Freizeit

ostern-2017

Wir wünschen Frohe Ostern!


Sie klicken und tippen den ganzen Tag auf ihren Handys, Smartphones und Tablets herum.
Nichts verpassen, was passiert! Vor allem zu jedem und allem den eigenen Sermon abgeben!
Es könnte ja sein, dass jemand beleidigt ist, wenn man kein „Like“ setzt, keinen Kommentar schreibt oder keine „Story“ (für andere, auch von sich) veröffentlicht.
Morgens nach dem Weckerklingeln und vor dem Aufstehen schaut man erstmal, was die „“ online gemacht haben, wenn man nicht sowieso während der Nacht zwischenzeitig nachgeschaut hat.

Stress pur!

Bloß keine „Freunde“ durch Nicht-Beachtung verlieren!

Was den ganzen Tag und die ganze Nacht passiert, ist keine wirkliche .
Es geht nur darum, zu zeigen, dass man online ist. Zuhören und für andere da sein, ist dies nicht, sondern nur die Bestätigung, dass man auch da ist, damit niemand meinen könnte, man hätte nichts für die anderen übrig oder beachte sie nicht. Was man „schreibt“ bzw. „von sich gibt“, ist egal, Hauptsache irgendwas.
Die Hiergenannten erleben ihren Alltag anders, nicht wie er real ist. Zu viele lassen nichts kleben, was wirklich passiert ist. Sie konzentrieren sich nur auf ihre Mitteilungs-Apps, auf die sog. „sozialen “, die keine sind, sondern zum Dogma „Ich-mülle-alle-voll-mit-meinen-Wahrnehmungen“ degeneriert sind.

Wenn es mal so sein sollte, dass man sich im realen Leben – außerhalb des Online-Circus‘ – persönlich trifft, kommt es zu kuriosen Verhaltensweisen.
„Eigentlich wollte ich mich mit Sarah alleine treffen“, heißt es dann, „aber wir haben alle von der Gruppe eingeladen. Nicht dass jemand sauer ist. Wir gehören ja alle zur Gruppe.“
Privatsphäre war ja online schon nicht mehr durch das Mitteilungsbedürfnis bzw. den –zwang gegeben, nun ist es auch im realen Leben so. Jeder gehört dazu und muss teilhaben.
Die Online-Community wird auf die Realität abgebildet, nicht umgekehrt, denn in der realen Welt agiert man kaum noch. Der Online-Circus bestimmt die Realität. Auch sitzt man irgendwo mit „Freunden“ in der Realität und tippt auf den „Mitteilungsgeräten“ herum, damit die, die nicht kamen, teilhaben können.
Einen großen Teil nehmen dann „Gespräche“ ein, bei denen darauf hingewiesen wird, wer was wann online mitgeteilt hat.
Das gemeinsame Staunen – „Boah!“ – ist sehr wichtig, denn es ist das „Liken“ in der Realität.

Es kommt nicht mehr darauf an, die Realität wahrzunehmen, sondern man artikuliert sich irgendwie, damit man von anderen wahrgenommen wird. Man wirft sich in Pose, um anderen zu gefallen. Laufend werden Fotos von sich verteilt, mal mit aufgesetzten , mal „neutral“.
Man muss eben dranbleiben, online bleiben und man muss reagieren.
Es reicht ein „Like“ („Gefällt mir“).
Alle schwimmen mit dem Mainstream, alle agieren und reagieren gleich, nicht sich abheben.
Tote Fische schwimmen massenhaft mit dem Strom. Eigene Meinungen sind irrelevasnt und auch nicht erwünscht, denn man könnte ja andere verärgern.

Wenn man aber konkret wird und wissen will, was sie den ganzen Tag „diskutieren“, wird es still.
Mehr als „Der und der war gerade online und hat etwas gelikt“ kommt dann nicht aus den Mündern der Onliner. Sie behalten nicht, worum es geht oder ging, sondern nur, dass sie online waren. 

Degeneration par excellence!

Am heutigen Karfreitag warfen sich gegen 17 Uhr die sog. „Auto-Poser“ wieder in Schale und fuhren wie wild auf dem Festplatz des Flugfelds Böblingen mit ihren Autos einige schnelle Runden.
Auch diesmal riefen die Pächter von gastronomischen Betrieben der MotorWorld die Polizei.
Als diese nach einigen Minuten eintraf, versuchten zwei Fahrer mit ihren Autos zu türmen, was ihnen aber misslang.
Wir – Syntronica.Net – wurden benachrichtigt, stießen dazu und konnten die Gespräche zwischen der Polizei und den erwischten „Auto-Posern“ mitverfolgen.
Es war in dem Sinne „amüsant“, dass die „Auto-Poser“ sich in keinster Weise bewusst waren, dass ihr Verhalten gefährend war.

Gestern waren wir spazieren in Tübingen.
Während wir an der Stiftkirche waren, kam eine englischspraschige Touristengruppe zu uns.
Der Touristenführer erklärte, dass das Haus gegenüber der Stiftskirche das ehemalige Hauptquartier der Gestapo gewesen wäre.
Die Gruppe stand vor dem Haus, als jemand sich mit einem Stuhl eben dort hin setzte, um die Sonne zu genießen.
Die Touristen zückten ihre Kameras und wolten Fotos machen.
„Ich möchte das nicht“, sagte der Mann auf dem Stuhl lautstark, „das ist Recht am eigenen Bild. Sagen Se das Ihren Leuten!“
Der Führer der Gruppe erklärte dies auf Englisch und lotste seine Leute zur Seitenwand des Hauses mit den Worten: „This is also a good object for pictures.“.

Das Recht am eigenen Bild wäre in dieser Situation in keinster Weise gegeben, denn der Mann auf dem Stuhl ist nur „Beiwerk“ zum Haus.

Was der Mann mit diesem Unsinn bezwecken wollte, ist mir nicht klar geworden, ebenso wenig, weswegen der Touristenführer sich darauf eingelassen hatte.

Der Krimi-Autor Jörg Böhm gastierte zu einer Lesung am 3. April 2017 in der Bibliothek Maichingen (Ortsteil von ).
Bekannt ist er durch seine Romane um die Ermittlerin Emma Hansen.

Er las aus seinen vor zehn Tagen erschienenen Roman „Und süß wird meine Rache sein“.
Diese beginnt vor knapp dreißig Jahren und beschreibt die Flucht von Sportstudenten aus der ehemaligen DDR über die Ostsee Richtung Bornholm.
Das nächste Kapitel spielt in der Gegenwart und es geht um öminöse Morde in der Gegenwart in einem kleinem Bauerndorf bei Germersheim in Rheinland-Pfalz.
Die Opfer wurden grausam ermordet – Stichwort Implosion der Lungen.

Mehr wollen wir aber gar nicht verraten, sondern hoffen, dass der Leser in spe genauso gepackt sein wird wie wir.

Er las noch aus anderen seiner Reihe um Emma Hansen.

Jörg Böhm erzählte aus dem Nähkästchen und verriet einiges aus seiner Vergangenheit.
Er erklärte in sehr amüsanter Art, wie er zu den Themen seiner Romane gekommen war.
Auch erfuhren wir, wie sehr der aus dem Westerwald stammende Krimi-Autor seine Heimat liebt.

Man hatte nie den Eindruck, dass es langweilig wurde.

Unterhaltung pur – made by Jörg Böhm !

Da Jörg Böhm seine Liebe zu Dänemark entdeckt hat, versucht er über seinen aktuellen Roman den Bogen nach Bornholm zu spannen, da Emma Hansen ab Band 6 voraussichtlich in Dänemark ermitteln wrd.
Wir sind sehr gespannt darauf !

Zum Schluss gab es eine persönliche Widmung für uns.

Vielen Dank, Jörg, für diesen unterhaltsamen Abend !

Nachtrag 1:

Ein Wermutstropfen bleibt doch.
Jörg Böhm haben wir über das soziale Onlinenetzwerk Facebook kennengelernt.
Er hatte Superfliege eine Freundchaftsanfrage gestellt, die diese annahm.
So erfuhr sie, dass eine Lesung in Maichingen stattfand.
Als Syntronica ihm über Facebook eine persönliche Nachricht kurz vor der Lesung schrieb, freute sich Jörg Böhm. Eine Bestätigung der Freundschaftsanfrage steht noch aus.
Im Gegenzug stellte er jedoch vier von Superflieges Freunden eine Anfrage.
Welche Intention dahintersteckt, können wir nur erahnen. Dies könnte ein mieser Trick bzw. ein billiger Versuch sein, für seine Bücher Werbung zu machen. 

Nachtrag 2:

Wir hatten uns ja sehr über die Widmung (s.o.) gefreut.

„Liebe Sabine, lieber Dietmar, bleibt wie Ihr seid, denn so seid Ihr richtig! …“

Diese Widmung kursiert auf seiner Facebbok-Seite mehrmals, allerdings mit verschiedenen  Namen.

Nachtrag 3:

Jörg Böhm erzählte während seiner Lesung bzw. Präsentation mehrmals, dass schon ein Buch als Hintergrund eine Reise mit einem bekannten Schiffsreiseunternehmen habe und deutete an, dass ein zweites bald erscheine. Er sagte ebenfalls, dass er auf den Kreuzern kontextgebunden auch Lesungen abhielte.
Wir fragten uns, wie er mit diesem Reiseunternehmen in Kontakt gekommen war.
Die Antwort ist zu banal.
Sein Ehepartner ist Eventmanager gerade bei diesem Unternehmen.

Honi soit qui mal y pense.
  
  

 

Roll over Beethoven

„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.“

Christian Morgenstern

Von gestern auf heute fand die „Lange Nacht der Museen“ in Stuttgart statt.
Wir sind mit einem befreundeten Ehepaar unterwegs gewesen.

Unsere Eindrücke haben wir als Foto-Album zusammengestellt.

Roll over Beethoven

„Das Museum ist ein Ort des Gedächtnis. Es ist das Gedächtnis mithilfe von Objekten. Es ist ein Gedächtnis. Es ist die Verweigerung des Vergessens.“

Remy Zaugg

Roll over Beethoven

„Der Witz ist das Erdgeschoss des Humors, die Satire der erste Stock, die der zweite, der das Mansardenstübchen.“

Karl Kraus

Dietmar Syntronica Standpunkt nachrichten NEws Deutschland Comic Cartoon real Herzbeben

„Boing bumm tschack … boing bumm tschack …“  geht es in den „poliitischen Parlamenten“ Unseres Deutschen Landes zu.

Argumente? Fehlanzeige! 

Hauptsache auf den poliitischen Feind einprügeln, ob es stimmt, was man sagt,  oder nicht.
Er kann dann mal rechtsradikal sein oder auch linksradikal.
„Geistige Brandstifter“, was auch immer!
„Eine Schande für Deutschand“ ist ebenso aussagelos wie reaiitätsverweigernd.

Es geht nur darum, dass sich sich die selbstdeklarierten „etablierten “ gegenseitig die Türen aufhalten und sich Plätze auf den Sesseln in den Plenen freihalten.
Was neu ist, ist doof, hirnlos, „gegen den gesunden Menschenverstand“ etc.
Dass man selbst seit Jahren  opportun und nichtssagend durch die politische Landschaft läuft, spielt dabei keine Rolle.
Jede „etablierte Partei“ stellt sich als Heiland dar, sagt aber rein gar nichts oder wiederholt längst bekannte, abgedroschende Phrasen, die bei den Wählern ins eine Ohr rein und durchs andere „unverarbeitet“ sofort herausströmen oder schon im Gehörgang verpuffen.
Wegducken vor den Problemen hat bei ihnen ja immer geklappt, schönreden auch! 
Immer schön „politisch korrekt“ niemanden mit seiner „eigenen (Schein‑) Meinung“ belästigen!

Doch der Wind dreht sich.
Es gibt nämlich welche, die ihre Ziele und Forderungen formulieren und damit anecken, weil die „Etablierten“ es nicht gewohnt sind, sich mit Klartext auseinander zu setzen.
Und geht sowieso nicht!

Die „Etablierten“ tönen laut, sie würden innerhalb kürzester Zeit die Argumente zerstoben, doch bei „Diskussionsrunden“ wartet man vergeblich noch nach Sendeschluss darauf.
Nichts verpuffte, allerhöchsten die aalglatte Rhetorik a la „Ich habe zwar keine Meinung und keine Ahnung, aber ich rede die Zuschauer mit Stumpfsinn voll.“

Das interessiert aber niemanden mehr!

Das Zeigen mit den Fingern auf die „Neuen“ und das Igitt-Schreien ist das einzige Argument, doch dass alte Schema funktioniert nicht mehr.
Anstatt dies selbstkritisch zu hinterfragen, redet man lieber über Hassbotschaften, beleidigt die „Neuen“ als hirnlos, dumm und schwachsinnig, was aber in dem Kontext eben der „Etablierten“ keine Hassbotschaften sind, sondern „Argumente, um wachzurütteln“.

Wachrütteln sollte man eher die Schnarchnasen bzw. „Etablierten“.

Die Wähler – das „Stimmvieh“ – sind wach und beobachten mit offenen Augen, wie sich die „Etablierten“ weiter ihr eigenes Grab schaufeln, ohne es zu merken.

 

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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