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Heute fand im „Unteren Schlossgarten“, Stuttgart, das Event „Grillen und Chillen“ der Stuttgart-21-Befürworter statt.

In geselliger Runde wurde unter netten Menschen relaxt und über Stuttgart 21 (S21) diskutiert.

Nebenher brutzelten Grillfackeln, Scampi-Spieße, Würstchen, Schnitzel und andere Grillspezialitäten ihrem Garpunkt entgegen.
Die Stimmung war ausgesprochen sehr gut, sogar noch besser als beim Spaziergang voriger Woche.
Einige S21-Gegner – Keintologen genannt – meinten, ab und zu zu zwei, drei Leuten durch den „unteren Schlossgarten“ gehen und uns beobachten zu müssen.
Möglicherweise waren sie nur hungrig. Aber wer nicht fragt und vorher auch nicht grüßt, hat weiterhin einen leeren Magen.
Auf deren niveauloses Gequake haben wir aber nicht reagiert.
Die Veranstaltung lief total friedlich ab.
So feiert man in ausgelassener Feierabendstimmung!

Gestern trafen wir – ein paar von den Stuttgart-21-Befürwortern – uns zum gemeinsamen Spaziergang, um in der Öfentlichkeit Präsenz zu zeigen.
Wir schauten uns den Schlossgarten an, den Bahnhof, diverse Baustellen und beendeten den ca. 90-minütigen Marsch am Informationsstand der „Interessengemeinschaft für Stuttgart 21“ auf der Königstraße, Ecke Bolzstraße.
Es war interessant zu sehen, wie die S21-Gegner auf uns reagierten.
„Höhepunkte“
- Die S21-Gegner, die nicht gewohnt sind, dass man deren „heile Welt“ stört, hatten „Slum City“, das verdreckte Zeltlager im Schlossgarten, zu deren Eigentum erklärt und meinten, uns dumm-dämlich begrüßen zu müssen.
Sie hatten extra einen Lautsprecher mit Mikrophon aufgebaut, den sie einschalteten, als wir ankamen.
Sie meinten uns beleidigen zu können, indem sie uns mit lauten Worten wie „keine Intelligenz“ etc. bewarfen.
Alleine schon die Tatsache des Lautsprechers gab uns doch sehr zu denken, da wir davon ausgingen, dass sie sich sonst kein Verhör verschaffen konnten.
Die „Aufpasser“ verstummten schnell, als wir unbeirrt weiter zogen und weder uns irritieren ließen noch sie beachteten. - Kurz darauf wurden wir von einem Möchtegern-Punker-Pärchen kurz aufgehalten, weil sie meinten, sie müssten eigens für uns aus „Slum City“ heraneilen und uns ebenfalls beleidigen.
Wir filmten dies und wurden von dem Mädchen angegriffen, das meinte, sie müsse versuchen, uns die Videokamera herunterzureißen, was ihr aber nicht gelang.
Den Film zeigt dies eindeutig.
So also sehen es die sog. Parkschützer bzw. „Parkbewohner“ mit dem Foto‑ bzw. Filmrecht um, von dem sie ja behaupten, man dürfe jeden und alles fotografieren bzw. filmen, ohne dass jemand etwas sagen dürfe. - Auf der Straße „Am Schlossgarten“, dort wo der Noch-Südflügel des Bahnhofs verläuft, war eine sog. Blockade von einigen S21-Gegnern, die laut johlten, als sie uns sahen.
Wir ignorierten sie ebenfalls, indem wir unseren Spaziergang unbeirrt fortsetzen. - Auf Bahnstieg 16, in dessen Nähe Gleisarbeiten stattfinden, winkten wir den Arbeitern zu und machten ihnen Mut.
Dort posierten wir kurz vor der Web-Cam, die auch ein Foto von uns schoss.
Nach einem kurzen Abstecher durch den Bahnhof ging es dann über die Königstraße zum Info-Stand der „IG für S21“, wo wir noch mit einigen Leuten diskutierten.
Was schade war, was uns einige Passanten mitteilten, dass S21 nicht über die Grenzen von Stuttgart hinausgehe und zweitens, dass es sehr sinnvoll sei, dass die S21-Befürworter Präsenz zeigten und aufklärten, da man leider nur Negativ-Schlagzeilen von S21 höre.
„Liebe“ Wutbürger, wir kommen wieder und werden weiter Präsenz für Stuttgart 21 zeigen.
Vielleicht an einem Samstag, einem Sonntag oder …
Die Woche hat schließlich sieben Tage.
Und es gibt nicht nur 16 Uhr als Uhrzeit.

(Das Bild von der Web-Cam Bahnhofsturm Richtung Gleisfeld)
Wir danken den Verantwortlichen für die gute Organisation und sind sehr erfreut über den Zusammenhalt der Gruppe!

Vor einigen Wochen waren wir in der Volkssternwarte Tübingen.
Nach relativ kurzer Wartezeit vor dem Sternwartengebäude wurden wir von einem älteren Herrn freundlich begrüßt; und noch bevor es in die Sternwarte hineinging, zeigte er uns einige frühe Sterne am Firmament und betonte mehrmals, dass wir an diesem Abend vor allem den Saturn als Event sehen konnten.
Kurz danach wurden wir in die Sternwarte eingelassen und ohne großartige Bürokratie daran erinnert, dass wir für die Führung einen kleinen Obulus zu zahlen hatten.
Das einsammeln des Geldes verlief völlig unkompliziert, und es zeigte sich, dass die anwesenenden Astronomen (inzwischen drei Stück) sich grundsätzlich für ihre Arbeit und nicht für das Geld interressierten.
Nachdem uns die beeindruckende Technik der Sternnenwartenplattform, die man mittels Hydraulik auf‑ und niederfahren konnte, erklärt wurden, konnten wir in den Kuppelsaal eintreten und die eigentliche Sternenschau begann.
Die Astronomen hatten sich ihre Arbeit so aufgeteilt, dass jeweils zwei die Besuchergruppe informierten und ein Dritter das Teleskop einstellte.
Diese Verteilung gefiel uns sehr gut, weil dadurch gewährleistet wurde, dass jeder die Informationen erhielt und dass die Objekte schnell eingestellt werden konnten.

Der Abend wurde jedoch noch verbessert, als wir erfuhren, dass die Internationale Raumstation ISS über die Sternwarte flöge.
Also gingen wir alle heinaus; und eindrucksvoll bewegte sich die Raumstation über unsere Köpfe hinweg, bis sie schließlich wieder im Erdschatten verschwand.
Im folgenden wurde uns dann noch der Sternenhimmel mit seinen vielen Sternbilder ein wenig verständlicher gemacht, und man erhielt Informationen über Größe, Form und Leuchtkraft, wofür man sonst über Stunden in dicken Büchern „hängen“ musste.
Der Abend wurde schließlich beendet mit der Saturn-Schau, der wie ein Computer-Icon auf dem Teleskop zu hängen schien und jeden Besucher mehrmals ans Teleskop lockte. Wer danach noch guter Laune war, konnte sich mit den fachlich qualifitierten Astronomen noch über weitere Himmelsobjekte unterhalten und so seinen eigenen Horizont praktisch erweiteren.
Ein sehr gelungener Abend, den wir gerne wiederholen möchten.
Die Sternwarte Tübingen kann man jedem nur empfehlen.

Dass die Politik von und unter Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht das Gelbe vom Ei ist, dürfte ja hinlänglich bekannt sein.
Wenn man Anagramme bildet, kommt viel Kurioses dabei heraus.
Das Kurioseste ist – wie oben in der Animation zu sehen – dieses:
„Angela Merkel – Klare Maengel“
Ein Omen?

Pinguin alias Michael – rechts, halb verdeckt von dem Mädchen – durfte am vorigen Freitag, den 15.4.2011, mit Königin Beatrix und Maxima sprechen.
Die Königsfamilie besuchte ein europäisches Business-Center in Herzogenrath bzw. ’s-Hertogenrade.
Solche Begegnungen bleiben einem lange im Gedächtnis.

Das Volk von Baden-Württemberg hat gewählt.
So sehen die ersten Hochrechnungen aus.
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| Partei | Anteil | Sitze |
| CDU | 39.0 % | 61 |
| FDP | 5,3 % | 7 |
| Grüne | 24,2 % | 36 |
| SPD | 23,1 % | 35 |
| andere | 7,9 % | 0 |
Nach der Auswertung der Stimmen bezüglich der Sitze liegt Rot-Grün vorne.
Dies hieße, dass die Grünen und die SPD die Regierung stellen und Herr Kretschmann Ministerpräsident würde, wenn man dies wegen der meisten Stimmen – obwohl Herr Kretschmann in seinem Wahlkreis kein Direktmandat bekam – vermutete.
Wir gratulieren den / dem Gewinner(n)!
Es ist abzuwarten, wie Rot-Grün – oder eher Grün-Rot – nun der Bevölkerung den Weiterbau von Stuttgart 21 erklären wird.
Die neue Amtsperiode beginnt übrigens am 1. Mai 2011.
Nachtrag (Sonntagabend)
| In Stuttgart ist es am Sonntagabend zu schweren Ausschreitungen der Stuttgart-21-Gegner gekommen. Der Bauzaun am Nordzugang des Bahnhofs wurde einrissen und zerstört. Desweiteren tanzten Demonstranten auf den Baumaschinen herum. Gandalph Stocker, einer der führenden Köpfe der S21-Gegner, hat seinen Rückzug angekündigt. |

Jetzt können wir es ja endlich sagen …
Bundeskanzlerin Merkel hat heute im Parlament bekanntgegeben, dass wir das neue Präsidentenpaar der Bundesrepublik Deutschland sind.
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gibt es ein Bundespräsidentenpaar.
Das Volk möge jubeln!

Vorigen Samstag, den 8. Januar 2011, waren wir am Haus der Geschichte in Bonn. Um 19 Uhr ist folgendes passiert.
Wir waren noch Eislaufen und gerade damit nahe dem Kunstmuseum fertig.
Neben dem Kunstmuseum, Kulturmeile Bonn, ist eine Eisbahn aufgebaut.
Vor dem Haus der Geschichte sahen wir Leute aufmarschieren, nicht viel, vielleicht zehn, zwölf. Sie waren bewaffnet mit grünen K21-Buttons und Trillerpfeifen.
Sie wollten den sog. Schwabenstreich machen, also in Bonn pfeifen, damit in Stuttgart der neue Tiefbahnhof nicht weitergebaut werden soll.
Die Schwabenstreicher wollten gerade loslegen.
Wir hatten das Videoequipment bei, weil wir ja in Bonn Videos aufgenommen hatten.
Wir packten die Megaphone, die wir in Bonn für ein paar Euro erstanden hatten, aus dem Rucksack heraus.
„Meine Damen und Herren, hier versuchen sich in ein paar Sekunden ein paar Leute lächerlich zu machen, indem sie meinen, man könnte pfeiffen u.ä. damit der Stuttgarter Bahnhof nicht zu Ende gebaut wird.“
Die Schwabenstreicher hielten inne.
Wir sprachen mehrmals das gleiche in die Flüstertüten, und holten anschließend die Videokamera heraus und haben die Leute zum Interview aufgefordert.
- „Stuttgart 21 ist zu teuer.“
- „Stuttgart 21 wird nicht gebaut.“
- „Der Kopfbahnhof ist besser, billiger …“
Wenn wir die Argumenten widerlegten bzw. hinterfragten, hatten wir nur heiße Luft in den Gesichtern.
Sie wollten die Fakten aus dem Schlichterspruch nicht anerkennen, sprachen von der „Prügelpolizei“, vom Dikatator Mappus etc.
Ihr Realitätsverlust bzw. Realitätsverweigerung wurde sichtbar.
Die Argumente waren nur stakkatohafte Parolen.
Wenn sie skandierten „Lügenpack!“, hielten wir sofort wieder mit den Megaphonen dagegen.
„Die S21-Gegner stellen alle Fakten als Lügen dar. Bitte nicht ernstnehmen! Argumente haben sie nicht, nur nicht-beweisbare Parolen! Sie hängen einem Phantom nach!“
Die Passanten haben sich abgerollt vor Lachen, fanden die Schwabenstreicher komisch und hakten deren Schwabenstreich ab.
Die Passanten versuchten nämlich auch stellenweise mit ihnen zu reden, aber merkten sehr schnell, dass die Argumente für K21 nur die Negation von S21 waren und null und nichtig waren.
So kann es gehen!
Dann sind die Schwabenstreicher frustriert abgezogen!
Wir riefen hinterher: „So macht man keine Politik mit Abhauen!“ und bekamen Applaus von den Passanten.
Wir sahen Stinkefinger von den Schwabenstreichern, hörten aber keine Trillerpfeifen mehr.
Wir diskutierten noch einige Zeit mit den Passanten und spürten, was das Volk wirklich über S21 denkt.

K21 ist und bleibt ein Phantom.
S21 wird zu Ende gebaut.





























