Internet

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Heute wurde dieses Blog geupdatet.
Für knapp eine halbe Stunde war es nicht möglich, sich dieses Blog anzuschauen.

Ich bitte, die Störungen zu entschuldigen!

Computer

Lange hatte man gemuckelt.

Die W3C, zuständig für Standardisierung in Internetangelegenheiten – insbesondere Websprachen, hat am 22.1.2008 den ersten Entwurf für HTML 5 veröffentlicht und als Diskussionsgrundlage herausgebracht.

Die Arbeitsgruppe hatte im Frühjahr 2007 die Arbeit aufgenommen.

Obwohl die redeklarierte Sprache XHTML mit großen Enthusiasmus ab 1999 nach vorne gebracht wurde und auch schon erste Pamphlete für XHTML 2.0 vorliegen, konnte sich XHTML nicht wie gewünscht durchsetzen.

Folgende HTML-5-Tags sollen ergänzt werden:

  • ‹video›
  • ‹audio›
  • ‹canvas›
  • ‹article›
  • ‹section›
  • ‹aside›
  • ‹footer›
  • und ‹nav›

Diese sollen Dokumente weiter strukturieren und Multimediainhalte anzeigen können.
Auch soll die Dokumententypdeklaration erneuert werden.
Mit dem Element ‹!doctype html› sollen Browser angewiesen werden, den „toleranten“ HTML-Parser einzuschalten.
Mit dem XML-Deklarator ‹?xml version=… ?› wird wieder der „strenge“ XML‑/XHTML-Modus benutzt.

Zu den Unterstützern und Mitentwicklern von HTML 5 gehören u.a. die Mozilla-Foundation, Opera, Microsoft, IBM, Google, und Apple.

Der Hofnarr berichtet von geistigen Tiefflügen

Manche Personen, die zu Hause einen Computer haben, meinen, dass sie die Weisheit – vor allem im Computer-Bereich – mit Löffeln gefressen hätten.

Dies las ich vor kurzem in einem Forum.

Anfrage:

Seit einigen Wochen habe ich immer wieder E-mails im Postfach, ohne Absender, ohne Betreff, Uhrzeit immer 0:00 Uhr und immer 7–8 KB Größe. Natürlich lösche ich die gleich auf den Server. Würde aber gerne mal wissen, ob manche von Euch auch diesen Schrott kriegen oder ob gar einer weiß, wer oder was da dahinter steckt.

Antwort:

Bei mir landet sowas auch öfter im Spam-Ordner. Soweit ich weiß, handelt es sich um Mails, die von irgendeinem Server schon als Spam erkannt wurden. Die Inhalte der Mail werden dann automatisch gelöscht, nur der Header bleibt erhalten (somit auch die Adressaten).

Was meinte die antwortende Person eigentlich?

Sie sagte, dass solche E-Mails (elektronische Post) auch öfter im Ordner für ünerwünschte Werbe-E-Mails bei ihr landeten. Soweit sie wisse, hätte es es sich um E-Mails gehandelt, die von einem Großrechner im schon als Werbe-E-Mails erkannt worden wären. Die Inhalte der (erkannten Werbe‑) E-Mails wären dann automatisch gelöscht worden, nur der Kopfbereich wäre einschließlich der Adressaten erhalten geblieben.

Ah, ja!

Wenn also ein Großrechner im Internet eine weiterzuleitende E-Mail als Werbe-E-Mail erkennt, löscht er diese nicht, sondern löscht nur den Inhalt und leitete die leere (bereinigte) E-Mail dann weiter an den Adressaten.
Wenn dies stimmte, risse der Anteil an Werbe-E-Mails nie ab. Die E-Mails kämen trotzdem an, aber ohne Inhalt.

Wir nehmen an, dass an einem Postkasten „Bitte keine Werbung“ stünde.
Derjenige, der nun Prospekte verteilt, steckt in diesen Postkasten ein leeres Blatt mit der Kopfzeile: „Dies ist ein Prospekt der Firma XYZ. Weil Sie keine Werbung wünschen, sehen sie hier auch keine.“

Die antwortenden Person wird irgendwann die Straßen der leergeblasenden Eierköpfe säumen.

PC

Gestern hatte ich bekanntlich Probleme, u.a. mit diesem Blog.

Heute hat sich der Webhoster entschuldigt.

… zum angegebenen Zeitpunkt kam es serverseitig zu Einschränkungen, die zwischenzeitlich jedoch behoben wurden. Der Dienst steht Ihnen wieder in korrekter Form zur Verfügung. Für entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns in aller Form. …

Das ist sehr kundenfreundlich.

PC

Momentan ist wegen eines Serverfehlers das Kommentieren nicht möglich.
Auch das Gästebuch funktioniert wegen des Fehler nicht.

Ich hoffe, dass der Fehler schnellstens behoben sein wird.

Der Wolf im Schafspelz - Gemeines

Die Dreamlab AG hat es geschafft, die Funkübertragung zwischen einer Funktastatur und dem Empfänger abzuhören und gleichzeitig zu dekodieren.
Einem anderen als der, der auf der Tastatur schreibt, ist es möglich, zu lesen, was dieser gerade schreibt.

Das Mitschneiden der Tastatureingaben wäre doch eine Möglichkeit der Online‑Überwachung.

Meinen Sie nicht, Herr Schäuble?

So könnten Sie Geld für die Entwicklung des Bundes-Trojaners sparen.

Nicht, dass Terroristen alle Software installieren, die per Mail zu ihnen kommt!
Nein, sie haben auch Funktastaturen, die man abhören kann!

Herr Schäuble, nehmen Sie am besten noch heute mit der schweizer Firma, die das Abhören von Funktastaturen beherrscht, Kontakt auf, um die Sicherheit Deutschlands auch in Zukunft zu gewährleisten!

Rauswerfen!
Dass Schäuble seinen heißgeliebten Bundes-Trojaner gegen alle Widerstände durchsetzen will, dürfte ja niemanden mehr wundern …

Obwohl es von vielen „Politikern“ Kontra gibt, lässt er nicht nach, Horrorszenarien an die Wand zu malen oder Szenarien zu entwickeln, in denen der Bundes-Trojaner eingesetzt werden könnte.

Er denunziert auch neuerdings Gegner.

Nicht dass er die weitere Entwicklung des Bundes-Trojaners erlaubt hat, er sagt auch nicht die Wahrheit, unter welchen Vorraussetzungen dieser eingesetzt werden darf.

Der Bundes-Trojaner dürfe nur eingesetzt werden, lässt Schäuble immer wieder verlautbaren, wenn ein Richter dies erlaubt habe.
Nun kam aber etwas anderes ans Tageslicht.
Wenn kein Richter zu erreichen ist, könnte der BKA-Chef bei „Gefahr im Verzug“ einen Bundes-Trojaner-Einsatz erlauben.
In dem neuen Gesetzesentwurf steht aber auch, dass ein Stellvertreter des BKA-Chefs dies erlauben dürfe.
Was genau mit einem diesbezüglichen Stellvertreter gemeint ist, wird nirgends deklariert.

Es könnte also ein Kripo-Beamter zu einem hohen BKA-Beamten gehen und ihm sagen, ein Bundes-Trojaner-Einsatz müsse wegen „Gefahr in Verzug“ genehmigt werden.
Dieser „Stellvertreter“ könnte dies anordnen, wenn der BKA-Chef nicht zu erreichen ist.

Nennt man das, wenn man wider besseren Wissen etwas Anderes behauptet, nicht Lüge?

Schäuble

Der Rauswurf von Schäuble ist über‑überfällig.

Der Bundesgerichtshof hat Anfang diesen Jahres bekanntgegeben, dass dem „Bundes-Trojaner“ , also der Online-Untersuchung mittels Schnüffelprogramms, die rechtliche Grundlage fehle.

Wegen zunehmenden Drucks, besonders der Spezialdemokraten, hat Schäuble die Entwicklung des Bundes-Trojaners gestoppt.

Nun hat Schäuble eigenmächtig entschieden, dass die Entwicklung des Bundes-Trojaner weitergehen dürfe.
Er hat auch schon entsprechende Dienstanweisungen gegeben.
Er erlaubte auch, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden dürften.

Angeblich hat Schäuble sich auch Rückendeckung der Spezialdemokraten geholt.

Entgegen aller Beteuerungen treibt er sein Vorhaben gegen den Druck vieler Abgeordneter weiter, als wenn nichts geschehen wäre.

Weiß er noch, was Diktatur und was Demokratie ist?

Wann fliegt Schäuble endlich aus seinem „Amt“?

klapperbord

Kripo-Chef Ziercke hat am 14.11.2007 bei der Osnabrücker Ringvorlesung „Kriminalistik“ die Werbetrommel für den „Bundes-Trojaner“ gerührt.

Während seines Referats spielte es (für ihn) keine Rolle, ob es Kritiker gibt und ob die „Online-Durchsuchung“ verfassungswidrig ist.
Was Ziercke interessierte, war einzig und allein, dass der Bundes-Trojaner kommen müsse.

Er lebt in (s)einer Realität, in der der Bundes-Trojaner zugelassen wird.

Er hatte ein „Parade-Beispiel“ für den Bundes-Trojaner parat.

Bezüglich der verhafteten Bombenbauer von Oberschledorn seien laut Zierckes Darstellung vierzig Spezialisten am Werk, um ein Datenvolumen von etwas mehr als zwei Terabyte (!!!) zu durchforsten.

Bei der Zusammenfassung am Ende seines Referates schlug auch Ziercke nochmals auf die Verschlüsselung von E-Mails und -Telefonie ein.

Er hat noch nicht verarbeitet, dass das Bundesverfassungsgericht gegen seine Meinung geurteilt hatte, dass Verschlüsseln von E-Mail und Daten kein Verdachtsmoment sei und kein Indiz für verbrecherische Taten impliziere.

Anscheinend hat Ziercke sich mit dem Schäuble-Virus angesteckt, denn das, was er sagte, hätte auch ein Referat von Schäuble sein können …

Syn sitzend und nachdenklich

Weil das Bundeskriminalamt, der Verfassungsschutz und die Bundespolizei verschiedene Behörden sind, hören diese unabhängig voneinander Telefonate ab oder lesen Briefe, E-Mail und Faxe mutmaßlicher Verbrecher mit.

Schäuble will nun, dass Lauschangriffe zentral vom Bundesverwaltungsamt gesteuert werden. Es geht ihm angeblich nicht darum, die Aufgaben der o.g. Behörden zu vermischen, sondern viel mehr geht es um Kosteneinsparung.

Kosteneinsparung?

Kritiker befürchten allerdings, dass Kosteneinsparung nur ein vorgeschobener Grund für das Vorhaben ist.
Dieser Verdacht liegt sehr nah.
Schäuble will, dass die o.g. Behörden ihre Zuständigkeit einzig und allein an das Bundesverwaltungsamt abtreten. Diese soll dann die Überwachung leiten und den zuständigen Behörden das Ergebnis mitteilen.
Kurios mutet an, dass Schäuble bei eines Symposium des Bundesnachrichtendienstes mehr als deutlich gemacht hatte, dass das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten keinen Verfassungsrang habe.

Honi soit qui mal y pense.
(Verachtet sei, wer Arges dabei denkt.)

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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