Artikel-Schlagworte: „Dettenhausen“

tief-sw

Gestern bin ich von wieder nach gefahren, um hier Ostern – vor allem mit Devil – zu verbringen.

Mein Chef hat mir erlaubt, dass ich wegen des Osterreiseverkehrs schon um 14:30 Uhr fahren durfte.

In der Nähe von war ich im Stau, dann wieder beim Kreuz Leonberg etwas weiter entfernt.
In Pforzheim wieder …
Insgesamt waren es – trotz Umfahrungen – sechs Staus.

Auf der A45 machte ich Halt an einer Raststätte im Siegerland, wo der Kaffee teuer war.
Als ich wieder auf der Autobahn weiterfuhr, begann es erst zu regnen – das dachte ich. Es war aber Schnee, der in starkem Maße zunahm und dafür sorgte, dass Matsch und Schnee sowie stellenweise Eis auf der Autobahn herrschte.
Auf der Autobahn waren Leuchtschilder mit dem Eis-Symbol (Eiskristall mit roten Dreieck) eingeschaltet.
Man konnte maximal sechzig bis achtzig km/h fahren, manchmal auch nur 50.
So tröpfelte die Zeit dahin.

Wegen eines Staus von 21 Kilometern auf der A1 machte ich einen Schlenker und war dann im Dunkeln in Beckum.

Um 22:30 Uhr!

„Dank“ des Osterreiseverkehrs und des „Winters“ …

Kleiner Freund - Devil

Seit ungefähr anderthalb Stunden sitze ich wieder in meiner Bude in  … ganz allein … traurig.

In habe ich zu Mittag gegessen, dann noch einen Kaffee getrunken und mich von meinem liebsten, treueste, bravsten Freund verabschiedet – Devil.

„Ich verreise wieder, Kleiner“, sagte ich zu ihm, während er vor mir saß und mich anstrahlte, und noch nichts verstand, was ich aber änderte, als ich sagte: „Dann tschüss, Kleiner, ich komme bald wieder.“
Da ließ er sein kleines Köpfchen noch unten sinken und war traurig.

Wir schmusten noch etwas, dass ging ich … wieder für zwei Wochen.

Unerreichbar für den Kleinen!

Er schaute mir nach von seinem Stuhl vom Balkon, meine Eltern winkten.

Ich setze mich in Bewegung, den Koffer und andere Sachen im Kofferraum des Autos.

Von unterwegs meldete ich mich, als ich ungefähr die Hälfte geschafft hatte, bei meinen Eltern.
Sie waren gerade mit Devil vom Spazierengehen wieder gekommen und Devil raste wie jedesmal nach dem Spazierengehen im Wohnzimmer hin und her. Keine Ahnung, warum er das macht!
Als ich ankam, sagte ich ebenfalls bescheid, und gab auch Freunden per SMS bescheid, dass ich angekommen war.

„… und wieder zwei Wochen ohne Devil“, beendete ich die SMS.

Dann wurde ich traurig. Ich fühlte mich leer. Und vor allem einsam.
500 Kilometer von meinem besten Freund, von der Familie und von Freunden und Bekannten entfernt!

Mit vielen Leuten halte ich ja E-Mail‑ und Telefonkontakt, aber der Abschied von Devil stach mir nach knapp viereinhalb Stunden tief im Herzen.

Dieses Wochenende – im Prinzip den ganzen Samstag und ein paar Stunden am Sonntag – war intensiv. Devil zeigte mir, wo er mit meinen Eltern war, was er neu entdeckt hatte.

Das geht so: Devil bleibt stehen und schaut mich an. Ich bleibe stehen, dann schaut dorthin, wo er etwas entdeckt hat bzw. was er mir zeigen will. Dann schaut er mich an und wieder seine „Entdeckung“, z.B. Vögel im Baum. Ich sage dann anerkennend z.B.: „Da sind Vögel im Baum“. Dann macht Devil die Schnauze leicht auf und signalisiert mir, dass er sich freut, dass er „es“ mir gezeigt hat und ich es gesehen habe.

Mein Freund Devil!

Ich bin traurig, auch nach dem Duschen noch.

Gut, wenn ich ihn besuche, bekommt er ein neues Spielzeug von mir und wir unternehmen viel, was wir beide genießen, doch es sind im Prinzip nur ein Tag, der Samstag.

Man sagt sich immer, dass man darüber wegkommt, über den Abschied.
Das stimmt, doch diesmal war es anders.

Als ich am 31.1.2008 nach Dettenhausen gezogen bin, ganz allein, einer ungewissen, aber hoffnungsvollen Zukunft entgegen, musste ich mich sehr beherrschen, um nicht einen breiten Fluss auszulösen, doch die vorigen Male war es nicht schlimm, aber diesmal.

Dieses Strahlen in Devils Augen, als ich den Rucksack heute mittag aufsetze – „Wir gehen spazieren“, hat Devil gehofft, doch dann ließ er sein Köpfchen hängen, weil er wusste, dass mal wieder die Abschiedsstunde geschlagen hatte.

Sowas tut weh!

„Man kommt darüber hinweg“, sagt man, doch Devil versteht nicht, warum ich ihn immer wieder verlasse, er weiß, dass das wieder passiert.

Kurzer Besuch, Kuscheln, Freude, dann Abschied, Traurigkeit!

„Das ist doch nur ein Tier“, sagen manche Leute, allerdings haben diese kein „Tier“.
Dann wüssten sie, was ein „Tier“ empfindet und was man für ein „Tier“ empfinden kann …

Zwei Freunde - Devil und Dietmar

Freitag hatte ich um 17:30 Uhr Feierabend.
Nachdem ich noch mit dem Chef und einigen Kollegen kurz gesprochen hatte, machte ich mich gegen zehn vor sechs auf den (weiten) Weg nach .
Wegen eines Staus war ich dann viertel vor zwölf in Beckum, und wurde stürmisch von Devil begrüßt.
Devil wich mir nicht von der Seite. Ich nahm ihn auch fast überall mit hin. Zum Einkaufen in Lebensmittelläden konnte er nicht hinein, also blieb er im Auto.

Gleich, kurz nach Mittag, zwischen dreizehn und vierzehn Uhr, mache ich mich wieder auf den ca. 500 km langen Weg nach .

Devil wird mir wieder fehlen und ich ihm.

Gründonnerstag fahre ich wieder nach Beckum und werde bis Ostermontag bleiben.

Devil, freu dich schon darauf!

Nachdenklich

Am 1.2.2008 begann ich meine Tätigkeit bei einem IT-Unternehmen in , , Baden-Württemberg.

Als Westfale hatte ich anfangs Probleme mit dem schwäbischen Dialekt, doch das legt sich langsam. Man muss nur genau hinhören. Einiges kennt man aber auch schon. Ab und zu ist es einfach ein Kauderwelsch. Dann fragt man nach und seltsamerweise können die meisten dann Hochdeutsch oder zumindest angenähert …

Die Arbeit macht Spaß, der Chef und die Kollegen sind sehr nett und zuvorkommend. Wir sind wie eine große Familie.

Momentan arbeite ich (allein) an einem Programm für einen Kunden. Es geht gut voran, auch wenn ich manchmal (sehr schwere) Probleme habe. Diese lösen sich aber kurze Zeit später auf …

Ein Problem gibt es doch!
In Schwaben scheint man gut, oft und viel zu essen.
Die Portionen sind riesengroß. Abends esse ich meistens nur noch ein Brötchen.

Der Umzug hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Unwetter

Am Samstag machte ich mich gegen zehn Uhr auf den Weg nach .
Im Radio SWR 3 wurde den ganzen Morgen über das Orkantief „Emma“ berichtet.

Als ich durch Waldenbuch, Nachbarstadt von , durchgefahren war, wurde im Radio darauf aufmerksam gemacht, dass das Orkantief momentan über Stuttgart ziehe.
Nachdem ich Steinenbronn hinter mir gelassen hatte, wechselte der Regen in ein heftiges Graupel‑ und Hagelschauer. Ich fuhr instinktiv langsamer. Ich hatte auch Angst, dass Bäume bzw. Äste auf die Straße vor mir oder auf mein Auto fallen könnten.
In Leinfelden-Echterdingen angekommen, machte ich in einem Café Pause, um das Graupel‑ und Hagelschauer abwarten. Der Wind wurde auch heftiger.
Nach knapp dreißig Minuten hatte sich das Schauer verzogen, aber es war kälter geworden. Der Regen war auch weg.
Ich entschloss mich, weiter Richtung Stuttgart zu fahren.
Auf der Bundesstraße 27 hatte es einen Unfall gegeben. Ein Kombi war einem Kleinwagen vorne hineingefahren. Der Kleinwagen hatte die Kotflügel und die Motorhaube verloren.
Ab Stuttgart-Degerloch bis ins Zentrum von Stuttgart hatte sich der Graupel bzw. Hagel als knapp drei Zentimeter dicke Schicht auf die Straße gelegt.
Autofahrer ohne M+S-Reifen hatten stellenweise massive Probleme mit dem Lenken und Fahren, da man von oben in Stuttgart hineinkommt und Stuttgart selbst in einem Tal liegt.
In Stuttgart angekommen, fuhr ich in ein Parkhaus nahe der Landesbank und begab mich erstmal zur „Arnulf-Klett-Passage“, einer unterirdischen Einkaufspassage.
Als ich nach knapp einer halben Stunde die Passage verließ, war das Unwetter weg.
Ich trank in einem Café einen Cappuccino.
Als ich wieder auf der Einkaufstraße war, kam ab und zu die Sonne durch.

Das war mein kleines Erlebnis mit bzw. im Orkantief „Emma“ …

Syn sitzend

Gleich geht es wieder los.

Nachdem Devil und ich intensiv miteinander gespielt, geknuddelt und geschmust haben, und ich natürlich auch besucht habe, geht es wieder los Richtung .

Am 7.3.2008 werde ich wieder nach kommen.

Nach zwei Wochen Abstinenz von Devil geht es am Wochenende wieder nach , um meinen liebsten, treuesten, besten Freund zu besuchen.

Leider kann ich ihn nicht nach holen, weil er hier eingehen würde. Er wäre den ganzen Tag alleine. Das kann ich ihn nicht antun. Bei meinen Eltern geht es ihm besser. Schließlich kennt er sie ja sehr gut. Wie ich erfahren habe, geht es ihm gut bei Ihnen.

Aber werde ich auch versuchen, und Bekannte zu besuchen.
Meine Zeit ist allerdings eng bemessen. Freitag ist um 17:30 Uhr Feierabend. Also bin ich frühstens gegen halb elf abends in Beckum, vorausgesetzt, es ist nirgends Stau …

Devil, freu Dich!

Syntronica sitzend

Gleich geht es wieder Richtung Süden nach .

Devil schleicht den ganzen Morgen hinter mir her. Er merkt irgendwas …

Nachdem in der ersten Woche die erste Schulung absolviert ist, geht es ab morgen, 11.2.08, zu einer Firma, um die Produktion zu begleiten.

Dies wird bis Freitagnachmittag bzw. – abend gehen.

Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen.

Syntronica

Nach der ersten Woche in fahre ich heute nach Feierabend in die Heimat (), um Devil, , Familie und Bekannte zu besuchen.

Es gibt viel zu erzählen, obwohl es Firmengeheimnisse gibt, die ich nicht ausplaudern werde (und nicht ausplaudern darf).

Am Sonntagnachmittag fahre ich zurück nach Dettenhausen.

Syntronica sitzt

Heute ist der vierte und gleichzeitig der letzte Tag der ersten Schulung.

Die Schulung war stellenweise sehr hart. Es ist ja, wie bereits erwähnt, das erste Mal seit langer Zeit wieder das Arbeiten mit technischen Zeichnungen.
Mein erster Ausbildungsberuf ist ja Bauschlosser. Zeichnungen sollte man dann schon lesen können, das gehört dazu.
Nun muss ich aus den Tiefen meines Gehirns wieder längst Vergrabenes hervorholen.
Es hat bis auf weniges geklappt.
Ab und zu hatte ich Probleme, doch die legten sich wieder. Man darf sich nur nicht zwingen, irgendwas, was momentan nicht greifbar ist, mit Brachialgewalt hervorzuholen.

Nun komme ich mit dem Fräs‑/Zeichenprogramm gut zurecht.

Nächste Woche geht es zu einen Kunden, der hier in der Nähe ist. Wir werden die Produktion eine Woche lang begleiten.

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