Artikel-Schlagworte: „Fehlerhaftes“

In (sozialen) Netzwerken – Es sind nicht nur Online-Netzwerke wie Facebook etc. gemeint, sondern reale. – trifft man viele unterschiedliche Menschen.
Manchmal trifft man auch Personen, die nicht in den „Mainstream“ passen, weil sie nicht unbedingt „auffällig“, sondern „anders“ sind.
Was bedeutet dieses Anders-Sein?
Auch wenn man es nicht wahrhaben will, so ist die zwischenmenschliche Interaktion doch sehr stark von Klischee-Denken geprägt.
Jeder, der „neu“ zu einem Netzwerk – eine Clique, einem Kollegen-Team, einer Schulklasse etc. – stößt, wird erstmal beobachtet, um ihn kennen zu lernen und einschätzen zu lernen.
Während unserer Betrachtung des Neuen, öffnen sich in unserem Gedankenapparat Schubladen, in die der Neue versucht wird eingeordnet zu werden.
- Wie kommuniziert und interagiert er?
- Wie reagiert er und verhält er sich?
- Wie kleidet er sich?
- Passt dieses Verhalten in einer Schublade?
Wenn eine Schublade gefunden wurde, in der er hineinpasst, ist ja alles in Ordnung.
Was aber, wenn nicht?
Dann wird versucht, den Neuen in eine Schublade zu pressen, in der er größtenteils passt, oder Schubladen werden verschoben, damit er in zwei oder mehr passt.
Ganz schlimm wird es, wenn dies nicht funktioniert, der Neue also „nicht der Norm entspricht“ !
Im schlimmsten Fall wird der Neue unter Druck gesetzt, sich anzupassen oder gemobbt, bis er es tut.
Eine „ganz einfache“ Methode ist, zu deklarieren, der Neue sei eben „anders“ oder „nicht normal“ bzw. entspräche nicht „der Norm“ und so ist alles gegessen!
Kurios wird es, wenn jemand, der „anders“ ist – und da reichen stellenweise Kleinigkeiten der Abweichung – auf jemanden trifft, der in dessen Weltansicht für ihn „außerhalb der Norm“ ist.
Die erste Reaktion ist, sich zu wundern.
Dann geht das Suchen nach der passenden Schublade los.
Dann passt das Gegenüber nicht herein, und ist eben „nicht normal“, wobei dies „außerhalb der Norm“ bedeutet.
Ein Beispiel:
Ein Fast-Ganzkörper-Tattoovierter trifft auch einen Punker.
In seiner Welt sieht sich der Tattoovierter als „normal“, der Punker passt aber wegen seiner Glatze mit farbiger Haarbürste nicht in das Muster der eigenen Welt.
Der Punker mustert den Tattoovierten ebenfalls und stellt fest, dass dieser auch nicht in die Punker-Welt passt.
Beide sagen von dem Anderen: „Der ist nicht normal.“
Es müssen nicht mal solche „Extreme“ sein.
Auf der Arbeit – im Geschäft – reichen manchmal kleine Nuancen, dass jemand in die Schubladen „Nicht der Norm entsprechend“ gepackt wird, also in die Schublade, wenn nichts mehr geht, denn dort ist einigermaßen Platz.
Es reicht z.B. wenn ein Mann lange bzw. längere Fingernägeⅼ trägt.
Als erstes deklariert man ihn als „Homosexuellen“ oder „Tunte“.
Dumm wird es nur, wenn er mit einer Frau verheiratet ist und keine „warmen Anbahnungen“ hat.
Die nächste Fragestellung aus einer Schublade ist, warum die Frau das akzeptiert, weil es ja schließlich Frauensache ist.
Gut, nachdem man abgeklopft hat, dass er starkes Selbstbewusstsein besitzt, packt man ihn in die Schublade „Nicht der Norm entsprechend“.
„Nicht der Norm entsprechend“ soll nicht als abwertend gelten, sondern einfach deklarieren, jemand passt nicht in Schubladen.
Wenn der o.g. Tattoovierte und der soeben genannte Mann aufeinander treffen, geht das Klischee-Denken los.
„War er mal im Gefängnis oder weswegen hat er Tattoos?“
„Der ist schwul, sonst trägt man sowas ja nicht.“
Es scheint kaum jemanden zu geben, der nicht von Klischee-Denken bzw. Schubladen-Denken befreit ist.
Der Tattoovierte deklariert sich in seiner Welt als „normal“. Für ihn gibt es aber Grenzen, wie weit seine „normale Welt“ geht.
Für den Punker ist es genauso.
Jeder grenzt sich (unbewusst) und auch Andere aus.
„Normal“ ist also subjektiv.

„Manche Vögel putzen lieber den offenstehenden goldenen Käfig, als ihn zu verlassen.“

Plötzlich geht der Ehepartner weg, ohne eine Vorwarnung!
Man hört dies immer und immer wieder bei der Selbstbeweihräucherung sitzengelassener Ehepartner.
Jahrelang kriselt es in der Ehe. Man versucht dann irgendwie, die Ehe zu „retten“.
Meistens macht man einfach so weiter, als wäre nichts gewesen, denn es hat sich ja bewährt, und schlecht war es ja bis dahin nicht. Ansonsten hätte es ja nicht solange gehalten.
Der Ehepartner setzt irgendwann gefrustet den Ring ab, aber das ist ja nur ein vorübergehender Effekt des Protestes, der nicht lange andauert.
Man findet schon wieder zusammen.
Dann lernt ein Ehepartner jemand anders kennen.
Nun ist das Geheule groß. Man schreit „Du gehst fremd.“ heraus und poltert herum, alles ohne vorher einen Versuch unternommen zu haben, die Ehe zu retten.
Großkotzig erzählt man herum, man finde wieder zu sich, denn alles ist nur ein Ausrutscher.
Wenn dann das „Fremdgehen“ nicht geklappt hat und sich beide trennten, geht man wieder zurück und palavert von Wieder-Vertragen etc. etc.
Man hat aber immer noch nichts geändert, um den „Ehepartner“ zurückzuerobern.
Wenn es dann zum Auszug kommt, ist man vor den Kopf gestoßen und ist völlig überrascht. Man vergisst dabei, dass es schon lange bekannt war.
So dümpelt man dann weiter und verliert sich in narzisstischem Selbstmitleid, anstatt sich bewusst zu werden, wie alles in die Brüche ging.
Man könnte sich ja aufraffen, tut man aber nicht.
Man steckt lieber täglich mit Elan Salzstangen in einen Pferdeapfel und genießt dies als einzige Freude, die man noch hat.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Wenn man berufsbedingt viel unterwegs ist, lernt man viele verschiedene Menschen kennen.
Und deren „Gepflogenheiten“!
Wird man von Geschäftspartnern mit dem Taxi abgeholt, tun diese Leute sehr oft großspurig.
Der Geschäftspartner hat hier und dort gespeist, war in diesem und jenem Hotel, wo er es sich hat gutgehen lassen etc. etc.
Wenn man am Ziel angekommen ist, stellt sich meist heraus, wie „spendabel“ er ist!
Er lässt sich vom Taxifahrer eine Quittung ausstellen und bezahlt dann genau den Betrag, auch wenn es ein krummer ist.
„Bei Privatfahrten gebe ich natürlich Trinkgeld“, sagt er dann, „aber ich kann ja nicht einfach über Firmengelder verfügen.“
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Wir waren kürzlich bei einem Markt für Unterhaltungselektronik und schauten uns auch bei den 3D-Fernsehern um.
Zwei Jugendliche versuchten, dreidimensionales Fernsehen zu schauen.
Sie trugen Brillen. Einer von ihnen ging nach vorne, wieder zurück, schwankte und setzte dann die Brille wieder ab.
Er sagte:
„Das bringt nix. Mein Gehirn ist dafür nicht gelevelt.“

Joachim Gauck wurde von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt.
Wir gratulieren dem alten Mann!
Bleibt noch zu erwähnen, dass vorher alle an einer esoterischen Zeremonie, einer katholischen Messe, teilnahmen.

Der Dachverband der (katholischen) Schützenvereine, „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft“, will in der Satzung explizit aufnehmen, dass es keine gleichgeschlechtlichen Schützenkönigspaare geben darf.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes mahnte die Schützen, dass dies in unserer aufgeklärten Zeit sehr „befremdlich“ sei. Auch Homosexuellen-Verbände wettern dagegen.
Warum dürfen sich Schützenvereine nicht gegen gleichgeschlechtliche Königspaare aussprechen?
Schützenvereine pflegen seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Tradition, und ein Königspaar besteht eben aus einer (weiblichen) Schützenkönigin und einem (männlichen) Schützenkönig und nicht aus zwei Schützenköniginnen oder zwei Schützenkönigen!
„Homo-Ehen“ wurden rechtlich anerkannt, aber auch z.B. das Erbrecht wurde dementsprechend angepasst, ebenso können Witwer bzw. Witwen aus „Homo-Ehen“ Rente beziehen.
Homosexuelle werden „von oben“ anerkannt, auch wenn es „unten“ nicht immer so einfach ist!
Warum brechen mit allem?
Homosexuelle verbreiten stellenweise eine Minderheiten-Diktatur.
Homosexuelle sollen auch mal Heteros respektieren!

Man bemerkt es immer wieder, wenn man genau hinschaut und hinhört …
Manche Menschen ändern plötzlich für andere kaum bzw. nicht nachvollziehbar ihre Ansichten und versuchen sich in ein „rechtes Licht“ zu setzen, indem sie so tun, als wären sie schon immer der neuen Ansicht gewesen.
Man trifft solche Situationen sehr oft an, nicht nur bei Politikern!
Eine Person hat jemanden etwas empfohlen, was dieser auch getan hat.
Dann ist sie plötzlich anderer Meinung und rät dem anderen plötzlich davon ab, was dieser nicht tut.
Darauf angesprochen, was los sei, sagt die Person, sie habe es nur getan, weil der andere es wollte!
Sie versucht also, im Nachhinein – a posteriori – die Vergangenheit (Geschichte) anders darzustellen, um sich in ein Möchtegern-Rechtes-Licht zu stellen. Auch versucht sie, „Schuld“ von sich zu weisen und dem anderen den „Schwarzen Peter“ zuzuschieben.
Aposteriori-Geschichtsverfälschung bzw. –Realitätsverfälschung fällt auf.























