Artikel-Schlagworte: „Klischees“

„Der Mann hat seinem Opfer ein Stück Knochen abgebissen, und nun kann er ihn beherrschen“, sagte die Frau und erntete von dem Mann ihr gegenüber ein: „So ein Schwachsinn!“
„Unsere Religion, zu der auch Magie gehört, ist also Schwachsinn“, erwiderte die Frau, „aber für Euch ist es Fakt, dass ein Gekreuzigter von den Toten auferstanden ist.“

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen,
aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

Alkohol, die Ursache aller Probleme und nicht die Lösung!
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Liebe Kinder!
Wenn Ihr irgendwann von Euren Eltern gesagt bekommt, dass es (doch) kein Christkind gibt, hört Euch genau die Argumente an, warum es dies gegeben haben soll und warum Eure Eltern es Euch erzählt haben!
Dann denkt mal darüber nach, was und wie Eure Eltern Euch von und über Jesus Christus erzählt haben!

Einundzwanzig Opfer bei der Loveparade in Duisburg, über dreihundert Verletzte!
Und Millionen sind traumatisiert, geschockt über den traurigen Ausgang!
Heute um 11 Uhr war eine „weltumspannende“ Gedenkminute für die Opfer.
Das hat geholfen, vor allem denjenigen, die nicht dabei waren und die niemanden kannten und anscheinend auch nicht vorher wussten, dass die Loveparade stattfand.
Nun wurden Masseneinladungen für das Schweigeminuten-Event verschickt.
Alleine bei Facebook über 500 000 Stück, von denen ca. 180 000 zugesagt haben, um 11 Uhr den Kopf zu senken.
Was man überhaupt nicht tun darf, ist an der Trauer der Unbeteiligten, aber Traurigen zu zweifeln, denn dann ist man der Anti-Christ schlechthin, eiskalt, seelenlos. Wenn man mal Soziologie studiert hat, ist man sowieso noch schlimmer dran, denn obwohl man Soziologie studiert hat, ist man unsozial, denn als Soziologe darf man nur gedenken an die Toten, weil es sonst ja ein Widerspruch ist, denn ein Soziologe muss mitfühlen.
An Niveaulosigkeit lässt es sich nicht unterbieten, welchen geistigen Sermon „Trauernde“ von sich lassen, nur um ihre eigene Meinungslosigkeit zu rechtfertigen.
Es ist doch auch schön, einfach mit dem Strom zu schwimmen und zu heulen, damit der Strom noch breiter wird und noch mehr von den toten Fischen erreicht.
Es ist ein Phänomen, das Massentrauern.
Man trauert nur, weil man trauern muss, nicht weil es einen berührt.
Das ist wirklich traurig … und zynisch obendrein!

Wir leben in einer Pornogesellschaft.
Früher hieß es: „Gehen wir zu dir oder zu mir?“
Heute heißt es: „Gehen wir zu dir oder machen wir es gleich hier?“
Die Jugendlichen wissen noch genau, welche Stellung sie wann mit wem durchgeführt haben und in welcher Reihenfolge, doch wenn man sie fragt: „Macht Küssen schwanger?“, antworten sie: „Ja!“.

Und der Mittwoch war ein Donnerstag.
Und der Montag ein Dienstag und alle Tage waren verlogen, weil sie keine Tage der Arbeit waren.
Zweifle nie an der Intelligenz Anderer!
Schon gar nicht an unserer!
Hochmut und Arroganz
zielen auf soziale Distanz.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Altes Sprichwort, Quelle: Bibel, Spr 16,18

„Fang das Licht von einem Tag voll Sonnenschein!
Halt es fest, schließ es in deinem Herzen ein!“
(Karel Gott, tschechischer Sing-Sang-Philosoph)
Die Frage ist nur, ob das Licht als Funken im Oberstübchen landet.
Manche Leute des „realen Lebens“ wissen mehr über andere als über sich selbst.
So titulieren sich sich selbst als „Lebensberater“ bzw. Coaches und legen anderen dar, wie diese ihr Leben in den Griff bekommen soll(t)en, scheitern aber selbst an ihrem Leben.
Großartig angelegt „Programme der Lebenshilfe“ als Allheilmittel der eigenen gescheiterten Existenz und Unfähigkeit, sich zu bewegen und über seinen eigenen Tellerrand zu schauen!
Bei den Gesprächen zwischen dem „Coach“ und den Probanden erzählt der Coach, wie sehr doch alles gut werden kann, wenn man nur dem Beispiel des Coaches folgt.
Dem Coach, der es im realen Leben zu nichts gebracht hat, außer dass er Coach ist!
Der Coach selbst träumt von seinem besseren Leben und meint dadurch, dass er Coach ist, Ablass für seine Sünden der Unbeweglichkeit leisten zu können, ohne dass er aber über sich selbst nachdenkt.
Er verlangt von den Probanden Veränderung, schafft aber nicht ein Tickelchen Veränderung in seinem ihn unglücklich machenden Leben zu bewegen.
„Ich habe es auch geschafft“, sagt er es, „ich bin Coach.“
Aber was hat er geschafft?
Nichts!
Er hat nicht mal seine eigenen Programme gelebt, erdreistet sich aber anderen aus seiner Erfahrung heraus ans Herz legen zu wollen, wie man sich verändern kann.
Man mixt esoterische Elemente – Religion ist nichts anderes als Esoterik. – mit seiner verkorksten Weltansicht des „Panta rei – ich aber nicht.“ und versucht so, das Licht zu erhellen.
Doch aus vom Licht bliebt nicht mal ein Funken übrig!

Dunkle Wolken ziehen über den Horizont des Vertrauen.
Es gibt einige Grundweisheiten …
- Man belügt nicht die, die einem vertrauen.
- Man sagt nicht, man sei nicht da und läuft vor dem Fenster der Nachbar herum.
- Lügen haben kurze Beine.
- Nette Leute können auch auf einmal nicht mehr nett zu einem sein.
- Narben der Enttäuschung heilen nicht so schnell.
- Lügen achlos ausgesprochen hat manchen schon das Herz gebrochen.
- Enttäuschung und Lügen reißen Löcher in die Herzen derer, die vertrauen.
Aber nun kommt definitiv der Herbst, verpflichtend, ohne Wenn und Aber!

Sonntags, kurz vor acht Uhr, Sömmerda-Platz, Böblingen …

Die ersten warten auf den Verkaufswagen der Bäckerei, der immer sonntags hier herkommt …

… und es werden immer mehr.
Seit Viertel vor Acht pilgern die Leute nun schon los und stellen sich in die Reihe der anderen Wartenden, denn der Verkaufswagen ist noch nicht da.
Um Zehn nach Acht war er übrigens immer noch nicht da.
Wenn er dann kommt, heißt es wieder: „Sie sind zu spät. Um acht Uhr wird gefrühstückt.“






















