Ich ignorierte seine weiteren Versuche, mich davon überzeugen zu wollen, ich solle fertig werden, weil er keine Zeit habe und der Sauger sowieso ihm zustehe, weil er hier stehe.

Nach ein paar Minuten – der Sauger lief beflissentlich immer noch mit der Münze ohne eine nachgeworfen zu haben – knallte er die Tür zu und fuhr weg.

Ich gönnte mir noch einen Sauger-Turnus, um auch noch die letzten Staubkörner und Haare von Carla herauszusaugen.

Und so ein Zufall!

Der Mann von gerade parkte wieder – auf den selben Platz wie vorher – ein, als ich mit meinem Auto wegfuhr.

Jetzt wurde mir auch klar, wo die Automatten herkamen, die vor dem Staubsauger lagen.

Als ich – kontrollhalber – ein paar Minuten später noch mal dort vorbeifuhr, saugte der Mann sein Auto aus – mit dem Sauger, den ich benutzt hatte und von dem er meinte, dass ich ihn zu Unrecht benutzt hatte …

Bei einem Lebensmitteldiskounter, bei dem wir regelmäßig einkaufen, steht:

Unsere Mitarbeiter sind angehalten, sofort eine weitere Kasse zu öffnen, wenn vor Ihnen mehr als fünf Personen an der Kasse stehen.

Am Vormittag war ich dann bei besagtem Diskounter und kaufte ein.

Als ich Richtung der Kassen ging, standen dort an zwei Kassen jeweils mehr als zehn Personen an.
Ich schaute nochmals auf das Schild, auf dem das mit der neu zu öffenenden Kasse bei mehr als fünf Kunden stand, und rief dann: „Könnten Sie eine neue Kasse öffnen?“
Die Kassiererinnen ignorierten dies beflissentlich.
Die  – Sie sind ja nicht Leute des klaren, direkten Wortes. – in den beiden Reihen taten so, als hätten sie nichts gehört.
Einige schauten weg, andere mich so an, als wollten sie das von mir Gesagte im Nachhinein zurücknehmen. In ihren Augen stand: „Sag nichts!“

Ich wiederholte mein Anliegen. Nun schauten mich die anderen an der Kasse schon „bohrender“ an. Ihnen behagte mein Nachhaken nicht.
Die Kassiererinnen reagierten immer noch nicht.
Ich startete einen weiteren – etwas  lauteren – Versuch: „Bitte öffnen Sie eine weitere Kasse. Hier stehen mehr als fünf Personen.“
„Wir haben kein Personal“, keifte mich plötzlich eine der Kassiererinnen an.
Ich antwortete: „Das, was hier auf dem Schild steht, ist eindeutig. Dort steht nicht, dass dies vom Personal abhängig ist.“
Die Kassiererin verdrehte die Augen und wiederholte, dass sie kein Personal hätten.
Ein alter Mann, der in der Reihe stand, meinte: „Sie hören doch, dass die hier kein Personal haben. Mehr als arbeiten können die auch nicht.“
„Das ist mir egal“, antwortete ich, „Hier steht etwas Eindeutiges.“
Der Mann wurde etwas böser und erklärte mir auf schwäbisch, dass ich mich gefälligst zurückhalten solle, denn so etwas, wie ich es machte, gehöre sich nicht.

Moral und Anstand eben!

Ich ignorierte den Mann und rief etwas lauter: „Was ist denn jetzt mit der Kasse? Als Alternative könnten sie das Schild abhängen. Bei anderen Diskountern bekommt man übrigens einen Gutschein über € 2.50, wenn nicht alle Kasse geöffnet sind und man länger als fünf Minuten warten muss.“

Eine der Kassiererinnen klingelte, was bedeutet, dass eine neue Kasse zu besetzen ist.
Von hinten – aus dem Aufenthaltsraum ? – kam jemand und öffnete eine neue Kasse.
Der alte Mann, der mich zurechtweisen wollte, versuchte, sich an mich vorbei zur neueröffneten Kasse zu drängeln, schaffte es aber nicht.

„Mooomeeent!“, machte ich langgezogen und überholte ihn, so dass ich der erste an der Kasse war, „ich habe für diese Kasse gekämpft. Sie haben sich verbal gegen mich gestellt. Sie hätten noch Stunden gewartet.“
Er schaute mich pikiert an, sagte nichts.
Ich kam als erster dran, bezahlte und ging.

So habe ich – wie wir aus Nordrhein-Westfalen es immer machen – wieder Entwicklungshilfe geleistet.

schauma-rucola

Seitdem ich Schauma-Shampoo für meine Hände benutze,
sieht der Rucola schon viel kräftiger aus.

Herzbeben beim Salat-anrichten

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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