Fotografieren

Am heutigen Karfreitag warfen sich gegen 17 Uhr die sog. „Auto-Poser“ wieder in Schale und fuhren wie wild auf dem Festplatz des Flugfelds Böblingen mit ihren Autos einige schnelle Runden.
Auch diesmal riefen die Pächter von gastronomischen Betrieben der MotorWorld die Polizei.
Als diese nach einigen Minuten eintraf, versuchten zwei Fahrer mit ihren Autos zu türmen, was ihnen aber misslang.
Wir – Syntronica.Net – wurden benachrichtigt, stießen dazu und konnten die Gespräche zwischen der Polizei und den erwischten „Auto-Posern“ mitverfolgen.
Es war in dem Sinne „amüsant“, dass die „Auto-Poser“ sich in keinster Weise bewusst waren, dass ihr Verhalten gefährend war.

Gestern waren wir spazieren in Tübingen.
Während wir an der Stiftkirche waren, kam eine englischspraschige Touristengruppe zu uns.
Der Touristenführer erklärte, dass das Haus gegenüber der Stiftskirche das ehemalige Hauptquartier der Gestapo gewesen wäre.
Die Gruppe stand vor dem Haus, als jemand sich mit einem Stuhl eben dort hin setzte, um die Sonne zu genießen.
Die Touristen zückten ihre Kameras und wolten Fotos machen.
„Ich möchte das nicht“, sagte der Mann auf dem Stuhl lautstark, „das ist Recht am eigenen Bild. Sagen Se das Ihren Leuten!“
Der Führer der Gruppe erklärte dies auf Englisch und lotste seine Leute zur Seitenwand des Hauses mit den Worten: „This is also a good object for pictures.“.

Das Recht am eigenen Bild wäre in dieser Situation in keinster Weise gegeben, denn der Mann auf dem Stuhl ist nur „Beiwerk“ zum Haus.

Was der Mann mit diesem Unsinn bezwecken wollte, ist mir nicht klar geworden, ebenso wenig, weswegen der Touristenführer sich darauf eingelassen hatte.

Der Krimi-Autor Jörg Böhm gastierte zu einer Lesung am 3. April 2017 in der Bibliothek Maichingen (Ortsteil von ).
Bekannt ist er durch seine Romane um die Ermittlerin Emma Hansen.

Er las aus seinen vor zehn Tagen erschienenen Roman „Und süß wird meine Rache sein“.
Diese beginnt vor knapp dreißig Jahren und beschreibt die Flucht von Sportstudenten aus der ehemaligen DDR über die Ostsee Richtung Bornholm.
Das nächste Kapitel spielt in der Gegenwart und es geht um öminöse Morde in der Gegenwart in einem kleinem Bauerndorf bei Germersheim in Rheinland-Pfalz.
Die Opfer wurden grausam ermordet – Stichwort Implosion der Lungen.

Mehr wollen wir aber gar nicht verraten, sondern hoffen, dass der Leser in spe genauso gepackt sein wird wie wir.

Er las noch aus anderen seiner Reihe um Emma Hansen.

Jörg Böhm erzählte aus dem Nähkästchen und verriet einiges aus seiner Vergangenheit.
Er erklärte in sehr amüsanter Art, wie er zu den Themen seiner Romane gekommen war.
Auch erfuhren wir, wie sehr der aus dem Westerwald stammende Krimi-Autor seine Heimat liebt.

Man hatte nie den Eindruck, dass es langweilig wurde.

Unterhaltung pur – made by Jörg Böhm !

Da Jörg Böhm seine Liebe zu Dänemark entdeckt hat, versucht er über seinen aktuellen Roman den Bogen nach Bornholm zu spannen, da Emma Hansen ab Band 6 voraussichtlich in Dänemark ermitteln wrd.
Wir sind sehr gespannt darauf !

Zum Schluss gab es eine persönliche Widmung für uns.

Vielen Dank, Jörg, für diesen unterhaltsamen Abend !

Nachtrag 1:

Ein Wermutstropfen bleibt doch.
Jörg Böhm haben wir über das soziale Onlinenetzwerk Facebook kennengelernt.
Er hatte Superfliege eine Freundchaftsanfrage gestellt, die diese annahm.
So erfuhr sie, dass eine Lesung in Maichingen stattfand.
Als Syntronica ihm über Facebook eine persönliche Nachricht kurz vor der Lesung schrieb, freute sich Jörg Böhm. Eine Bestätigung der Freundschaftsanfrage steht noch aus.
Im Gegenzug stellte er jedoch vier von Superflieges Freunden eine Anfrage.
Welche Intention dahintersteckt, können wir nur erahnen. Dies könnte ein mieser Trick bzw. ein billiger Versuch sein, für seine Bücher Werbung zu machen. 

Nachtrag 2:

Wir hatten uns ja sehr über die Widmung (s.o.) gefreut.

„Liebe Sabine, lieber Dietmar, bleibt wie Ihr seid, denn so seid Ihr richtig! …“

Diese Widmung kursiert auf seiner Facebbok-Seite mehrmals, allerdings mit verschiedenen  Namen.

Nachtrag 3:

Jörg Böhm erzählte während seiner Lesung bzw. Präsentation mehrmals, dass schon ein Buch als Hintergrund eine Reise mit einem bekannten Schiffsreiseunternehmen habe und deutete an, dass ein zweites bald erscheine. Er sagte ebenfalls, dass er auf den Kreuzern kontextgebunden auch Lesungen abhielte.
Wir fragten uns, wie er mit diesem Reiseunternehmen in Kontakt gekommen war.
Die Antwort ist zu banal.
Sein Ehepartner ist Eventmanager gerade bei diesem Unternehmen.

Honi soit qui mal y pense.
  
  

 

Von gestern auf heute fand die „Lange Nacht der Museen“ in Stuttgart statt.
Wir sind mit einem befreundeten Ehepaar unterwegs gewesen.

Unsere Eindrücke haben wir als Foto-Album zusammengestellt.

 

Jecke Töne zur Narrenzeit!

 

Während unseres ersten Besuchs auf der Reise‑ und Freizeitmesse „CMT 2017“ in desem Jahr in trafen wir wieder zwei Personen, die den Mitgliedern der „Höhle des Löwen“ ihre Aufwartung gemacht hatten und ihr Produkt, einen City-Cruiser namens Scuddy, durch die Hilfe von Jochen Schweizer und Ralf Dümmel sehr erfolgreich auf den Markt positionieren konnten. 

Wie wir erfuhren, sind sie sehr zufrieden mit den Umsätzen und den Erfolgen des Scuddy.
Durch Ralf Dümmel wurde eine kleine Variante des Scuddys (im Low-Price-Sektor) entwickelt.

Sie erzählten uns, dass sie sogar von München aus zusammen mit Jochen Schweizer zum Gardasee innerhalb von zweieinhalb Tagen mit dem „großen“ Scuddy gefahren seien, um ihn zu testen – den Scuddy.

Vielen Dank für das nette und freundliche Gespräch!

Viel und mehr Erfolg!

Lange Fingernägel von Dietmar (schwarz mit rot)

Vor einigen Jahren war es mehr oder weniger ein Gag zwischen meiner jetzigen Frau und mir.
Ich holte sie mit langen roten aufgeklebten Fingernägeln von der Arbeit ab. Abends entfernte ich die Kunstnägel wieder.
„Ich hätte nichts dagegen, wenn Du die Nägel so hättest“, sagte sie am nächsten Nachmittag, als wir beide Feierabend hatten, „aber wenn Du es machst, nur dunkle Farben und kein Rot oder Rosa.“, und „just for fun“ kauften wir wieder aufklebbare Nägel sowie dunkelbraunen Lack.
Am nächsten Morgen trug ich braune, nicht ganz so lange Nägel auf der Arbeit.
Aus diesem Gag wurde ein fester Bestandteil.

Aktuell trage ich lange schwarze Fingernägel, wobei die beiden Ringfinger in Rot leuchten (Foto).

Anfangs war es ein Gag, aber irgendwann erwuchs daraus ein Teil von mir.
Es sind schon lange keine aufgeklebten Kunstnägel mehr, sondern meine echten sind mit Gel verstärkt.
Die Gründe dafür sind einzig und allein, weil es gefällt bzw. „just for fun“.
Ich kockettiere nicht damit. Auch veröffentliche ich keine Fotos meiner lackierten Fingernägel im oder in Foren.
Es ist einfach so! Meine sexuelle Orientierung ist „hetero“, weder  „homo“,  noch „bisexuell“ etc, nichts Anderes als „Mann zu Frau“ .

Ein Mann mit langen lackierten Fingernägeln!

Skandal !

Für meine Frau und mich ist es alltäglich (geworden) und wir merken es nicht mehr, bemerken auch die Blicke der Mitmenschen kaum noch, wobei manche heftig reagieren, sich sogar „erschrecken“.
Es ist lustig, wenn sie es tun.

Ebenso amüsieren wir uns über die Gerüchte über mich.
„Weswegen macht der das?“, „Es muss doch einen Grund geben.“
Die Mitmenschen suchen nach Gründen, weswegen ich so bin, was für uns normal ist. Die „Erklärungen“ sind vielschichtig, über „Der ist bestimmt Travestiekünstler“, „Die sind bisexuell“ etc., aber sie vergesssen, dass es nur nicht-zutreffende Vermutungen sind. Ein „Parameter“ ist bei mir anders, mehr nicht.

Früher nannte man es „Paradiesvogel“ und nahm es hin, heute sucht man nach Gründen.

Ein Highlight war übrigens die Reaktion von Stefan Kaufmann, Mitglied des Bundestags (CDU), der bekennender Schwuler ist und  auch in einer „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ lebt.
Er wollte uns zusammen mit seinem Mann in klarmachen, dass Schwule, Lesben, Transsexuelle etc. pp. sich dumme Kommentare und komische Blicke gefallen lassen müssten.
Meinen Frau und ich konnten den paradigmengleichen Selbstmitleid der beiden irgendwann nichr mehr hören.
Meine Frau nahm meine rechte Hand hoch und zeigte sie den „Kaufmännern“ mit der rhetorischen Aussage:
„Meint Ihr, wir müssten uns keine komischen Blicke gefallen lassen? Das ist eben so, wenn man anders ist.“

Stefan Kaufmann war kurz sprachlos und brach dann das Gespräch ab.
Über Nacht waren wir dann von beiden „Kaufmännern“ bei diversen sozialen Onlinenetzwerken blockiert worden.

Ein uns sehr nahe stehendes schwules Ehepaar verstand die Reaktion nicht. Aus dem Kontext, dass man den Selbstmitleid der „Kaufmänner“ nicht ernstnähme, entstand der ironisch-sarkastische Satz:

„Ihr seid dauerhomophob.“

Schnee, Licht nd Schatten © Syntronica.Net

Heute morgen gegen 6:00 Uhr gelang mir dieses Foto im Dunkeln, als ich mit Cora Gassi ging.
Während Cora im Schnee tobte, fiel mir dieses Licht-und-Schatten-Spiel ins Auge.
Bedingt durch feinem Schneefall und dadurch, dass die schneebedeckten Blätter das Licht der Hausbeleuchtung reflektierten, zeichnete sich zwischen Licht und Schatten – der sog. „Zwielichtzone“ – ein regenbogenähnliches Spektrum ab.

An Silvester wurde in diesem Blog über die sog. „Auto-Poser-Szene“ berichtet, ebenso wie in unserer ersten Radio-Show. Heute schon wurden wir Zeugen eines Polizeieinsatzes auf dem Flugfeld.

Laut Polizeiangaben hatten dort drei Autos ihre Runden auf dem neuen Schnee des Festplatzes gedreht. Aus einem Cabriolet hatte sich wohl auch eine Person herausgelehnt, um besonders cool zu erscheinen. 
Die Polizei schritt ein, da sich einige Besucher des V8-Hotels und der gastronomischen Betriebe der MotorWorld massiv über den Lärm der schnell im Kreis fahrenden Autos beschwert hatten.

Die sog. „Auto-Poser“ müssen mit Anzeigen wegen Lärmbelästigung, Gefährdung und „groben Unfugs“ rechnen.

Poser-Szene Auto dicker teurer Schlitten Angeben Protzen

„Weil das Auto ist geil“, sagt Cengiz, als ich ihn frage, warum er jetzt einen „dicken Benz“ fahre.
„Voll krass und 300 PS“, schwärmt er.

Die sog. „Auto-Poser-Szene“ oder kurz „Poser-Szene“ trifft sich regelmäßig, fast täglich an der MotorWorld, die sich im gemeinsamen Ortteil „Flugfeld“ von Böblingen und befindet. Dort stehen sie protzend neben ihren teuren Autos der Sorten Mecedes-Benz, BMW oder AUDI.

Die „Poser“ sind in der Regel zwischen 20 und 25 Jahre alt. Normalerweise können sie sich solche teuren Autos – Verkaufspreise ab 60 000 Euro –  gar nicht leisten.

„Die Jungs leasen meistens die Autos“, erzählt mir einer der Angestellten im Verkauf von Mercedes-Benz in Untertürkheim, „so viel Geld für eine E-Klasse mit viel Pferdestärken können die nicht zusammensparen. Die Anzahlung bekommen sie meistens von der Oma oder gehen in der Groß betteln.“
Der „Verkäufer“, wie er sich scherzhaft selber nennt, erklärt weiter: „Stellenweise essen die zu Hause nur trockenes Brot, aber Hauptsache ein teures Auto fahren.“
Er schüttelt den Kopf: „Wenn sie sich die Raten irgendwann nicht mehr leisten können, ist das Auto eben weg oder sie machen irgendwelche dunklen Geschäfte, die ich mir nicht ausmalen möchte.“
Laut seinen Ausführungen sind die meisten „Poser“ junge Leute mit Migrationshintergrund.

Da stehen sie also jeden Tag bei der MotorWorld, wo sich die Besitzer von Lamborghini, Porsche, Bentley, Bugatti, Ferrari und anderen richtig teuren Autos die Klinke in die Hand geben und meinen, sie könnten mit ihren nicht bezahlten Autos auf die Sahne hauen.

Die Besitzer der Nobelkarossen werden im Gegensatz zu den begeisterten Kollegen der „Poser“ nicht mal ein müdes Lächeln sehen lassen.

 

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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