Artikel-Schlagworte: „Fotografieren“

Die Stuttgart-21-Gegner stellen sich selbst ja immer als einige Inhaber der „Wahrheit“ dar.
Wir beschrieben seit einiger Zeit, wie die S21-Gegner gezielt Ängste schüren und danach diese mit hanebüchenen Lügen bedienen und sich dann als „Erlöser“ darstellen.
Durch das Aufdecken der Sauerstoff-Mangel-Lüge durch uns mussten die S21-Gegner sich etwas anderes einfallen lassen, wie sie nun daraus kommen könnten.
Sie machten es wie eh und je!
Sie schwiegen über ihren Misserfolg und ließen das Thema (erst mal) links liegen.
Vorher allerdings versuchten sie, uns zu denunzieren, wie sie es ja aus Ermangelung von Fakten immer tun, doch es funktionierte wie schon so oft nicht.
Gärtner und Biologen bestätigten ja bekanntermaßen, dass es sich beim „erstickenden Stuttgart“ um haltlosen Quatsch ohne Grundlage handelt(e).
Bei manchen toten Fischen innerhalb der S21-Gegnerschaft reichte es durchaus, zu behaupten, wir seien nichtsnutzige, hirnlose Idioten, und die schwankenden Fische schwammen wieder ins Maul des Haies.
Die S21-Gegner gaben aber ihre Fehler nicht zu, sondern beschimpften alle, die ihnen widersprachen.
Im stillen Kämmerlein brüteten sie aber das aus, was man mit „Die Sauerstoff-Mangel-Lüge, Teil 2“ bezeichnen könnte, einen Aufguss der alten Lügen eben, nur neu verpackt.
So nahmen sie einen Ausdruck, der die Gemüter erhitzt.
Feinstaub!
Das Problem an den neuen Bäumen sei nun, dass diese nicht so viel Feinstaub absorbieren könnten, wie die zu fällenden, behaupteten nun die S21-Gegner, allen voran die Parkschützer.
Die Lügen mit den 5000 „jungen“, „kleinen“ Bäumen, die keinen oder nur sehr, sehr wenig Sauerstoff produzieren könnten, wurde ausgetauscht gegen 5000 „junge“, „kleine“ Bäume, die nicht fähig seien, Feinstaub aus der Luft zu filtern wie die alten zu fällenden.
Um sich selbst wieder zu beweisen, sparte man auch nicht mit einem absolut abstrusen „Sachverhalt“.
Umweltzonen!

Seit Anfang bzw. Mitte 2010 dürfen in Stuttgart nur noch Auto fahren, die im Besitz der gelben und grünen Umweltplakette sind, weil in Stuttgart sehr viel Feinstaub in der Luft ist.
Dies wurde von den S21-Gegnern als Argument benutzt, die Feinstaub-Lüge als Wahrheit darzustellen.
Das Verbot für Autos mit roter Umweltplakette hat rein gar nichts mit Stuttgart 21 zu tun.
Feinstaub wird nicht nur durch Bäume, sondern durch andere Pflanzen, Filteranlagen und auch durch Regen gebunden.
Bei den S21-Gegner geht es ja bekanntlich nicht um die Wahrheit.
Nur die Ideologie zählt, nicht die Wahrheit!

Vor einigen Wochen waren wir in der Volkssternwarte Tübingen.
Nach relativ kurzer Wartezeit vor dem Sternwartengebäude wurden wir von einem älteren Herrn freundlich begrüßt; und noch bevor es in die Sternwarte hineinging, zeigte er uns einige frühe Sterne am Firmament und betonte mehrmals, dass wir an diesem Abend vor allem den Saturn als Event sehen konnten.
Kurz danach wurden wir in die Sternwarte eingelassen und ohne großartige Bürokratie daran erinnert, dass wir für die Führung einen kleinen Obulus zu zahlen hatten.
Das einsammeln des Geldes verlief völlig unkompliziert, und es zeigte sich, dass die anwesenenden Astronomen (inzwischen drei Stück) sich grundsätzlich für ihre Arbeit und nicht für das Geld interressierten.
Nachdem uns die beeindruckende Technik der Sternnenwartenplattform, die man mittels Hydraulik auf‑ und niederfahren konnte, erklärt wurden, konnten wir in den Kuppelsaal eintreten und die eigentliche Sternenschau begann.
Die Astronomen hatten sich ihre Arbeit so aufgeteilt, dass jeweils zwei die Besuchergruppe informierten und ein Dritter das Teleskop einstellte.
Diese Verteilung gefiel uns sehr gut, weil dadurch gewährleistet wurde, dass jeder die Informationen erhielt und dass die Objekte schnell eingestellt werden konnten.

Der Abend wurde jedoch noch verbessert, als wir erfuhren, dass die Internationale Raumstation ISS über die Sternwarte flöge.
Also gingen wir alle heinaus; und eindrucksvoll bewegte sich die Raumstation über unsere Köpfe hinweg, bis sie schließlich wieder im Erdschatten verschwand.
Im folgenden wurde uns dann noch der Sternenhimmel mit seinen vielen Sternbilder ein wenig verständlicher gemacht, und man erhielt Informationen über Größe, Form und Leuchtkraft, wofür man sonst über Stunden in dicken Büchern „hängen“ musste.
Der Abend wurde schließlich beendet mit der Saturn-Schau, der wie ein Computer-Icon auf dem Teleskop zu hängen schien und jeden Besucher mehrmals ans Teleskop lockte. Wer danach noch guter Laune war, konnte sich mit den fachlich qualifitierten Astronomen noch über weitere Himmelsobjekte unterhalten und so seinen eigenen Horizont praktisch erweiteren.
Ein sehr gelungener Abend, den wir gerne wiederholen möchten.
Die Sternwarte Tübingen kann man jedem nur empfehlen.
Wir waren an dem Wochenende – 13. – 15.5.2011 – in Wuppertal.
Als wir am Sonntagabend gegen 19 Uhr zurückkamen, waren wir geschockt.

Wir hatten bis dato noch gedacht, die Stuttgart-21-Gegner hätten (noch etwas) Anstand, doch das hatte sich gestern als Irrtum herausgestellt.

Wie oben zu sehen wurde unser Briefkasten mit Anti‑Stuttgart-21-Aufklebern beklebt.
Laut der Polizei wurden Fingerabdrücke gefunden, doch ob diese verwertbar sind, steht noch nicht fest.
Für uns ist eins klar:
Fazit – ganz große Idioten !
Nachtrag, 16. Mai 2011, 20:30 Uhr
Zwei Freunde haben uns gerade darauf aufmerksam gemacht, und danach haben wir auch geschaut …
Die lautesten S21-Gegner und unsere selbst erklärten Feinde wussten angeblich schon um 19:53 Uhr – Elf Minuten nach der Veröffentlichung dieses Beitrags – , dass niemand dies getan habe. Angeblich hätten wir unseren Briefkasten selbst vollgeklebt.
Es kam auch keine (kleine) Kritik an der „Aktion“, nichts.
Einer von den S21-Gegner meinte sogar, als S21-Befürworter bzw. als „Lügenpack“ müsse man mit sowas rechnen.
(Nach‑) Denken ist etwas Anderes!

Wir haben bekanntermaßen schon öfter hier über Stuttgart 21 – S21 – berichtet.
Vor kurzem, wie die S21-Gegner mit den S21-Befürwortern umgehen.
Die S21-Gegner hassen uns unter den S21-Befürwortern ja besonders, weil wir aus anderem Holz geschnitten sind, als sie dachten.
Wir lassen uns nicht mundtot machen und uns auch nicht wie andere in eine Rechtfertigungsecke drängen oder lassen uns nicht dazu degradieren, permanent nach Gegenbeweisen zu unbeweisbaren Phantastereien zu und um S21 zu suchen und diese dann als „Lügen“ verworfen zu bekommen.
Wir waren im April im Urlaub und haben nichts zu dem Themenbereich S21 gesagt.
Die Denunziationen gingen aber in den ca. zwei Wochen ohne Pause weiter.
Wir hattten uns vorgenommen, dass wir die Denunzianten ignorieren wollten, aber irgendwann war der Zeitpunkt „reif“, dass wir zurückschießen mussten.
Man verbreitete nämlich unter anderem, dass wir keine Berufsausbildung hätten und beschimpfte uns als Lügner, was auch unsere Vita angeht.
Wir hatten etwas zur gesichterten Finanzierung zu Stuttgart 21 veröffentlicht, und wurden wieder als Lügner, Idioten und dergleichen bezeichnet.
Wir schossen dagegen und forderten, dass die Denunzianten mit Fakten bzw. Gegen-Fakten kommen sollten.
Das wollten die Denunzianten aber nicht und beleidigten uns weiter.
Dann kam plötzlich wieder das Argument: „Wir ignorieren Euch wieder für eine Woche.“
Wir spotteten über sie, dass sie sich sehr gut im „Fluchtsyndrom“ verstünden und warfen ihnen Realitätsverweigerung vor, weil sie nämlich wie immer, wenn sie Farbe bekennen mussten, plötzlich verschwanden, was sie als Ignorier-Wochen bezeichneten.
Knapp eine Viertelstunde später lud uns jemand von den selbsternannten „Freien Volksreportern“ ein für ein Interview am Bauzaun am Stuttgarter Hauptbahnhof, was wir unter einer Prämissen annehmen wollten.
Obwohl die Prämisse noch nicht bekannt war, wurde uns von dem „Interviewer“ vorgeworfen, wir wären wohl zu feige und kämen nicht.
Wir teilten ihm die Prämisse mit, dass die Denunzianten bis zum 12.5.2011 schweigen sollten mit ihren Beleidigungen uns gegenüber.
Der „Interviewer“, gleichzeitig einer der Rädelsführer der S21-Gegnerschaft, meinte, er sei nicht allmächtig und könne niemand zu etwas zwingen.
Wir argumentierten, dass er seine Beziehungen spielen lassen solle, da er uns ja im „Interview“ haben wolle und das wäre der Preis, als Good-Will-Geste seinerseits eben!
Der „große“ Interviewer wollte nicht mal in einem sozialen Netzwerk einen kleinen Appell schreiben, dass die Denunzianten sich bitte zurückhalten sollten.
Das hätten wir als ersten Schritt in unsere Richtung angesehen, teilten wir ihm mit.
Keine zwei Minuten später machte der „Interviewer“ einen Rückzug mit dem Spruch, er habe uns mehrmals eingeladen, aber wir hätten abgesagt.
Gleichzeitig wurde wieder gegen uns gehetzt und aufgerufen, uns zu ignorieren.
Also mal wieder typisch für S21-Gegner!
Erst mit Ach und Krach verlieren und dann einen fadenscheinigen Grund suchen, um sich selbst als Gewinner darzustellen!
Kompromisse eingehen, auch wenn man einen Vorteil für sich sieht, macht man nicht.
Man fordert nur vehement und diktatorisch, dass andere etwas tun sollen, aber selbst braucht man keine Gegenleistung erbringen!
Wenn man dann deswegen – aus eigener Schuld ! – verliert, ruft man eben nach der Mama.
So wird diese Person weiter am Leben scheitern.
Die Beleidigungen der Denunzianten wurden seit unserem „Nein ohne Gegenleistung!“ noch heftiger und schlimmer gegen uns ausgestoßen.
Warum „sie“ uns so hassen?
Die (unverblümte) Wahrheit eckt eben an.

„Da sind Eier. Die bewegen sich. Die schlüpfen gleich.“
Die Szene spielte sich vor einigen Tagen im Sommerhofenpark in Sindelfingen ab, in der Nähe des Spielplatzes Richtung Badezentrum.
Wir machten nahe eines Baches beim dem Spielplatz Picknick und beobachteten Kinder bei ihrer „Erkundungstour“.
Zwei Mädchen und ein Junge hatten in dem Bach Froschlaich gesehen und meinten, dass die Kaulquappen bald schlüpften, weil sich die „Eier“ bewegten, was aber daher rührte, dass das Wasser sich bewegte.
„Wir können aber erst mal damit spielen“, sagte ein Mädchen.
Wie man mit Froschlaich – „Eiern“ – spielen kann, wussten wir etwas später auch, als die Kinder mit Plastikbechern den Froschlaich borgen und diesen in den Bach gossen, wieder herausnahmen etc.
Carla spielte derweil im Bach und versuchte, große Äste zu bergen.
Die Kinder waren so dermaßen dumm, dass wir an Deutschland in der Nacht dachten.
Sie waren zu dumm, über die „Brücke“ zu gehen.
Das Wissen um die „Eier“ war dermaßen abwegig, dass uns schon die Köpfe wehtaten.
Die Brücke war schon in dem Bach, als die Kinder kamen.
Sie fügten einen weiteren Ast hinzu und feierten sich als Helden, während sie mit Verbalinjurien der niveaulosesten Art über ihre Taten redeten.
Dies uferte aus in dem Spruch des Jungen:
„Kinder bauen einen Weg.“
Danach beschlossen wir, irgendwo anders mit dem Picknick weiterzumachen.
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.
(Heinrich Heine)

Pinguin alias Michael – rechts, halb verdeckt von dem Mädchen – durfte am vorigen Freitag, den 15.4.2011, mit Königin Beatrix und Maxima sprechen.
Die Königsfamilie besuchte ein europäisches Business-Center in Herzogenrath bzw. ’s-Hertogenrade.
Solche Begegnungen bleiben einem lange im Gedächtnis.

Die Stuttgart-21-Gegner haben wieder eine neue Kampagne ausgeheckt, in bzw. mit der sie Personen, die sich nicht hundertprozentig sicher sind, was alles bei S21 mit hineinspielt, demagogisch manipuliert werden sollen.
Gleichzeitig schlagen die S21-Gegner auf die S21-Befürworter mit einem gewaltigen Lügenpotenzial ein.
Es werden ganz deutlich Lügen gesät, damit die S21-Gegner „im Recht“ sind, dabei vergessen sie die Realität.
Es ist bekannt, dass für S21 ca. 280 z.T. große und alte Bäume weichen müssen und schon einige gefällt und umgepflanzt wurden.
Was die S21-Gegner nicht wahrhaben wollen, ist dass 5000 neue Bäume geplanzt werden, wenn die Parkerweiterung – bedingt durch den Abriss des jetzigen Gleisfeldes – durchgeführt wurde.
Wenn sie es doch tun, dann haben sie ein realitätsverweigerndes Argument, das sich mit der „Lunge Stuttgarts“ befasst.
Wenn die Bäume gefällt bzw. umgepflanzt würden, ersticke Stuttgart, weil die neuen 5000 Bäume angeblich nicht so viel Sauerstoff produzieren könnten wie die alten.
Auf die Gesamtzahl aller Bäume in Stuttgart – laut amtlicher Zählung ca. 105 000 Bäume – bezogen sollte dies jedem schon als Unwahrheit auffallen.
Dass durch Baumumpflanzungen bzw. –neupflanzungen kaum weniger Sauerstoff produziert wird, wurde
, aber die S21-Gegner beharren weiterhin auf ihre falsche Darstellung.Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie!
Im Zuge der Baumpflanzungen werden allerdings nicht nur junge Bäume (neu)gepflanzt, sondern auch sog. XXL-Bäume.
Diese Anzahl liegt zwischen 290 und 300.
Diese XXL-Bäume liefern selbst schon die gleiche Menge Sauerstoff wie die alten, falls die alten wirklich ganz gefällt würden.
Die ca. 4700 „kleinen“, „jungen“ Bäume kämen auch noch dazu.
Auch hier handelt es sich mal wieder um eine absichtliche (?) Lüge der S21-Gegner.
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Die Stuttgart-21-Gegner haben wieder eine neue Kampagne ausgeheckt, in bzw. mit der sie Personen, die sich nicht hundertprozentig sicher sind, was genau bei S21 passiert, demagogisch manipuliert werden sollen.
Gleichzeitig schlagen die S21-Gegner auf die Bahn und die Landesregierung, die positiv zu S21 steht und dieses unterstützt mit einem gewaltigen Lügenpotenzial ein.
Es werden ganz deutlich Lügen gesät, damit die S21-Gegner „im Recht“ sind, dabei vergessen sie die Realität.
Seit ein paar Tagen existiert ein Video, in dem über die Finanzierung sinniert wird.
In dem Video werden extra Tatsachen verdreht, um wieder gegen das Projekt „Stuttgart 21“ zu agieren!
Ein Bekannter, Felix Dschung, ebenfalls S21-Befürworter, hat sich mit dem Video auseinandergesetzt und hat ein Dokument veröffentlicht, in dem die eindeutigen Falschdarstellungen der S21-Gegner bis ins Detail aufgeführt werden.
Wir dürfen dieses Dokument hier benutzen.
Vielen Dank an Felix Dschnung!
- Man darf nicht so rechnen, wie es in dem Video gemacht wird. Die Stadt Stuttgart hat die Grundstücke der Bahn ja nicht in der primären Absicht einer Wertanlage (Immobilienspekulation) gekauft, sondern um später die Stadtentwicklung in der Hand zu haben. Daher kann auch nicht von der für die Stadt entgangenen Gewinnen geredet werden.
Weiterhin ist zu bedenken, dass die Stadt Stuttgart durch den späteren Verkauf der Grundstücke von erheblichem Gegenwert an Investoren auch wieder Geld einnimmt. Man kann aufgrund dieser Einnahmen – die selbstverständlich erst in frühestens 10 Jahren realisiert werden können – also nicht sagen, dass die Ausgaben, die die Stadt an die Bahn für die Flächen überwiesen hat, komplett am Stadtsäckel hängen bleiben würden. An wen die Stadt Stuttgart dann verkauft, ist Sache der Stadt. Das ist ja gerade das Positive an der ganzen Konstellation. Niemand zwingt die Stadt an jemanden zu verkaufen, der kein für die Stadt passendes Konzept aufweisen kann. Der Gemeinderat hat hier einen großen Einfluss. Hier wird viel Angstmacherei betrieben.
Auch können die Zinsen von 2009–2020 wohl nicht so einfach mit den Projektkosten von 4,088 Mrd. Euro verrechnet werden, weil auch diese vor 2020 anfallen und nicht verzinst werden. Die Zinsen bis 2009, als der Finanzierungsvertrag geschlossen wurde, waren aber nur 245 Millionen Euro, nicht 810 Millionen.
Es ist außerdem nicht richtig zu behaupten, dass der Grund und Boden, den die DB AG an die Stadt verkauft hat, zuvor der Bahn einfach so „geschenkt“ wurde im Sinne einer Schenkung. Vielmehr gingen die Flächen im Zuge der Bahnreform – die übrigens durch den Bundestag Mitte der Neunziger vollständig demokratisch legitimiert wurde – in den Zuständigkeitsbereich der Bahn über. - Wenn die Bahn illegale Grundstücksgeschäfte mit den Flächen des alten Güterbahnhofs oder dem A1-Gelände betrieben haben soll, frage ich mich, warum deswegen die Bahn in der Vergangenheit niemand anzeigte. Solange die Bahn nicht dafür von Gerichten abgekanzelt wurde, ist dieser Punkt nicht mehr wert als heiße Luft.
Außerdem darf man sich fragen, wieso Leute, die bilanztechnisch nicht gerade durch präzises Vorgehen auffallen, zwischen Grundstücken, die der Bahn gehören und solchen, die als Eisenbahnsondervermögen zu werten sind, unterscheiden. Denn da die DB AG zu 100 % dem Bund gehört, sind doch Verschiebungen von Grundstücken zwischen Bahn und Eisenbahnsondervermögen unter dem Strich doch belanglos, weil beides auf den Bund entfällt, oder etwa nicht??? Man darf mit der Formulierung „am Steuerzahler vorbeigeschoben“ zu Recht an übelste Stimmungsmache denken. - So wie ich die Finanzierungsvereinbarung lese (, Seite 14), sind die im Video erwähnten 112 Millionen, die der Flughafen im Jahr 2008 gezahlt hat, bereits in den Aufwendungen für den Flughafen mit eingerechnet. Den Kostenbalken des Flughafens daher zu erhöhen, ist schlichtweg falsch, da somit Kosten doppelt berücksichtigt werden würden. Dabei existiert – entgegen anderslautender Aussagen – sehr wohl eine Gegenleistung für den Flughafen in Form eines Gleisanschlusses, der den Flughafen insbesondere mit Blick Richtung Osten (Region Ulm und um Ulm drumrum) massiv aufwertet.
Die Flughafen Stuttgart GmbH ist zudem eine eigenständige Gesellschaft mit ihrem eigenen Bilanzkreislauf. Daher können die Aufwendungen des Flughafens nicht – wie später im Video gezeigt – einfach direkt auf die Landeskosten umgelegt werden, auch, wenn das Land BW Mitgesellschafter ist. - Die Wortwahl „Mehrverkehr im Rahmen von Stuttgart 21“ soll wohl suggerieren, dass es für die durch das Land gezahlten 300 Millionen Euro in den Jahren 2001–2010 keine Gegenleistung gab. Die zusätzlichen Züge, die ja wohl fuhren, sind meiner Auffassung nach aber sehr wohl als Gegenleistung zu verstehen.
Weiterhin ist es zwar korrekt, dass Direktvergaben nicht mehr in der Weise zulässig sind, wie sie damals stattfanden. Aber es ist zu bedenken, dass die Rechtsprechung im Jahr 2001 einfach noch nicht soweit war. Daher kann man Stefan Mappus als damaligem Verkehrsstaatssekretär keinen Strick daraus drehen, diese besagten Mehrverkehre nicht ausgeschrieben zu haben. - Die Kosten, die z.B. durch den Umbau am U-Bahn-System in Stuttgart entstehen, sind sehr wohl in die Gesamtkalkulation des Projekts eingepreist. Siehe dazu auch die Berichte bezgl. der Kreuzungsvereinbarungen zwischen der SSB und der DB AG. Weiterhin wird bei einem Projekt einer solchen Größenordnung in keinster Weise „vorsichtig geschätzt“!
- Selbstverständlich hat die DB AG in Stuttgart die Investitionen heruntergefahren, nachdem geplant war, dass S21 umgesetzt werden soll. Das ist nicht verwerflich, denn ich renovier ja auch nicht mein Haus, wenn absehbar ist, dass es in 10 Jahren abgerissen werden soll. Da hilft es auch nicht zu jammern „aber man hätte doch…“ Wichtig ist, sich anzuschauen, wo man JETZT steht und was man machen kann.
Zudem hatte die Bahn in der Vergangenheit die gesparten Gelder nicht irgendwo versickern lassen. Nein, ganz im Gegenteil! Die durch den Investitionsstopp gesparten Gelder wurden separat verbucht, um im Falle eines Abbruchs von S21 in Stuttgart investiert zu werden. Nur: Als Ende 2009 absehbar war, dass Stuttgart 21 gebaut wird, konnte der DB Konzern diese Rückstellungen auflösen und diese an anderer Stelle ausgeben. (Ich hätte mich hier genauso verhalten) Somit sind diese Gelder nicht mehr verfügbar, sie sind quasi verfrühstückt. Daher sind die Verluste, die durch einen Abbruch von S21 entstehen würden, nicht in den Bahnbilanzen etatisiert, womit dieses Geld dann bei der Beschaffung von ICEs fehlen würde. (Die ICEs muss die Bahn aus eigener Tasche finanzieren, da der Fernverkehr eigenwirtschaftlich betrieben wird.) - Die Stationsgebühren kommen selbstverständlich nicht nur der einen Station zu gute, für die die Gebühren erhoben werden. Es ist nicht so, dass für jeden Bahnhof eine Art Konto existiert, auf das die Stationsgebühren der einen Station fließen würden und mit dem dann die anfallenden Kosten dieser Station zu decken seien. Ich sehe hier ein grobes Unverständnis des Machers des Videos bezüglich des Verhaltens der DB Netz AG bzw. DB Station&Services. So darf man nicht rechnen!!! Oder anders herum: Wenn man so rechnen würde, könnten immer nur die großen Bahnhöfe in Deutschland ausgebaut werden, da an den kleineren Haltepunkten nie genügend Stationsgebühren anfallen würden, um dort was bewegen zu können.
Wie hoch die Stationsgebühren zudem sind, ist in erster Linie nicht eine Frage des baulichen Zustands, sondern der Einteilung der Stationen in unterschiedliche Kategorien. So gilt beispielsweise der Stuttgart Hbf als Bahnhof der „Kategorie 1“, wofür in BW momentan 14,87 € zu zahlen sind. Für einen Halt in Ulm werden hingegen nur 11,87 € berechnet, da dieser Bahnhof in der „Kategorie 2“ geführt wird. Bei Mannheim und Heidelberg handelt es sich übrigens auch um „Kategorie 2 Bahnhöfe“. Und was muss man dort zahlen? Richtig: 11,87 €. (Der einzige Bahnhof in BW, der außer Stuttgart ebenfalls in die Kategorie 1 fällt, ist nebenbei Karlsruhe. Auch hier muss man – wie in Stuttgart – 14,87 € berappen.) - Zur Bebauung im A1-Gebiet sage ich folgendes: Ob die DB AG der Stadt Stuttgart die Fläche A1 verkauft oder an einen anderen Investor (LBBW), ist Angelegenheit der DB AG und nicht des Landes, der Stadt Stuttgart oder sonst jemandem. Es gilt das Grundprinzip des Gewinninteresses des Unternehmers. Dass die Bahn in Form einer Aktiengesellschaft so arbeiten muss, ist nicht Sache der Bahn, sondern der Politik. Hier ist an Herr Mehdorn zu erinnern, der unter rot/grün 1999 ins Amt gehoben wurde und der den Auftrag hatte, die Bahn an die Börse zu bringen.
Da das A1-Gelände zudem unabhängig von S21 frei wird, ist es falsch, diesen Posten überhaupt mitzubilanzieren. - Dass der Bund mit 1,229 Mrd. beteiligt sein, ist eine zu pauschale Aussage, die leicht verzerrend wirkt
a) So zahlt der Bund nur einen 564 Millionen Fixbeitrag für den Anschluss des Bahnknotens an die NBS Wendlingen–Ulm. Dem Bund ist somit egal, ob jetzt in Stuttgart S21 oder ein wie auch immer geartetes K21 käme, sofern eine Anschlussstrecke zur NBS benötigt wird. Auf diesen Umstand stützen sich die Kritiker, wenn sie behaupten, die Bundesgelder stünden variantenneutral zur Verfügung.
b) Bei dem Rest (1.229 – 564 Millionen) handelt es sich um Gelder, die teilweise aus Regionalisierungsmitteln und anderen Töpfen kommen – also Geldern, die eh dem Land BW zustehen.
Diese feine Unterscheidung ist fundamental wichtig in der Kostendiskussion! Denn nur die 564 Millionen könnten außerhalb des Landes BW verbaut werden. Wenn also ein Kritiker behauptet, der Bund könnte die ganzen 1.229 Millionen z.B. doch in die Hinterlandanbindung der Häfen stecken, kann man ganz klar sagen „Lügenpack!“. Und selbst wenn jemand meint, man könne doch wenigstens die 564 Millionen sinnvoller anderswo in Deutschland ausgeben, muss derjenige sich fragen lassen, wie er denn sein geliebtes K21 finanzieren will. Denn das Land scheidet nach Aussage der Grünen als Finanzier für ein solches Projekt ja aus, da dies angeblich verfassungswidrig sein soll. - Die Finanzierung steht bis zur Marke von 4,521 Mrd. Euro. D.h. bis dahin ist die Aufteilung der Kosten vertraglich fixiert. Erst dann müsste man sich zusammensetzen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Kosten zwischen 4,1 und den 4,521 Mrd. sich bewegen. Denn dafür gibt’s ja den Risikotopf.
Die 5,3 Mrd. € gem. Bundesrechnungshof basieren ferner auf einem veralteten Sachstand von 2008. Zudem enthält dieser Bericht sachliche Mängel, was jedoch durch das Kommunikationsbüro schon richtiggestellt wurde. - Noch eine Frage zum Schluss: Wenn Vieregg und Co. doch sooo präzise rechnen würden, warum konnten die drei Sachverständigen, die übrigens vom Aktionsbündnis akzeptiert wurden, keine Anhaltspunkte dafür erkennen, dass die Kosten grob unterschätzt wären???
Vielen Dank an Felix Dschnung!

Die Stuttgart-21-Gegner haben wieder eine neue Kampagne ausgeheckt, in bzw. mit der sie Personen, die sich nicht hundertprozentig sicher sind, was die Schlichtung aussagt, demagogisch manipuliert werden sollen.
Gleichzeitig schlagen die S21-Gegner auf die Bahn und die Landesregierung, die positiv zu S21 steht und dieses unterstützt mit einem gewaltigen Lügenpotenzial ein.
Es werden ganz deutlich Lügen gesät, damit die S21-Gegner „im Recht“ sind, dabei vergessen sie die Realität.
Bei der Demonstration am 30.09.2010 hätten die Polizei ohne Grund zu haben, auf die angeblich friedlichen Demonstranten eingeschlagen.
Dies ist definitiv gelogen!
Die S21-Gegner praktizieren hier „Realitätsverlust“ und Diffamierung en gros.
Alleine schon der gesunde Menschenverstand sollte jedem erkennen lassen, dass hier im großen Stil gelogen wird, allerdings glauben der Großteil der S21-Gegner diesen Unsinn und verbreiten ihn unreflektiert.
Wir kennen Personen – Sanitäter, Polizisten, Demonstranten und Beobachter – , die bei und auf der Demonstration waren, und diese malen nicht das von den S21-Gegnern verbreitete Bild der sog. Prügel-Polizei.
Diese distanzieren sich auch von den Darstellungen der Polizei als „Knochenbrecher“ der Regierung und der Bahn, um S21 durchzusetzen.
Die S21-Gegner setzen hier gezielt mal wieder auf Massenmanipulation und dergleichen.
Wenn Polizisten permanent mit Kastanien, kleinen Steinen etc. beworfen werden und sich dann auch noch laufend Beleidigungen anhören müssen, kann es schon mal Polizisten geben, die etwas überreizt sind.
Auch wenn man immer und immer wieder von Demonstranten bedrängt und weggeschoben wird, ist dies nicht erträglich.
Eine Schülergruppe hat irgendwanneinen Wasserwerfer bzw. einen Polizei-LKW – Hier spalten sich die Aussagen! – besetzt.
Die Polizei hat mehrmals zur Räumung aufgefordert, aber niemand hat dies getan.
Dies war aber nur eine „Aktion“ unter vielen.
Der Polizei blieb kein anderes Mittel mehr übrig, als hart gegen die Demonstranten vorzugehen.
Demosntranten dürfen in den Augen der S21-Gegener auf Polizisten losgehen, Polizisten sich aber nicht wehren.
Dass die Polizei mit Schlagstöcken gegen die Demonstranten vorgegangen ist, stimmt, allerdings haben die Demonstranten auch nach zigmaligem Aufforderungen nicht den Weg freigegeben.
Auch die „Aussage“, die Polizei habe die Demonstranten absichtlich verletzt, ist nicht haltbar, wie auch Videos und Polizeiberichte darstellen.
Dies ist mal wieder eine der hochgehaltenen Lügen-Geschichten der S21-Gegner, um sich selbst als „Erlöser“ zu feiern.

Es passieren Geschichten, die man kaum glauben kann, weil sie so kurios sind …
Diese Geschichte ist vor ein paar Tagen in Stuttgart am Bahnhof passiert.
Syntronica alias Herzbeben war beruflich am Bahnhof unterwegs und hatte noch etwas Zeit, bis der Zug kam.
Er schaute sich in Slum-City in der Zeltstadt im Schlossgarten um, beim Grundwassermanagement, im sowie am Bahnhof und am Nordzugang um.
Am Bauzaun, dem sog. Klagezaun, kam er eher zufällig mit ein paar älteren Leuten ins Gespräch.
Schnell stellte sich heraus, dass die Leute verunsichert waren, was bei Stuttgart-21 – S21 – passieren mag.
Syntronica – S21-Befürworter – konnte einige Unsicherheiten und Befürchtungen abbauen.
Die Leute sahen auf einmal klarer und standen dem Projekt S21 sehr positiv gegenüber.
Einige Zeit später gesellte sich zu ihnen jemand, der kurz vorher noch mit den Leuten der sog. Wahnwache Mahnwache geredet hatte.
Diese Person schaltete sich unfreundlich ohne zu grüßen in die Diskussion ein und säte – wie zu erwarten war – Gerüchte und Halbwahrheiten in die Welt.
Syntronica hielt dagegen und entkräftete die Scheinargumente des S21-Gegners.
Er bot an, dass die Gruppe ins Turmforum gehen könne, weil dort das Projekt S21 präsentiert werde und wies auch auf die Dokumente, Filme, Flugblätter etc. hin.
Der S21-Gegner lehnte dies ab und bezeichnete Syntronica als verblendet und bezeichnete die S21-Befürworter generell als „Lügenpack“, was die älteren Leute vergraulte.
Syntronica hielt auch diesmal dagegen und stellte seinerseits klar, dass die S21-Gegner größtenteils Unbeweisbares, Vermutungen und Gerüchte als deren Fakten gegen S21 verteilten, um Angst – möglicherweise wider besseren Wissens – zu schüren.
Der S21-Gegner, der argumentativ unterlag, und seine Lügenpack-Parolen auch nach mehrmaliger Aufforderung, zum Turmforum zu gehen nicht unterließ, zog sich schließlich mit dem Spruch „Mit Lügenpack will ich nichts zu tun haben.“ selbst aus den Verkehr.
Syntronica und die ältere Leute redeten noch etwas miteinander. Die älteren Leute zogen mit einem positiven Gefühl zu S21 weiter.
Stunden später passierte ein Kuriosum!
Bei Twitter tauchten Statements auf von einer Person, die behauptete, sie habe einige Stunden vorher, um die Mittagszeit, ein paar S21-Befürworter „fertiggemacht“.
Sie habe angeblich die S21-Gegner davon überzeugt, dass das Turmforum nur Lügen verbreitet etc.
Er verbreitete auch Hyperlinks – Verweise – zu Webseiten, die Gerüchte und Halbwahrheiten – wie oben genannt – unter den Menschen sä(t)en.
Auch tauchten manipulierte Grafiken auf, die thematisch zu dem passten, über das sich diese Person, Syntronica und die älteren Leute unterhalten hatten.
Syntronica las die Statements voller Verwunderung und dachte sich seinen Teil dazu.
Diese Geschichte passt übrigens zum Thema „Im Internet hört Dich niemand schreien.“.


























