Fisch

Roll over Beethoven

„Wenn Sie in die Türkei fahren, vergessen sie nicht die Anti‑Haft-Creme!.“

Onkel

zoo-karlsruhe-2015

Heute waren wir im „Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe“.

Die Bilder – u.a. spektakuläre vom Eisbären – haben wir online gestellt.

 

Reibekuchen (Kartoffelpfannkuchen) mit Lachs, zwei Sorten Kaviar und Honig-Senf-Sauce

Zu Silvester 2013 gibt bzw. gab es bei uns:

Reibekuchen mit Lachs, zwei Sorten Kaviar und Honig-Senf-Sauce.

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Der sog. „Verein Deutsche Sprache“ vergibt jährlich seit 1997 einen „Preis“, der keinen wirklich interressiert.

„Sprachpanscher des Jahres“

Die selbst ernannten „Sprachwächter“ richten sich gegen Anglizismen – Lehnwörter aus dem Englischen – in der deutschen Sprachen und prangern deren Gebrauch sowie diejenigen, die diese benutzen, an.

Dieses Jahr wurde der DUDEN als „Sprachpanscher des Jahres 2013“ bezeichnet mit der Begründung:

„Wie kaum eine andere Organisation trägt der Duden seit Jahren dazu bei, dass sich sprachliches Imponiergehabe im Glanze einer quasi amtlichen Zustimmung sonnen darf.“

Auch gefällt ihnen nicht, dass das Wort „Klapprechner“ – für Laptop bzw. Notebook – nicht im DUDEN vorkomme.

Bei der Möchtegern-Vergabe des „Sprachpanschers“ haben die Mitglieder des „Vereins“ auch immer Anglizismen parat, die allerdings schon seit Jahren von den meisten Leuten benutzt werden und eingebürgert sind.

Dieser „Verein“ stellt zum Pseudo-Event auch ein Wort vor, das in Vergessenheit geraten sei und kaum noch einer kenne.
Wenn man „Backfisch“ als „leider in Vergesseheit geratenes Wort“ deklariert, sollte man verlangen können, zu hören, was denn an dem Wort so Tolles dran ist, dass es auch Biegen und Brechen erhalten werden solle!
Auf jedem Wochenmarkt gibt es einen Fischstand, bei dem Backfisch angeboten wird, im Supermarkt oder im Einkaufszentrum gibt es Backfisch-Brötchen, was für den „Verein“ aber irrelevant ist.

Es gibt noch andere „erhaltenswerte und erinnerungswürdige Worte“ laut dem „Verein“, bei denen man sich fragt, ob dieser weiß, dass Sprache etwas Dynamisches und Lebendiges ist, bei dem etwas Neues hinzukommt und etwas Altes, nicht mehr Gebräuchliches, herausfällt.

Auch das Wort „Gespielin“ ist kaum noch gebräuchlich und die meisten kennen es nicht (mehr), doch es wird als „verehrenswürdig“ gelistet, ohne eine andere Erklärung zu nennen.

Auf Nachfrage, warum denn Anglizismen so schlimm seien, wurde nur gesagt, dass diese die deutsche Sprache panschten, was im Klartext bedeutet: „Sie gehören hier nicht hin.“

Warum der „Verein“ Lehnwörter wie „Rhytmus“, „Musik“ und ähnliches benutzt, kann er selbst nicht erklären, und sagt nur, dass er Aglizismen ablehne. 

Kürzlich nannte der „Verein“ auch „Pampelmuse“ als „vergessenen Wort“, das laut seinem Bekunden dem Wort „Grapefruit“ – einem Anglizismuns ! – anheimgefallen sei.

Eine Pampelmuse ist größer als eine Grapefruit und hat eine Farbe, die mehr ins Orange geht. Die Grapefruit schmeckt aufgrund des höherren Ztronensäuregehalts auch wesentlich saurer.

Wenn dieser „Verein“ solche Zusammenhänge nicht kennt, ist sehr fragwürdig, ob die Mitglieder wissen, was sie tun!

Das Gehabe dieser (stellenweise reaktionären) Dogmatiker kann man getrost in die Schublade mit der Aufschrift „Irrelevant“ legen und diese dann abschließen.

Roll over Beethoven

 

„Ein Fischkahlpakt ist ein Pakt zwischen kahlköpfigen Fischen.“

 

 

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Heute fand im „Unteren Schlossgarten“, , das Event „Grillen und Chillen“ der Stuttgart-21-Befürworter statt.

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In geselliger Runde wurde unter netten Menschen relaxt und über Stuttgart 21 (S21) diskutiert.

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Nebenher brutzelten Grillfackeln, Scampi-Spieße, Würstchen, Schnitzel und andere Grillspezialitäten ihrem Garpunkt entgegen.

Die Stimmung war ausgesprochen sehr gut, sogar noch besser als beim Spaziergang voriger Woche.

Einige S21-Gegner – Keintologen genannt – meinten, ab und zu zu zwei, drei Leuten durch den „unteren Schlossgarten“ gehen und uns beobachten zu müssen.
Möglicherweise waren sie nur hungrig. Aber wer nicht fragt und vorher auch nicht grüßt, hat weiterhin einen leeren Magen.
Auf deren niveauloses Gequake haben wir aber nicht reagiert.

Die Veranstaltung lief total friedlich ab.

So feiert man in ausgelassener Feierabendstimmung!

 

wutbuerger-tagebuch-fisch

Heute berichten wir über einen Wutbürger, wie er im Protesthandbuch Bilderbuch steht.
Nennen wir ihn einfachheitshalber .
Er könnte auch Markus, Michael, Mark, Thomas, Andreas, Wolfgang, Klaus oder Till heißen, weil er ein Narr ist.
Wie immer Man ihn nennen will …

Fisch hat selbst implizierte Traumata, die von seiner haarsträubenden Tätigkeit als Berufsdemonstrant herrühren.
Er ist Revoluzzer gegen das „menschen‑ und demokratieverachtende System in “ und bezieht seine Almosen von einem Aktionsnetzwerk, dass wir hier ACTION nennen.
Fisch organisiert in seiner Tätigkeit als ACTION-Berufsdemonstrant Demonstrationen und zettelt Intrigen gegen die „Herrschenden, die den Willen des Volkes ignorieren“ an, die er und ACTION schlichtweg Wahrheitsverdreher und Täuscher nennen.

Fisch steht jeden Tag früh morgens auf und setzt sich erst mal an seinen von ACTION geliehenen Computer, denn als Hartz-IV-Empfänger kann er sich keinen leisten, und surft dann durchs . Die Kosten bezahlt ACTION.

Fisch durchsucht dann die Nachrichten nach bestimmten Themen, die er gebrauchen kann und liest sich erst mal in Rage, während er immer noch stinkend ungeduscht in der Wohnung sitzt, weil Wasser ja auch Geld kostet.
Da die Medien alle vom „ungerechten System“ gekauft sind, macht er sich Notizen, was am Tag vorher berichtet wurde.
Fisch nimmt natürlich nur die Nachrichten, die in seinem Sinne sind, und verteilt sie an , die er über (un‑)soziale Netzwerke kennt. Die anderen Nachrichten „bewertet“ er nach der Skala von ACTION, und da es ja Nachrichten sind, wie der Name es sagt, muss er sie nachrichten, also „richtigstellen“.
So schreibt er „nachgerichtete“ Berichte und übt Informationskontrolle, was natürlich seine Probanden Freunde nicht wissen müssen.
Er schickt ihnen die „objektiven Berichte des Tages“ und diese verteilen sie weiter, ohne darüber nachzudenken.

Tote Fische eben!

Wer kritische Fragen hat oder etwas hinterfragt, wird als Wahrheitsverdreher, Täuscher, Idiot, „Schwachmat“, korrupter Systemsklave etc. denunziert und soll so wieder auf die Linie gebracht werden.
Von Fisch selbst erklärte Gegner werden angeschrien und genauso denunziert.

Es gibt eben nur Schwarz und Weiß.

Nun fragt man sich, warum Fisch dies immer und immer wieder tut, was ihn antreibt.

Es ist, wie oben schon erwähnt, sein immer wieder reaktiviertes Trauma bzw. seine Traumata.
Als Berufsdemonstrant ist Fisch immer an der Front, was auch dazu geführt hat, dass vor Jahren seine Ehe kaputt gegangen ist.
Ab und zu hatte er dann sein Kind am Wochenende und manchmal auch etwas länger.
Wenn dann eine Demonstration oder eine „Aktion“ geplant war und sein Kind bei ihm war, musste er ja parat stehen und dann musste das Kind eben mit.
Bei einer „prägenden“ „Aktion“ hat Fisch sein Kind auch mitgenommen und hat mit ihm zusammen randaliert. Dann kam die Polizei und hat geräumt. Fisch ist erst mal vor Angst getürmt und hat dann sein weinendes und schreiendes Kind „befreit“, nachdem er eine halbe Stunde vor Angst zitternd hinter der Polizeilinie stand. Die Schreie seines eigen Fleisches und Blutes tat ihm irgendwann weh, doch er musste sich entscheiden – Kind oder „Revolution“.
Er hatte erst Revolution gewählt, und hatte Genossen befreit und ihnen türmen geholfen.
Dann hat ihm aber, obwohl er so gut gelernt hatte, seine Gefühle zu unterdrücken, das Kind leid und er hat die Polizistin, die sein neunjähriges Kind in ihrem Armen hielt und es beruhigen wollte, weil niemand sonst da war, mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Die Polizistin ist hingefallen und hat sein Kind fallen lassen. Dabei brach sich das Kind den Arm und bekam einige Blessuren ab.
„Diese miese Polizistin“, schrie Fisch und trat mehrmals auf sie ein, bevor er sein Kind nahm und dann türmte.
Er ließ Hasstiraden gegen die Polizistin los und lief und lief und lief.
Dann stellte er sein Kind irgendwohin.
„Papa kommt sofort wieder“, sagte er und rannte zu seinen Genossen, um ihnen zu helfen.
Knapp eine Stunde später kam er zurück und nahm sein Kind in den Arm.
Als er merkte, dass es apathisch reagierte, ging er mit ihm ins Krankenhaus und dort bemerkte man den Armbruch.
„Diese miese Polizistin“, meckerte Fisch, „Sie hätte mein Kind nicht verletzen dürfen. Jetzt gibt es Rache!“
Seitdem ist Fisch noch radikaler und ist an allervorderster Front dabei, wenn es um „friedliche“ Demonstrationen und „Aktionen“ geht.
Er provoziert und schiebt den Polizisten und Ordnern wie immer die Schuld in die Schuhe.

Sein Kind wurde mehrmals verletzt und irgendwann durfte er es nicht mehr sehen, wegen „Gefährdung der Gesundheit des Kindes“.

Er macht er aber nur aus einer Motivation heraus, die er aber selbst nicht bemerkt. Er hat nicht überwunden, dass er für die Verletzung seines Kindes verantwortlich ist, weil er es allein gelassen hat.

Seitdem meint er, wenn er sich noch mehr für „die Sache“ einsetzte, könnte er sich freikaufen und Ablass bekommen, weil er sein Kind im Stich gelassen hat!

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„Da sind Eier. Die bewegen sich. Die schlüpfen gleich.“

Die Szene spielte sich vor einigen Tagen im Sommerhofenpark in ab, in der Nähe des Spielplatzes Richtung Badezentrum.
Wir machten nahe eines Baches beim dem Spielplatz Picknick und beobachteten Kinder bei ihrer „Erkundungstour“.
Zwei Mädchen und ein Junge hatten in dem Bach Froschlaich gesehen und meinten, dass die Kaulquappen bald schlüpften, weil sich die „Eier“ bewegten, was aber daher rührte, dass das Wasser sich bewegte.
„Wir können aber erst mal damit spielen“, sagte ein Mädchen.
Wie man mit Froschlaich – „Eiern“ – spielen kann, wussten wir etwas später auch, als die Kinder mit Plastikbechern den Froschlaich borgen und diesen in den Bach gossen, wieder herausnahmen etc.

Carla spielte derweil im Bach und versuchte, große Äste zu bergen.

Die Kinder waren so dermaßen dumm, dass wir an in der Nacht dachten.

Sie waren zu dumm, über die „Brücke“ zu gehen.
Das Wissen um die „Eier“ war dermaßen abwegig, dass uns schon die Köpfe wehtaten.

Die Brücke war schon in dem Bach, als die Kinder kamen.
Sie fügten einen weiteren Ast hinzu und feierten sich als Helden, während sie mit Verbalinjurien der niveaulosesten Art über ihre Taten redeten.
Dies uferte aus in dem Spruch des Jungen:

„Kinder bauen einen Weg.“

Danach beschlossen wir, irgendwo anders mit dem Picknick weiterzumachen.

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.
(Heinrich Heine)

Zu unserem gestrigen Jubel-Tag gab es etwas sehr Leckeres.

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Der gedeckte Tisch

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Es gab Gnocchi-Thunfisch-Tomaten-Auflauf.

Das Rezept wird in Kürze hier veröffentlicht.

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – probieren bekanntlich vieles aus, was das Kochen betrifft.

Wir haben wieder eine neue Variante zum Thema „Überbackender Toast“.

Überbackener Toast mit Rucola und Thunfisch

toast-rucola

Mann oder Frau oder auch beide nehmen:

  • sechs Scheiben Vollkorn-Toastbrot
  • sechs Scheiben Käse, am besten schmeckt Chester-Käse
  • eine große Fleisch-Tomate
  • eine Dose Thunfisch (in Aufguss)
  • 100 Gramm Rucola
  • Köfte Baharati
  • Kräuter der Provence

Zubereitet wird folgendermaßen:

  • Die Toastscheiben auf mittlerer Stufe im Toaster toasten.
  • Die Toastscheiben danach auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.
  • Die Tomate in Scheiben schneiden.
  • Den Thunfisch in ein Sieb geben und ablaufen lassen.
  • Nun die Tomaten-Scheiben auf die Toastscheiben verteilen.
  • Jetzt gibt man den Thunfisch auf die Tomatenscheiben.
  • Auf den Thunfisch gibt man nun etwas Köfte Baharati.
  • Von dem Rucola die Blätter entfernen und waschen.
  • Den Rucola kleinzupfen.
  • Jetzt gibt man den Rucla auf den Thunfisch.
  • Nun den Käse obenauf legen.
  • Auf den Käse vor dem Überbacken Kräuter der Provence streuen.
  • Die Toasts nun ca. fünfzehn Minuten bei 200 Grad Celsius im Backofen überbacken.

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Guten Appetit!

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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