Energie

Roll over Beethoven

„ ‚Nur‘ weil manche Menschen die Größe aufbringen, dem (langsamen) Sterben anderer zuzusehen und diese Menschen zu pflegen (eine Leistung, die an Größe kaum zu überbieten ist!), ist und bleibt die Wahl der Art des Sterbens Teil menschlicher Autonomie.
In diese Autonomie hat keiner einzugreifen.
Punkt.“

Roland Bösker

Gehirn Puzzle Augen Einzelteile

ist ein laizistischer Staat, ⅾ. h. es herrscht eine Trennung von Staat und (de facto).

Seltsam mutet aber die Präsenz der Religion – der (n) – im Alltag an.
Morgens und auch tagsüber sowie abends gibt es in (fast) allen Radioprogrammen ungewollt die religiöse Missionierung in Form von „Morgengedanken“, „Abendgedanken“,  „Anstößen“, „Moment mal!“ und dergleichen; im läuft samstags „Das Wort zum Sonntag“, bei Magazinsendungen dürfen „Kirchenmänner“ ihren realitätsfernen Senf dazu tun; die Zeitungen sparen auch nicht mit Artikeln, die das Thema Religion behandeln.
Das Geschwafel und Geschreibe über Religion und verwandte Themen zieht sich durch Massenmedien, ob man damit einverstanden ist oder nicht.

Das ungeschminkte Verbreiten der „Frohen Botschaft“ mutierte schon vor langer Zeit zur indoktrinierten Mission der ganzen Bevölkerung. Das „Wort Gottes“ soll schließlich jeden erreichen!

Gleichzeitig predigt „man“ natürlich Toleranz, weil des ja „erste Christenpflicht“ sei, denn der „Herr Jesus“ hat dies ja auch getan!

Aber…!

Wenn man mal desavouiert wird oder (sonst wie) herbe einstecken muss, schreit man direkt nach der Justiz, denn dort gibt es Paragraf 166, der die Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen unter Strafe stellen kann oder man beruft sich auf das Recht der Religionsausübung oder skandiert dann „Störung der Religionsausübung“.

Als Atheist muss man sich schon fragen, ob die „Kirchenmänner“ nicht merken, was sie verzapfen,
und meine Antwort heißt immer „Nein!“

Sie sind so in ihrer eigenen heilen Christus-Welt gefangen, dass sie das Recht der freien Entfaltung zwar für sich in Anspruch nehmen, dies aber in die andere Richtung – der Ablehnung und Kritik der Religion – nicht akzeptieren, weil „Gott“ ja existiere.
Wenn dann Kritiker – wie Humanisten oder Atheisten – hinterfragen und sich Antworten ergeben, dass man eben „Gott“ nicht mathematisch – wie viele „Kirchenmänner“ es trotzdem postulieren – beweisbar sei, dann krähen sie lauthals und krakeelen, man beleidige ihr Ehrgefühl und „bitten“ penetrant um „Respekt“, der aber nur ihnen gegenüber gilt.
Gleichzeitig noch mit den noch nicht verklungenen Schreien prügeln sie verbal auf die Kritiker ein und faseln einen ziemlichen Sermon, über Atheisten, die Angst vorm Tod hätten und/oder kurz davor doch gläubig geworden wären, darüber dass „“ eben auch eine Religion sei und dergleichen mehr.

Als Atheist – „Freie Entfaltung“ – nervt es mich sehr, dass ich mir sonntags das Kirchengeläute anhören muss, die o. g. Sendungen beim Einschalten des Autoradios anhören muss etc.

Diskutiert man mit „religiösen Menschen“ und plötzlich überschreitet man deren selbst (?) gesetzte Grenze der „Toleranz“, ist es geschehen, sie sagen dann, dass man ihren „Glauben“ und ihre „religiösen Gefühle“  beleidigt hätte und nun mal Schluss sein müsse.
Sie kommen dann mit abstrusen „Argumenten“, dass alleine schon der „gesunde Menchenverstand“ gebiete, dass „Gott“ existent sei, denn alles habe ja einen Sinn und wie solle dies denn ohne einen „Obersten Gestzgeber“ und „Schöpfer“ funktionieren!
Sie sind aber der Ansicht, dass die Sache mit dem „Gesunden Menschenverstand“ in diesem Kontext keine Beleidigung darstelle und gerechtfertigt sei, weil es ja eben so ist.
Ebenso argumentieren sie, dass man dumm sei bzw. dummes Zeuge rede.
Das stellt ebenso in deren Welt keine Beleidigung dar, denn wer nicht „glaubt“, kann nur dumm sein.

Klar!

Also, wenn man dies glaubt und nicht wirklich hinterfragt!

Ein weiterer Stereotyp ist dann der Satz: „Ich sage dazu nix mehr.“
Dies soll den gegnerischen Gesprächspartner „ultiimativ“ in die Ecke „Es gibt nichts mehr zu diskutieren, weil DIR die Argumente fehlen.“.
Es stellt aber ein „geistiges Armutszeugnis“ dar, weil man nichts verstanden hat und sich nicht versdtehen will, was der andere sagt.

Es gibt aber noch ein „Argument“: „Du kannst es aber nicht bweisen!“, was aber nur eine Todesphrase darstellt, die nur ablenken soll.
Wenn man aus der Erkenntnis entscheidet und aus wissenschaftlichen Erwägungen schlussfolgert, es könne keine „Götter“ (oder einen „Gott“ geben, muss man nichts gegen-beweisen. Der Beweis ist die Erkenntnis.

Von mir aus können Christen, Moslems, Hindus etc. ihre Religion ausüben wie sie wollen, wenn sie mich in Ruhe lassen oder mir nicht in die Quere kommen.

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“

 

Roll over Beethoven

„Bei Zitaten im Internet weiß man nie, ob sie wahr sind oder wer sie gesagt hat.“

Leonardo Da Vinci

Roll over Beethoven

„Mit Vegetariern muss man diskutieren, nachdem sie eine Wurst-Fabrik geerbt haben.“

 

Am ersten Wochenende des Stuttgarter Messeherbstes schlenderten wir über die Mineral‑ Fossilien‑ unud Schmuckmesse.
Dort gefielen uns an einem Stand Herzen aus Lapislazuli mit geflochtenen, bunten Bändern.
Ein Anhänger sollte sechs Euro kosten, zwei zehn Euro.
Wir wollten nicht so viel bezahlen und feilschten. Irgendwann waren wir bei zwei für sieben Euro.
Dann meinte der sehr freundliche Händler: „Drei Stück für zehn Euro!“
Wir schlugen zu und kauften drei Teile für zehn Euro.
Wir diskutierten noch etwas über die Schnäppchen, kamen aber zu keinem wirklichen Entschluss.
Wir glauben allerdings, dass der Händler sich an seinem festgelegten Ziel „Zehn Euro“ nicht rütteln wollte, du deswegen einen „sehr guten Preis“ für uns machte.

Dies ist eine , die zu „Menschliches und Kurioses“ gehört.

 

Stuttgarter Messeherbst

Wir hatten ja bekanntermaßen den Stuttgarter Messeherbst  – 16.11.2013 bis 24.11.2013 – an beiden Wochenenden besucht.

Wir haben neben unserer journalistischen Tätigkeit auch „Menschliches“ und „Kurioses“ erlebt, worüber wir kurz berichten werden.

Im Compartment „ und Heim“ schauten wir uns beim Einrichtungshaus XXL Gamerdinger um.
An diesem Stand von wollte man uns unbedingt eine rote Küche verkaufen. Sogar wollte man sie in unser Auto packen.
Sie sollte statt knapp 20 000 Euro nur 8 999 Euro kosten.
Auch hätte man uns noch zwei Schränke extra dazugegeben.
Die Visitenkarte von dem freundlichen Herrn haben wir aufgehoben.

An einem Stand hat sich ein Herr mit uns mit seinem Fadenspiel beschäftigt.
Er war sehr erfreut und fasziniert zugleich, dass wir das althergebrachte Fadenspiel noch beherrschten.

Glühwürmchen - Fadenspiel

Ein Händler von Brillen‑ und Display-Spray hatte wirklich sein Handwerk verstanden.
Ich ging mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera durch den Gang.
Er preschte zu mir.
„Deine Brille ist etwas dreckig“, sagte er, „Ich mache sie sauber.“ und hielt schon meine Brille in seinen Händen.
Während des Putzvorgangs erklärte er mir die Vorzüge des Brillensprays und schenkte mir, nachdem er auch den UV-Filter des Objektivs meiner Kamera gesäubert hatte, eine große Flasche des Optikreinigers mit einer kleinen Dosierflasche.
„Mit der Presse muss man sich immer gut stellen“, sagte er lächelnd.

In der Wirtschaftsoase Leinfelden-Echterdingen ist mir auch etwas Kurioses passiert.
An dem Tag hatte ich meine langen Nägel ausnahmsweis mal rot lackiert.
Eine Frau an einem Stand mit einer „Neuigkeit aus Amerika“ schaute mich an und zeigte mir, ich solle näherkommen, was ich auch tat.
Sie fragte mich, ob sie mir einen Nagel mit einem Fineliner verzieren dürfte.
Der Ringfinger der rechten Hand sah sehr schön aus.
So ähnlich erging es mir am Sonntagmorgen nochmal, als ich zum Stand kam, um mich mit den Finelinern „einzudecken“.
Ich schaute eine Frau an, die sofort fragte, ob sie mir die noch roten Nägel verzieren dürfte, wobei ich scherzte, dass ihre Kollegin dies schon am Vortag getan habe.
Sie meinte, dann dürfe sie das auch.
Sie sagte, sie wolle mir „chinesische Zeichen“ drauf malen.
Als ich fragte, was diese den bedeuteten, grinstre sie breit und sagte: „Das weiß ich nicht. Sie müssen sich dann bei jeder Frage etwass Neues einfallen lassen.“

 Weitere Berichte zum Stuttgarer Messeherbst folgen.

Roll over Beethoven

„Die Welt ist eine Kugel.
Und die Realität darin ist ein rechteckiger Quader.
Ohne anzuecken kommt man nicht durch die Realität.“

 

eat style
Im Kontext des Stuttgarter Messeherbstes fand vom 22. bis zum 24.10.2013 in Halle 7 „Eat & Style – Die Genuss-Messe“ statt.

Dort wurde sehr lecker gekocht, z. B. die „Speisemeisterei“, ansässig im Schloss Hohenheim bei , zeigte sehr interessante Gerichte.
Mein Highlight – Kaninchen-Salami.
Als Kenner und Genießer diverser Salamisorten vom Rind über Esel und Pferd war dies ein besonderes Geschmackserlebnis.

Auf dem Stand der Schweiz gab es sehr viele bekannte, aber auch unbekannte Käsesorten.
Beim sog. „Käsehimmel“ gab es ebenso viel Käse, den man wie üblich auf solchen Messen probieren konnte.
Schokoladen-Macher zeigten eye to eye vor den Messebesuchern, wie Schokolade gemacht wurde und verteilten das teilweise noch warme Produkt zur Geschmacksprobe.

Wenn man jedes Mal bei einer Aufforderung einen Wein probiert hätte, hätte man nach knapp zwei Stunden nicht mehr aktiv das Messegeschehen verfolgen können.
So ähnlich galt dies fü das Probieren von Speisen.

stefan-marquard-2

Am Samstag kochte der Fernsehkoch Stefan Marquard auf der Eventbühne und erzählte – Das habe ich mir besonders gemerkt. – viele Details zum Umgang mit Rosmarin beim Kochen.
Wir waren direkt bei dem Kochevent dabei und sprachen kurz mit Stefan Marquard, der wie immer sehr gut gelaunt war.

Weitere Berichte zum Stuttgarer Messeherbst folgen.

rathaus-bunt

Am 16. November 2013 fand in Böblingen (und in ) die gemeinsame Lange Nacht der Museen statt.
Wir starteten in Böblingen auf dem Marktplatz, sprachen mit Museumsverantwortlichen, Besuchern, etc.
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Die Gebäude auf dem Böblinger Marktplatz, die parallel zur Stadtgrabenstraße stehen, das alte Rathaus, sowie die Zehntscheuer und Galerie Concept wurden mit bunten, wechselnden Mustern angestrahlt, genauso wie die auf dem Schlossberg.
Unsere Tour startete im Fleischermuseum. Dort werden momentan, noch bis zum 23. März 2014, Cartoons von Gerhard Glück gezeigt.

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Im Dachgeschoss ist bekanntermaßen eine Wehrmachtausstellung mit authentischen Uniformen und Utensilien, wie auch Dokumente über „Wüstenfuchs Rommel“.

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In der Zehntscheuer machten wir uns mit der der Bauernkriege bekannt.

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Weiter in der Galerie Contact stellte die neue Chefin Gemälde von Künstlern der abstrakten Malerei mit Schwerpunkt Stuttgarter vor.
Auf dem Schlossberg neben dem Fruchthaus hatte das schwäbische Comedy-Duo „I-Dipferle“ ihren Auftritt.
Die Vogtscheune beherbergt Dokumente uns Ausstellungsstücke aus dem Nordböhmischen Niederland.

Dann begaben wir uns nach einigen Stunden nach Sindelfingen.

Die Galerie und das Stadtmuseum glänzten mit „Negativem“.

Wir traten freundlich grüßend in die Galerie ein, wurden aber ignoriert oder abweisend behandelt.
Die Anwesenden standen zu Grüppchen zusammen, die Köpfe in die Runde, die Rücken abweisend nach außen. Sie wollten sich nicht für Besucher bzw. Interessierte öffnen und lieber unter sich bleiben.

Ebenso im Stadtmuseum!

Die Künstler und Fans waren dort genauso abweisend und standen in den gleichen Grüppchen zusammen.
Zurückgrüßen kannten auch sie nicht.
Was uns im Stadtmuseum Sindelfingen sehr zuwider war:
Ein Mann saß am Tresen und aß etwas, das wie Chili con Carne aussah.
Er hustete kurz, spie irgendwas in seine Hand, leckte dies ab, schluckte es runter und aß dann weiter.

Wie haben hier auf diesbezügliche Fotos verzichtet, denn wo man nicht willkommen ist, nimmt man nichts mit und gibt auch nichts.

weber1
Im Webermuseum war es etwas besser. Es lag vielleicht auch daran, dass wir schon alte Webmaschinen im Friedrich-Engels-Haus, Wuppertal-Barmen, gesehen hatten.

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Das Highlight in Sindelfingen war das „Schauwerk“.
Wir erhielten dort eine Foto‑ und Filmgenehmigung, weswegen wir auch Fotos zeigen dürfen.

schauwerk2
Die Werke von Incontri und ROTesque muss jeder gesehen haben, den davon kann man lange positiv zehren.

robbi
Das Schauwerk ist sehr vielfältig.

Sindelfingen konnte mit Böblingen in keinster Weise mithalten.

Solange Böblingen und Sindelfingen nicht zu einer Stadt verschmolzen sind, sollte Böblingen die „Lange Nacht der Museen“ alleine ausrichten, denn während in Böblingen der „Bär tanzte“, war in Sindelfingen nur Leichenschmausstimmung,

Weiterführende Webseiten:

 

Roll over Beethoven

„Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.“

H.G. Wells

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