Artikel-Schlagworte: „Freizeit“

Roll over Beethoven

 

„Wer zu glänzen versucht, verdunkelt sein eigenes Licht.“

Laotse

 

Tablet PC Android

Wenn man wie wir sehr viel liest, kommt/kam man irgendwann auch mit dem Thema E-Books in Berührung.

E-Books sind „elektronische Bücher“ (“normale“ Bücher in elektronischer Form), die mit speziellen Lesegeräten oder Leseprogrammen, sog. Readern, gelesen werden können.
Diese Reader können Geräte sein, oder auch ein Programm bzw. eine  – neues Wort : „App“ – sein, die extra dafür produziert bzw. programmiert werden, damit die E-Books gelesen werden können.
Die Programme kann man auf Tablet-PCs, Desktop-PCs, Handys etc. installieren.

In der Regel muss man mit dem Reader auch die Bücher kaufen, wofür die Geräte technisch dazu ausgestattet sind, dass sie ins gehen können.

Wenn man nun zu den Internet-Buch-Handlungen geht, wird man auf verschieden(st)e Reader aufmerksam.

Wer zum Beispiel einen Reader namens „Oyo“ gekauft hat, kommt zu Buch.de und Thalia, wer einen „Kindle“ hat, kommt zu Amazon, wer einen „Place-Page-Reader“ hat, kommt zu „Page-Place“, mit dem WEltbild-Reader zu Weltbild bzw. Jokers, mit dem Hugendubel-Reader zu Hugendubel etc.

Unausweichlich wird man gleichzeitig mit dem „Digitalen Rechte-Management“ (DRM) konfrontiert.

Wenn man ein E-Book kauft, wird es im Internet-Buch-Shop verschlüsselt und wenn man es auf dem Reader möchte, wird es ad hoc entschlüsselt.
Für dieses Ver‑ und Entschlüsseln sorgt u.a. das DRM, für das man eine sog. Identifikation bei der weltweiten Software-Schmiede Adobe – bekannt durch Acrobat, PDF, Acrobat Reader, Adobe Reader, Flash, Shockwave, Photo Shop etc.  – bekommt (gratis).
Mit dieser Adobe-ID (Identifikation von Adobe)  wird geregelt, dass man nun als Besitzer eben nur die Bücher lesen kann, die man erstanden hat.
Damit ist auch gewährleistet, dass man das E-Book nur auf einem Reader – bei manchen Produkten bis maximal fünf Readern – lesen kann.

Die DRM fungiert also (auch) als „Kopierschutz“.

Irgendwann wir man merken, dass man E-Books, die man für einen Kindle gekauft hat, nicht auf einem Oyo lesen kann und umgekehrt. Bei anderen Produkten ist es genauso.

Die großen Internet-Buchhandlungen sind sich leider nicht einige, welche Format die E-Books haben.

Dies ist übrigens unabhängig von der o.g. Adobe-ID.

So soll der Kunde an eine Buchhandlung über ein Produkt gefesselt werden.

In die Papierwelt der „normalen“ Bücher übertragen bedeutet es, dass man bei dem Buchhändler A eine spezielle Brille bekommen, um dessen Bücher zu lesen.
Will man Bücher von Buchhändler B lesen, geht das nicht mit der Brille von A, sondern nur mit der von B.

Übertrieben, aber so ist es leider!

Mit einer Apollo-Brille könnte man kein Werbeblatt von Fielmann lesen.

Als vor knapp zehn Jahren das Musikformat mp3 seinen Siegeszug antrat, gab es auch zig Anbieter von mp3-Musikdateien oder sog. Hörbüchern.
mp3-Dateien, die man für einen iPad-mp3-Player erstanden hatte, konnte man nicht auf einem Zune-mp3-Player abspielen. Auch die Anzahl der Kopien wurde reglementiert und stellenweise gibt es dies immer noch!

Mit einem rigiden Formatwahn schneiden sich die Anbieter über kurz oder lang ins eigenen Fleisch.

Wenn man einen Oyo hat und irgendwann mal – warum auch immer – wechselt, kann man sich die teueren E-Books neu kaufen.

Ein weiteres Manko ist der gebundene Buchpreis in Deutschland.
Die Internet-Buch-Handlungen rechtfertigen den Preis der E-Books, der genauso hoch ist wie für ein „normales“ Buch aus Papier, eben mit dieser Buchpreisbindung, die es in einer freien Marktwirschaft gar nicht mehr geben darf und dürfte!

Dies ist auch einer der Hauptgründe, weswegen sich die E-Books nicht durchsetzen!

Denn wer kauft sich schon ein relativ teueres Gerät oder eine Software, und bezahlt dann für das E-Books, dass als elektronisches Datenpaket vorliegt den gleichen Preis wie für ein Buch aus Papier?

Die Buchhandlungen, die (immer mehr) E-Books anbieten, sollten endlich die Buchpreisbildung aufgeben!

Frohe neues Jahr Glühwürmchen und Herzbeben

Wir wünschen allen Verwandten, Freunden und Bekannten …

Ein Frohes Neues Jahr!

weihnachten-abwaerts

Frohe Weihnachten und eine guten Rutsch!

Weihnachten 2011 Glühwürmchen und Herzbeben

Heute ist Heiligabend!

augen-zu-kneifen-syntronica

„Marias Jungenkind Jesus Christus wurde am Weihnachtstag geboren …“

Nein, unglaublich!

Aber wenn es der frank-farianische Gesangstross namens Boney Ⅿ. schon sagt, wird es stimmen!

Weihnachtszeit!

Gerade war noch Sommer und urplötzlich, direkt im Anschluss des Herbstes, Dezember!

Bei den Discountern läuft fremdartige , die von einer kündet, die ganz allein durch die Lande zog und in Bethlehem ein Quartier bekam.
Gut, es war ein Stall, aber sowas soll passieren, wenn man vorher telefonisch kein Hotelzimmer gebucht hat…
Telefone soll es zu der Zeit gar nicht gegeben haben!
Sie hätten ja wenigstens eine App haben können, mit der man Hotelzimmer buchen kann, wenn man will, aber vielleicht wollten sie nicht …

Jedenfalls erzählen die Sing-Sänger von Boney Ⅿ. davon, dass Maria und Joseph, begleitet vom Engelschor – Weihnacht! – in Bethlehem ankamen, und Maria ihr Kind gebar.
Die Heiligen Drei Könige beschenkten das Jesus-Kind – oder besser „Marias Jungenkind“ (“Mary’s Boychild Jesus Christ”), das ja am Weihnachtstag geboren wurde – mit allerlei Gedöns.

Das Volk gibt sich der durch die Lautsprecher verkündeten Weihnachtstimmung hin, sagt aber im gleichen Atemzug, dass keine Stimmung aufkäme!

Dafür könnte die Regierung auch mal sorgen!

Jedenfalls ist nun Weihnachtszeit!

Wie jedes Jahr!

Frohlocket!

Roll over Beethoven

 

fragt:

„Wie sind die Menschen früher ins gegangen, als es noch keine Computer gab?“

 

verteilen-s21-gluhwuermchen-herzbeben-350

Wir als Stuttgart-21-Befürworter haben bis zum Volksentscheid zig Pro‑S21-Flyer verteilt, haben an Kundgebungen teilgenommen und müssen hervorheben, dass wir sehr, sehr nette Leute kennen gelernt haben.
Die Donnerstagstreffs nach den Aktionen „Laufen für 21“ und die Diskussion an den Info-Ständen und im Turmforum waren sehr angenehm und eröffneten uns sehr viele Seiten, in Büchern, die wir nur vom Hören-Sagen kannten.

Wir haben von den Leuten, mit denen wir uns unterhalten haben bei den Aktionen, so gut wie nur positives Echo erhalten.
Ab und an meinten ein paar Keintologen – hämisch für S21-Gegner – sie müssten uns dumm-dreist und sehr aggressiv beschimpfen, weil wir angeblich „Lohnschreiber der Bahn“ oder Nazis bzw. Faschos seien, verblendet seien, oder angeblich Geld für das Verteilen von Flyern und Info-Material bekämen.
Argumente hörten wir, die man mit Sachverstand schnell zerstoben konnte.
Daraufhin suchten die Keintologen das Weite, weil sie merkten, dass wir uns von primitiver Stimmungsmache nicht einlullen ließen.

„Highlights“:

  • Wir gingen mit Geodreick und Taschenrechner in den sog. Pavillon der Keintologen, der sich im Schlossgarten Stuttgart befindet, und maßen nach und rechneten ihnen vor, dass die Modell sehr „kreativ“ mit Abmaßen und mathematischen Gesetzen umgingen. Das wollten sie nicht wahrhaben und komplementierten uns schnell hinaus, wobei sie sich auf das Hausrecht beriefen – das Hausrecht bei einem Pavillon ohne Genehmigung wohlgemerkt.
  • Wir waren auch beim sog. Engpass zu gegen und maßen mit ein paar Bekannten auch hier nach und kamen wieder zur ÜBerzeugung, dass hier falsche angeben wurden.
    Wir haben uns so gut geschlagen und konnte so gut überzeugen, dass wir beim nächsten Mal, als wir am sog. Engpass vorbeigingen über ein Megaphon von einer Rollstuhlfahrerin mit unsern Namen begrüßt.
    Wir sind zwar deren Feinde, doch mal zollt uns Hochachtung!
  • Beim Info-Mobil zum Bahnprojekt Stuttgart – Ulm wollte ein Keintologe hiesige Politiker mit plumpen halbwahrheiten-behaftetetn Argumenten nerven.
    Nachdem Syntronica mit ihm sprach und ihn widerlegte, war auch er nicht mehr gesehen.
  • Auch eine Diskussion mit einer Keintologin war sehr angehm.
    Wir trafen sie bei der Station Schlossplatz und unterhielten uns mit ihr auf der Fahrt bis nach Stuttgart-Degerloch.

Dies sind Beispiele, wie man mit Sachverstand und Hintergrundwissen Gerüchte und Lügen aus der Welt schaffen kann.

Wir freuen uns auf den neuen Bahnhof!

Wir werden weitermachen, uns für S21 zu engagieren.

Roll over Beethoven

 

„Es gehört Größe dazu, auch mal sagen zu können: ‚NEIN, ich bin nicht mehr meiner Meinung.‘.“

 

 

people-time-350-541925_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio

Tätliche Übergriffe und Plakatvandalalismus gehören nicht zu einer Demokratie, Herr Verkehrsminister!

Während Verkehrsminister Winfried Hermann den massiven, geplanten und organisierten Vandalismus an den Volksabstimmungs-Wahlkampfplakaten der Stuttgart-21-Befürworter als „Teil einer lebendigen Demokratie“ bezeichnet, geht die reale und virtuelle Hetzjagd gegen die ehrenamtlich engagierten Mitglieder der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg e.V.“ weiter.

Nach den Vorkommnissen der letzten Wochen mit Übergriffen auf Infoständen micht nur in und die Ⅴerfolgung der IG-Bürger-Mitglieder quer durch die City von Stuttgart bei einer Aktion mit MdL Tanja Gönner, gab es in dieser Woche weitere Zwischenfälle:

Die IG Bürger hat Anzeige wegen Körperverletzung gestellt.

Dieser tätliche Angriff ist der bislang traurige Höhepunkt einer zunehmend eskalierenden Aggression, die sich gegen die Befürworter des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) durch dessen Gegner richtet.
Viel schlimmer aber noch als diese Übergriffe ist die Art und Weise, wie die Sprecher des AgressionsAktionsbündnisses und die verantwortlichen Mitglieder der Landesregierung – in Persona vor allem der amtierende Verkehrsminister Winfried Hermann – mit diesen Geschehnissen umgehen.
Kleinreden, schönreden, ignorieren, wegdiskutieren und  die Schuld an dieser Eskalation den Pro-Stuttgart-21-Anhängern geben. Befürworter scheinen in manchen Arealen eine Provokation per se zu sein, die diese Übergriffe rechtfertigt.
Im Schlossgarten sind Pro-S21-Buttons u.ä. als Provokation deklariert.
Gleiches gilt im Übrigen für die Plakate der IG Bürger und des Vereins ProS21 e.V.
Während Mitstreiter Plakate an einem Ende der Straße aufhängen, werden diese von Helfern des Aktionsbündnissesgegen S21 am anderen Ende wieder abgehängt, geklaut, zerstört oder überklebt.
„Beide – Befürworter und Gegner von Stuttgart 21 – haben Genehmigungen für eine gewisse Anzahl von Plakatierungsstellen im Stadtgebiet.
Es gibt also Platz für beide Botschaften.
Wer allerdings nicht in der Lage ist, die Präsenz einer anderen Meinungen auszuhalten oder zu dulden – der hat nicht verstanden, wie eine Demokratie funktioniert.
Allen voran Herr Minister Hermann, der den Vandalismus aktuell in Zeitungsinterviews als gelebte Demokratie schönredet“, so Sebastian Heinel, Vorstizender der IG Bürger über die Äußerungen Hermanns.

Die aktuelle Zerstörungswut spiegelt auch die Studie der Uni-Hohenheim zur diesjährigen Landtagswahl in Baden-Württemberg wieder (https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8822&cHash=c170b0b3a7dc0cd16e60aed0989d9e95) – nur das die Ausmaße aktuell noch deutlich schlimmer sind, da scheinbar nicht zur Plakate und Infomaterialien im Fokus stehen, sondern auch Mitglieder einer Bürgerinitiative.

Sebastian Heinel, Vorstand der IG Bürger für Baden-Württemberg: „ Wir als IG Bürger für Baden-Württemberg fordern die Landesregierung – namentlich Herrn Ministerpräsident Kretschmann und Herrn Verkehrsminister Hermann – sowie die verantwortlichen Vertreter des Aktionsbündnisses der Gegner dazu auf, sich öffentlich von diesen Aktivitäten und Gruppierungen zu distanzieren und für einen maß- und respektvollen Umgang im Wahlkampf im Rahmen des Volksentscheids zu werben!“

Am 27.11. 2011 NEIN zum Kündigungsgesetz

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