Internationales

Sitzend

Alle reden vom Frieden, aber niemand tut wirklich etwas dafür!

Die Rüstungspirale dreht sich weiter.
Die Rüstungskosten sind in den letzten zehn Jahren um 45 Prozent gestiegen.

858 Milliarden Euro werden weltweit für Rüstung ausgegeben.

351 Milliarden Euro Rüstungskosten entfielen auf die USA.
An zweiter Stelle steht Großbritannien mit 38,28 Milliarden.
Russland hat 22,7 Milliarden an Rüstungsgeldern verpulvert.

Beim Waffenhandel – politisch korrekt: Rüstungsexport – sind die USA mit 31 Prozent vertreten, dahinter Russland mit 25 Prozent, gefolgt von Deutschland mit zehn Prozent.

Ist die Erde noch zu retten?

Privates

Anfang März bin ich mit dem Flugzeug nach Moskau geflogen.
Von Moskau ging es mit der Transsibirischen Eisenbahn weiter.
Wenn ich an die über neuntausend Kilometer (9288 km) Eisenbahnstrecke bis nach Wladiwostok denke, tut mir jetzt noch mein Gesäß weh.

Da die Transsib jeden zweiten Tag verkehrt, sind wir zwei Tage in Ulan-Ude geblieben und haben einen kurzen Abstecher nach Burjatien gemacht.

Unsere Gruppe kam auch kurz durch Koguschetien, was sich wie eine dünne Zunge in Burjatien hereinbohrt, etwa drei Kilometer breit, und acht Kilometer lang. Unsere Reiseführer wiesen uns daraufhin, dass wir in Koguschetien bitte nichts essen sollten, was einige aber taten, nachdem wir an einem abendlichen Umtrunk teilgenommen hatten.
Krank geworden ist keiner.

Mir ist auch aufgefallen, dass wir von den Einheimischen ferngehalten werden sollten, was aber nicht gelangt.

In einem Dorf kamen wir doch entgegen der Abwehrversuche der Reiseführer mit den Koguschen zusammen und tranken am Vorabend von „Nes Serf“ mit ihnen.
„Nes Serf“ ist ein traditionelles koguschetisches Fest.
Ihre Gastfreundschaft war so zuvorkommend, dass unsere Gruppe nicht anders konnte, als sich niederzulassen. Nicht nur mir fiel auf, dass eine Person sich von allen, auch den Touristen mit „Do Swindanja“ verabschiedete, was ich erstmal keine Bedeutung beimaß. In einigen Regionen Burjartiens wurde ja russisch gesprochen, vor allem, wenn dort die Bevölkerung mehrheitlich Russen waren.
Die Person, die sich von allen verabschiedete, war irgendwie seltsam, aber harmlos.
Nachher erfuhren wir, dass diese Personen mit einer Droge namens „Schiw Gew“ zugedröhnt war.
Nach ein, zwei Stunden zogen wir wegen des aufdringlichen Drängens der Reiseleitung weiter.

Als wir zwei Tage später wieder im Transsib saßen, erfuhren wir von zwei russischen Fahrgästen, was es mit „Nes Serf“ auf sich hatte.
Jetzt wurde auch klar, warum die Reiseleitung es so eilig hatte …
„Nes Serf“ war das höchste Fest der Koguschen.
Der Mann, der sich von uns verabschiedet hatte, sollte am nächsten Tag zu Tode kommen.
Er wurde dem höchsten Gott geopfert.
Auch wenn es sich jetzt grausam anhört, aber er wurde von den anderen Koguschen verspeist, um den Kontakt zwischen den Lebendigen und Toten zu halten.

Einer der russischen Mitreisenden meinte, der Geopferte würde noch gegessen, während er noch „warm“ wäre.

Darüber will ich nicht weiter nachdenken.

Gut, dass wir nicht einen Tag später bei den Koguschen zu Besuch waren …

china-wuerfel2

Die chinesische „Regierung“ hat es nicht so einfach …

Ständig lädt irgendjemand den Dalai Lama ein oder ehrt ihn.
Immer noch sauer über den Besuch des Dalai Lama am 20. und 21.9.2007 in Deutschland hat China ihre Präsenz beim Berliner Treffen, bei dem es ab dem 16.10.2007 über das weitere Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran geht, abgesagt.
China nimmt aber auch nicht teil, weil sich der Dalai Lama ab heute in den USA aufhalten wird und der US-Kongress den Dalai Lama ehren möchte.

Jetzt ist China beleidigt.

Ob China nicht teilnimmt am Treffen oder in China ein Sack Reis umfällt …

Flagge von Birma   Rechte: OpenClipart Library

Die immer noch regierende Militärjunta hat Birma (englisch: Burma) 1989 – ein Jahr nach der blutigen Niederschlagung einer Revolte für Frieden und Freiheit – in „Myanmar“ umgetauft. Die Freiheitskämpfer von Birma sagen, dass man mit der Militärjunta einverstanden sei, wenn man „Myanmar“ sage.
Patrioten und Personen, die gegen die Militärjunta sind, benutzen den Namen „Birma“ , wie die einsteige britische Kolonie ursprünglich hieß.

Das Rot in der Flagge steht für Mut, Blau für Frieden und Weiß für Reinheit.
Die Sterne symbolisieren die vierzehn Staaten Birmas.
Das Zahnrad steht für die Industrie, der Reis für den Ackerbau.

Collage - Flaggen Deutschland, China -- Löcher

Nachdem Kanzlerin Merkel den Dalai Lama gegen den Willen der chinesischen Führung empfangen hat, sind die Chinesen natürlich erst recht beleidigt, weil dies eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas sei.

Die deutsche Wirtschaftsverbände gaben bekannt, dass sich die „Verstimmungen“ der chinesisschen Führung auf die (guten) Wirtschaftsbeziehungen zu China nicht auswirkten.

Im Umkehrschluss bedeutet dies aber:
Wenn es Handelseinschränkungen zu China oder Kapitaleinbrüche wegen des Besuchs des Dalai Lamas bei Kanzlerin Merkel gegeben hätte, hätte die „deutsche Wirtschaft“ dieses Treffen natürlich verhindert.

Wütend

Die Erderwärmung – welch‘ ein Graus!“
Treibhausgase – Kohlendioxid – Ozonloch!“
Autoabgase tragen zur Klimaschädigung bei.“

Nach Bekanntwerden des zweiten Teils des Weltklimaberichts der Vereinten Nationen reden sich die Politiker in Rage, wie schlimm doch alles sei.
Man kann natürlich depressiv werden, wenn man den Bericht liest, und man muss etwas gegen die fortlaufende Umweltzerstörung tun.
Das bezweifelt niemand.
Doch hat es sich bis vor kurzem niemand gewusst und ist alles ganz neu?
Mitnichten!
Es ist seit langem bekannt.
Wer etwas Anderes behauptet, lügt.

Vor knapp fünfundzwanzig, dreißig Jahren begann sich die Umweltschutzbewegung, in das Auge der Allgemeinheit zu schieben. Die Umweltbewegung etablierte sich langsam aber stetig.
Auto‑ und Industrieabgase wurden als Verschmutzer Nummer Eins genannt, gegen Kernenergie wurde gewettert, man sprach sich gegen „Triebhausgase“, sog. FCKW (Englisch : CFC) aus.
Langsam begann man umzudenken, die Firmen begannen, (bessere) Filtersysteme einzubauen., umweltfreundliche(re) Technologie wurde erfunden und benutzt.

Warum haben wir dies getan?

Weil wir schon lange wussten, dass die irgendwann in die Knie geht.

Wer jetzt behauptet – allen voran die Politiker und Firmenbosse – er habe nichts gewusst und beginnt erschrocken aufzuschreien, ist ein Lügner.

Nahe Guantanamo auf Cuba gibt es ungefähr seit dem von den USA angezettelten Irak-Krieg ein Gefangenenlager.
Guantanamo Cuba - Rechte Wikipedia
Dorthin werden islamistische Terroristen und Terrorverdächtige gebracht.
Das Lager ist nicht umstritten, man hört nur Negatives.

Entgegen der Menschenrechtskonvention werden die Häftlinge ohne Verlesung der Anklagepunkte festgehalten. Ein Recht auf Anwälte haben die Häftlinge ebenfalls nicht, ein Anrecht auf faire Behandlung auch nicht. Man munkelt auch, dass dort gefoltert werde.
Vor kurzem wurde der erste Guantanamo-Häftling einem Gerichtsverfahren unterzogen.
Einen Anwalt konnte er nicht frei wählen, viel mehr wurde ihm ein von der US-Armee benannter Pflichtverteidiger zur Seite gestellt.

Dass Terroristen bestraft werden müssen, ist unumstritten.

Man sollte aber über Folgendes nachdenken!
Terry Hicks, als australischer Taliban bekannt geworden, hat gestanden bzw. ihm wurde alles bewiesen, was er bis jetzt bestritten hatte.
Er wurde von den Taliban-Islamisten ausgebildet und hat in Afghanistan an deren Seite gekämpft.

Er wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt, muss davon aber bedingt durch die Guantanamo-Haft nur (noch) neun Monate absitzen.
Auch ist von einer Geheimregelung mit dem Gericht die Rede.
Im Gegenzug hat Hicks alle Anzeigen gegen die USA wegen Misshandlung während seiner Haft fallen lassen.

Vorsicht, Schleicher!

Heute – 01.03.2007 – sollte der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, und dessen Vorgänger bezüglich des „Falles Kurnaz“ vernommen werden.
Das Verhör musste allerdings abgesagt werden, weil wichtige BND-Akten verschwunden sind.

So ein Zufall auch!

Der überzeugte Nazi Ernst Zündel, der immer wieder behauptet hatte, dass eine Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden habe, ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Der Richter plädierte nach der Verlesung des Urteils dafür, dass Zündel keine Bewährung nach zwei Dritteln der Haft gewährt werden solle.
Zündel hat einen abgrundtiefen Hass auf alles „Jüdische“, was während des fast zwölfmonatigen Prozesses gegen ihn immer wieder zu Eklats im Gerichtssaal geführt hatte.
Wenn man die Brand‑ und Schmierschriften von Zündel, die übrigens von Kanada aus verlegt werden, liest, könnte man glauben, dass der Autor auch „Mein Kampf“ geschrieben haben könnte.

Gesucht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie diverser anderer kriegerischer Handlungen und Nichteinhaltung internationaler Konventionen

Bild von George Bush

GOERGE W. BUSH
* 6.7.1946
Mitglied der Geheimgesellschaft Skull & Bones
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie diesen Mann treffen!
Er befindet sich im Irrglauben, der demokratisch gewählte Präsident der USA zu sein.
Provozieren Sie ihn nicht!
Er ist mit Nuklearwaffen bewaffnet.
Verhalten Sie sich völkerrechtlich einwandfrei und verständigen Sie den Internationalen Gerichtshof!
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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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