Freizeit

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Suppe kann man auch mit Strohalmen schlürfen.

Wir 8ten uns.

Kreatves Schreiben

Syntronica: „Nur ein Wimpernschlag“

Nur ein Wimpernschlag kann entscheiden, ob man sich zum Beispiel mit einem Bügeleisen den Finger verbrennt.
Ein Wimpernschlag kann alles verändern.
Am Anbeginn der Zeit ging es Schlag auf Schlag.
Energie aus dem Nichts explodierte aus dem Nichts und breitete sich aus. In diesem Moment, in dem die Zeit geboren wurde, war es fast unendlich heiß.
Quarks entstanden, und erste „Bausteine der Elemente“ wie Protonen, Elektronen und Neutrinos wirbelten wild umher.
Und das alles innerhalb einer milliardstel Sekunde.
Kürzer als ein Wimpernschlag!
Nur ein Wimpernschlag könnte über die Zukunft entscheiden.
Ein mächtiger Staatschef verliert für nur einen Wimpernschlag die Contenance, passt nicht auf, denkt nicht darüber nach, was er sagt und schon ist die Welt in Aufruhr.
Nur einen Wimpernschlag halten die Menschen, mehr als vier Milliarden an der Zahl, in ihrer Bewegung inne und denken an den Frieden und an Gerechtigkeit.
Das würde den Staatschefs den Atem verschlagen.

Superfliege: „Nur ein Wimpernschlag“

Es war einer dieser unzähligen Abende, in der es sie wie immer in ihr Stammbistro zog. Es war für sie nicht nur ein Ort, in dem man essen konnte, mittlerweile war es für sie mehr geworden. Hier hatte sie viele nette Menschen kennen gelernt, und oft kamen Arbeitskollegen auf ein Schwätzchen vorbei.
Sie saß an einem Tisch, und beobachtete die anderen Gäste. Einige kannte sie vom sehen her, und mit manchen war sie auch schon ins Gespräch gekommen.
Sie wollte grade aufbrechen und gehen, als die Tür aufging und ein neuer Gast das Bistro betrat. Vom sehen her kannte sie ihn. Er arbeite in der gleichen Firma und nur durch die unterschiedlichen Abteilungen kam man vorher noch nie ins Gespräch. Wie durch einen Zufall steuerte er auf ihren Tisch zu, und setzte sich zu ihr. Schnell war man in eine lustige Unterhaltung vertieft. Beide konnten über die selben Witze lachen, und manches Mal gab ein Wort das andere, als könne der gegenüber sitzende ahnen, was man sagen wollte. Es war alles nur oberflächlich, denn keiner von beiden wollte ein tiefgründiges Gespräch führen. Man wollte sich nur amüsieren, und nicht irgendwelcher Probleme erörtern. Einfach nur Spaß an der Unterhaltung.
Dann tat sie, was sie schon so oft getan hat, wenn sie sich mit jemand unterhielt, sie knuffte ihn an der Hand, als sie etwas sagte. Sie hatte sich nichts dabei gedacht, doch mit der Reaktion die sie bei ihm auslöste hatte sie nicht gerechnet! Nur ein Wimpernschlag, und die Situation änderte sich von einer Minute zur anderen. Er hielt ihre Hand, doch wie er sie hielt, das sprach Bände. Sie verstand mit der Geste sofort, in welche Richtung das ganze skalieren würde, wenn sie dem nicht Einhalt gebot.
Ihre überschlugen sich, wie käme sie nun wieder aus der verfahrenen Situation heraus, ohne den anderen zu verletzen. Wollte sie es überhaupt, alles ging auf einmal so schnell. Verlegen versuchte sie einwenig Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, indem sie bemerkte, sie wisse noch nicht mal wie er hieße. Doch die Frage war schnell geklärt, und sie war wieder an dem Punkt, wo sie noch vor einer Minute stand. Noch konnte sie aufstehen und gehen, oder wollte sie doch das Spiel mit dem Feuer? Hin und her sprangen ihre , die er sich nicht zu machen schien, denn er hatte den Platz neben ihr eingenommen, wo er doch noch vor einem Wimpernschlag ihr gegenüber gesessen hat. Jetzt wurde es eng, es wurde verdammt eng für sie. Doch warum eigentlich nicht das Spiel mit dem Feuer wagen. Warum immer der Moral und dem Anstand entsprechen, warum mal nicht alle Regel sprengen? Was hatte sie schon zu verlieren, und was konnte sie gewinnen. Dieser Abend verlief nun mal nicht so, wie es sein sollte. Immer näher rückte er auf sie zu, denn er schien gespürt zu haben, in welchem Dilemma sie sich befand. Jetzt musste sie eine Entscheidung treffen, und egal wie sie sein würde, ein Wehrmutstropfen war bei jeder. Sie entschied sich nach dem Bauchgefühl, zum Teufel mit Moral und Anstand. Warum darf man nicht mal das tun was nicht sein darf. Sie ging keine Verpflichtungen ein, sondern wollte genauso ihren Spaß wie er. Morgen hat sie wieder der Alltag eingeholt, und sie würde das Nachtrauern was nicht geschehen war. Sie gab ihm deutlich zu verstehen, wofür sie sich entschieden hat. Gemeinsam verließen sie das Bistro, und beide gaben sich der Leidenschaft hin. Nur diesen Augenblick genossen sie. Keiner fragte nach dem Morgen danach, was sein wird. Keiner übernahm irgendwelche Verpflichtungen dem anderen gegenüber, und am morgen trennte man sich, ohne zu wissen, wann und ob man den anderen wieder sehen wird.
Es  war nur ein Wimpernschlag dachte sie, wo sich von jetzt auf gleich die Situation verändert hat, und doch hat sie es nie bereut auf ihr Bauchgefühl bei diesem Mann gehört zu haben. Der Abend und was beide daraus gemacht haben, blieb nicht einzigartig.

Kreatves Schreiben

Syntronica: „Blauer Lippenstift und eine Zigarette im Mundwinkel“

In Bistro war das Licht so dunkel, dass es nicht störte, aber auch so, dass man noch alles sehen konnte.
Während ich dort allein in einer ledernen Sitzecke saß, schaute ich wie zufällig zu zwei Frauen herüber, die am Tresen ein Getränk einnahmen.
Die eine von ihnen nahm ein Papiertaschentuch aus der Jeans. Die andere hielt ihr deren Zigarette hin, die diese in ihre Hand nahm. Die ohne Zigarette marschierte Richtung der Toilette.
„Hm!“, dachte ich, „alleine?“
Die, die jetzt die Zigarette hatte, war ungefähr in meinem Alter, suchte nach irgendetwas, steckte sich die Zigarette nach dem Hin‑ und Herschauen in den Mundwinkel und faltete dann das Papiertaschentuch auseinander. Sie schnäuzte hinein.
Sie trug blauen Lippenstift, der mir aber schon vorher aufgefallen war.
Ich schaute noch einige Sekunden auf ihre Lippen und dachte mir: „Was für eine Zicke ist das denn? Blauer Lippenstift!“
Was für eine komische Farbe!
Dann kam die Freundin nach ein, zwei Minuten zurück. Sie bekam wieder ihre Zigarette zurück und dann redeten sie wieder miteinander.
„Blauer Lippenstift! Was für eine Zicke!“, dachte ich wieder.
Stunden später.
Die, die in das Papiertaschentuch geschnupft hatte, während ihre Freundin auf der Toilette war, schaute mich verträumt an und nahm einen Schluck von ihrem Getränk.
Wir saßen immer noch in dem Bistro, uns gegenüber.
Ihre Freundin war schon längs gegangen.
Danach hatte sie mich gefragt, ob sie sich zu mir setzen dürfte, was ich aus einem nicht nachvollziehbaren Grund nicht verneinte.
So kamen wir ins Gespräch und lernten uns kennen.
Irgendwann war sie kurz auf der Toilette gewesen und hatte sich, ohne dass wir darüber ein Wort verloren hätten, den blauen Lippenstift entfernt.
Das war aber schon einige Stunden her.
„Sag mal“, sagte sie, „als du mich mit dem blauen Lippenstift gesehen hast …“
„Ja?“ fragte ich.
„… da hast du doch bestimmt gedacht: ‚Was für eine Zicke ist das denn?‘.“

Ich schüttelte den Kopf und erwiderte: „Ich schätze doch Leute nicht nach der Farbe des Lippenstifts ein. Was denkst du denn von mir?“

Superfliege: „Blauer Lippenstift und eine Zigarette im Mundwinkel“

Es war wieder einmal Wochenende, und sie wollte wie jedes Wochenende wieder auf die Suche nach einem Mann gehen! So lange war sie schon allein, und sie sehnte sich nach Zweisamkeit! Aber diesmal sollte es nicht wie immer Ablaufen, keine kurze Bekanntschaft mehr! Diesmal sollte es etwas anderes besonderes sein! Sie wollte nicht nach dem Wochenende erneut feststellen, das sie aufs falsche Pferd gesetzt hat, und ihre Bekanntschaft entpuppte sich als Familienvater, der sich für zwei Tage eine Auszeit von seinem Spießbürger leben gönnte!
Sie dachte sich an jenem Samstagabend, wenn ich aussehe wie eine Exotin, werde ich auch nur für die Männer interessant sein, die nicht nur eine kurze Bekanntschaft suchen!
Mit blauen Lippen und einer Zigarette im Mundwinkel stand sie nun an der Bar, und wartete auf ihren Traumprinzen! Nach einiger Zeit gesellte sich auch ein paradiesvogelähnlicher Mann neben sie! Schnell kam man ins Gespräch, und sie dachte, dieses Mal ist alles anders! Jetzt glaube ich habe ich das gefunden, was ich immer gesucht habe! Was nicht so ein Lippenstift ausmacht, dachte sie innerlich triumphierend!
Man verbrachte das Wochenende miteinander, und es lief wieder nach demselben Schema ab!
Enttäuscht stellte sie am Montag fest, dass ihr Paradiesvogel doch nur eine Ente war, und er glücklicher Familienvater sei!
Sie gestand sich ein, man kann zwar die Fassade ändern, aber solang man seine Einstellung nicht ändert, wird es immer auf dasselbe Ergebnis hinauslaufen!
Die Frau wird noch viele Frösche mit blau, gelb, rot oder pink gefärbten Lippen küssen, bis es soweit ist, das sie sich geändert hat!
Aber die Hoffnung gebe ich nicht auf, denkt die Frau, mit einer Zigarette im Mundwinkel!

Wer ist Superfliege (Glühwürmchen)?

Sie ist wie eine Fliege.
Mal hier und mal dort und immer offen für neue Facetten des Lebens.
Sie kann für manche lästig werden, gibt aber nie auf, um an ihr Ziel zu gelangen.
So mancher Fliegenklatsche ist sie schon entkommen.

Manchmal ist sie gefangen hinter einer Fassade, doch wenn sie bröckelt, fliegt sie weiter in neue Bereiche und Dimensionen.
Eben eine Superfliege … oder eine Bi(e)ne?

Wer ist Syntronica (Herzbeben)?

Er hat auch die Aliase „Le Cerveau Travailleur“ und „Der Wolf“.
Sein fleißiges Gehirn ist auch ein Fluch, denn es analysiert permanent alles, was es sieht und hört.
Doch Glühwürmchen ist diejenige, die es geschafft hat, dass die Gedankenmaschine ruhig geworden ist, ohne dass die Leistung nachlässt.
Er ist ein angenehmer Zeitgenosse, kann aber auch zum Wolf werden, wenn man seiner Herzallerliebsten oder ihm Unrecht tut. Dann ist er nicht mehr zu stoppen.

 Glühwürmchen und Herzbeben

Glühwürmchen und Herzbeben sind immer in Bewegung, unterwegs zur nächsten Herausforderung, die sie beide brauchen.
Sie sind keine toten Fische, denn nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Beide haben ihre eigenen Köpfe, ziehen aber immer an ihren gemeinsamen Strang und sind stolz darauf, nicht zur Masse zu gehören.

Der siebte Himmel war früher, heute stehen beide auf den acht Säulen des Himmels.

 

  European Press Federation

 

Verantwortliche für dieses Internetangebot:

Sabine und Dietmar Schneidewind

Furtwanger Str. 12
71034 Böblingen

 

 

SynPress News

Die Weihnachtsfeier gestern Abend war ein Erfolg.
Um 18:30 am Freitag begonnen, hielt man es bis ca. ein Uhr am Samstag aus.
Die Musik war sehr gut, Main Stream – und keine Weihnachtsmusik, ein Genuss für die Ohren.
Die Personen des Jahres wurden ausgezeichnet und es gab die obligatorische Weihnachtstüte für alle Mitarbeiter.
Das Mahl war wohlschmeckend.
Niemand war wirklich (sinnlos) betrunken.
Man freut sich auf die nächste Weihnachtsfeier.

Detektiv

Jasmin Tiefensee hat(te) ein Blog, in dem sie über ihren Alltag in Teheran berichtet(e).
Sie fasste auch heiße Eisen wie Emanzipation oder Abtreibung an.
Was Jasmin Tiefensee aus dem Iran berichtete, was immer sehr interessant.
Seit kurzem kann man ihr Blog nicht mehr erreichen.
Wenn man es aufruft, bekommt man den Hinweis, dass ein Anzeigen aus technischen Gründen momentan nicht möglich sei.
Nachdenklich stimmt allerdings, dass die Hinweisseite mit MS Word erstellt wurde …

C'est moi. Das bin ich.

Willkommen auf SynPress – Syntronica.net.

Seit kurzem ist dieses Blog online.

Mehr zu lesen gibt es in den nächsten Tagen.

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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  • Syntronica: "Da gebe ich Ihnen recht. Es ist in dem Artikel nicht heraus gekommen, was genau ich meinte. Wenn die SPD nicht will, hätte sie nicht... "
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  • Rolf Weichert: "Hat die CDU,CSP,Güneudn FDP diese Anschläge ? Das nein zum Untersuchungsausschuß Linksextremismus macht mich in diesem Punkt hellhörig auf das Risiko das ich mich irre! "
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  • Herzbeben: "Danke schön, mein Glühwürmchen ILD oo :-* "
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