Feiertage

… sind wir zu Hause.

Wir sind am Heiligabend vor der Bescherung in der Nähe von Schloss Hohenentringen, nahe Tübingen, spazieren gegangen.

Diesen Bilder haben wir vom Abendhimmel gemacht.

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Das war ein „Heiliger Abend“.

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Weihnachtszeit – Zeit der üppigen Mahle!

Das ganze Jahr hindurch wird Diät gemacht, nichts gegessen zwischendurch und wenn, dann wird an anderer Stelle wieder gespart und stellenweise schmerzlich gehungert, um jaaa nicht zuzunehmen.

Und man reißt sich zusammen!

Die Weihnachtsbäckerei.
Es wird gebacken, was das Zeug hält.
Spritzgebäck, Lebkuchen, Mürbegebäck und wie sie alle heißen.
Probieren muss man natürlich.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Heiligabend
Heiligabend gibt es wie an jedem Weihnachtstag DAS FESTMAHL.
Erstmal gibt es vor der Bescherung Kuchen.
Zucker, Sahne, Fett ohne Unterlass und in reichlichen Mengen.
Es wird natürlich von jedem ein Stück probiert.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Heiligabend gibt es etwas Besonderes. Den ganzen Tag wird in der Küche gewerkelt.
Während der Zubereitung musste schon gekostet werden.
Nach der Bescherung, wenn alle ihre Geschenke genug ausgekostet haben, gibt es DAS FESTMAHL.
Dann wird nicht viel gegessen, zumindest nicht wirklich wenig.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Weihnachtstage
Die Weihnachtstage beginnen mit einem ausgiebigen Frühstück, reichhaltig, nachhaltig auch. Viele Sorten Aufschnitt, viele Sorten Marmelade, verschiedene Sorten Brot und Brötchen.
Probiert wird alles.

Aber nur ein kleines Häppchen!

So gegen zehn Uhr, halb elf ist dann das Frühstück beendet, weil der Magen angefangen hat, sich zu weigern, sich weiter abfüllen zu lassen.
Dann widmet man sich wieder den Geschenken, schaut schon mal, was man umtauschen könnte.

In der Küche wird dann DAS FESTMAHL bereitet.
Um die Mittagszeit gibt es dann Fleisch ohne Ende, Festtags-Gemüse, zig Sorten, weil ja Weihnachten ist. Während standardmäßig der Spruch kommt, dass in der „Dritten Welt“ die Leute kaum oder nichts zu essen haben, wird sich der Bauch weiter vollgeschaufelt. Alles wird probiert, man will ja niemanden vor den Kopf stoßen.
Nachtisch gibt es auch. Zu Weihnachten sagt man dann „Dessert“, weil ja Weihnachten ist und man das eben zu Weihnachten statt Nachtisch Dessert sagt.
Es wird, wie gesagt, alles probiert, was das Zeug hält.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Dann kommen Stunden später wieder der Kuchen und die Plätzchen zum Einsatz.
Möglicherweise geht es dann zu Verwandten oder diese kommen zu Besuch.
Alle zig Sorten werden wieder durchprobiert, komme, was wolle und wie viel!

Aber nur ein kleines Häppchen!

Abends natürlich etwas ganz Besonderes.
Irgendwelche Festtags-Salate, Krabbensalat, Farmersalat, Waldorfsalat, Schichtsalat.
Dazu frisch aufgebackene Brötchen, damit die Salatsauce besser verdaut werden kann.
Und es schmeckt!
Man kann gar nicht aufhören, den Magen zu dehnen, während man fast orgiastisch Salate und Brötchen ins sich hineinstopft.
Es ist ja Weihnachten.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Der zweite Weihnachtstag ist dann genauso wie der erste.
Essen ist schon wie am ersten nicht Essen, sondern eher unkontrolliertes Hineinschaufeln in den Verdauungsapparat.
Hinein, hinein, hinein!
Wir haben es ja und es ist Weihnachten, die Zeit der (Gaumen‑) Freuden.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Der Tag nach Weihnachten.
Dann gibt es Reste von Weihnachten. Vom Braten und der Weihnachtsgans Geschnetzeltes mit einer dicken Sauce, aufgebratene, aufgebackene Kroketten, Kartoffeln und die Salatreste.

Aber nur ein kleines Häppchen!

Das böse Erwachen.
Irgendwann nach Neujahr oder wohlmöglich noch vor Silvester nach dem Duschen stellt man sich auf die Waage.
Jetzt geht aber das Abendland unter.
Wie konnte das nur passieren?
Dass Kalorien kleine Zwerge sind, die nachts die Kleidung enger nähen, weiß man.
Aber wo kommen die Pfunde her?
Stimmt die Waage nicht mehr?

Soviel hat man doch gar nicht gegessen!

Man hat zwar einiges gegessen.

Aber nur ein kleines Häppchen!

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Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – haben an Heiligabend Nachwuchs bekommen.

Bob, der in mit uns sein „Unwesen“ treibt!

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Wir schreiben den 24. Dezember im Jahre des Herrn 1965 (?), 1967 (?), … , 2008 (?).
Welches Jahr auch immer – alle Jahre wieder!

Die Heuchler pilgern zur Krippe, aber nicht um das Jesus-Kind zu sehen, sondern um in der Kirche von den anderen „Gläubigen“ gesehen zu werden.

Aufgetakelt mit Pelz und dem neuen Zwirn, den man wie jedes Jahr zu Heiligabend geschenkt bekommen hat, ziehen sie los, in Scharen.

In der Vorweihnachtszeit hat man sich durch horrende Spenden einen Logen-Platz in der Christ-Mette oder im Hochamt erkauft, und nun will man von den anderen deswegen bejubelt werden; doch muss man dann entsetzt feststellen, dass die Logen-Plätze von den regelmäßigen Kirchgängern besetzt sind.

So geht das nicht!

Selbst der Satz „Lasset die Kinder zu mir kommen!“ ist irrelevant, denn man platziert sich einzig und allein, um gesehen zu werden, vor die Kinder oder verscheucht diese von den Plätzen.

Wenn der Taler im Klingelbeutel klingt, die Nächstenliebe aus dem Herzen springt.

Hat man nun auf der heißbegehrten Bank Platz genommen, wird sich triumphierend umgeschaut, wer bei dem diesjährigen Jubel-Run der Verlierer ist.

Oh, du heuchlerische Christenheit!

Das glücklichste Paar aller Universen

Danke, dass du mich vor einem Jahr angemailt hast, mein Schatz!

Ich liebe dich für immer und ewig!

tief-sw

Gestern bin ich von wieder nach gefahren, um hier Ostern – vor allem mit Devil – zu verbringen.

Mein Chef hat mir erlaubt, dass ich wegen des Osterreiseverkehrs schon um 14:30 Uhr fahren durfte.

In der Nähe von war ich im Stau, dann wieder beim Kreuz Leonberg etwas weiter entfernt.
In Pforzheim wieder …
Insgesamt waren es – trotz Umfahrungen – sechs Staus.

Auf der A45 machte ich Halt an einer Raststätte im Siegerland, wo der Kaffee teuer war.
Als ich wieder auf der Autobahn weiterfuhr, begann es erst zu regnen – das dachte ich. Es war aber Schnee, der in starkem Maße zunahm und dafür sorgte, dass Matsch und Schnee sowie stellenweise Eis auf der Autobahn herrschte.
Auf der Autobahn waren Leuchtschilder mit dem Eis-Symbol (Eiskristall mit roten Dreieck) eingeschaltet.
Man konnte maximal sechzig bis achtzig km/h fahren, manchmal auch nur 50.
So tröpfelte die Zeit dahin.

Wegen eines Staus von 21 Kilometern auf der A1 machte ich einen Schlenker und war dann im Dunkeln in Beckum.

Um 22:30 Uhr!

„Dank“ des Osterreiseverkehrs und des „Winters“ …

Die deutschen Unternehmen sind ja immer noch trotz guter Auftragslage und trotz hoher Gewinne weiterhin am Boden.
Sie tun zumindest so, als wäre es so.

Eins ihrer Argumente, warum es ihnen „sooo schlecht“ geht, ist das, dass Deutschland die „meisten in “ habe.
Da Feiertage mit Lohnausgleich beglichen werden müssten, schlagen sie immerwiederkehrenden gebetsmühlenartigen Gesänge an.
Weil andere Länder weniger Feiertage hätten, müsste in Deutschland auf Feiertage verzichtet werden, damit die deutschen Firmen wettbewerbsfähig werden bzw. bleiben könnten.

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Diese Grafik zeigt, die Anzahl der Feiertage in Europa.
Deutschland liegt im Mittelfeld und nicht oben.

Hier ist die Grafik in Zahlen gefasst:

Feiertage in Europa
Land Anzahl
Belgien 14
Deutschland 15
Frankreich 13
Großbritannien 13
Irland 11
Italien 15
Luxemburg 12
Niederlande 11
Österreich 16
Schweiz 17
Spanien 18

Die Werte sind offizielle Werte der europäischen Statistikbehörde.

Dass die Unternehmer flunkern, kann nicht sein, oder?

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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