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Am 28.7.2011 hat die Stresstest-Präsentation zu Stuttgart 21 (S21) stattgefunden.
Nach langem Hickhack und einen Hin und Her, das ein normaler Mensch nicht nachvollziehen konnte, haben die S21-Gegner doch nun teilgenommen.
Im Vorfeld wurde schon wochenlang vorher gesagt, der Stresstest tauge nichts.
Die Pseudo-Argumente sind ja schon längst bekannt und werden durch das gebetsmühlenartige Wiederholen durch die stellenweise bildungsresistenten und merkbereiten sowie sinnentleerten S21-Gegner auch nicht zur Wahrheit.
Die S21-Gegner die von sich behaupten, sie seinen flexibel und der Zukunft zugewandt, gaben nur ein stocksteifes Festhalten an längst überholten Dogmen zum „Guten“.
Heiner Geissler, der mal wieder nachgegeben hatte, hatte bestimmt, dass die S21-Gegner erstmal ihr „Manifest“ als Erstes vorlesen durften, in dem sie ihre Lügen über den in ihren blinden Augen nicht bestandenen Stresstest propagieren durften.
Was im Gutachten über den Stresstest gesagt wurde, interessierte sie nicht im Geringsten
„Unsere Prüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof Stuttgart in der am meisten belasteten Stunde und mit dem der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können. Die vom Schlichter geforderten anerkannten Standards des Eisenbahnwesens sind eingehalten.“
Sie wiederholten alte, schon längst widerlegte Thesen vom „vergeigten“ Stresstest.
Irgendwann im Laufe des Nachmittags deklarierten die Gleisschützer, dass S21 den Stresstest nicht bestanden habe, nachdem tübingens Oberbürgermeister angeblich den Stresstest in Grund und Boden gestampft habe.
Wer nach knapp einem Dreivierteljahr noch nicht gemerkt hat, dass ein sog. Integraler Taktfahrplan weder beim neuen im Bau befindlichen Tiefbahnhof noch bei einem Kopfbahnhof onst noch irgendwo in Deutschland funktioniert – Man kann die Eisenbahnlogistiken der Schweiz nicht nehmen und auf einen kleinen Punkt anwenden. – sollte nicht von sich selbst behaupten, er kenne sich mit Audits und Gutachten im Eisenbahnwesen besser aus als die Firma SMA, die in der ganzen Welt tätig ist.
Hannes Rockenbauch, Sprecher des sog. „Aktionsbündnisses gegen S21“ glänzte dadurch, dass er permanent Redner der S21-Befürworter unterbrach und sich flegelhaft benahm.
Birgit Dahlbender, nebst Rockenbauch ebenfalls Sprecherin des „Aktionsbündnisses“, führte einen gewaltigen Wortschwall ins Leere, indem sie zugeben musste, sie hätte an der Einweisung von SMA bezüglich des Stresstests nicht teilgenommen.
Das sog. Aktionsbündnis zweifelte in einem weiteren Absturz sogar an, dass Visualisierungen des neuen Bahnhofs, die von der Fraunhofer-Gesellschaft nach Bauzeichnungen angefertigt bzw. programmiert wurden, nichts weiter wären als Utopien und dass sie überhaupt nicht stimmten.
Das sog. Aktionsbündnis machte sich nicht beliebt und glänzte nur durch wilde Emotionalisierungen und nicht durch kontextuelles Miteinander.
Es zeigte – wie immer –, dass es nicht an einer Befriedung interessiert war und ist.
Draußen vor dem Rathaus war eine Monitorwand aufgebaut, vor dem so gut wie nur S21-Gegner standen.
Auch hier sah man überdeutlich, dass diese nicht an einem Miteinander interessiert waren.
Wenn jemand von der S21-Befürworterseite etwas sagte, wurde sofort gebuht oder die Trillerpfeifen gingen los.
Soviel also zu Toleranz und Respekt!
Stuttgart 21 hat bekanntermaßen alle Hürden genommen und wird zu Ende gebaut.
Daran ändern auch die permanenten Lügen und Sticheleien der S21-Gegner nichts 8mehr).
Heiner Geissler gab – aus welchem Beweggrund auch immer! – einer „Idee“ freien Raum, man könne auch einen „Kombi-Bahnhof“ bauen – unten Fernverkehr (S21 mit nur vier Gleisen statt acht) und oben (renovierte – verkleinerter ? – Kopfbahnhof) für den Regional‑ und Nahverkehr.
Birgit Dahlbender sah ihre Zeit gekommen und forderte wie ein pawlowscher Hund direkt einen Bau‑ und Vergabestopp, bis Daten von der Bahn für dieses Bahnhhofskuriosum vorlägen.
Diese „Idee“ lehnte die Bahn unter Technikvostand Dr. Kefer direkt ab.
(Berlin, 29. Juli 2011)
Die Deutsche Bahn AG weist einen Agenturbericht zurück, nachdem sie sich zu einem neuen Stresstest für Stuttgart 21 bereiterklärt hätte: „Wir kommen der Empfehlung des Gutachterinstituts sma nach und werden auf Basis der bestehende Daten einen ergänzenden Simulationslauf durchführen. Darin berücksichtigen wir die Vorschläge von sma, um die Betriebsqualität weiter zu erhöhen. Es werden dabei aber keine neue Forderungen der Projektgegener berücksichtigt und keine neuen Parameter in die Simulation eingearbeitet und auch keine neuen Fahrpläne dargestellt.“
Auf dem Marktplatz, als wir schon beim Grill-Event „Stress-lass-nach-Party“ waren, musste es laut eines unserer Freunde noch heiß hergegangen sein.
Er meinte: „Auf dem Markplatz drehen die S21-Gegner hohl.“
Nachtrag 30.7.2011
Die S21-Gegner lassen ihre Ränkelspielchen nicht sein und stellen Tatsache wieder bzw. immer noch falsch dar.
- Die S21-Befürworter sind die Buhmänner, denn sie sind generell gegen den „Kombi-Bahnhof“ und gegen das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21) sowieso.
- Die S21-Befürworter sind dumm, weil sie nicht anerkennen, dass S21 ineffizient sei.
- Die Bahn ist der Aggressor, weil sie den „Kombi-Bahnhof“ nicht will.
- Der „Kombi-Bahnhof“ könne sofort gebaut werden, man muss nur etwas weglassen und etwas hinzufügen.
- Beim „Kombi-Bahnhof“ muss der (noch) bestehende Kopfbahnhof – genannt K20 – als erstes umgebaut werden, danach erst der Tiefbahnhof für die Fernzüge.
Man sieht, dass die S21-Gegner Opportunismus pur bewiesen haben.
- Nur um ihren Willen zu bekommen, geben sie ihre
verdrehtenAnsichten auf. - Man hört nichts mehr vom Teufelswerk Grundwassermanagement.
- Auch der Schutz des „Gleisfeldbiotops“ spielt plötzlich keine Rolle mehr.
- Von angeblicher Lärmbelästigung will man auch nichts mehr wissen.
- Natur‑ und Tierschutz ist auch irrelevant geworden.
- Plötzlich gibt es auch keine Gefahren mehr durch Anhydrit.
- Ebenso ist es uninterressant, wieviel dieser „Kombi-Bahnhof“ kosten würde.
Wir vermuten, dass die S21-Gegner mit der Verfolgung des „Kombi-Bahnhofs“ nur ein Ziel haben.
Sie fordern mit Brachialgewalt, dass zu erst der Kopfbahnhof renoviert wird.
Wenn dies geschehen ist, fällt ihnen plötzlich ein, dass ein Tiefbahnhof nicht effizient sein kann, dann werden wieder alle oben genannten Punkte, die momentan irrelevant sind, aus der Schublade geholt und propagandiert.
Danach fordern die S21-Gegner, dass der abgespeckte Tiefbahnhof nicht gebaut werden dürfte.
Beim Nachrichtensender NTV haben wir erfahren, dass die Bahn Aufträge über 700 Millionen Euro für S21 vergeben hat.
Bundesverkehrsminister Ramsauer sprach sich öffentlich gegen einen „Kombi-Bahnhof“ aus, denn wie bekannt sein sollte, wurde im Vorfeld von S21 diese von Geissler vorgeschlagene „Idee“ entwickelt, aber aus Ineffizienzgründen verworfen.
Er betonte auch, dass beide Seiten der vertraglich vereinbarten Projektförderungspflicht nachzukommen müssten, um S21 voranzutreiben“ und betonte nochmals, dass die gemeinsam festgelegten Spielregeln eingehalten werden müssten
Es ist schade, dass die S21-Gegner nicht bereit sind zu aktzeptieren, was Fakt ist.
Gestern ging es nicht um die Frage „S21 oder K21“,
sondern um die Frage „S21 oder ‚S21 mit Verbesserungen‘“.

Am 21.7.2011 hat die Firma SMA der Bahn und dem Schlichter Heiner Geissler das Gutachten zum absolvierten Stresstest für den im Bau befindlichen Stuttgarter Durchgangstiefbahn – Stuttgart 21 (S21) genannt – überreicht.
Stuttgart 21 hat bekanntermaßen alle Hürden genommen.
Schon im Vorfeld der Überreichung des Gutachtens haben die S21-Gegner schon perfide Diskussionen angefangen, um sich eine Ausrede einfallen zu lassen, warum S21 doch weiter gebaut wird und nicht, wie von ihnen zusammenphantasiert, gestoppt und der alte Bahnhof „rückgebaut“ wird.
Nebenbei soll bemerkt werden, dass in der Schlichtung und im Schlichterspruch S21 nie in Abrede gestellt wurde.
Dies haben die S21-Gegner aber kommuniziert.
Seit voriger Woche, als das
übereicht wurden, erlebt man Szenen, die man nicht glaubte, wenn man nicht dabeigewesen wäre.Die S21-Gegner faseln sich zusammen, S21 habe den Stresstest nicht bestanden, weil
- Heiner Geissler nicht obhektiv sei,
- die (weltweit renommierte) Firma SMA ein Gefälligkeitsgutachten ausgestellt habe,
- die Bahn nur lüge, vor allem, was die Kosten angehe
- die „Politik“ auch nur lüge,
- die S21-Befürworter gar nicht existierten, sondern nur bezahlt seien,
- Katastrophen passierten, wenn S21 gebaut würde
- etc. pp.
Die S21-Gegner, die den Stresstest gewollt hatten und meinten, die Bahn sei unfähig, was Bahnhofsplanung angehe, und glaubten mittels des Stresstests S21 aushebeln zu können.
Jeder Beteiligte wusste schon a priori, dass die S21-Gegner den Stresstest nicht anerkennen würden, wenn er verifzierte, dass S21 ihn bestehe.
S21-Befürwortern wurden von den –Gegnern beleidigt, diffamiert, dnunziert, man erzählte Lügen über sie, säte Geüchte, doch nichts half, S21 zu stoppen.
Gestern brannte in einem Bahnhof eine Lokomotive.
Die S21-Gegner hatten wieder etwas gefunden bei der von ihnen gehassten Bahn.
„Wenn dies im ‚Tunnelbahnhof‘ passieren würde“, krakeelten sie herum, „dann kann niemand löschen und die Fahrgäste gehen drauf.“
Dies ist eine dumm-dreiste Lüge.
In den Tunneln gibt es Sprengleranlagen und auch die Tunnel können Feuerwehrfahrzeuge aufnehmen.
Seit der Übergabe des Stresstest ist die Sitaution bei den S21-Gegnern noch kurioser geworden als schon im Vorfeld.
Sie sagten erst den Präsentationstermin am Freitag, den 29.7.2011, ab, jetzt wieder zu.
Vorher wollten sie mehr Zeit zur Sichtung der Unterlagen haben, konnten aber schon direkt danach sagen, dass alles nicht stimme, dann wollten sie noch mehr Zeit, noch einen Bau‑ und Vergabestopp, dann plötzlich Kehrtwende und Teilnahme.
Die S21-Gegner haben die Hose gestrichen voll.
Obwohl sie sich und ihren Anhängern – allen voran die grün-rote Landesregierung unter Ministerpräsident Kretschmann und dem VerkehrTminister Hetzmann Hermann – immer und immer wieder attestiert hatten, S21 würde gestoppt, haben sie verloren.
Sie haben Prämissen aufgestellt, die andere einhalten mussten, aber selbst haben sie permanent Absprachen gebrochen, haben gelogen, Tatsachen verdreht oder unter „Sprachverwirrung“ – Zitat VerkehrTminister Hetzmann Hermann – gelittten.
Allen voran schlugen die sog. Parkschützer – hämisch „Scharkpützer“ oder „Gleisschützer“ genannt – voll daneben.
Diese hatten die Schlichtung unter einen nur für sie verständlichen Grund verlassen, meinten aber, alle müssten machen, was sie wollten.
Vorallem schlugen die sog. Parkschützer sehr aggressive Töne gegenüber der Bahn an, dass diese „gefälligst“ die Schlichtungsvereinbarungen einhalten sollen.
Wenn man aber dann von ihnen etwas verlangte, schwiegen diese oder sagten dumm-dämlich: „Wir haben nicht an der Schlichtung teilgenommen, also gelten die Regeln auch nicht für uns.“
So macht man sich nicht glaubwürdig!
Man könnte noch davon berichten, dass die S21-Gegner auf der Baustelle am Grundwassermanagement einen Sachschaden von ca. 1.5 Millionen Euro verursachen und auch neun Polizisten verletzten, dass sie Poster der S21-Befürworter abrissen, obwohl sie von deren Seite Toleranz wollen oder dass man unsere Briefkasten mit Anti-S21-Aufklebern beklebte, um uns enschüchtern zu wollen etc., doch darauf wurde schon öfters eingegangen.
Am 28.7.2011 findet nun die Präsentation des Gutachten zu S21 statt.
Die S21-Gegner werden dann doch teilnehmen, was aber wirklich niemanden mehr interessiert.
S21 wird weitergebaut!


Heute gegen 12:30 Uhr händigte SMA, ein Unternehmen, das sich auf Verkehrsplanung und –gutachten u.ä. spezialisiert hat, der Bahn die Unterlagen zur Plausibilitätsprüfung des im Bau befindlichen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 (S21) aus.
Es ging dabei um die Verfizierung des sog. Stresstests, den S21 laut Schlichtung zu durchlaufen gehabt hatte.
S21 muss zur Spitzenzeit – zwischen sieben und acht Uhr – dreißig Prozent mehr Züge abfertigen können als der jetztige – aufgegebende bzw. aufzugebende – Kopfbahnhof.
Stuttgart 21 hat wie erwartet alle Hürden genommen.
„Unsere Prüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof Stuttgart in der am meisten belasteten Stunde und mit dem der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können. Die vom Schlichter geforderten anerkannten Standards des Eisenbahnwesens sind eingehalten.“
Etwas eine Stunde, bevor SMA der Bahn, dem Land Baden-Württemberg und dem Schlichter Heiner Geissler das Gutachten übergeben hatte, hatten die S21-Gegner kalte Füße bekommen und gesagt, sie würden an der Präsentation des Stresstests in der darauffolgenden Woche am Dienstag nicht teilnehmen.
Eine Stunde vor der Überreichung des Gutachtens!
So haben sich die S21-Gegner selbst in endgültige Aus gesetzt.
Die S21-Gegner hatten bezüglich der Schlichtung ihren Willen bekommen.
- Sie haben Heiner Geissler als Schlichter vorgeschlagen und bekamen ihn.
- Sie wollten „Vieregg und Rößler“ für die Finanzprüfung und bekamen sie.
- Sie wollten einen „Stresstest“ und bekamen ihn.
- Sie wollten SMA als Gutachter und bekamen ihn.
- Sie wollten einen temporären Bau‑ und Vergabestopp und bekamen ihn.
Anstatt nun Größe zu zeigen und zuzugeben, dass sie falsch lagen mit ihren Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen, lamentieren sie – wie man es eigentlich von ihnen kennt – lauthals herum und schießen gegen jeden und alles.
Die S21-Gegner haben den Stress-Test nicht bestanden!
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Wenn ein Paar ein eigenes Kind möchte, dies aber nicht klappt, kann es daran liegen, dass sich das Spermium und das Ovum nicht vereinigen können, oder das befruchtete Ovum sich nicht in die Gebärmutter einnisten kann.
Damit dies doch klappen kann, gibt es die Invitrofertilisation, auch bekannt als „künstliche Befruchtung“.
Um schon im Vorfeld der Invitrofertilisation sicher stellen zu können, dass das potentielle Kind nicht mit Erbkrankheiten und Behinderungen behaftet ist, wird die Präimplantationsdiagnostik – PID – benutzt, die mit sehr hoher – nahe 100 Prozent – Wahrscheinlichkeit dies feststellen kann.
Bevor die PID im (begründeten) Ausnahmefällen in Deutschland erlaubt wurde, gab es im Bundestag heftige kontroverse Diskussionen dazu.
In der Diskussion, in der die PID abgesegnet wurde, gibt es noch mal richtig heiß her.
Die wissenschaftlich-medizinisch-technische Seite stellte dar, was die PID ist, zeigt aus, was machbar ist und beschrieb, dass es Risiken nur in sehr sehr geringem Maße gäbe.
Man erfuhr auch, wie treffend die Aussagen der PID sind. Verifikation der Möglichkeiten der Diagnostik fanden einen hohen Stellenwert.
In der Diskussion berichteten einige, wie schön es doch sei, ein Kind zu haben und wie schön sei, anschauen zu können, wie es aufwachse.
Sie berichteten stellenweise sehr emotional, wie sie sich als „stolze Eltern“ fühlten oder wie sie es von Bekannten mitbekämen etc.
Diese Gruppe hatte nicht verstanden, worum es gibt, aber ließ ein paar inkontextuelle Statements ab.
Als dritter Part traten die „moralischen Mahner“ auf, die sich zunehmend in esoterische – Wir zählen Religion auch zu Esoterik. – Sphären hievten.
Hier ging es darum, was der „Allmächtige“ wohl zulasse und was nicht.
Im Mittelalter war die Kirche gegen die Obduktion, weil der „Allmächtige“ den Menschen nach seinem Bild geschaffen habe, und man das Abbild Gottes durch Sezieren nicht zerstören dürfe.
So diskutieren einige von dieser Seite, man dürfe nicht Gott spielen und in die Schöpfung eingreifen.
Andere dieser Seite versuchten die PID-Befürworter weiszumachen, bei künstlich befruchteten Eizellen handele es sich schon um „menschliches Leben“ und das dürfe man nicht wegwerfen bei „Nichtgefallen“ bzw. wenn es denn Anforderungen nicht entspräche.
Sie definierten auch ein befruchtetes Ovum, das sich vielleicht ein paar mal zellgeteilt hatte, als „menschliches Leben“, das zu schützen sei, weil es eben „Leben“ sei und „Leben“ leben wolle.
Die Diskussion dieser Seite ging einher mit der Abtreibungsdebatte
Unter bestimmten Indikationen, die im §218 StGB geregelt sind, darf ein Embryo bis maximal zur zwölften Woche „abgetrieben“ werden.
Wie man einen mehrfach gezellteilten Zellhaufen auf einer Petrischale mit einem in der Gebärmutter eingenisteten Fötus vergleichen kann, konnte von dieser Gruppe nicht geklärt werden, sondern es wurde einfach mal so jenseits von Beweisen und Definitionen hingenommen.
Genau sowenig wie die esoterische Frage, wann und wo „menschliches Leben“ beginnt.
Es scheint bei diesen Diskutanten nicht nur um PID, sondern um „zu schützendes Leben“ schlechthin. Man konnte meinen, es handele sich um eine hartgesottene Moralkeulen-Diskussion über Abtreibung, (gezielte) Kindestötung etc.
Fragen, ob – wenn eine PID erlaubt würde – bei „normal-schwangeren“ Frauen grundsätzlich auch eine PID gemacht werden sollte – Fruchtwasseranalysen werden auch schon gemacht –, was aber darin ausuferte, dass die „künstliche Befruchtung“ der Normalfall werden könnte, damit man keine behinderten oder geschädigten Kinder bekäme, was dann wieder ein „Freifahrtschein für Abtreibung“, „Zerstörung von Leben“ und dergleichen sei.
Dies Leute polemisierten, was zeigte, dass sie PID nicht im Kern verstanden hatten.
Diese Fraktion ist so von einem (pseudo‑) moralistischen Heuchel-Weltbild durchtränkt, das nicht mal den Punkt eines Jota preisgibt.
Es geht ihr gar nicht darum, mit neuen Methoden Menschen zu helfen, sondern einzig und allein darum, ihr heuchlerisches Pseudo-Moral-Weltbild weiter verbreiten zu können.
Eine säkulare, laizistische Gesellschaft, wie wir sie in Deutschland haben, hat es nicht verdient, sich in Diskussionen in so eine esoterische Ecke ziehen zu lassen.

Mitte Juni 2011 sind Details des bestandenen Stresstests zu Stuttgart 21 (S21) durchgesickert.
Was die S21-Gegner groß und breit als in ihren vernebelten Augen „Propaganda der Bahn und der durch die Bahn gekauften und manipulierten Medien“ verkauften, stellte sich im Nachhinein als dumm-dreistes Lügengebilde eben dieser S21-Gegner heraus.
Auch VerkehrTminister Winne Hermann musste nach anfänglichen Einschlagorgien in Richtung der von ihm gehassten Bahn zugeben, dass er die Daten schon seit Mitte Juni vorliegen hatte und dass nicht die Bahn die Daten veröffentlicht hatte, sondern er die Fakten einem „vertrauenswürdigen“ Journalisten, der plötzlich wohl doch nicht mehr so „vertrauenswürdig“ war, zugespielt hatte.
Wie viele Politiker konnte Hermann laut eigener Aussage nichts dazu und zeigte Sturheit am grünen Band der Unsympathie.
Die S21-Gegner, allen voran die Schlichtungsverweigerer „Gleisschützer“, die sich selbst – aus welchem Grund auch immer (?) – „Parkschützer“ nennen, schrien heraus, die Bahn hielte sich nicht an die Absprachen der Schlichtung, weil sie angeblich keine Transparenz der Daten, Methodiken etc. des Stresstest zeige.
- Im März diesen Jahres erhielten alle Mitglieder, die an der Schlichtung teilgenommen hatten, von der Bahn die Einladung zum „Dialogforum“, was die S21-Gegner aber vehement ablehnten.
- Der Lenkungskreis zu S21, dem alle Projektpartner angehören, tagt im Wochenrhythmus, was aber die S21-Gegner verleugn(et)en, obwohl es Protokolle zu jeder Sitzung gibt und diese u.a. auch dem Verkehrsminister, der ja bekanntlich zu den S21-Gegnern gehört, vorliegen.
- VerkehrTminister Hermann, der sich ja immer auf die Schlichtung beruft, forderte sogar einen Stresstest für das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21), obwohl der Schlichterspruch, der von allen Seiten angenommen wurde, ganz klar sagte, dass K21 nicht mehr weiterverfolgt werden soll.
- Der „Grüne Montag“ zeigte eindeutig, welches Aggressionspotential in der S21-Gegnerschaft schlummert.
- Auch die „Poster-Abreiß-Aktion“ zeigt dies ganz klar.
- In einer sog. Pressekonferenz am 1.7.2011 krakeelten die S21-Gegner, allen voran „Pumuckl“, wie gemein doch die Bahn zu ihnen sei, dass die Bahn der Aggressor sei, dass die Daten des Stresstest nicht an sie weitergegeben wurden etc. Also nichts Neues, außer heiße Luft und Argumentationsarmut, die darin gipfelte, dass die S21-Gegner nicht an der öffentlichen Stresstest-Bekanntgabe am 14.7.2011 unter Heiner Geissler teilnehmen wollten, weil die Unterlagen der Bahn angeblich nicht vorlägen und man auch nichts innerhalb einiger Tage „begutachten“ könne, sondern mindestens drei bis vier Wochen dazu benötige.
- Etwas später musste die S21-Gegnerschaft dann doch wohl zugeben, dass die Unterlagen vorlägen und zwar als 150-seitiges Dokument.
- Einen Tag später widersprachen sich die Palaverheinis wieder. Sie hatten ja behauptet, sie bräuchten die Unterlagen zur „Begutachtung“. Dann meinten sie aber, die Zeit sei zu knapp. Nun hieß es, die 150 Seiten seien zu wenig, kurz darauf seien es zu viel, dann wieder zu wenige etc. pp.
- Plötzlich veröffentlichten die S21-Gegner einen Termin für ihre eigene Stresstest-Präsentation, zwei Tage vor den offiziellen Termin.
- Obwohl es zu viele Seiten seien und nichts klar und übersichtlich sei, konnte man plötzlich schneller fertig werden, als man noch einen Tag vorher geglaubt hatte. Man redete sich damit heraus, dass man die Dokumente zum freien Herunterladen für jeden bei den sog. Parkschützern online gestellt habe und nun viele Leute analysieren könnten, ob alles koscher sei. Kurioserweise steht den sog. Parkschützern diese Dokumentation nicht zu, weil sie an der Schlichtung nicht teilgenommen hatten, aber bei den S21-Gegnern ist die Realität und die Wahrheit ja einem stetigen Wandel mit hoher Auslegungsfreiheit vorbehalten.
- Die S21-Gegnerschaft erklärte noch, dass sie die Stresstestergebnisse sowieso nicht akzeptieren würde, weil darin ja belegt sei, dass S21 kapazitiv und effizient wie die Bahn immer behauptet hatte, sei.
Von der S21-Gegnerschaft hatte niemand etwas anderes erwartet, als dass sie sich windet und windet, damit sie nicht zugeben muss, dass sie sich permanent verrennt.
Nachdem wir in unsere Glaskugel geschaut hatten, wussten wir, dass die s21-Gegner auch einen Volksentscheid pro S21 nicht anerkennen werden, weil dieser angeblich von der Bahn, der Politik und deren Vasallenschaft manipuliert sei.
Die Wahrheit zählt nicht, nur die Ideologie.

Wir hatten ja vor einiger Zeit über die Aktion „Respekt 21“ berichtet.
Die Initiative ging von einem Stuttgart-21-Befürworter und einer –Gegnerin aus.
Diese haben es sicherlich gut gemeint …
Wir gehen auch grundsätzlich erstmal positiv auf andere Leute zu und respektieren deren Meinungen.
Wir mussten in der Diskussion um S21 leider (bitterlich) erfahren, dass wir jedoch nicht von denen Respekt erfuhren, denen wir Respekt zollten.
Wir lieferten „brav“ Fakten und Verweise auf die Fakten (quasi als „Beweis“ dafür), mussten aber erfahren, dass man uns als Lügner oder Mitläufer des „Lügenpacks“ titulierte. Wir seien Leute ohne eigene Meinung, mussten wir uns anhören, und wir nähmen jede Meinung an, wenn das Geld stimme. Das Wort „Lohnschreiber“ bzw. „Lohnschreib-Stricher“ bzw. „Lohnschreib-Hure“ hörten wir immer und immer wieder.
Wer dieses Blog verfolgt hat, weiß, was alles gegen uns aufgefahren wurde, weil wir uns nicht mundtot machen ließen und auch nicht mundtot machen lassen.
Aufgrund der Geschehnisse des „Grünen Montag“ am Grundwassermanagement und der „Poster-Abreiß-Aktionen“ hat jemand von den S21-Gegnern umgedacht und will es den Glaubensgenossen auch ans Herz legen.
Respekt – Sachlichkeit in der Diskussion!
Wir unterstützen dies, aber wir sind erstmal skeptisch, denn wir haben schon mehrmals erlebt, dass S21-Gegner von Respekt und Toleranz reden, aber es sich herausgestellt hat, dass diese ihre Lügen und Falschwahrheiten verbreiten dürfen unter dem Deckmantel „Respekt“.
Als wir die Respekt-21-Initiative verbreiteten und bekannt machten, mussten wir leider auch bemerken, dass wir Unterstützer verhöhnt wurden, alleine schon aus der Tatsache heraus, dass wir S21-Befürworter sind.
Wir verweisen auch in diesem Zusammenhang auf eine „Weihnachtsaktion“.
Von einigen S21-Gegner ging aus, man solle über Weihnachten auf Platitüden wie „Weiterbauen“, „Oben leben, unten fahren“ oder „Oben bleiben“ verzichten.
Wir erklärten uns dazu bereit, mussten aber leider zur Nachmittagszeit des nächsten Tages sehen, dass die Gegner ununterbrochen – seit der „Absprache“ – ihre Sprüche weitergemacht und sich nicht an die Absprachen gehalten hatten.
Nur einseitiger „Respekt“ darf nicht sein!
Wir werden „Respekt Reloaded“ unterstützen, aber kritisch hinterfragen und beobachten!

Bevor die Damen-Fußball-WM begonnen hatte, hatte ein „Anwalt“ Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Brief geschickt, sie möge mittels einstweiliger Verfügung die Damen-Fußball-WM stoppen.
Er wollte durch „Messianer“ erfahren haben, dass die Welt just am 26.6.2011 gegen 18 Uhr untergehen sollte.
Angeblich sollten eine Atombombe hochgegehen.
Er habe dies erfahren, obwohl alle Geheimdienst dies verschwiegen hätten.
Es kursierte auch ein dementsprechendes Video.
Gut, gestern war der Auftakt der Damen-Fußball-WM.
Nun können wir uns aussuchen, ob wir alle noch leben oder ob wir es nicht mitbekommen haben und schon in einer virtuellen (himmlischen ?) Parallelwelt leben.
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(ⅽ) R K B by Gerd Altmann www.pixelio.de
EHEC ist eine schlimme Krankheit.
Je mehr Informationen z.B. zu Ursache, Hygienemaßnahmen etc. jeder Einzelne hat, desto besser für alle.
Was in den Zeitungen und anderen Medien auffällt, ist der plakative Überschriftenwahn zu diesem Thema.
„Horror-Virus“, „Todes-Virus“, „Der schwarze Tod des 21. Jahrhunderts“ und ähnliche Varianten der Übertreibung machen in den Revolverblättern die Runde, aber was dort über EHEC zu lesen war, war größtenteils nur Blabla und anderer inkontextueller Unsinn, der kompatibel mit der Überschrift war.
Das Liefern von reißerischen Überschriften ist wieder mal wichtiger, als stichhaltige Informationen beizusteuern.
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Die schwarz-gelbe Regierung plant bekanntermaßen den Atomausstieg in Etappen zum Jahr 2022.
Abgeschaltet werden soll …
- 2015 Grafenrheinfeld
- 2017 Grundremmingen B
- 2019 Phillipsburg Ⅱ
- 2021
- Grundremmingen Ⅽ
- Grohnde
- Brokdorf
- 2022
- Isar Ⅱ
- Neckarwestheim Ⅱ
- Emsland
Durch die „Brennelementesteuer“ soll nun der Ausstieg finanziert werden und gleichzeitig sollten auch „Alternativenergien“ gefördert werden.
Wir haben uns in Trier mit einem Greenpeace-Mitglied unterhalten, der mit den Atomaustieg nicht wirklich zufrieden war.
Greenpeace will den Ausstieg bis 2015 und sagt, dass ein Umstieg in „alternative Energien“ im Prinzip nun schon möglich wäre.
Begründet wird dies u.a. mit der „Refinanzierung“ durch die Brennelementesteuer, aber auch damit, dass man einfach mit einem neuen Gesetz den Atomausstieg bis 2015 – wie das Gesetz zu 2022 – regeln könne.
Was man aber nicht vergessen darf, ist, dass die sog. Alternativenergien noch nicht für einen effizienten Einsatz bereit und fähig sind sowie die Technik dafür noch nicht in dem benötigem Maße bereitstehen.
Greenpeace geht den Weg, dass eben zwischenzeitlich (stillgelegte (???)) Kohle‑ und Gaskraftwerke den Strom liefern sollten, bis diese laut Greenpeace im Jahr 2022 auch abgeschaltet werden soll(t)en.
Einer der Gründe ist, dass in Deutschland genügend Energie zur Verfügung stehe und auch bald neue Speichernmöglichkeiten für „überproduzierten Strom“ zur Verfügung stünden.
Gut und schön, wenn es so wäre!
Man kann nicht einfach mal ebenso fünf Jahre zur „Verfügung“ stellen bzw. einfordern und dann den Stromkonzernen vorschreiben, dass sie „Bitte schön!“ alles tun sollen, dass Deutschland dann ohne Probleme mit Strom versorgt sei.
Als wir ansprachen, dass Greenpeace doch keine fossillen Brennstoff verheizen wolle, sprach man nur von einer kurzen Übergangszeit.
Auch die Krtik unsererseits, dass Greenpeace in der Ostsee gegen Off-Shore-Windanlagen sei, wurde auf einmal relativiert bzw. das war dem Greenpeace-Mitglied neu.
Greenpeace will nur noch auf Solaranlagen und Windkraftanlagen setzen, schafft es aber nicht, zu überzeugen, wie der Übergang in knapp fünf Jahren zustande kommen soll.
Noch etwas am Rande …
Die Grünen haben doch immer für den Atomausstieg gekämpft, als das Ausstiegsgesetz aber vorliegt, wollen sie nicht zustimmen.
Sie haben doch nun bekommen, was sie wollen!
Kann es sein, dass die Dagegenpartei dadurch ihren Status verliert und Stammwähler abwander(te)n?
























