Freizeit

Häskappe - Fasnetsumzug 2009 Dettenhausen

Der elfte des Monats Januar im Jahre des Herrn Zweitausendundneun:

Fulminant stehen der Ritter Sport aus Leidenschaft, der Achte, und seine königliche Gemahlin, die Burgherrin, auf der Aussichtsplattform hoch über der fukakisch-pösterigen Masse und lassen ihre Blicke über die Häskappen schweifen.
Die Adeligen derer von und aus Leidenschaft stammen aus dem Großreich Nordrhein und Westfalen, haben aber beschlossen, ihre gemeinsame in zu verbringen.

Hässkappen  Fasnetsumzug 2009

Kehlige Laute dringen aus den Häskappen, die davon zeugen, dass diese noch nicht weit davon entfernt sind, der menschlichen Sprache mächtig geworden zu sein.

„Fasnet!“, stößt der Ritter Sport aus Leidenschaft, der Achte, verächtlich aus, „Ich fasse es net.“ und zeigt sein sarkastisches Lächeln, das so viele hassen.
„Wir lassen den Dom in Kölle“, grölt seine königliche Gemahlin aus vollster Kehle, „denn da gehört er hin …“
Auch sie schaut auf die Häskappen verächtlich herab.
Ritter Sport aus Leidenschaft, der Achte, gebürtiger Westfale, fängt ebenfalls an zu singen: „Westfalenland, Westfalenland, ist wieder außer Rand und Band …“

Der Tross der Häskappen zieht gemächlich seines Weges weiter. Grunzen füllt die Luft, Schellen klimpern, stellenweise sind „Narri-Narro“-Rufe zu hören.

Häskappen 2 - Fasnetsumzug 2009

„Oh, mein Gott!“, ruft die Burgherrin theatralisch und fasst sich mit einer ausladenden, gespielten Geste an die Stirn, „tut das weh – alemannischer Karneval!“
„Rumskedi Helau!“, schreit der Ritter, einen traditionellen Karnevalsgruß aus seiner alten Heimat.
„Ooche!“, stimmt die Burgherrin ein, doch niemand antwortet „Alaaf!“.
Der Ritter schaut sie fragend an. „Wieviele von diesen Häskappen kommen denn noch? Sind das wirklich 3500?“
Seine königliche Gemahlin rollt die Augen und nickt.

Der alemannische Tross lässt sich nicht beirren und zieht weiter.

Häskappen 4 - Fasnetsumzug 2009

Derer von und aus Leidenschaft greifen nun zum Äußersten.

Sie schieben die riesigen Lautsprecherboxen, insgesamt 8888 Watt Musikleistung, auf die Aussichtsplattform.
Abwechselnd spielt ein rheinisches und ein westfälisches Karnevalslied.
Deren von und aus Leidenschaft hören das Grunzen der Häskappen nicht mehr …

So wurde die Burg deren von und aus Leidenschaft mal wieder gegen fremde Einflüsse verteidigt.

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist Neujahr beim Skifahren mit einer Frau zusammengestoßen.
Die Frau starb bei dem Crash, Althaus wurde schwer verletzt. Weil Althaus einen Helm trug, hat er überlebt. Die Frau war ungeschützt und starb deswegen.

Ein tragischer Unfall!

Im Jahre 2007 haben nur etwa ein Viertel aller Skifahrer einen Helm getragen.
Wie gefährlich es ohne Helm ist, ist bekannt.
Nicht von ungefähr gibt es die Helmpflicht für Mofa‑ und Motorrad-Fahrer. Auch Skateboard-Fahrer tragen vermehrt einen, Inline-Skater ebenfalls, Fahhradfahrer ebenso.

Nun gibt es plötzlich nach dem „dramatischen Unfall“ zwischen der Frau und Althaus eine riesengroße Diskussion, ob es eine Helmpflicht beim Skifahren geben solle.

Ich bin dafür, dass die Helmpflicht eingeführt wird, doch darum geht es in diesem Artiekl gar nicht.

Die zu Tode gekommene Frau und der schwer verletzte Dieter Althaus waren nicht die einzigen Opfer durch Skifahren.
Die Diskussion über die Ski-Helm-Pflicht gibt es nicht erst seit Neujahr.
Sie wird aber seit Neujahr neu angeheizt. Nun ist nämlich ein „Prominenter“ Opfer geworden.
Die vielen Opfer, die nicht „prominent“ sind bzw. waren, spielen in der Öffentlichkeit keine Rolle.
Auch deren Verwandte und Bekannte haben Tränen vergossen und sich Sorgen gemacht.

Es hört sich zwar zynisch an, aber es ist so, dass erst „Prominente“ Schaden zu vermelden haben müssen, damit man eine Diskussion führen kann!

antibabypillen-syn-kreuz

Schwestern und Brüder,

wisst Ihr, was Ihr durch Euren ungehemmten Trieb anrichtet?

Ich spreche hier von den Paaren, bei denen die Frau die Anti-Baby-Pille nimmt.

„So!“, sprach die Vatikan-, „Ihr glaubt wohl, Ihr könnt den Herrn täuschen. Ihr geht ins Bett miteinander und tut so, als ob Ihr Kinder zeugen wollt. Nicht mit uns! Davon wird der Mann erst recht impotent!“

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… sind wir zu Hause.

Wir sind am Heiligabend vor der Bescherung in der Nähe von Schloss Hohenentringen, nahe Tübingen, spazieren gegangen.

Diesen Bilder haben wir vom Abendhimmel gemacht.

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Das war ein „Heiliger Abend“.

Wir – Glühwürmchen, Herzbeben und die Fledermaus – basteln beim Trinken ja immer lange Strohhalme.

Die Fledermaus hat seit kurzem eine Giraffe.
Aber keine normale Giraffe!
Diese Giraffe kann ihren Kopf drehen, wenn man sie mit einer Kurbel aufzieht.

giraffe-strohhalme2
(Die Giraffe mit dem drehenden Kopf)

Fledermaus hat drei unterschiedlich lange Strohhalme in den Getränkebecher gesteckt – den kürzesten für sich, den mittellangen für Glühwürmchen und den längsten – weil Herzbeben der größte ist – für Herzbeben.

Das Spiel funktioniert nun so:

Die Giraffe wird aufgezogen und beginnt dann, den Kopf zu drehen.
Zu wessen Strohhalm der Kopf dann zeigt, wenn er angehalten hat, bestimmt, wer trinken darf.

strohhalmspiel2
(Herzbeben, Glühwürmchen und Fledermaus beim Trinken)

Fledermaus hat sich aber etwas einfallen lassen.
Wenn die Giraffe irgendwo anders hinzeigt als zu den Strohhalmen, darf Fledermaus trinken.

Seltsamerweise sind Glühwürmchen und Herzbeben nach dem Spiel immer noch durstig …

Haus Schnee-Autos

Es hat geschneit hier in .
Gerade als ich dieses Foto vom Haus gemacht habe, kam meine Herzallerliebste heim.

schnee-strasse-dez-2008

So schön weiß sieht es aus.
Die Schneelandschaft ist wunderschön.
Die Straßen sind leider nicht immer so freigekehrt.

dettenhausen-schnee

Vom Fenster aus schaut man über das Dorf.

Bilder unserer Hochzeit / Trauung

 

Unsere Hochzeit

8.8.2015

 

Unser Urlaub in Salò am Gardasee 2017
Quotime – Status Quo Tribute Band
Steampunk wir Sabine Dietmar Syntronica Superfliege Glühwürmchen Herzbeben
Als Zeitreisende auf der Comic Con
Steampunk-Picknicks, Treffen etc.
unsere-promis
Promis, die wir trafen und mit denen wir sprachen
chris-de-burgh-cover
Chris de Burgh bei „SWR1 Leute“
garda
Urlaub am Gardasee 2016
cocker-banner
Cocker Inpiration – Joe Cocker Tribute Band
purple-rising
Purple Rising –  Deep Purple Tribute Band
biggerbang
Bigger Bang – Rolling Stones Tribute Band
kaufmich2016
Kauf mich – Tote Hosen Cover Band
gunsnroses
Reckless Roses – Guns N Roses Cover Band
filder2015
Filderkrautfest 2015
kalteneck2015
5. Internationale Kunstausstellung
zoo-karlsruhe-2015
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

tribu2

Trib U2
The Jack
The Jack – AC/DC-Tribute
 csd-2015-titelbild-wir
Christopher-Street-Day Stuttgart
25.7.2015
 kirchentag-dias
Kirchentag 2015 Stuttgart
swr2015-cover
SWR-Festival 20115 Stuttgart
Öttinger   Dietmar Sabine Wichtel
Stammtisch mit Günter Öttinger
Lange Nachct der Museen Stuttgart 2014
Lange Nacht der Museen 2015 Stuttgart

 

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Wir 8ten nicht nur uns, sondern auch die .

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Suppe kann man auch mit Strohalmen schlürfen.

Wir 8ten uns.

Kreatves Schreiben

Syntronica: „Nur ein Wimpernschlag“

Nur ein Wimpernschlag kann entscheiden, ob man sich zum Beispiel mit einem Bügeleisen den Finger verbrennt.
Ein Wimpernschlag kann alles verändern.
Am Anbeginn der Zeit ging es Schlag auf Schlag.
Energie aus dem Nichts explodierte aus dem Nichts und breitete sich aus. In diesem Moment, in dem die Zeit geboren wurde, war es fast unendlich heiß.
Quarks entstanden, und erste „Bausteine der Elemente“ wie Protonen, Elektronen und Neutrinos wirbelten wild umher.
Und das alles innerhalb einer milliardstel Sekunde.
Kürzer als ein Wimpernschlag!
Nur ein Wimpernschlag könnte über die entscheiden.
Ein mächtiger Staatschef verliert für nur einen Wimpernschlag die Contenance, passt nicht auf, denkt nicht darüber nach, was er sagt und schon ist die Welt in Aufruhr.
Nur einen Wimpernschlag halten die Menschen, mehr als vier Milliarden an der Zahl, in ihrer Bewegung inne und denken an den Frieden und an Gerechtigkeit.
Das würde den Staatschefs den Atem verschlagen.

Superfliege: „Nur ein Wimpernschlag“

Es war einer dieser unzähligen Abende, in der es sie wie immer in ihr Stammbistro zog. Es war für sie nicht nur ein Ort, in dem man essen konnte, mittlerweile war es für sie mehr geworden. Hier hatte sie viele nette Menschen kennen gelernt, und oft kamen Arbeitskollegen auf ein Schwätzchen vorbei.
Sie saß an einem Tisch, und beobachtete die anderen Gäste. Einige kannte sie vom sehen her, und mit manchen war sie auch schon ins Gespräch gekommen.
Sie wollte grade aufbrechen und gehen, als die Tür aufging und ein neuer Gast das Bistro betrat. Vom sehen her kannte sie ihn. Er arbeite in der gleichen Firma und nur durch die unterschiedlichen Abteilungen kam man vorher noch nie ins Gespräch. Wie durch einen Zufall steuerte er auf ihren Tisch zu, und setzte sich zu ihr. Schnell war man in eine lustige Unterhaltung vertieft. Beide konnten über die selben Witze lachen, und manches Mal gab ein Wort das andere, als könne der gegenüber sitzende ahnen, was man sagen wollte. Es war alles nur oberflächlich, denn keiner von beiden wollte ein tiefgründiges Gespräch führen. Man wollte sich nur amüsieren, und nicht irgendwelcher Probleme erörtern. Einfach nur Spaß an der Unterhaltung.
Dann tat sie, was sie schon so oft getan hat, wenn sie sich mit jemand unterhielt, sie knuffte ihn an der Hand, als sie etwas sagte. Sie hatte sich nichts dabei gedacht, doch mit der Reaktion die sie bei ihm auslöste hatte sie nicht gerechnet! Nur ein Wimpernschlag, und die Situation änderte sich von einer Minute zur anderen. Er hielt ihre Hand, doch wie er sie hielt, das sprach Bände. Sie verstand mit der Geste sofort, in welche Richtung das ganze skalieren würde, wenn sie dem nicht Einhalt gebot.
Ihre überschlugen sich, wie käme sie nun wieder aus der verfahrenen Situation heraus, ohne den anderen zu verletzen. Wollte sie es überhaupt, alles ging auf einmal so schnell. Verlegen versuchte sie einwenig Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, indem sie bemerkte, sie wisse noch nicht mal wie er hieße. Doch die Frage war schnell geklärt, und sie war wieder an dem Punkt, wo sie noch vor einer Minute stand. Noch konnte sie aufstehen und gehen, oder wollte sie doch das Spiel mit dem Feuer? Hin und her sprangen ihre , die er sich nicht zu machen schien, denn er hatte den Platz neben ihr eingenommen, wo er doch noch vor einem Wimpernschlag ihr gegenüber gesessen hat. Jetzt wurde es eng, es wurde verdammt eng für sie. Doch warum eigentlich nicht das Spiel mit dem Feuer wagen. Warum immer der Moral und dem Anstand entsprechen, warum mal nicht alle Regel sprengen? Was hatte sie schon zu verlieren, und was konnte sie gewinnen. Dieser Abend verlief nun mal nicht so, wie es sein sollte. Immer näher rückte er auf sie zu, denn er schien gespürt zu haben, in welchem Dilemma sie sich befand. Jetzt musste sie eine Entscheidung treffen, und egal wie sie sein würde, ein Wehrmutstropfen war bei jeder. Sie entschied sich nach dem Bauchgefühl, zum Teufel mit Moral und Anstand. Warum darf man nicht mal das tun was nicht sein darf. Sie ging keine Verpflichtungen ein, sondern wollte genauso ihren Spaß wie er. Morgen hat sie wieder der Alltag eingeholt, und sie würde das Nachtrauern was nicht geschehen war. Sie gab ihm deutlich zu verstehen, wofür sie sich entschieden hat. Gemeinsam verließen sie das Bistro, und beide gaben sich der Leidenschaft hin. Nur diesen Augenblick genossen sie. Keiner fragte nach dem Morgen danach, was sein wird. Keiner übernahm irgendwelche Verpflichtungen dem anderen gegenüber, und am morgen trennte man sich, ohne zu wissen, wann und ob man den anderen wieder sehen wird.
Es  war nur ein Wimpernschlag dachte sie, wo sich von jetzt auf gleich die Situation verändert hat, und doch hat sie es nie bereut auf ihr Bauchgefühl bei diesem Mann gehört zu haben. Der Abend und was beide daraus gemacht haben, blieb nicht einzigartig.

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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