Artikel-Schlagworte: „Internationales“

Wenn man wie wir sehr viel liest, kommt/kam man irgendwann auch mit dem Thema E-Books in Berührung.
E-Books sind „elektronische Bücher“ (“normale“ Bücher in elektronischer Form), die mit speziellen Lesegeräten oder Leseprogrammen, sog. Readern, gelesen werden können.
Diese Reader können Geräte sein, oder auch ein Programm bzw. eine Software – neues Wort : „App“ – sein, die extra dafür produziert bzw. programmiert werden, damit die E-Books gelesen werden können.
Die Programme kann man auf Tablet-PCs, Desktop-PCs, Handys etc. installieren.
In der Regel muss man mit dem Reader auch die Bücher kaufen, wofür die Geräte technisch dazu ausgestattet sind, dass sie ins Internet gehen können.
Wenn man nun zu den Internet-Buch-Handlungen geht, wird man auf verschieden(st)e Reader aufmerksam.
Wer zum Beispiel einen Reader namens „Oyo“ gekauft hat, kommt zu Buch.de und Thalia, wer einen „Kindle“ hat, kommt zu Amazon, wer einen „Place-Page-Reader“ hat, kommt zu „Page-Place“, mit dem WEltbild-Reader zu Weltbild bzw. Jokers, mit dem Hugendubel-Reader zu Hugendubel etc.
Unausweichlich wird man gleichzeitig mit dem „Digitalen Rechte-Management“ (DRM) konfrontiert.
Wenn man ein E-Book kauft, wird es im Internet-Buch-Shop verschlüsselt und wenn man es auf dem Reader lesen möchte, wird es ad hoc entschlüsselt.
Für dieses Ver‑ und Entschlüsseln sorgt u.a. das DRM, für das man eine sog. Identifikation bei der weltweiten Software-Schmiede Adobe – bekannt durch Acrobat, PDF, Acrobat Reader, Adobe Reader, Flash, Shockwave, Photo Shop etc. – bekommt (gratis).
Mit dieser Adobe-ID (Identifikation von Adobe) wird geregelt, dass man nun als Besitzer eben nur die Bücher lesen kann, die man erstanden hat.
Damit ist auch gewährleistet, dass man das E-Book nur auf einem Reader – bei manchen Produkten bis maximal fünf Readern – lesen kann.
Die DRM fungiert also (auch) als „Kopierschutz“.
Irgendwann wir man merken, dass man E-Books, die man für einen Kindle gekauft hat, nicht auf einem Oyo lesen kann und umgekehrt. Bei anderen Produkten ist es genauso.
Die großen Internet-Buchhandlungen sind sich leider nicht einige, welche Format die E-Books haben.
Dies ist übrigens unabhängig von der o.g. Adobe-ID.
So soll der Kunde an eine Buchhandlung über ein Produkt gefesselt werden.
In die Papierwelt der „normalen“ Bücher übertragen bedeutet es, dass man bei dem Buchhändler A eine spezielle Brille bekommen, um dessen Bücher zu lesen.
Will man Bücher von Buchhändler B lesen, geht das nicht mit der Brille von A, sondern nur mit der von B.
Übertrieben, aber so ist es leider!
Mit einer Apollo-Brille könnte man kein Werbeblatt von Fielmann lesen.
Als vor knapp zehn Jahren das Musikformat mp3 seinen Siegeszug antrat, gab es auch zig Anbieter von mp3-Musikdateien oder sog. Hörbüchern.
mp3-Dateien, die man für einen iPad-mp3-Player erstanden hatte, konnte man nicht auf einem Zune-mp3-Player abspielen. Auch die Anzahl der Kopien wurde reglementiert und stellenweise gibt es dies immer noch!
Mit einem rigiden Formatwahn schneiden sich die Anbieter über kurz oder lang ins eigenen Fleisch.
Wenn man einen Oyo hat und irgendwann mal – warum auch immer – wechselt, kann man sich die teueren E-Books neu kaufen.
Ein weiteres Manko ist der gebundene Buchpreis in Deutschland.
Die Internet-Buch-Handlungen rechtfertigen den Preis der E-Books, der genauso hoch ist wie für ein „normales“ Buch aus Papier, eben mit dieser Buchpreisbindung, die es in einer freien Marktwirschaft gar nicht mehr geben darf und dürfte!
Dies ist auch einer der Hauptgründe, weswegen sich die E-Books nicht durchsetzen!
Denn wer kauft sich schon ein relativ teueres Gerät oder eine Software, und bezahlt dann für das E-Books, dass als elektronisches Datenpaket vorliegt den gleichen Preis wie für ein Buch aus Papier?
Die Buchhandlungen, die (immer mehr) E-Books anbieten, sollten endlich die Buchpreisbildung aufgeben!

Rente mit 67 – seit dem 1. Januar 2012 ist sie nun in Kraft getreten.
Horst Seehofer krakeelt dagegen und meint, das müsse nicht sein und die Verschiebung des Renteneintrittsalters bringe nichts, sagte er.
Seit Anfang der 2000-er-Jahre ist bekannt, was durch Franz Müntefering durchgedrückt wurde, als die SPD und die CDU die Große Koalition bildeten.
Seltsamerweise hörte man vorher nichts von Horst Seehofer.
Als aufgeflogen war, dass Theodor zu Guttenberg seine Doktorarbeit plagiiert hatte, passierte erst nichts, aber dann auf einmal wurde reagiert mit fadenscheinigen Argumentationen, wie zuletzt sein selbstherrliches Buch „Vorerst gescheitert“.
Ebenso war es mit der Vorzeigefrau des EU-Parlamente, Silvana Koch-Mehrin!
Reaktionen, als alles schon erledigt war.
Noch-Bundespräsident Wulff hat seine Position als ehemaliger Landeschef von Niedersachsen (aus)genutzt, um an billige Kredite zu kommen.
Als alles schon herauskam, wurde von seinen Anwälten herausposaunt, dass die Kredite nun mit marktüblichen Zinssätze modifiziert wurden und nun alles „koscher“ sei.
In Stuttgart wurde seit knapp fünfzehn Jahren ein neuer Bahnhof konzipiert, die Planfeststellungen, Baugenehmigungen passierten alle Institutionen, Eingaben von Bürgern wurden berücksichtigt etc. Als jedoch die Bauarbeiten anfingen, schleicht noch ungefähr ein halbes Jahr ins Land, bis die Bahnhofsgegner laut werden und meinen, sie müssten den neuen Bahnhofsbau stoppen.
Was im Laufe der Randale um Stuttgart 21 (S21) passiert ist, dürfte zur Genüge bekannt sein!
Alles kommt zu spät!
Die Betroffenen – s.o. – scheinen aber erst zu reagieren, wenn etwas unumkehrbar ist.
So scheint, die „große Politik“ zu laufen.
Wenn Sie, lieber Leser, nun meinen, sie machten in ihrem Leben etwas falsch, sei Ihnen gesagt, sie machen alles richtig.
Sie haben es nämlich nicht nötig, sich zu profilieren, wenn es darum geht, etwas Unumkehrbares mitzutragen!

„Marias Jungenkind Jesus Christus wurde am Weihnachtstag geboren …“
Nein, unglaublich!
Aber wenn es der frank-farianische Gesangstross namens Boney Ⅿ. schon sagt, wird es stimmen!
Weihnachtszeit!
Gerade war noch Sommer und urplötzlich, direkt im Anschluss des Herbstes, Dezember!
Bei den Discountern läuft fremdartige Musik, die von einer Familie kündet, die ganz allein durch die Lande zog und in Bethlehem ein Quartier bekam.
Gut, es war ein Stall, aber sowas soll passieren, wenn man vorher telefonisch kein Hotelzimmer gebucht hat…
Telefone soll es zu der Zeit gar nicht gegeben haben!
Sie hätten ja wenigstens eine App haben können, mit der man Hotelzimmer buchen kann, wenn man will, aber vielleicht wollten sie nicht …
Jedenfalls erzählen die Sing-Sänger von Boney Ⅿ. davon, dass Maria und Joseph, begleitet vom Engelschor – Weihnacht! – in Bethlehem ankamen, und Maria ihr Kind gebar.
Die Heiligen Drei Könige beschenkten das Jesus-Kind – oder besser „Marias Jungenkind“ (“Mary’s Boychild Jesus Christ”), das ja am Weihnachtstag geboren wurde – mit allerlei Gedöns.
Das Volk gibt sich der durch die Lautsprecher verkündeten Weihnachtstimmung hin, sagt aber im gleichen Atemzug, dass keine Stimmung aufkäme!
Dafür könnte die Regierung auch mal sorgen!
Jedenfalls ist nun Weihnachtszeit!
Wie jedes Jahr!
Frohlocket!

An diesem Wochenende ist Parteitag der Piratenpartei.
Nach dem Einzug der Piraten in Berlin genießen sie hohe Sympathien.
Wir als autarke und sachkundige Bürger, die in verschiedenen Sektoren agieren, waren Piratenmitglieder, sind aber ausgetreten, weil die Piraten zwar groß herumgetönt haben, dass sie alles besser machen wollen, doch es hakte an einfachen Dingen, wie z.B. Präsenz bei den Bürgern vor Ort zu zeigen.
Ein Beispiel gilt immer noch als Paradebeispiel.
Es war uns eine Herzensangelegenheit, im Landkreis Böblingen den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne einzuführen.
Es ist so, dass man Plastikmüll (Verpackungen aus Kunststoffen) zur Sammelstelle bringen muss, was natürlich die Umwelt belastet, weil man dort erstmal hinkommen muss.
Die Piraten haben zwischen Abendessen und während viele direkt im Internet recherchiert hatten, wahrgenommen, dass wir etwas vorgeschlagen hatten, versprachen auch, darüber eine Präsentation zu machen, doch das wurde nichts.
Auch das Thema Streetview – Foto-Kartographierung durch Google (Maps) – war ein heißen Eisen, was wir als einzige durchgezogen hatten.
Mehrere Themen wurden behandelt, doch keins durchgezogen, alles nur angekratzt, und auf später verlegt.
Bei den Treffen war es wichtiger in den Restaurants, in denen wir uns trafen, lecker zu speisen und Musik zu hören, nebenher im Internet zu surfen, als über (tages)politische Themen zu sprechen und vor allem Lösungen zu finden.
So sind wir bei den Piraten wieder ausgetreten.
Der Parteitag an diesem Wochenende soll endlich Antworten auf Fragen der Zeit geben.
Wir sind sehr skeptisch, denn wir sprechen aus Erfahrung.
Die Piraten kratzen heikle Themen an – z.B. Stuttgart 21 (S21), Netzsperren begl. Kinderpornographie, Freiheit der Wissenschaft – doch es wird nur drüber reflektiert anstatt Lösungen zu finden und diese auch zu verfolgen.
Bei den Netzsperren haben die Piraten im Nachhinein „schöne“ Pressemitteilungen herausgebracht, dass es gut sei, dass das Thema durch die Bundesregierung nun verabschiedet sei.
Wenn das Politik sein soll …
Das Thema S21 war sehr heikel, weil es wie sehr oft keine offizielle Linie der Partei dazu gab.
Die Piraten aus Stuttgart waren ein bisschen gegen S21, sprachen in dem Kontext aber nur von Volksentscheiden und verwässerten ihre eigene Meinung so stark, dass sie zwar gegen S21 waren und sind, aber nicht begründen können, warum. Sie ziehen ihre „Überzeugung“ der „Basisdemokratie“ heran und sag(t)en, man hätte die Bürger schon vorher miteinbeziehen müssen – was auch geschehen ist, aber wohl niemand mitbekommen hat – es hätte einen Volksentscheid schon vor Jahren zu S21 geben müssen etc.
So haben sie sich selbst unglaubwürdig gemacht.
Beim Thema „Occupy“ stiegen sie ein und wandten sich gegen die Macht der Banken, doch wie immer gab es keinen Konsens, was sie tun woll(t)en.
Nur in Zelten zu übernachten und mit einem Haltung „Die Macht der Banken zerschlagen“ kann man nichts ändern.
So zieht sich der orange Piratenfaden weiter durch deren (blasses) Politikverständnis.
Bei Jungwählern mag das Wort „Pirat“ Abenteuerlust wecken, um es „denen da oben“ zu zeigen, doch das Schiff ist schon Leck geschlagen und sinkt, die Euphorie ist verblasst.
Die Piraten sind keine Alternative zu den Etablierten, auch wenn es in Bezug zur FDP oder den Grünen so dargestellt wird.
Eine Ein-Themen-Partei, die das „Sozialprogramm“ größtenteils von den Linken übernommen hat, aber nicht belegen kann, warum, ist unglaubwürdig.
Die Piraten werden auch auf diesem Parteitag das Ruder nicht herumreißen in Richtung Realpolitik.
Das Schiff wird versinken.

Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen:
die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
Wernher von Braun

Die Ameise war jeden Tag sehr fließig , hat gemacht und getan.
Sie hat sich für alle aufgeopfert und hat Vorräte gesammelt.
Im Herbst kam die Grille, die sie immer beobachtet hatte, auf sie zu.
„Es ist bald Winter“, sagte die Grille zur Ameise, „du musst mir etwas abgehalten, damit ich über den Winter komme.“
Dies hörte die Ameistenkönigin – nennen wir sie Angela Ⅿ. oder A. Meise oder so – und sagte zur Grille:
„Wir Ameisen haben das ganze Jahr über emsig gearbeitet und unser Lager für den Winter gefüllt.
Das war sehr harte Arbeit und alle haben ausnahmslos mit angepackt.
Du bekommst nichts ab, denn anstatt zu arbeiten und etwas zu leisten, hast du die ganze Zeit nur Sirtaki getanzt.“
![]() |
Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. |

Am Wochende – vom 29.7. bis zum 31.7.2011 – fand auf dem Elbenplatz in Böblingen das dritte Afrika-Festival Böblingen statt.
Wir haben es besucht und erfuhren viel über die Seele Afrikas – Bräuche, Kunst, Traditionen, Tänze, Musik, Kultur und natürlich auch Essen und Trinken.

Die Künstler auf dem Basar verkauften handgemachte Dinge.
Ein kleines Erlebnis am Rande …

Als wir den Händler Ugame (oben zu sehen) besuchten und ihn interviewten, durften wir uns – weil wir eben so nett sind – mit geschlossenen Augen aus einer Holzschale Glückssteine nehmen.
Das Ergebnis – unabhängig voneinander:

![]()
Liebe Leser,
wenn Ihr etwas Zeit (und ein paar Cent übrig) habt, macht Folgendes:
- Ruft in einem beliebigen Hotel an!
- Erkundigt euch nach Zimmerpreisen etc.!
- Dann stellt die frage, ob die Bibel im zimmer aufliegt.
- Falls die antwort ja ist, sagt, dass Euch alle zugesagt hätte, Ihr aber aus Gewissensgründen keinen Betrieb unterstützen könnt, der sich missionarisch betätigt.
- Man könnte auch dazu auffordern, wenn denn schon die Bibel dort liegt (dort liegen bleiben soll), dass zumindest der Koran, die Tora, der Talmud, der Tanach, die Veden, die Bhagavad Gita, das Buch der Mormonen, das Guru Granth Sahib, das Tao-Te-King und das ägyptische als auch tibetische Totenbuch sowie der Gilgamesh-Epos und die akkadischen Beschwörungemits ausgelegt werden sollten.
Alles nur im Sinne von Integrationsfördung und Toleranz, denn man weiß ja nie, wer zu Besuch kommt
Posted diese Zeilen und helft mit die Säkularisierung voranzutreiben!
(Nach einer Idee von Gurso Rijnderwald)
![]() |
Gefängnisse werden aus den Steinen der Gesetze errichtet, Bordelle aus den Ziegeln der Religion. (William Blake) |

























