Artikel-Schlagworte: „Feiertage“

Es gibt schon kuriose Zufälle …
In der Taxizentrale sagte mir der Zentralist die Straße und den Ort, wo ich die Kunden abholen sollte und fügte hinzu: „Aber du weißt ja, wo Schneidewinds wohnen.“
Ich fragte verblüfft nach, weil ich dachte, der Zentralist wolle mich verkohlen.
Er meinte es ernst und war seinerseits überrascht, dass ich Schneidewinds, die auch noch in unserer Nähe wohnen, nicht kenne.
Als ich bei Schneidewinds ankam, wurde es kurios, aber herzlich.
„Sie sind ja superpünktlich“, lobte mich Herr Schneidewind, den ich bis jetzt noch nicht gekannt hatte.
Ich erwiderte: „Schneidewinds sind immer pünktlich.“ und erntete einen fragenden Blick.
Ich fügte hinzu: „Heute haben Sie das Glück, mit einem Herrn Schneidewind zu fahren.“
Jetzt dämmerte es meinem Gegenüber.
Wir begrüßten uns.
„Angenehm, Herr Schneidewind – Schneidewind!“
„Angenehm, Herr Schneidewind – Schneidewind!“
Wir tauschten ein paar Nettigkeiten aus und fuhren dann los.
Herr Schneidewind sagte mir, es sei ihm auch nun klar, weswegen der Zentralist bei der Vorbestellung so seltsam geklungen habe, als er den Namen gehört habe.
Auf dem Weg stellte sich heraus, dass Schneidewinds auch wie mein Vater aus der Nähe des Harzes kamen. Mein Vater wurde in der Luther-Stadt Eisleben geboren,. Gerhard Schneidewind, den ich seit Kurzem kannte, hatte Wurzeln bei einem Johannes Schneidewind, einem Weggefährten Martin Luthers.
Während der Fahrt sprachen wir uns auffällig mit Namen an.
„Wie finden Sie das Wetter, Herr Schneidewind?“
„Es könnte besser sein, Herr Schneidewind.“
„Das stimmt, Herr Schneidewind.“
Irgendwann war dann die Fahrt zu Ende und wir verabschiedeten uns vorläufig.
„Tschüss, Herr Schneidewind.“
„Einen schönen Urlaub, Herr Schneidewind.“
„Danke, Herr Schneidewind.“
Es gibt schon Zufälle!

Pfingsten kann man sich eigentlich kaum noch vorstellen – also die Sache mit den Feuerzungen.
Heute würden die Feuerzungen wohl als E-Mail kommen und niemanden erreichen, weil sie dann im Spam landeten (unbekannter Absender).
Eine Kollegin wollte wissen, was es mit Pfingsten auf sich hatte, und Glühwürmchen erklärte den Zusammenhang mit den Feuerzungen und dem Heiligen Geist.
Ihre Kollegin dazu: „Seitdem ich über die Feiertage arbeiten muss, weiß ich nix mehr darüber.“
By the Way: „Pfingsten“ wird übrigens „FINKSTEN“ geschrieben.

An nächsten Sonntag, den 9.5.2010, ist Muttertag.
Mütter freuen sich besonders, wenn sie von ihren Kindern an Muttertag Anerkennungen und Aufmerksamkeiten bekommen.
Also nicht vergessen!
A propos: Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Christian Wulf, Ministerpräsident von Niedersachsen, hat Aygül Özkan als neue Sozialministerin berufen.
Eine Moslemin, Mitglied der Christlich-Demokratischen Union, soll also Ministerin werden.
Jubel!
Endlich Zeichen setzen!
Ausländerhass war gestern!
In einem Spiegel-Interview hat sich Aygül Özkan gegen das Tragen von Kopftüchern geäußert, und viele haben applaudiert.
Wie fortschrittlich die moslemische Ministerin in spe (?) doch ist, stellt sie doch eindeutig klar, dass sie den im Grundgesetz verankerten Laizismus lebt!
Die Schule ist ein neutraler Ort und soll es bleiben!
Doch kurz darauf die „Ernüchterung“, besser gesagt: der Aufstand!
Aygül Özkan hat doch glatt die „Frechheit“ besessen, sich in einem Focus-Interview auch noch gegen Kruzifixe – und andere religiöse Symbole – in deutschen Schulen auszusprechen.
Sie sagte wiederum, dass die Schule ein neutraler Ort sei, frei von jeglichem Glauben.
Das geht nicht!
Ministerpräsident Wulf wurde sauer und machte eine nichtssagende Bemerkung, indem er „klarstellte“, in Niedersachsen begrüße „man“ christliche Symbole, insbesondere Kruzifixe in allen Schulen, seitens der Landesregierung im Sinne einer toleranten Erziehung auf Grundlage christlicher Werte.
Die sog. Schüler-Union, die „Jungen Pioniere“ der CDU sozusagen, fordern, Aygül Özkan dürfe nicht vereidigt werden, weil – klarer Fall – die Kanzlerin, die ebenfalls die oberste Christdemokratin ist, ihr Missfallen geäußert habe.
Die CSU, die Mobbing-Crew der Christdemokraten schlechthin, meinte, Aygül Özkan solle sich überlegen, ob sie als Moslemin in einer „christlichen Partei“ wie die CDU überhaupt ihre Heimat habe.
Die Sektierer in der CDU, die Mitglieder des sog. Arbeitskreises engagierter Katholiken, grollten am lautesten, indem sie sagten, das Experiment, eine Moslemin zum CDU-Mitglied zu machen, sei gescheitert.
Sogar die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, hatte sich gegen Aygül Özkan gestellt, mit der Begründung, Kruzifixe seien Symbole der christlichen Tradition.
Die CDU-Oberen sind also vollkommen geschockt von Aygül Özkan.
Sie haben zwar ihren politischen Werdegang innerhalb der CDU mitverfolgt, doch plötzlich erkennen sie, dass diese einen eigenen Kopf hat.
Von jetzt auf gleich!
Es mutet an, man habe nur eine „Integrationsfigur“ für die Gewinner von neuen Wählerschichten bei den Migranten gesucht.
Honi soit qui mal y pense.

Langes Leiden, kurzer (Un‑) Sinn …
Der amtierende Papst, Benedikt XVI., tritt zurück.
Er hat – auf Deutsch gesagt – die Faxen dick von dieser Rufmordaktion, dass angeblich Kinder von Kirchenmänner geschändet worden wären.
Alles Lüge!
Man munkelt auch, dass das Alter eine Rolle gespielt haben können, denn im Vatikan ist nicht klar, ob Benedikt XVI. sich beim rituellen Füßewaschen noch so tief herunterbeugen kann, ohne ohnmächtig zu werden …
Aber das sind nur Gerüch(t)e!
Fakt ist, heute am Gründonnerstag, wird er sich wie sein direkter Vorgänger Jesus das Kreuz umschnallen lassen, um morgen, Karfreitag, zu Kreuze zu kriechen und seinen Rücktritt zu erklären.
Amen und Out!
Halleluja, Brüder und Schwestern!

Frage an uns:
„Könnt ihr euch vorstellen das die Liebe der einzige Weg ist auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Grösse gelangen? „
Unsere Antwort:
„Liebe ist der einzige Weg, wenn man zu zweit durch ds Leben geht. Wir haben unseren gemeinsamen Weg gefunden.“

























